111 Orte in Basel, die man gesehen haben muss - Mercedes Korzeniowski-Kneule - ebook

111 Orte in Basel, die man gesehen haben muss ebook

Mercedes Korzeniowski-Kneule

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Opis

Basel – auf den ersten Blick eine überschaubare Welt' alternativ, freundlich, offenherzig, gemütlich. Doch wer sich näher mit dieser so faszinierenden Stadt befasst, entkommt ihrem Bann nicht mehr. Dieser Ort im Dreiländereck hält kulturell mit Weltmetropolen mit, sein Tor zur Welt ist der Rhein. Hier verschmelzen die Gegensätze: ehrwürdige Bauten aus dem Mittelalter neben hochmodernen Gebäuden, Künstler, Schickeria und Alternativszene bunt durchmischt in den alten Gassen. Basel ist einfach einzigartig in der Kombination aus Diskretion und Weltklasse. Kommen Sie mit zu 111 ungewöhnlichen Orten.

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111 Orte in Basel, die man gesehen haben muss

Mercedes Korzeniowski-Kneule

emons: Verlag

Impressum

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

© Emons Verlag GmbH // 2015 Alle Rechte vorbehalten Texte: Mercedes Korzeniowski-Kneule © der Fotografien: Mercedes Korzeniowski-Kneule, ausser: Kap. 8, Christoph Buhler; Kap. 25, Christoph Gysin; Kap. 27 (oben), Matthias Willi; Kap. 29, Hossesagg-Museum; Kap. 51, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt, Bruno Thuring; Kap. 55, Mark Niedermann; Kap. 56, Phillip Hanger; Kap. 67, Martin Zeller; Kap. 68, Matrix; Kap. 69, Teres Wernli; Kap. 83, Schminkbar; Kap. 92. Die Tea Company; Kap. 97, Manuela Schwendener; Kap. 7, 14, 15, 18, 28, 35, 41, 42, 48, 57, 59, 63, 70, 74, 77, 82, 89, 90, 91, 93, 99, 100, Guy Michaca Gestaltung: Emons Verlag Kartenbasisinformationen aus Openstreetmap, © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL ISBN 978-3-86358-922-6 E-Book der gleichnamigen Originalausgabe erschienen im Emons Verlag

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig über Neues von emons: Kostenlos bestellen unter www.emons-verlag.de

Inhalt

Vorwort

1_Das 1Fach | Wo 1Fach kein 2Fach und ZweiFach ganz einfach ist

2_Die Aktienmühle | Werden in Basel wirklich Aktien gemahlen?

