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Mara Finkenbach legt mit diesem Erzählband den Finger in eine Wunde unserer Zeit: Was passiert, wenn das Streben nach finanzieller Sicherheit zum Selbstzweck wird? In zehn eindringlichen Geschichten zeigt die Autorin Menschen, die sich zwischen Vernunft und Lebensfreude, zwischen Zukunftsvorsorge und Gegenwart entscheiden müssen – und dabei oft den Boden unter den Füßen verlieren. Jonas, der Protagonist der Eröffnungsgeschichte, verfolgt obsessiv die 4-Prozent-Regel, um mit 35 finanziell unabhängig zu sein. Doch während sein Depot wächst, schrumpft seine Beziehung. Weitere Protagonisten folgen: Eine Frau, die aus Sparsamkeit auf medizinisch notwendige Behandlungen verzichtet. Ein Paar, das die Familienplanung an Aktienkurse koppelt. Ein Rentner, der sein Leben lang für den perfekten Ruhestand gespart hat – und nun nicht mehr weiß, wofür. Finkenbach erzählt mit psychologischer Präzision und ohne erhobenen Zeigefinger. Ihre Figuren sind keine Karikaturen, sondern nachvollziehbare Menschen in einer Gesellschaft, die finanzielle Optimierung predigt und gleichzeitig vor Konsumversuchungen strotzt. Die Autorin stellt unbequeme Fragen: Wann wird Sparsamkeit zu Geiz gegenüber dem eigenen Leben? Welchen Preis zahlen wir – und unsere Beziehungen – für die Illusion absoluter Sicherheit? Und was bedeutet Freiheit wirklich, wenn wir sie ständig auf morgen verschieben? Ein kluges, berührendes Buch für alle, die sich schon einmal gefragt haben, ob sie richtig leben – oder nur richtig rechnen.
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Liczba stron: 346
Rok wydania: 2026
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