Halt! Stehenbleiben! -  - ebook

Halt! Stehenbleiben! ebook

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Opis

Diese Staatsgrenze ist Geschichte. Sie war einmal die Frontlinie zwischen NATO und Warschauer Vertrag. Diesen gibt es inzwischen auch nicht mehr: Die Ostgrenze des Nordatlantikpaktes verläuft heute tief im Osten. Damals, als die Staatsgrenze West der DDR, auch jene rings um Westberlin, noch existierte, wurden im Westen viele Legenden über sie verbreitet. Deren Zahl nahm noch zu, nachdem sie abgetragen war, obgleich es doch immer nur hieß: Mauer, Stacheldraht und Schießbefehl. In diesem Buch beantworten Historiker, Juristen, Völkerrechtler, Militärs und Grenzer kurz und verständlich alle Fragen, die sich unverändert zu diesem Thema stellen.

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ISBN eBook 978-3-360-51033-4

ISBN Print 978-3-360-01 869-4

© 2016 edition ost im Verlag Das Neue Berlin, Berlin

Umschlaggestaltung: Buchgut, Berlin, unter Verwendung eines Fotos von ullstein bild – image Broker/Martin Siepmann

Die Bücher der edition ost und des Verlags Das Neue Berlin

erscheinen in der Eulenspiegel Verlagsgruppe.

www.eulenspiegel.com

Über dieses Buch

Die »Mauer«, Synonym für die Staatsgrenze der DDR zu Westberlin und zur BRD, ist Geschichte. Der Blick auf die Vergangenheit ist entsprechend dem politischen Standort des Betrachters. Die vermeintlichen Sieger der Geschichte sehen es anders als die angeblich Unterlegenen. Die einen müssen nicht Recht haben, die anderen sich nicht irren. Hier schreiben sechzehn Historiker, Juristen, Völkerrechtler, Militärs und ehemalige Grenzsoldaten. Sie antworten auf Fragen, die Nachgeborene heute zur Grenze der DDR stellen.

Über die Herausgeber

Hans Bauer, Jahrgang 1941, Rechtsanwalt, stellvertretender Generalstaatsanwalt der DDR; Hans-Dieter Hein, Jahrgang 1933, Lehrer, Cheflektor des Militärverlages der DDR; Horst Liebig, Jahrgang 1929, Militärjournalist in der Politischen Verwaltung der Grenztruppen der DDR.

Vorbemerkung

Grenzen existieren seit Jahrhunderten. Allein das Wort gestattet Rückschlüsse auf die Herkunft, sie korrespondiert mit der deutschen Expansion vor mehr als tausend Jahren. Die im Osten siedelnden Slawen nannten die Gebiete, die an solche der vordringenden Deutschen anschlossen, graniza. Das auf hiesiger, also deutscher Seite dafür benutzte Mark oder Gemarkung verlor sich im Laufe der Jahrhunderte.

Politische Grenzen, und nur mit solchen beschäftigt sich dieses Buch, entstanden erst Jahrhunderte später. Sie markierten Territorien, die Potentaten ihr Eigentum nannten oder Eroberer festlegten. Sie orientierten sich an der Landschaft oder wurden auf der Landkarte mit dem Lineal gezogen. Je weniger Gebiete zur Verteilung verfügbar waren, desto härter, grausamer und unerbittlicher wurde um sie gekämpft. Der Erste Weltkrieg wurde um die Neuaufteilung der Welt geschlagen, der Zweite Weltkrieg war der Versuch des deutschen Imperialismus, die Resultate des vorangegangenen Krieges zu seinen Gunsten zu korrigieren. Auch dieser Anlauf scheiterte bekanntlich.