3_Die Andreaskapelle | Was wilde Pflanzen beim roten Engel machen

4_Das Atlantis | Als Coca-Cola noch ein Fremdwort war

5_Die aufgemalten Fenster | Was die Weihnachtsgeschichte mit dem Hotel verbindet

6_Der Badische Bahnhof | Warum die kleine Stadt Basel zwei Bahnhöfe braucht

7_Der Barfüsserplatz | Warum die meisten hier trotzdem Schuhe tragen

8_Die begehbare Skulptur | Warum hier Nase zuhalten ratsam ist

9_Das Bistro | Was Pastis und Tutanchamun verbindet

10_Die BIZ | Wie Basel am Euro beteiligt ist

11_Die Breite | Wo breit nicht unbedingt breit ist

12_Das Büroboot | Warum nicht alle Taxis Räder haben

13_Das Café Spitz | Wie ein Café die Stadtmauer bewacht

14_Die Cargo Bar | Warum ein Umschlagplatz auch hip sein kann

15_Die Cécile Ines Loos-Anlage | Wo die Natur mitgestalten kann

16_Die Concierge Bar | Wie der Barhocker zu seiner Farbe fand

17_Dingedinge | Warum ein Begriff manchmal einfach nur ein Ding ist

18_Die Drachen im Park | Wo Dinosaurier hausten und Drachen fliegen

19_Der Dreiland-Radweg | Wie man mit Brückenschlagen einen Preis gewinnt

20_Die Dreirosen-Halle | Wo ein Trampolin im Bistro steht

21_Das Elefantengehege | Warum sich Dickhäuter hier in Zukunft wohler fühlen

22_Die Elisabethen-Kirche | Wie der Handaufleger in die Kirche kam

23_Die erste Universität | Warum Frauen dank Russland studieren können

24_Die Feldbergstrasse | Wie man sein reh4 verteidigt

25_Der Fluss im Restaurant | Wo nicht nur die Nachtigallen singen

26_Der Flüsterbogen | Warum Flüstern hier ganz besonders Spass macht

27_Die Fondation Beyeler | Oder wo Paris auf Basel trifft

28_Die Frauenstadtrundgänge | Was der FC Basel mit der Frauengeschichte zu tun hat

29_Das Galgenfischerhäuschen | Warum eine Waage nicht nur für Wiegen zuständig ist

30_Das Gebeinhaus-Café | Was ein Kuss und ein Friedhof gemeinsam haben

31_Der Gelpke-Brunnen | Warum die Galionsfigur gegen den Strom kämpft

32_Der Generationenparcours | Wo sich Wallfahrer und Skifahrer treffen

33_Der Golfplatz | Wo sich der Golfer auch mal ein Bier gönnt

34_Das Gundeldinger Feld | Wo manierlich essen schwierig wird

35_Das Gundeli | Wo Hinterhöfe gemeinsam genutzt werden sollen

36_Der Hammering Man | Oder wer Basels fleissigster Mann ist

37_Helvetia auf der Reise | Was macht Helvetia denn in Basel statt in Bern?

38_Das Hirscheneck | Wo Nirvana eine Absage erhielt

39_Das Hoosesagg-Museum | Warum einem dort ein süsser Duft um die Nase weht

40_Das Hotelzimmer 4.1 | Wo im Consum konsumiert wird

41_Das Jacob-Burckhardt-Haus | Wo sich 20.000 Quadratmeter wellen

42_Die Jägerhalle | Wo Kultur statt Wild gejagt wird

43_Der Jazzcampus | Wo Jazz auch Lifestyle ist

44_Die Jugendherberge | Oder wo sich Japan und der St. Alban-Teich begegnen

45_Das Kaffee-Mobil | Was Dagobert Duck in der Mitte macht

46_Die Kaschemme | Was verbindet eine Kaschemme mit dem FCB?

47_Das Kasernenareal | Was Kaserne, Kloster und Konzerte verbindet

48_Das Kinderspital | Wo Roboter die Schule ersetzen

49_Die Kirche gegen Zahnweh | Warum das Käppelijoch gegen Zahnschmerzen hilft

50_kleinbasel | Warum Klein- und Grossschreibung wichtig sind

51_Das Kleine Klingental | Wo in alten Mauern neuer Wein degustiert wird

52_Kleinhüningen | Der Zungenbrecher «Fischerhaus und Schifferhaus»

