Biografie eines adoptierten Lebens - Sabine Purfürst - ebook

Biografie eines adoptierten Lebens ebook

Sabine Purfürst

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Opis

Taschenbuch, Autorin Sabine Purfürst, 202 Seiten. ÜBER DAS BUCH: --- Martina ist elf Jahre alt, als sie auf dem Schulhof in der großen Pause erfährt, dass ihre Eltern nicht ihre richtigen Eltern sind. Eine Mitschülerin, die sie nicht leiden kann, knallt ihr die Neuigkeit an den Kopf. Emmi, Martinas Adoptivmutter, reagiert mit Schlägen und Schweigen auf die Fragen. Nun will das Mädchen mehr wissen und macht sich auf die Suche. Das Geheimnis ihrer Herkunft liegt wie ein Fluch über der gesamten Geschichte.Das Buch schildert in authentischen Bildern den Lebensweg einer Frau aus Südthüringen. Ihre Erinnerungen werden in diesem Roman auf schmerzhafte und gleichzeitig unterhaltsame Weise lebendig.

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Liczba stron: 236

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Sabine Purfürst

Martinas Geschichte

Biografie eines adoptierten Lebens

Roman

Impressum

Umschlagsidee: Sabine Purfürst

Umschlaggestaltung: Harald Rockstuhl, Bad Langensalza

Titelbild: Katrin Hollandt

1. Auflage 2013

ISBN 978-3-86777-874-9

Satz: Sabine Purfürst

1. digitale Auflage: Zeilenwert GmbH 2015

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie. Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Inhaber: Harald Rockstuhl

Mitglied des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e. V.

Lange Brüdergasse 12 in D-99947 Bad Langensalza/​Thüringen

Telefon: 03603/​81 22 46 Telefax: 03603/​81 22 47

www.literaturversand.de

Dies ist die Geschichte der Martina Montag.

Es ist nicht die Lebensgeschichte der Autorin.

Alle Namen sind frei erfunden und eine Ähnlichkeit mit lebenden oder toten Menschen ist ungewollt und zufällig.

Aber die Erinnerungen beruhen auf wahren Begebenheiten.

Sabine Purfürst

1.KAPITEL: DIE WAHRHEITKOMMTANS LICHT

Jener Tag griff nach meinem Leben, stellte es auf den Kopf, schob mich in eine andere Richtung, verdrehte meine Welt.

Wann das passierte, weiß ich nicht mehr genau. Ich erinnere mich, dass der Sommer auf sich warten ließ, der Frühling aber bereits weggezogen war. Die Kirschbäume vor unserem Haus blühten nicht mehr. Dicke Regenwolken versperrten den Sonnenstrahlen den Weg.

Mutter stand am gusseisernen Herd und rührte in der Ziegenmilch. Mein Magen rebellierte. Der strenge Geruch stieg mir in die Nase. Ich drehte mich zur Seite, hielt die Luft an. Ein mulmiges Gefühl breitete sich in mir aus.

Emmi verstand mich nicht. Alles, was sie mir anbot, war natürliche und gesunde Kost. Warum ich die ablehnte, begriff sie nicht.

„Du trinkst jetzt die gute Milch! Verstehst du! Nicht dieses künstliche Zeug!“

„Ich will nicht!“, trotzig stapfte ich mit dem rechten Fuß auf. Die Ohrfeige schallte. Heulend setzte ich mich auf den Stuhl und stierte zum Fenster hinaus. In der letzten Zeit stritten wir oft. Mit elf ließ ich mir nicht mehr alles erzählen. Der Einfluss der neuen Schule, in die ich ein halbes Jahr zuvor wechseln musste, war gewaltig.

Jeden Morgen lief das gleiche Ritual ab. Ich konnte die Zeiger der Küchenuhr danach stellen.

„Pünktlichkeit ist eine Zier...“

Mutter hasste es, wenn ich zu spät kam. Ihr Leben teilte sie in Minuten ein. Geschah etwas nicht nach Plan, knurrte sie die ganze Familie an und stänkerte den Rest des Tages herum. Ich war nicht besser. Stur weigerte ich mich, die Ziegenmilch anzurühren.

Wütend stemmte Emmi die Arme in die Hüften und funkelte mich mit dunklen Augen an. Ihr Oberkörper baute sich wie eine Säule auf. Ihre Majestät duldete keinen Widerspruch.

„Trink jetzt!“, herrschte sie mich an. Ihre tiefe Stimme füllte die Küche aus. Selbst Erich, mein Vater, zog sich sofort zurück. Er konnte Ärger aus zehn Meter Entfernung riechen! Mich störte das nicht. Ich ließ sie noch eine Weile schimpfen, ehe ich den Becher anfasste und die warme Milch in mich hinein kippte. Voller Verachtung knallte ich das leere Gefäß auf die Tischplatte. Ein Windzug zerrte an der bunten Gardine am Küchenfenster.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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