Dadurch erledigte sich der Hunger auf fremde Gebiete keineswegs. Ländereien sind Absatzmärkte, verfügen über Bodenschätze, besitzen strategische Bedeutung. Um sie werden bis heute Kriege geführt, kleine und große, militärische oder ökonomische, politische oder finanztechnische. Denn wenn der Kapitalismus etwas aus der Geschichte gelernt hat, dann dieses: Es müssen nicht immer Panzer rollen und Schlagbäume beseitigt werden, um sich fremde Staaten untertan zu machen. Die Besetzung erfolgt mit subtilen, nicht auf physische Zerstörung oder gar Vernichtung von Siedlungen ausgerichteten Methoden. Brechts in der »Dreigroschenoper« gestellte rhetorische Fragen gelten auch auf diesem Felde: »Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie? Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank? Was ist die Ermordung eines Mannes gegen die Anstellung eines Mannes?«

Vor hundert Jahren, mitten im Ersten Weltkrieg, machte einer die Unterschiede in der Entwicklungsdynamik von Wirtschaft und Politik in den einzelnen Staaten als wesentliche Ursache von Kriegen aus. Der Aufsatz wurde im Sommer 1915 zu Papier gebracht und im Verlag des Sozial-Demokrat in Genf publiziert. »Der Krieg steht in keinem Widerspruch zu den Grundlagen des Privateigentums, er stellt vielmehr eine direkte und unvermeidliche Entwicklung dieser Grundlagen dar. Unter dem Kapitalismus ist ein gleichmäßiges Wachstum in der ökonomischen Entwicklung einzelner Wirtschaften und einzelner Staaten unmöglich. Unter dem Kapitalismus gibt es keine anderen Mittel, das gestörte Gleichgewicht von Zeit zu Zeit wieder herzustellen, als Krisen in der Industrie und Kriege in der Politik.«

Der Text eines gewissen Lenin heißt »Über die Losung der Vereinigten Staaten von Europa«.

Und was hat das mit dem Thema dieses Buch zu tun?

Sehr viel. Denn die meisten kriegerischen Auseinandersetzungen begannen (und beginnen) mit Grenzkonflikten. Mit tatsächlichen oder mit vorgeblichen. Mit dem von Nazideutschland inszenierten Überfall auf den Sender Gleiwitz begann am 1. September 1939 der Überfall auf Polen …

Solche Erfahrungen führten dazu, dass Grenzfragen einen hohen Stellenwert, etwa im östlichen Bündnis, dem Warschauer Vertrag, besaßen. An seinen Außengrenzen wurde über Krieg und Frieden entschieden, deshalb gab es dort kein Vertun. Wenn die Verhältnisse an den Grenzen ruhig und stabil waren, war es der Frieden auch. So die Lesart, auch wenn man sich bewusst war, dass es auch andere Anlässe und Lügen geben könnte, den Frieden zu brechen.

Aber in der Sicherheitspolitik war die Grenzfrage eine sehr wesentliche. Und weil sie von existentieller Bedeutung für den einzelnen Staat wie für das Bündnis war, wurden darin das Militär und die Schutz- und Sicherheitsorgane mit eingebunden. Die äußere Staats- und Bündnisgrenze ausschließlich mit polizeilichen Mitteln zu schützen und zu sichern wäre – im Kalten Krieg! – sträflicher Leichtsinn gewesen. Das war eine prinzipielle und richtige Entscheidung. Darüber heute zu diskutieren ist nicht nur müßig, sondern auch politisch naiv.

Das schließt nicht aus – und auch das machen die Autoren in den nachfolgenden Texten deutlich –, dass manches zu kritisieren war und ist: Angefangen von der Möglichkeit, diese Grenze überhaupt passieren zu dürfen, bis zur Behandlung jener, denen das Recht der Passage zugestanden oder verweigert wurde. In diesen kritischen Kanon gehören auch die Stimmen jener, die den Dienst an der Grenze verrichteten. Der war nämlich weder leicht noch angenehm. Natürlich belastete der Befehl, Verletzungen der Staatsgrenze nicht zuzulassen, sie also zu verhindern – notfalls mit der Waffe. Und jeder – vom einfachen Grenzsoldaten bis hoch zum Chef der Grenztruppen – war darum froh über jeden Tag, an dessen Ende es hieß: Keine besonderen Vorkommnisse. Also kein gewaltsamer Grenzdurchbruch, der mit Waffeneinsatz unterbunden werden musste, kein Anschlag auf die Grenze, weder von West noch von Ost. Auch wenn es aus bekannten Gründen heute gern ignoriert wird: Mehr als dreißig DDR-Grenzer starben im Dienst.

