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In einem unscheinbaren Gasthaus in einer Münchner Seitenstraße geschieht etwas Ungewöhnliches: Hier wird nicht serviert, hier wird gekocht. Von den Gästen selbst. Für Menschen, die hungrig sind – nach mehr als nur einer Mahlzeit. Anneliese Brandmayer erzählt in ihrem berührenden Roman von Rosa Pellegrini, einer erfolgreichen Geschäftsfrau, die alle gehobenen Restaurants der Stadt kennt und glaubt, den Unterschied zwischen gutem und großartigem Essen zu verstehen. Als sie auf Empfehlung einer Bekannten das "Gasthaus zum goldenen Kochlöffel" betritt, erwartet sie ein außergewöhnliches kulinarisches Erlebnis. Stattdessen findet sie eine leere Speisekarte und eine ungewöhnliche Einladung: Nicht essen, sondern kochen. Für obdachlose Menschen, einsame Senioren, für all jene, die am Rand der Gesellschaft leben. Was zunächst wie eine soziale Verpflichtung erscheint, entwickelt sich zu einer Reise ins Innere. In der Küche der resoluten Wirtin Elisabeth Hauer begegnet Rosa Menschen mit den unterschiedlichsten Lebensgeschichten, die alle eines gemeinsam haben: Sie suchen nach etwas, das sich nicht auf einen Teller legen lässt. Zwischen dampfenden Töpfen, dem Duft von frischem Brot und handgeschriebenen Rezepten entspinnen sich Gespräche über Verlust und Verbundenheit, über Einsamkeit und Gemeinschaft, über den Hunger nach Sinn in einer Welt voller Überfluss. Mit feiner Beobachtungsgabe und warmherzigem Erzählton schafft Brandmayer ein literarisches Werk, das die großen Fragen unserer Zeit in den kleinen Gesten des Alltags findet. Ein Roman über die heilende Kraft des Teilens und die Erkenntnis, dass wahre Erfüllung dort beginnt, wo wir aufhören, nur Konsumenten zu sein.
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Liczba stron: 235
Rok wydania: 2026
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