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Im Angesicht des Meeres beginnt eine Reise zu den Ursprüngen des abendländischen Denkens. Tariq Elmasri führt uns in sechs eindringlichen Essays zurück in eine Zeit, in der Menschen zum ersten Mal wagten, die Welt nicht mehr durch Mythen zu erklären, sondern durch das Staunen selbst – jene ursprüngliche Verwunderung, die zur Geburtsstunde der Philosophie wurde. Von der Küste Kleinasiens aus, wo einst Milet als Handelszentrum florierte, entspinnt sich eine intellektuelle Spurensuche. Elmasri verbindet persönliche Beobachtungen mit philosophiehistorischer Reflexion und erschließt dabei die revolutionären Gedanken der Vorsokratiker neu. Thales' These vom Wasser als Urstoff aller Dinge wird nicht als naive Spekulation abgetan, sondern als Wendepunkt erkannt: der Moment, in dem das Denken beschloss, hinter die Erscheinungen zu blicken und nach einem ordnenden Prinzip zu fragen. Der Autor verwebt gegenwärtige Umweltkrisen mit antiken Fragestellungen und zeigt, dass die elementaren Fragen der ersten Philosophen heute aktueller sind denn je. Die Elemente – Wasser, Feuer, Luft, Erde – werden nicht als überholte Konzepte behandelt, sondern als Zugänge zu einer Art des Denkens, die Beobachtung und Theorie, Ehrfurcht und Analyse miteinander vereint. Elmasris Sprache ist dabei atmosphärisch dicht und gedanklich präzise zugleich. Er schreibt vom morschen Holzsteg in Didim, vom Geruch des Diesels im Hafen, von der Wärme des Wassers an seiner Hand – und lässt daraus philosophische Einsichten erwachsen, die unsere Gegenwart erhellen. Seine Essays sind Denklandschaften, in denen antike Weisheit und moderne Sorge, historische Recherche und persönliche Sinnsuche ineinandergreifen. Ein Buch für alle, die sich fragen, wie das Denken begann – und wohin es uns heute führen könnte.
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Liczba stron: 163
Rok wydania: 2026
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