53_Die Klingental-Fähre | Warum es nicht immer eine Brücke sein muss

54_Der Kohlenberg | Warum ein Hahn zum Tode verurteilt wurde

55_Das Kostümspital | Der etwas andere Garage-Sale

56_Die Kunsthalle | Wo der Campari Schlittschuh läuft

57_La Fourchette | Wo der Coup effektiv als Synonym für Meisterstück steht

58_Die Landestelle | Wo Fritz-Kola die echte Alternative ist

59_Lange Erlen | Was die Bündner Strahlenziege in Basel macht

60_Der Latrinen-Lift | Wo sich Violinen hinter Gittern treffen

61_Die Leonhardskirche | Wo es Orgelspiel zum Feierabend gibt

62_Die Lesegesellschaft | Wo das WWW nicht an erster Stelle steht

63_Die liebe Frau zu Spalen | Wo Maria auf einem Frauenhaupt thront

64_Die Linie 8 | Wo Kunst auf ganzer Linie ist

65_Das Mählsubbe-Restaurant | Wie die Subbe zum Bären kam

66_Das Marionettentheater | Was ein unmögliches Theater ist

67_Die Markthalle | Wo New York City ganz nahe liegt

68_Matrix | Was Keanu Reeves mit Gauguin zu tun hat

69_Der Matthäusmarkt | Oder wo Spucken ein Sport ist

70_Die Modelleisenbahn | Wie die Ritter unter den Weihnachtsbaum kamen

71_Der Novartis-Campus | Wo arbeiten Spass macht

72_Die Oetlinger-Buvette | Wo Wickelfisch und Büchsenbier konkurrieren

73_Der Platanenhof | Wo an der Küchenparty ein Wildschwein zerlegt wird

74_Der Querpfyffer | Wie das Kamel zum Brunnen kam

75_Die Rhybadi | Warum man sich hier einen Wickelfisch kaufen sollte

76_Der Rosshof | Vom Ross über den Parkplatz zum Altertum

77_Der Schachtdeckel | Wie man schwarz auf weiss auch hören kann

78_Das Schaulager | Warum Kunst nicht unbedingt ins Museum gehört

79_Die Schleuse | Wo man sich in der grossen weiten Welt wähnt

80_Die Schlüsselzunft | Warum die Zunft nichts mit Schlüsseln zu tun hat

81_Das schmalste Haus | Was die rote Schnecke mit dem Sündenfall zu tun hat

82_Der Schmiedenhof | Was eine Hollywoodschaukel in der Bibliothek macht

83_Die Schminkbar | Wo Füsse und Gaumen gleichzeitig verwöhnt werden

84_Der schönste Weg | Warum der Römer Unterhosen trägt

85_Die Seniorenresidenz im Stadion | Warum Basel und Barcelona blau-rot sind

86_Der Sonntagsmarkt | Wo exotische Länder ganz nah sind

87_Die Spielskulptur | Wo chinesische Schattenboxer auf Schaukeln sitzen

88_Das Stadtcasino | Warum hier kein Croupier am Werk ist

89_Die Steinenvorstadt | Wo die Vorstadt in der Innenstadt ist

90_Das Stellwerk | Wo nicht nur die Weichen neu gestellt werden

91_St. Margarethen | Wo sich drei Schwestern und der Schällenursli treffen

92_Die Tea-Company | Wo Tee und Läckerli sich treffen

93_Der Tea-Room | Wo der Kaffee eine Etage höher einfach besser schmeckt

94_Der Teufelhof | Warum aus Teufels Küche nicht immer schlecht ist

95_Das Theater Arlecchino | Wo man sich Künstler zum Geburtstag wünschen kann

96_Das Tinguely-Museum | Was Maschinenskulpturen mit Pharmazie verbindet

97_Der Titan-Wurz | Wie man mit dem Tram in die Tropen kommt

98_Der Torbogen bei der Post | Was Safran mit Sandstein zu tun hat

99_Das Totengässlein | Wie der Arzt zum Drucker kam

100_Die Ueli-Bier-Brauerei | Wie der Hans Jakob auf den Ueli kam

101_Der umgedrehte Basilisk | Basels Hunde müssen nie Durst leiden

102_Der unauffälligste Briefkasten | Warum nicht alle Briefkästen in Basel gelb sind

103_Das Union Diner | Wo Dracula auf die «love affair» trifft

104_Das Warteck | Wo es Bier mit Aussicht gibt

105_Der Wasserturm | Wie eine Alp zu Gault-Millau-Punkten kam

106_Die Weisse Gasse | Die Strasse, die keinen Namen trägt

107_Die Welle | Warum man in Basel ein Surfbrett braucht

108_Der Wenkenpark | Wo man Versailles ziemlich nahe ist

109_Das Zuhause der Old Boys | Wo heute nicht mehr scharf geschossen wird

110_Zum Gifthüttli | Wie der Ritter St. Georg giftig wurde

111_Der zweite Lällekönig | Warum Basel eigentlich eine Monarchie ist

Bildteil

Übersichtskarten

Vorwort

Sie kennen Basel nur aus dem Wirtschaftsteil der Zeitung? Dann denken Sie jetzt wohl automatisch an Tabletten, Pillen und sonstige Pharmazie-Erzeugnisse. Und es ist höchste Zeit, Ihnen die vielen anderen Seiten Basels näherzubringen! Zum guten Glück halten Sie nun dieses Buch in den Händen, es nimmt Sie mit auf eine spannende Reise kreuz und quer durch die Stadt.