»Die Grenze« umfasst einen komplexen Vorgang, der, will man der Wahrheit nahekommen, aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden muss, nicht nur aus zwei, wobei obendrein die eine Seite strahlend weiß und die andere düster und dunkel ist. Zumindest in der heute üblichen Darstellung.

Sachlich und emotionslos antworten nachfolgend Historiker, Juristen, Völkerrechtler, Militärs und ehemalige Grenzer auf Fragen, die sich in diesem Zusammenhang stellen. Das Verschwinden der Grenze zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik vor 25 Jahren erklärt nämlich nicht deren Entstehung. Wer jubelt, fragt nicht, sollte man meinen.

Doch, einige tun es schon inzwischen doch.

Und andere wiederum liefern darauf die Antworten, die die dafür Angerufenen verweigern oder, weil sie es nicht anders wissen, falsch oder nicht ganz richtig erteilen. Auch ihnen sei die Lektüre des Buches empfohlen.

Der Verlag

Warum wurde die Demarkationslinie zwischen den Besatzungszonen 1949 Staatsgrenze?

Zunächst abstrakt zum Unterschied: Demarkationslinien trennen Territorium eines besiegten und besetzten Staates in Besatzungszonen, Staatsgrenzen hingegen umschließen das Territorium eines Staates und grenzen es von den Nachbarn und/oder dem offenen Meer ab.

Nazideutschland wurden von einer Anti-Hitler-Koalition niedergerungen, am 8. Mai 1945 kapitulierte das Deutsche Reich bedingungslos. Die Hauptmächte dieses Zweckbündnisses, die sogenannten Großen Drei – also die Sowjetunion, die USA und Großbritannien – besetzten die Territorien, die sie in Jalta drei Monate zuvor festgelegt hatten. In Potsdam verständigten sie sich über die Nachkriegsregelung, dazu gehörte auch die Festlegung von Besatzungszonen und Demarkationslinien. Im Westen befanden sich die US-amerikanisch und britisch besetzte Zone, Frankreich war ebenfalls ein Gebiet zugestanden worden. Im Osten Deutschlands – dezimiert um Ost- und Westpreußen, Pommern und Schlesien – gab es die Sowjetische Besatzungszone, auf deren Territorium die vormalige Reichshauptstadt lag. Die Siegermächte bestimmten Berlin zum Sitz des Alliierten Kontrollrates, der de facto und de jure die Regierungsgewalt über das besetzte Deutschland ausübte.

Die nunmehr vier Besatzungsmächte gestanden einander in Berlin »Sektoren« zu. In Ostberlin – in der späteren Terminologie »das demokratische Berlin« – ließen sich sowjetische Besatzungs- und Verwaltungsorgane nieder, in den drei Westsektoren – später »Westberlin« – residierten die Vertretungen und militärischen Einheiten der USA, Großbritanniens und Frankreichs.

Die Anti-Hitler-Koalition zerbrach mit dem Erreichen ihres Zieles: der militärischen Zerschlagung der verbrecherischen Nazidiktatur und der Beendigung des Krieges. Die Hauptmächte, insbesondere die USA und die Sowjetunion, verfolgten danach wieder eigene Interessen, die objektiv miteinander kollidierten: Die beiden Großmächte vertraten unterschiedliche Gesellschaftsmodelle. Während die USA zu jener Zeit Zentrum des Kapitalismus waren, baute die Sowjetunion eine sozialistische Ordnung auf.

Dies führte über verschiedene Schritte zur Bildung eines deutschen Separatstaates in den sogenannten Westzonen. Neben der Bundesrepublik existierte nunmehr eine sowjetische Besatzungszone. Dort konstituierte sich – in Reaktion auf diesen eigenständigen Schritt im Westen – am 7. Oktober 1949 die Deutsche Demokratische Republik.

