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Wer im Labyrinth ermittelt, verliert sich — oder findet die Wahrheit. Im Palast von Knossos, dem prachtvollen Herzstück der minoischen Zivilisation, geschehen Dinge, die kein Protokoll erfassen kann. Oberpriester Thalemos wird tot in einem Becken aufgefunden, das leer sein sollte. Die Tontafeln des Archivs sind manipuliert. Und der einzige Mann, der beides weiß, ist Daedalion — Archivar, Rationalist, und der unbequemste Mensch im gesamten Palast. Selin Karadağ entführt die Leserschaft in eine Welt, die zugleich fremd und erschreckend vertraut ist: das bronzezeitliche Kreta, mit seinen Ritualen, Machtstrukturen und politischen Intrigen. Doch hinter dem Weihrauch und den Stierfresko verbirgt sich eine Geschichte, die vor allem eines ist — ein klassischer Kriminalroman. Sieben Verbrechen, sieben Fälle, sieben Mal dieser kühl beobachtende Archivar, der Punkte zählt, Lücken bemerkt und Lügen ertastet wie Überarbeitungen im weichen Ton. Was diesen Episodenband besonders auszeichnet: die Atmosphäre. Karadağ erschafft eine Welt mit eigenem Gewicht, eigener Sprache und eigener Logik. Der Palast von Knossos ist kein Kulissenstück — er atmet, er schweigt, er verbirgt. Die Gänge, Archive und Ritualbecken werden zu Figuren, die so viel verraten wie die Menschen, die sie bewohnen. Daedalion selbst ist eine Entdeckung: kein strahlender Held, sondern ein Mann mit protestierenden Knien, der Fakten auflistet, wo andere beten, und trotzdem — oder gerade deshalb — gefährlich nah an die Wahrheit gerät. Ihm zur Seite stehen Figuren wie die eiskalte Oberpriesterin Atara, deren Wissen immer einen Schritt zu groß erscheint. Für alle, die historische Krimis lieben und bereit sind, sich in ein Labyrinth zu wagen — aus dem man nicht unverändert zurückkommt.
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Liczba stron: 175
Rok wydania: 2026
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