Der Gegenpol zur Pharma-Pille ist wohl ganz eindeutig das Basler Läckerli. Aber warum trägt es diesen seltsamen Namen, den niemand ausser den Baslern selbst richtig aussprechen kann? Sie wussten nicht, dass Basel seit jeher für die Schweiz das Tor zur Welt ist? Der Rhein ist nämlich nicht nur eine erfrischende Badelandschaft im Sommer, sondern in erster Linie ein Transportweg für die grossen Schiffe, die früher zum Beispiel Safran aus der Gewürzstadt Basel in die Welt brachten.

Basel ist jedoch noch viel mehr als nur eine verkehrstechnisch günstig gelegene Schweizer Stadt. Sie bietet auf einer vergleichsweise kleinen Fläche ein unglaublich reiches Angebot an Kultur, Kunst, Ausflugsmöglichkeiten, Museen, Flaniermeilen, Freizeitanlagen, Restaurants und unzähligen Attraktionen. Eine davon ist Surfen mitten in der Stadt, und zwar nicht wie erwartet im Internet, sondern tatsächlich mit einem Brett unter den Füssen und einer Welle darunter.

Sie möchten sich zuerst einen Gesamtüberblick verschaffen? Kein Problem, oder etwa doch? Denn wie sollen Sie sich nun entscheiden, welche der vielen Aussichtsmöglichkeiten Sie dazu nutzen möchten? Lassen Sie sich einfach treiben, und vor allem: Lassen Sie sich Zeit. Geniessen Sie diese wunderbare Stadt am Rhein, mit ihren riesig grossen oder aber winzig kleinen Entdeckungen. Gut versteckt oder weithin sichtbar, ruhig gelegen oder mitten im Geschehen, aber ganz sicher immer wieder einen Besuch wert. Viel Vergnügen!

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1_Das 1Fach

Wo 1Fach kein 2Fach und ZweiFach ganz einfach ist

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Einfach sollte es auf jeden Fall sein im 1Fach, das ist fast selbsterklärend. 1Fach steht für eine pfiffige Geschäftsidee für Jungunternehmer, angehende Künstler und kreative Köpfe, schlicht für jeden, der etwas anzubieten, aber keinen eigenen Shop dafür hat. Hier kann man einfach ein Fach (1Fach), ein Regal oder einen Kleiderbügel für eine gewisse Zeit mieten. In der Gestaltung ihrer Verkaufsfläche sind die Mieter frei, auch in der Preisfestlegung.

1Fach händigt Preisetiketten und Sticker aus und kümmert sich vor allem um den Verkauf (erst noch ohne Provision). Es ist also nicht nötig, dass der Verkäufer selber vor Ort ist, denn genau dazu hat er ja meist keine Zeit. Es braucht keine grosse Vorstellungskraft, um sich auszumalen, dass bei dieser Form von Shop die Fläche von 170 Quadratmetern unglaublich viel auf einen Schlag anzubieten hat.

Info

Adresse Güterstrasse 97, 4053 Basel, www.1fach-basel.ch, Sempacherstrasse 17, www.zweifach.ch | ÖPNV in Gehdistanz vom Bahnhof Basel SBB | Öffnungszeiten Di–Fr 9.30–12.30 und 16–18.30 Uhr, Sa 10–16 Uhr| Tipp Hat man mehr Lust auf Innendekoration oder auffallende Trinkgläser, findet man diese an der Dornacherstrasse 141 bei PPs Vintage Design (www.pps-vintagedesign.ch).

ZweiFach ist die nächste pfiffige Geschäftsidee im Gundeli (Gundeldinger Quartier), und ganz in der Nähe des 1Fach gelegen. Hier dreht sich alles um das gebrauchte Fahrrad. Begonnen hat die Geschichte des ZweiFach mit einem simplen Reinigungsservice, der dann ausgebaut wurde und mittlerweile auch Fahrradservice sowie einen Occasionshandel anbietet. Auf Letzterem liegt neben der Neuaufbereitung alter Fahrräder das Hauptaugenmerk. Hier gibt es auch das sehr praktische Angebot der Tagesreinigung, sprich man deponiert sein Velo am Morgen bei ZweiFach und holt es am Abend blitzblank geputzt wieder ab. Nicht nur Secondhand-Velos, sondern auch -Kleider sind hier zu finden, eine wahrlich nicht alltägliche Kombination.