Die Demarkationslinie wurde dadurch zur Staatsgrenze, wenngleich sie bis Mitte der 50er Jahre auch im Osten weiter als Demarkationslinie galt, weil sich die DDR unverändert als Provisorium verstand: In Ostberlin hielt die Führung an der Idee der deutschen Einheit fest – selbst dann noch, als sich die DDR dem Warschauer Vertrag anschloss. Das östliche Verteidigungsbündnis wiederum war gebildet worden als Reaktion auf die Aufnahme der Bundesrepublik Deutschland in die NATO.

Der Beitritt der DDR zum Warschauer Vertrag 1955 machte die Demarkationslinie und »provisorische Staatsgrenze« zur Westgrenze des östlichen Bündnisses. Trotz der relativen staatlichen Souveränität der DDR hatte dort die Führungsmacht des Bündnisses, die Sowjetunion, das Sagen. »Die Führung der DDR konnte an der Grenze zur BRD und zu Westberlin eigenständig nichts unternehmen. Jegliche Veränderung der Ordnung an der gemeinsamen Grenze der Teilnehmerstaaten des Warschauer Vertrages erforderte die Abstimmung mit ihm, das heißt mit den höchsten Organen seiner Teilnehmerstaaten«, stellten Marschall Kulikow und Armeegeneral Gribkow in einem Schreiben am 7. Juni 1996 an das Berliner Landgericht klar, als dort gegen DDR-Hoheitsträger verhandelt wurde. »Alleinige Entscheidungen der Führung der DDR in diesen Fragen waren ausgeschlossen, da Alleingänge die Interessen des Warschauer Vertrages berührt und ihn dadurch bedroht hätten. Das wäre von Paktmitgliedern, in erster Linie von der Sowjetunion, niemals zugelassen worden.«

Die Kontrolle an der Grenze ging schrittweise von sowjetischen Kräften an die Deutsche Grenzpolizei über. Dennoch verblieben bestimmte Zuständigkeiten unverändert bestehen: die Kontrolle des Militärverkehrs der westlichen Siegermächte zwischen der BRD und Westberlin, die der in der DDR stationierten Militärverbindungsmissionen der USA, Frankreichs und Großbritanniens und des gesamten Luftverkehrs zwischen Berlin und der BRD. Dazu gab es drei Luftkorridore, die ausschließlich den Airlines der drei Westmächte und deren Militärmaschinen zu benutzen erlaubt war. Westdeutsche Flugzeuge durften so wenig das Territorium der DDR überfliegen wie DDR-Maschinen das Gebiet der BRD.

Die DDR markierte 1967 ihre Staatsgrenze zur BRD. Nach Abschluss des Grundlagenvertrages zwischen den beiden deutschen Staaten 1972 nahm eine Gemeinsame Grenzkommission die Arbeit auf. Selbst nach der Unterzeichnung des entsprechenden Protokolls blieben Probleme. Mit Berufung auf eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts betrachtete die BRD diese Grenze wie eine innerstaatliche, vergleichbar mit den Grenzen zwischen den einzelnen Bundesländern.

Auch die DDR handelte diesbezüglich ein wenig großzügig. Die Verfassung der DDR von 1949 bestimmte: »Deutschland bildet ein einheitliches Zoll- und Handelsgebiet, umgeben von einer gemeinschaftlichen Zollgrenze.« In diesem Sinne galt bis in die 60er Jahre hinein in allen Teilen Deutschlands das Zollgesetz von 1939 und wurden Zolldokumente gegenseitig anerkannt. Zum Beispiel teilte das Grenzzollamt Frankfurt/Oder dem Zollamt München mit, dass eine westdeutsche Ausfuhrsendung nach der Volksrepublik Polen ordnungsgemäß die Zollgrenze passiert hat. An der Grenze zwischen der DDR und der BRD erfolgte hingegen keine Zollabfertigung.

Mit dem Zollgesetz vom 28. März 1962 wurde die Staatsgrenze der DDR zur BRD zwar zur Zollgrenze erklärt, eine Zollerhebung für Waren aus Westdeutschland war danach möglich – aber sie unterblieb. Rechtsgrundlage für den Warenverkehr zwischen der DDR und der BRD blieb auch nach Erlass dieses Zollgesetzes bis 1990 das »Abkommen über den Handel zwischen den Währungsgebieten der Deutschen Mark (DM-West) und den Währungsgebieten der Deutschen Mark der Deutschen Notenbank (DM-Ost)« aus dem Jahr 1951.

