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Was verbirgt sich in den Tiefen des iberischen Granits? Astrid Kjeldsen entführt ihre Leserinnen und Leser in sieben außergewöhnliche Science-Fiction-Geschichten, die allesamt in der rauen, weiten Landschaft der spanischen Extremadura angesiedelt sind – einer Region, die kaum jemand auf der Rechnung hat, wenn es um die großen Fragen der Menschheit geht. Im Mittelpunkt des Bandes steht die titelgebende Geschichte um Seismologin Vera, die in einer unterirdischen Forschungsstation am Rande der Sierra de Gredos allein mit ihrer KI Ariel arbeitet. Als ihre Instrumente ein rätselhaftes Signal aufzeichnen – präzise, unnatürlich sauber, aus unerreichbarer Tiefe kommend – beginnt eine Nacht, die alles verändern wird. Kjeldsen gelingt dabei etwas Seltenes: Sie macht Wissenschaft spürbar. Die Einsamkeit eines Labors tief im Fels, das Klopfen nervöser Finger, der Frost in den Rissen des Granits – all das verdichtet sich zu einem Atmosphären-Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Kjeldsen schreibt Science-Fiction, die nicht von fernen Galaxien träumt, sondern tief in die Erde lauscht und in die Stille zwischen zwei Menschen – oder zwischen Mensch und Maschine. Ihre Geschichten sind ruhig und dabei von außergewöhnlicher Spannung, geprägt von präziser Sprache und einem feinen Gespür für das Unheimliche, das sich im Alltäglichen verbirgt. Die Extremadura dient dabei nicht nur als Kulisse, sondern als eigenständiger Akteur: eine Landschaft, die schweigt, beobachtet und irgendwann antwortet. Dieser Band ist eine Entdeckung für alle, die Science-Fiction jenseits von Action und Weltraumopern suchen – literarisch, nachdenklich und von einer Welt, die näher liegt als man denkt.
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Liczba stron: 151
Rok wydania: 2026
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