Wichtig für den Geschäftsführer Markus Flubacher ist, dass seine Angestellten Kundenkontakt pflegen. Die Kundenzufriedenheit steht an oberster Stelle, zusammen mit dem Konzept der integrativen Arbeitsplätze. ZweiFach ist ein Betrieb der Eingliederungsstätte Baselland.

In der Nähe

Die Markthalle (0.35 km)

Der Fluss im Restaurant (0.41 km)

Die BIZ (0.47 km)

Das Gebeinhaus-Café (0.51 km)

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2_Die Aktienmühle

Werden in Basel wirklich Aktien gemahlen?

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Um es gleich vorwegzunehmen: Nein, in der Aktienmühle im Klybeck-Quartier wurden natürlich keine Aktien gemahlen, sondern Getreide, wie es sich gehört. 1894 wurde die Aktienmühle Basel AG gegründet, der Name bezieht sich schlicht auf die Rechtsform des Mahlbetriebs. Bereits damals wurden von 40 Angestellten 60 Tonnen Getreide pro Tag verarbeitet, nicht nur lokales Getreide, sondern auch auf dem See- und Bahnweg importiertes wurde hier zermalmt. Als eine der ersten wasserkraftunabhängigen Mühlen wurde die Aktienmühle mit einer Dampfturbine betrieben. Bis ins Jahr 2000 stieg die Mahlmenge pro Tag auf bis zu 200 Tonnen (bei nur noch acht Arbeitern), 2003 wurde die Mühle dann stillgelegt. Grund dafür waren der Preiszerfall sowie anstehende Investitionen in Millionenhöhe.

Seit 2010 gehört die Aktienmühle der Stiftung Habitat, die dem altehrwürdigen Gebäude wieder Leben einhauchen möchte. Seit 2015 befindet sich die ehemalige Mühle im Umbau, geplant sind Werkstätten und Lagerflächen für professionelle Handwerksbetriebe. Im ehemaligen Turbinenhaus ist ein Restaurant geplant, das nicht nur den Handwerkerinnen und Handwerkern, sondern auch der Öffentlichkeit zugänglich sein soll.

Info

Adresse Gärtnerstrasse 46, 4057 Basel, www.aktienmuehle.ch | ÖPNV Tramlinie 8 bis Haltestelle Wiesenplatz | Öffnungszeiten Mi–Fr 9–23 Uhr, Sa 14–23 Uhr, So 11–18 Uhr| Tipp Für Aktienmühle-Besucher mit Kindern: Auf dem Heuboden des ehemaligen Pförtnerhauses wurde ein kreativer Spielboden eingerichtet, auf dem sich die Kinder über drei verschiedene Ebenen austoben können, inklusive Holzrutschbahn und Piratenmast (offener Kindertreff Mi–Sa 14–18 Uhr).

Auch jetzt schon ist die Mühle jedoch nicht «unbewohnt». Eine Café-Bar lädt die Klybeck-Bewohner zum Feierabendbier oder einem Lunch ein, jeweils im Sommer steht ein Open Grill zur Verfügung, zu dem man eigenes Grillgut mitbringen kann. Es werden Konzerte, Filmabende und andere Kulturanlässe organisiert, im Winter sollte man sich zum Beispiel das Fondue am Feuer nicht entgehen lassen. Mit langen Fonduegabeln rührt man sein Brotstück im geschmolzenen Käse, werden die Finger allzu klamm, kann man sie in der Bar wieder aufwärmen. Bis die Mühle ihre «eigenen» Handwerksbetriebe hat, werden im Laden lokale Lebensmittel- und Handwerks-Produkte nach Angebot verkauft.