Der Begriff »Demarkationslinie« wurde in der Bundesrepublik von bestimmten Kreisen als politischer Kampfbegriff benutzt. Damit zeigte man, dass man die DDR als Staat und Völkerrechtssubjekt nicht anerkannte. Und das, obgleich die DDR gemeinsam mit der BRD seit 1973 in der UNO saß, beide Signatarstaaten der Schlussakte der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa 1975 in Helsinki waren und mit der Mehrheit der Länder der Erde diplomatische Beziehungen unterhielten, d.h. von diesen als Staaten anerkannt worden waren.

Allerdings war auch der Staat Bundesrepublik Deutschland nicht absolut souverän, sie blieb vor allem in Sicherheitsfragen – wie auch die DDR – von der jeweiligen Siegermacht abhängig. Erst als die vier Siegermächte Sowjetunion, USA, Großbritannien und Frankreich und die beiden deutschen Staaten im September 1990 den sogenannten 4+2-Vertrag schlossen, endete auch deren Vormundschaft.

Besaß die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten überhaupt einen staats- und völkerrechtlichen Charakter?

Ja. Die Beziehungen zwischen den Staaten werden vom Völkerrecht geregelt. Staatsgrenzen sind demzufolge Gegenstand völkerrechtlicher Vereinbarungen. Sowohl der Verlauf der Staatsgrenzen als auch Fragen des grenzüberschreitenden Verkehrs werden in zwischenstaatlichen Vereinbarungen geregelt. Beim Abschluss solcher Übereinkommen stützen sich die Staaten auf das Völkerrecht.

Der Verlauf der nachmaligen Staatsgrenze der DDR wurde hauptsächlich durch das Protokoll des Abkommens zwischen der UdSSR, den USA und Großbritannien über die Besatzungszonen in Deutschland und die Verwaltung von Groß-Berlin vom 12. September 1944 bestimmt, dem später auch Frankreich beitrat. Hinzu kam das Potsdamer Abkommen bezüglich der Oder-Neiße-Grenze.

Nach ihrer Konstituierung schloss die DDR (bis 1990 geltende) völkerrechtliche Verträge mit Polen (Republik bzw. Volksrepublik Polen) und der ČSR/ČSSR über die Festlegung der Grenze, ihre Markierung und die Zusammenarbeit an dieser Grenze. Die Bestandsgarantie für die Staatsgrenze der DDR zur BRD ergab sich aus Artikel 4 des Warschauer Vertrages.

Nach Abschluss des Grundlagenvertrages gab es entsprechende (völkerrechtliche) Vereinbarungen der DDR mit der BRD, wobei es hier bei Protokollen blieb. Die gegensätzlichen Interpretationen waren politisch nicht unbedeutend, völkerrechtlich jedoch unerheblich, da es sich um Vereinbarungen zwischen zwei gleichberechtigten Mitgliedern der Vereinten Nationen handelte, die nach dem Prinzip der souveränen Gleichheit miteinander verkehrten, auch wenn die BRD in inneren staatsrechtlichen Regelungen anders verfuhr. Darauf kam es aber – wie auch das Bundesverfassungsgericht der BRD zugestand – für den völkerrechtlichen Status der DDR nicht an.

Staatsrechtlich wurden die Regelungen zur Staatsgrenze in der DDR erst mit dem Grenzgesetz von 1982 in einem einheitlichen Rahmen zusammengefasst. Von da an regelten Folgebestimmungen zum Grenzgesetz (Verordnungen der Regierung, Anordnungen der zuständigen Minister wie z.B. die Grenzordnung) die Einzelheiten.

War die Staatsgrenze eine »innerdeutsche Grenze«?

