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Hoch über einem archaischen Salzsee in den ostanatolischen Bergen, dreitausend Meter über dem Meeresspiegel, entdeckt die Archäologin Lena eine versteckte Felsnische – und berührt dabei einen Stein, der wärmer ist, als er sein dürfte. Was sie in den Kalkstein gemeißelt vorfindet, verändert alles: eine Inschrift in urartuischer Keilschrift, die keinem bekannten Zeicheninventar entspricht. Dreiundfünfzig Grapheme, deren Kombinationslogik jede bisherige Grammatik unterläuft. Bjarne Kvists Roman "Das Feuer vom Ararat – Der Herzschlag im Kalkstein" ist archäologischer Thriller und intellektuelles Kammerspiel zugleich. Im Mittelpunkt steht eine Frau, die nach zwölf Jahren Feldarbeit an ihre eigenen Grenzen stößt – nicht die Grenzen des Wissens, sondern jene des Vertrauens: in Kollegen, in Institutionen, in sich selbst. Denn ihr erfahrener Grabungsleiter Vartan, ein Mann mit jahrzehntelanger Reputation, reagiert auf ihren Fund mit einer Stille, die lauter spricht als jede Ablehnung. Was folgt, ist eine Untersuchung, die tief in die Geschichte des urartuischen Reiches führt, in die umstrittenen Grenzen zwischen Archäologie und Politik, zwischen wissenschaftlicher Redlichkeit und institutionellem Schweigen. Kvist entfaltet seine Geschichte mit außergewöhnlicher sprachlicher Präzision – jede Beobachtung Lenas ist scharf, jede Pause bedeutsam, jedes Detail ein stiller Hinweis. Wer einen Roman sucht, der die intellektuelle Spannung einer wissenschaftlichen Entdeckung mit den menschlichen Abgründen von Verrat und Verdrängung verbindet, findet hier ein Werk von seltener Tiefe und Dichte.
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Liczba stron: 148
Rok wydania: 2026
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