In der Nähe

Der Platanenhof (0.26 km)

Die Landestelle (0.5 km)

Die Dreirosen-Halle (0.7 km)

Der Sonntagsmarkt (0.72 km)

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3_Die Andreaskapelle

Was wilde Pflanzen beim roten Engel machen

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Die Andreaskapelle, die dem Platz offensichtlich seinen Namen verliehen hat, wurde Mitte des 13. Jahrhunderts zum ersten Mal erwähnt, allerdings werden ihre Anfänge viel früher vermutet. Abgerissen ‒ darüber hingegen ist man sich einig ‒ wurde sie im Jahr 1792. Seit 1987 ist der ehemalige Grundriss der Andreaskapelle nun wieder sichtbar, und zwar als Einlass in der Pflästerung des Andreasplatzes.

Bereits kurz nach der Reformation wollte man die Kapelle zum ersten Mal abreissen, entschied sich dann aber doch dagegen und vermietete sie stattdessen als Lagerhaus. Zum Beispiel lagerten der Krämer und der Handschuhmacher ihre Utensilien gemeinsam in dem Gebäude. Dies war auch der Grund, warum die Kapelle schliesslich doch abgerissen wurde: Die Anwohner befürchteten, dass die feuergefährlichen Sachen, die hier lagerten, in Brand geraten könnten.

Info

Adresse Andreasplatz, 4051 Basel | ÖPNV Tramlinien 6, 8, 11, 14 bis Haltestelle Marktplatz | Tipp Für Hungrige ist ein Besuch beim Bio-Andreas am Andreasplatz 14 ein Muss. Feinstes Holzofenbrot, kreative Eiskunst und Backleidenschaft in einer geballten Ladung (www.bio-andreas.ch).

Heute wird auf dem Andreasplatz unter anderem ein Wildpflanzenmarkt durchgeführt, diverse Gastrobetriebe wie der Rote Engel haben sich hier niedergelassen. Wer sich an einem Sonntagmorgen auf der Suche nach einem guten Frühstück befindet, ist hier genau richtig. Macht man sich sein Frühstück selber, hat man in der Holzofen-Bäckerei die Qual der Wahl, es werden rund 30 Brotsorten in unterschiedlichsten Zutatenkombinationen angeboten. Im Sommer bestellt man seinen Kaffee mitten auf dem Platz, oder man setzt sich ganz einfach irgendwohin und schaut dem regen Treiben zu.

Der Affenbrunnen, der mitten auf dem Andreasplatz steht, und auf dem tatsächlich ein bekleideter Affe sitzt, der gerade Trauben verspeist, verleiht dem Platz eine gemütliche Atmosphäre. Was es mit diesem Affen genau auf sich hat, ist nicht bekannt, allerdings weiss man, dass der Brunnen bis ins Jahr 1836 am Aeschenwibbogen platziert war. Erst nach dem Abriss des Bogens ist der Andreasplatz auf den Affen gekommen.

In der Nähe

Zum Gifthüttli (0.03 km)

Das Hoosesagg-Museum (0.05 km)

Das Totengässlein (0.05 km)

kleinbasel (0.06 km)

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4_Das Atlantis

Als Coca-Cola noch ein Fremdwort war

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Betritt man heute das Atlantis, rechnet man sicherlich nicht damit, hier auf Alligatoren zu treffen, zumindest nicht im zoologischen Sinn. Allerdings lebten tatsächlich Alligatoren im Atlantis, und zwar ganz zu Beginn seiner Gründungszeit in den 50er Jahren. Der Afrikaforscher Peter Seiler wollte den Menschen in Basel nicht nur die afrikanische Kunst näherbringen, sondern auch die dortige Tierwelt. Leider fühlten sich die Basler weder von den Alligatoren noch von der afrikanischen Kunst besonders angezogen. Guter Rat war teuer, aber irgendwann hatte irgendwer die glänzende Idee, das Lokal mit Musik zu beleben. Nicht afrikanische Musik, sondern Jazz sollte es sein. Bald war das Atlantis der Ort für Jazz-Freunde. Die heute etwas seltsam anmutende Kombination von Jazz und Coca-Cola (ein damals unbekanntes Getränk) hatte es den Baslern offensichtlich angetan. Leider ebbte die Jazz-Welle ab, und das Atlantis musste im Jahr 1975 schliessen. Einen neuen Versuch startete man mit Rock, 1998 wurde das Atlantis schliesslich in eine Disco umgewandelt. Die Neuorientierung zielte darauf ab, die grosse musikalische Vergangenheit des Lokals in Ehren zu halten und den Gästen gleichzeitig eine gehobene Küche zu offerieren.