Nein. So bezeichnete man sie nur im Westen, weil man den Staat DDR nicht akzeptierte. Eine Anerkennung der Grenze als Staatsgrenze hätte bedeutet, auch den Staat anzuerkennen, dessen Territorium sie umschloss, und damit die Bewohner als Staatsbürger eines anderen Landes zu akzeptieren. Das wurde von Anfang an abgelehnt. Die Bundesrepublik reklamierte für sich einen Alleinvertretungsanspruch für alle Deutschen.

Diesen leitete sie aus der Geschichte ab. In beiden Staaten wurde die gleiche Sprache gesprochen, es gab gemeinsame kulturelle Wurzeln, Angehörige einer Familie lebten diesseits und jenseits der Grenze. Die deutsche Frage war insofern offen, als es de facto nur eine deutsche Nation gab, die trotz Zweistaatlichkeit fortbestand. Überlegungen der DDR-Führung in den 70er Jahren, die Entwicklung einer eigenständigen DDR-Nation zu postulieren, waren unter den gegebenen Umständen unrealistisch: eine Nation formiert sich nicht in wenigen Jahrzehnten.

Die Beharrlichkeit, mit der von einer »innerdeutschen Grenze« gesprochen wurde, fußte vornehmlich auf politischen und auch militärpolitischen Überlegungen. Wenn reguläre Truppen eines Staates die territoriale Integrität eines anderen verletzten, handelt es sich um eine Aggression. Beide deutsche Staaten, eingebunden in militärische Blöcke, standen im Kalten Krieg. Ein Überschreiten der Staatsgrenze, in welche Richtung auch immer, hätte den Bündnisfall provoziert, aus dem Kalten Krieg wäre ein heißer geworden.

Nicht so bei einer »innerdeutschen Grenze« wie etwa der zwischen Bayern und Baden-Württemberg. Da wäre eine »Intervention« zu einer unerheblichen Polizeiaktion geschrumpft und ohne internationale oder völkerrechtliche Konsequenzen geblieben. Selbst in der Phase der Entspannungspolitik, nach dem Grundlagenvertrag und der Aufnahme beider Staaten in die UNO hielt die Bundesrepublik an ihrer Rechtsauffassung fest. Das Bundesverfassungsgericht argumentierte in seinem Urteil vom 31. Juli 1973, dass das Deutsche Reich in den Grenzen von 1937 (also vor dem völkerrechtswidrigen Münchner Abkommen) durch seine bedingungslose Kapitulation 1945 keineswegs untergegangen sei. Vielmehr bestehe es fort, und zwar sei es als Staat mit der BRD identisch, wenngleich wegen des reduzierten Territoriums allerdings in räumlicher Hinsicht nur teilidentisch. Daraus leitete das Gericht weiter die Feststellung ab, dass die Grenze zwischen der DDR und der BRD eine Grenze ähnlich denen sei, wie sie zwischen den Ländern der BRD bestünden. Es handelte sich darum folglich um keine völkerrechtliche, sondern allenfalls um eine staatsrechtliche Grenze.

Anscheinend schien die richtige Feststellung »Die Deutsche Demokratische Republik ist im Sinne des Völkerrechts ein Staat und als solcher Völkerrechtssubjekt« dem zu widersprechen. Doch sodann erklärten die Verfassungsrichter: »Diese Feststellung ist unabhängig von einer völkerrechtlichen Anerkennung der Deutschen Demokratischen Republik durch die Bundesrepublik Deutschland.«

Logisch war das nicht.

1973 wurden die beiden deutschen Staaten als gleichberechtigte Mitglieder in die Organisation der Vereinten Nationen aufgenommen. Spätestens ab jenem Zeitpunkt galt für beide Staaten die UNO-Charta, in deren Art. 2 Abs. 4 es heißt: »Alle Mitglieder enthalten sich in ihren internationalen Beziehungen der Gewaltandrohung oder Gewaltanwendung, die gegen die territoriale Unverletzlichkeit oder politische Unabhängigkeit irgendeines Staates gerichtet oder in irgendeiner anderen Weise mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbar ist.«

Und in der Schlussakte von Helsinki von 1975 hieß es: »Die Teilnehmerstaaten betrachten gegenseitig alle ihre Grenzen sowie die Grenzen aller Staaten in Europa als unverletzlich und werden deshalb jetzt und in der Zukunft keinen Anschlag auf diese Grenzen verüben. […] Dementsprechend werden sie sich auch jeglicher Forderung oder Handlung enthalten, sich eines Teils oder des gesamten Territoriums irgendeines Teilnehmerstaates zu bemächtigen.«

In die gleiche Richtung geht die UNO-Deklaration über die Prinzipien des Völkerrechts mit dem Prinzip der Unverletzlichkeit der Grenzen.

