Tief im Wald - Marianne Loibl - ebook

Tief im Wald ebook

Marianne Loibl

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Opis

Als ihr Atem stockte und mit drückender Stille der Tod in den Raum trat, beugte er sich über ihr Gesicht und küsste sie. Als Johanna Brandner von München nach Ringelai in den Bayerischen Wald heimkehrt, trübt sich schnell die Idylle. In einem Waldstück wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. War es ein tragisches Versehen oder Mord? Als eine weitere Tote entdeckt wird, ermitteln Hauptkommissar Werner Kremmel und sein Kollege Florian Wallner gegen die Zeit, denn sie befürchten weitere Opfer. Zu spät bemerkt Johanna, dass sie in großer Gefahr schwebt.

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Liczba stron: 240

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edition lichtland

© Marianne Loibl

edition LichtlandStadtplatz 4, 94078 FreyungDeutschland

Umschlaggestaltung: Edith DöringerUmschlagfoto: Georg KnausSatz: oy design Hermann Schoyerer

ISBN-13: 978-3-942509-10-7eISBN: 978-3-942509-99-2www.lichtland.eu

Marianne Loibl

TIEF IM WALD

Mord in Ringelai

Inhalt

Prolog

Die Idylle trügt

Der geheimnisvolle Fremde

Tief im Wald

Der Pharmakologe

Viele Spuren ins Nichts

Längst vergessen

Verdacht

Der Geschmack des Todes

In der Stille des Waldes

Neue Wege

Prolog

Ein Kranz aus Schweißperlen bedeckte ihre Stirn.

Ihr Blick war auf ihn gerichtet. Langsam öffnete sie den Mund, unfähig zu sprechen. Erneut bebte ihr Körper und die Krämpfe erschwerten ihr das Atmen.

Er tastete nach ihren kalten Händen.

Je verzweifelter sie gegen den nahen Tod ankämpfte, desto ruhiger wurde er. Eine Woge tiefster Zufriedenheit erfüllte ihn mit Wärme und einem vorher nie gekannten Hochgefühl.

Als ihr Atem stockte und mit drückender Stille der Tod in den Raum trat, beugte er sich über ihr Gesicht und küsste sie.

Die Idylle trügt

„Johanna, pass auf! Eine Wespe!“ Mit einer Handbewegung wehrte Johanna das Insekt ab, ohne hinzusehen. Die Wespe prallte gegen ihren Fingerknöchel und wurde geradewegs in ihr leeres Wasserglas katapultiert. Mechanisch drehte Johanna das Glas um.

Ulla zog eine Augenbraue in die Höhe. „Einen Cent für deine Gedanken“, brummte sie.

„Was?“, murmelte Johanna und sah ihre Freundin an, als hätte sie Ulla eben erst wahrgenommen.

„Ist es wegen Chris? Hast du die Trennung immer noch nicht überwunden?“ Ulla nestelte an ihrer Kette aus Kristallperlen.

Johanna seufzte und nippte an ihrem Cappuccino, statt zu antworten. Verstohlen rieb sie ihre rechte Schläfe, hinter der seit kurzem ein Kobold mit Spitzhacke zu arbeiten schien.

Menschen eilten am Straßencafe vorbei, auf dem Weg zur Mittagspause, ähnlich sommerlich gekleidet wie Ulla und Johanna, um diesen Arbeitstag im Juli so angenehm wie möglich zu überstehen. Johanna nahm all das gedämpft wie durch eine Schicht aus Watte wahr. Vor wenigen Stunden hatte sich ihr Leben drastisch geändert und es gelang ihr noch nicht, die Situation zu erfassen.

„Hast du wieder Kopfschmerzen?“, fragte Ulla mitfühlend.

Johanna nickte. „Aber das ist nicht das Problem, und auch nicht Chris“, sagte sie und wunderte sich selbst über ihre brüchige Stimme.

„Ich habe heute Morgen nach der Abteilungskonferenz erfahren, dass ich ab Montag Gänseblümchen pflücken darf.“

Ullas Augenbraue schob sich wieder in die Höhe.

„Entschuldige, wenn ich dir nicht ganz folgen kann. Hast du irgendwas gegen deine Kopfschmerzen eingenommen, was dir nicht bekommen ist?“

Johanna warf ihrer Freundin einen vernichtenden Blick zu.

Ulla hob sofort die Hände.

„Entschuldige bitte! Keine Witze über Migräne! Ich weiß, du leidest sehr darunter. Aber ich verstehe nicht, was du mir sagen willst. Kannst du dich konkret ausdrücken?“ Ullas Augen blitzten und ihre Lippen bebten vor Ungeduld.

„Meine Abteilung wird geschlossen“, sagte Johanna mit gepresster Stimme. „Samt Chef. Einfach so. Es gibt eine gewisse Abfindung, aber keinerlei Bemühen, uns irgendwo anders im Konzern unterzubringen. Nicht einmal für ein Jahr.“

Johanna blickte ihrer Freundin prüfend ins Gesicht, gierig darauf, jede kleinste Reaktion wahrzunehmen. Zufrieden bemerkte sie, dass Ulla die Nase kräuselte, wodurch sich die Sommersprossen zusammenschoben und den Nasenrücken dunkler färbten. Dann starrte sie auf die Wespe, die verzweifelt im Inneren des Glases auf- und abkrabbelte. „Der Bockhold hat fast geweint“, murmelte sie dabei. „Es ist komisch, seinen Chef, der als scharfer Hund bezeichnet wird, plötzlich so machtlos zu sehen.“

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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