Nicht nur Nachtschwärmer kommen ins Atlantis, sondern auch die Herren in Anzug und Krawatte respektive die Damen im Kleid. Bei einem Gourmet-Dinner wird hier hart verhandelt, gefolgt von einer entspannten After-Dinner-Party. Oder aber man bestellt den Business-Lunch, der express serviert wird und vorzüglich schmeckt. Und was ist mit den bekannten Club-Nächten? Diese finden selbstverständlich noch immer jedes Wochenende statt. Ein Besuch, und sei es auch nur für einen kurzen Apéro, lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn heute keine lebenden Panzertiere mehr zu sehen sind. Tipp: Im Sommer sollten Sie sich auf keinen Fall die grossartige Dachterrasse entgehen lassen!

Info

Adresse Klosterberg 13, 4051 Basel, www.atlan-tis.ch | ÖPNV Tramlinien 1 und 2 bis Haltestelle Kirschgarten | Öffnungszeiten Di–Do 11.30–2 Uhr, Fr 11.30–20 Uhr, Sa 18–4 Uhr| Tipp Nur einen Steinwurf entfernt wähnt man sich, trotz des eher urigen Namens, in Portugal. Das Restaurant Besenstiel (mit direktem Zugang zum Schauspielhaus) bietet mediterrane Küche und ist auf portugiesische Weine spezialisiert. Inklusive Gartenterrasse! (www.besenstiel.ch)

In der Nähe

Die begehbare Skulptur (0.04 km)

Die Frauenstadtrundgänge (0.08 km)

Die Elisabethen-Kirche (0.09 km)

Die Schminkbar (0.13 km)

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5_Die aufgemalten Fenster

Was die Weihnachtsgeschichte mit dem Hotel verbindet

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Dieses Hotel der Topklasse könnte viele Geschichten erzählen, wäre es nicht so diskret (wie es sich für ein Hotel dieser Kategorie gehört). Es liegt direkt an der Mittleren Brücke am Rhein und somit am eigentlichen Tor zur Welt. Seit dem Jahre 1681 dient es als Herrenherberge, damals unter dem Namen «Zu den drei Königen», diese sollen an die drei Weisen aus der Weihnachtsgeschichte erinnern. Die drei Kerle oberhalb des Haupteinganges stellen folgerichtig die drei Könige aus dem Morgenland dar. Unter den illustren Gästen des «Drei Könige» finden sich so bekannte Namen wie Napoleon Bonaparte, Elisabeth II., Thomas Mann oder Pablo Picasso. Aber auch der Dalai Lama nächtigte schon in der Nobelherberge, auf der Gästeliste findet man Richard Wagner und Bob Dylan. Egal ob Musik, Kunst, Politik oder Adel, alles was Rang und Namen hat, bettet sich gut im «Drei Könige» am Rhein. Im Jahr 1842 kaufte Schneidermeister Johann Jakob Senn das Hotel, riss es komplett nieder und baute es neu auf, 1844 wurde es unter dem Namen «Les Trois Rois» eröffnet. Senn wollte, dass das Hotel wieder zum Symbol für den Rhein als Verbindung zu Asien, Afrika und Europa wurde – wie es bereits im Mittelalter war.

«Les Trois Rois» ist vermutlich das einzige Luxushotel der Welt, welches Fenster hat, die gar keine sind. Einige der Fenster sind nur aufgemalt, wirken jedoch absolut echt. Der Zweck war ganz einfach, dass die Fassade nicht so karg wirkte. Und nein, diese Fenster stammen nicht von Pablo Picasso. Von der Mittleren Brücke aus sind die Nicht-Fenster an der Seitenfassade übrigens gut zu sehen.