DDR und BRD waren zwei Völkerrechts-Subjekte, für sie galten alle diese Regeln. Ihre Grenzen waren folglich Staatsgrenzen und keine innerstaatlichen Grenzen, und das mit allen Konsequenzen.

Wer legte fest, auf welche Weise die Demarkationslinie bewacht und wie mit Grenzverletzern umgegangen wurde?

Der Alliierte Kontrollrat verkörperte im besetzten Nachkriegsdeutschland die Regierungsgewalt. Seine Befehle/Direktiven hatten de facto Gesetzeskraft und wurden von den einzelnen Besatzungsmächten in ihren Zonen um- und durchgesetzt.

Hinsichtlich der Demarkationslinien und deren Bewachung gab es dort keine Festlegungen, da dies aus Sicht der Siegermächte keine deutsche Angelegenheit war. Erst in der Direktive Nr. 16 des Alliierten Kontrollrates, erlassen am 6. November 1945, wurde eine deutsche Grenzpolizei erwähnt, deren Aufgabe in der Überwachung der Demarkationslinien bestehen sollte. Diese sollten bei den Landespolizeibehörden, sich sich im Aufbau befanden, angesiedelt werden.

Bereits am 25. September 1945 hatten die Briten in ihrer Zone, speziell in Niedersachsen, deutsche Grenzpolizei- und Zollkräfte aufzustellen begonnen. Die US-Amerikaner begannen damit am 15. November 1945 in Bayern. (In Hessen, das ebenfalls zur Besatzungszone der USA gehörte, richtete man erst nach dem 3. Mai 1948 eine Grenzpolizei ein.) Offiziere und Unteroffiziere, also das Führungspersonal dieser Polizeien, kamen mehrheitlich aus der Wehrmacht, der Waffen-SS und der Deutschen Polizei, sie waren einerseits also berufserfahren, andererseits nicht unbelastet, was nicht unbedingt für einen Neubeginn sprach. Das schien im beginnenen Kalten Krieg jedoch ohne Bedeutung – im Gegenteil: es schien wie eine Empfehlung, wenn man schon einmal gegen den alten Feind, der nunmehr der neue war, gekämpft hatte.

Im Osten, in der sowjetisch besetzten Zone, begann man mit der Aufstellung einer Grenzpolizei zwischen dem 21. und 27. November 1945. Zunächst überwachten – denn von einer Grenzsicherung konnte keine Rede sein – ganze 2600 Mann die Demarkationslinie von Ostsee bis Fichtelgebirge (= 1381 Kilometer), die an Oder und Neiße (460 Kilometer) und die Grenze zur Tschechoslowakei (385 km). Statistisch gesehen kam ein Grenzpolizist auf einen Kilometer. Die Sache hatte wohl auch mehr symbolischen Charakter, denn die sowjetische Besatzungsmacht hatte an der Demarkationslinie/Grenze das Sagen.

Deutschen war das Überschreiten der Linie nur mit Papieren der Besatzungsbehörden erlaubt, ein Übertritt ohne eine solche Erlaubnis war illegal. Hunderttausende taten dies, ohne dass es bemerkt worden wäre: Die ortsunkundigen Soldaten hatten gegen die einheimischen Schleuser keine Chance.

Deshalb forderte die Sowjetunion im Alliierten Kontrollrat die vollständige Sperrung der Demarkationslinie, was natürlich ebensowenig durchzusetzen gewesen wäre.

