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Was wäre, wenn die Seele eines Musikers seinen größten Triumph erst nach dem Tod ermöglicht? Was, wenn hinter dem Genie eines Franz Liszt eine Macht stand, die sich nicht mit Ruhm allein zufriedengibt? In diesem fesselnden Erzählband verwebt Ewan MacLeod historische Eleganz mit atmosphärischer Dunkelheit zu acht phantastischen Geschichten, die alle um eine zentrale Frage kreisen: Welchen Preis zahlt ein Mensch, der unsterblich spielen will? Die Erzählungen führen den Leser in die Salons des 19. Jahrhunderts, in das Kerzenlicht von Paris, Wien und Weimar, wo Musik nicht nur Kunst ist, sondern Beschwörung. MacLeod erschafft eine Welt, in der das Übernatürliche nicht als Bruch mit der Realität wirkt, sondern als ihr verborgenes Fundament. Fremde tauchen auf ohne Einladung. Schatten gehorchen dem falschen Herrn. Und ein Flügel erklingt mit Passagen, die kein Lebender je komponiert haben kann. Was die Geschichten besonders auszeichnet, ist ihr ungewöhnlicher Ton: sachlich, präzise, fast kühl, und gerade deshalb von einer Wirkung, die unter die Haut geht. MacLeod erklärt nicht, er zeigt. Er verweilt bei einer einzelnen Kerze, die sich im falschen Takt bewegt, bei Fingern, die zu lang sind, bei Tränen, die ein alter Mann nicht bemerkt zu weinen. Das Grauen entsteht nicht durch Lärm, sondern durch das, was zwischen den Zeilen schweigt. Für Liebhaber literarischer Phantastik, für Freunde klassischer Musikgeschichte und für alle, die wissen möchten, was wirklich in jenen Salons geschah, wenn die Kerzen flackerten und ein Unbekannter zu spielen begann.
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Liczba stron: 156
Rok wydania: 2026
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