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Was sendet aus der Cydonia-Region des Mars – und warum will die Europäische Weltraumorganisation es vertuschen? Vera, eine erfahrene Datenanalystin der ESA, entdeckt während einer unfreiwilligen Nachtschicht etwas Unerklärbares: ein strukturiertes, gepulstes Signal aus Sektor D-7 – dem nördlichen Cydonia-Plateau des Mars. Keine bekannte Sonde, keine registrierte Bake, keine offizielle Erklärung. Nur ein sauberes, regelmäßiges Muster, das aus dem Nichts kommt. Als sie den Befund meldet, ist das Ticket wenige Stunden später sang- und klanglos geschlossen – und ihre Analysedaten sind spurlos verschwunden. Bence Faragnó entfaltet in "Signal aus Cydonia" einen packenden wissenschaftlichen Thriller, der mit präziser Fachkenntnis und kühler Sachlichkeit punktet. Die Stärke des Romans liegt im realistischen Setting: Statt dramatischer Weltraumkulissen begegnet dem Leser der nüchterne Alltag einer Raumfahrtbehörde – Serverräume, Intranet-Logs, Schichtpläne und Kantinengespräche. Gerade diese Bodenhaftung macht das Ungeheuerliche umso beunruhigender. Im Mittelpunkt steht eine Protagonistin, die nicht zur Heldin geboren wurde, sondern es durch Hartnäckigkeit wird. Vera ist glaubwürdig gezeichnet: erschöpft, methodisch, misstrauisch gegenüber sich selbst – und dennoch nicht bereit, eine unbequeme Wahrheit einfach verschwinden zu lassen. Ihr Wettlauf gegen die Uhr, bevor ein Schlüsselwechsel alle Beweise unwiderruflich vernichtet, treibt die Handlung mit stetig wachsendem Druck voran. "Signal aus Cydonia" ist Science-Fiction für Leserinnen und Leser, die harte Fakten schätzen und Verschwörungstheorien lieber durch den Verstand als durch den Glauben begegnen. Ein Roman, der lange nachhallt.
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Liczba stron: 134
Rok wydania: 2026
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