Man einigte sich auf die Regelung des »Kleinen Grenzverkehrs« (Direktive Nr. 42/1946) und auf Bestimmungen des privaten Reiseverkehrs (Direktive Nr. 43/1946 und Nr. 49/1947). Die Besatzungsbehörden erteilten eine sogenannte Interzonenreisegenehmigung, die 14 Tage galt. Voraussetzung zur Erteilung einer solchen Erlaubnis war erstens der Besitz eines Interzonenpasses (der sechs Monate gültig war), eine offizielle Zuzugsgenehmigung für eine andere Besatzungszone oder eben – insbesondere für den »Kleinen Grenzverkehr« – ein »Grenzausweis bzw. eine entsprechende Genehmigung.

Das war der verwaltungstechnische Versuch, die Wanderbewegung von Millionen Menschen innerhalb des geschrumpften deutschen Territoriums einigermaßen zu steuern. Man kann sich vorstellen, was das unter den damals obwaltenden Umständen für ein schwieriges Unterfangen war.

Am einfachsten ließ sich das noch im »Kleinen Grenzverkehr« bewerkstelligen. Das betraf zumeist Menschen, die in einer Gemeinde lebten, durch die die Demarkationslinie lief. Und diese trennte auch die Gemarkung, d.h. Felder lagen diesseits und jenseits der Grenze.

Auf der östlichen Seite richtete die sowjetische Besatzungsmacht für den »Kleinen Grenzverkehr« sogenannte Grenzkontrollpunkte (KP) ein. Für den Kfz-Verkehr, für Eisenbahn- und Binnenschiffsverkehr gab es Grenzkontrollpassierpunkte (KPP).

Die Einbindung deutscher Grenzpolizisten in diese Kontrolltätigkeit regelten die am 23. August 1947 erlassenen »Richtlinien für die Organe der deutschen Polizei zum Schutz der Demarkationslinie in der sowjetischen Okkupationszone Deutschlands«. Darin hieß es, dass die deutschen Grenzpolizisten jegliche Art von ungesetzlichen Grenzübertritten verhindern sollten. Personen, die die Demarkationslinie bzw. Grenze illegal zu überschreiten versuchten, sollten festgenommen werden.

Nach einer Leibesvisitation waren die (vorläufig) Festgenommenen zur Personalüberprüfung den sowjetischen Kommandanturen oder den Landes- und Polizeibehörden zu überstellen.

Die Personen konnten bis zu 48 Stunden festgehalten werden oder wurden, wenn gravierende Verdachtsmomente vorlagen (etwa Schmuggel), einer weiteren Untersuchung zugeführt. Die meisten ließ man nach Zahlung einer Geldstrafe zwischen 50 und 200 Reichsmark laufen.

Einwohner der SBZ wurden in der Regel den örtlichen Polizeibehörden übergeben, Bürger aus den Westzonen schob man – soweit keine Bestrafung erforderlich schien – über die Demarkationslinie ab. Ostdeutsche »Grenzübertreter« wurden bei den örtlichen Ämtern registriert, überführte Kriminelle oder belastete Nazi- und Kriegsverbrecher jedoch sowjetischen Dienststellen übergeben.

Die »vorläufig Festgenommenen«, zumeist handelte es sich um ganze Gruppen, wurden in diesen 48 Stunden oft zur Verrichtung von Dienstleistungen für die sowjetischen Einheiten herangezogen, sie mussten Gebäude säubern, Kartoffeln schälen oder andere Arbeiten verrichten. Danach entließ man sie, weil die Keller oder Schuppen, in denen sie eingesperrt worden waren, für den nächsten Trupp benötigt wurden.

Wie wurde die Staatsgrenze markiert?

Die Siegermächte orientierten sich bei der Fixierung ihrer Zonengrenzen (Demarkationslinien) an den bestehenden deutschen Verwaltungsgrenzen, wie sie bis zum Ende des Deutschen Reiches bestanden hatten. Einzig die Grenze gegenüber Polen wurde neu definiert: Sie verlief entlang der Flüsse Oder und Neiße. Die Linie im Süden und Südwesten war die Grenze der vormaligen Freistaaten Sachsen und Thüringen, im Westen von Anhalt und Mecklenburg auf östlicher Seite – auf der gegenüberliegenden Seite Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hessen und Bayern.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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