Info

Adresse Blumenrain 8, 4001 Basel, www.lestroisrois.com | ÖPNV Tramlinie 8 bis Haltestelle Schifflände | Öffnungszeiten Gourmetrestaurant Cheval Blanc Di–Sa 12–14 und 19–22 Uhr| Tipp Möchten Sie auch den vierten König kennenlernen? Direkt am Ufer des Rheins, Blumenrain 20, bietet das Restaurant und WeinWirtschaft «Zum vierten König» ausgezeichnete italienische Spitzenküche an (www.weinwirtschaft.ch/der-vierte-koenig).

In den Jahren 2004 bis 2006 wurde das Haus erneut komplett renoviert und auf den modernsten Stand gebracht, um weiterhin den höchsten Ansprüchen der Gäste aus aller Welt zu genügen. Trotzdem kann man sich im Raum des roten Plüschs noch immer gut vorstellen, dass Goethe gleich am Nebentisch ein Gedicht schreibt.

In der Nähe

Der zweite Lällekönig (0.1 km)

Die Kirche gegen Zahnweh (0.16 km)

Die erste Universität (0.2 km)

Helvetia auf der Reise (0.23 km)

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6_Der Badische Bahnhof

Warum die kleine Stadt Basel zwei Bahnhöfe braucht

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Im Jahr 1838 begann Deutschland mit dem Bau einer Bahnlinie von Mannheim über Freiburg im Breisgau bis an die Schweizer Grenze. 1842 trat die baselstädtische Eisenbahnkommission mit Deutschland in Kontakt, um eine Verlängerung dieser Linie bis in die Stadt Basel zu diskutieren. Die sogenannte «Rheintalbahn» fuhr im Januar 1851 bereits bis nach Haltingen an der Schweizer Grenze, Reisende mit Destination Basel mussten hier aber auf Pferdeomnibusse umsteigen ‒ die Schweizer und die Deutschen waren sich nämlich noch immer nicht einig bezüglich der Bahnhofanlage Basel. Im Juli 1851 jedoch unterschrieben beide Regierungen den bis heute gültigen Staatsvertrag, und so fuhr im Jahr 1855 der erste Zug aus Deutschland bis nach Basel. Als Haltestelle diente jedoch ein provisorischer Bahnhof, weil die Basler Regierung auf einen Kopfbahnhof drängte, die Badische Regierung hingegen auf einen Durchgangsbahnhof. Aus diesem provisorischen Bahnhof entstand der Badische Bahnhof.

Er liegt zwar auf Schweizer Staatsgebiet, gilt allerdings teilweise als deutsches Zollgebiet und wird auch vollständig von der Deutschen Bahn betrieben. Reist jemand von einer deutschen Stadt via Badischer Bahnhof in eine andere deutsche Stadt, so verlässt er Deutschland zollrechtlich nicht, obwohl er rein geografisch in der Schweiz Zwischenhalt macht. So ist der Badische Bahnhof weltweit der einzige, der nicht in dem Land steht, zu dem er eigentlich gehört.

Info

Adresse Badischer Bahnhof, Schwarzwaldallee 200, 4058 Basel, www.sbb.ch, www.bahn.de | ÖPNV diverse Tram- und Busverbindungen ab Bahnhof SBB Basel bis Badischer Bahnhof | Öffnungszeiten Reisezentrum DB Mo–Fr 6.50–20 Uhr, Sa–So 7.50–19 Uhr| Tipp Der Name ist Programm: Les Gareçons haben kein Problem mit der französischen Rechtschreibung, die vier «garçons» haben ganz einfach aufgrund ihrer Lokalität mitten im Bahnhof (gare) eine kreative Namenskombination gefunden. Im Sommer zu empfehlen: die Limonade-Saison im «Les Gareçons»! (www.lesgarecons.ch)

Dass eine eher kleine Stadt wie Basel zwei solch grosse Bahnhöfe hat, hebt sie auf dieselbe Ebene wie Madrid oder andere Metropolen. Der Bahnhof Basel SBB ist sogar der grösste europäische Grenzbahnhof. Ein Tipp für Sparfüchse: Gewisse Strecken, zum Beispiel ins schöne historische Städtchen Schaffhausen am Rheinfall, sind bedeutend günstiger, wenn man das Ticket nicht am Bahnhof Basel SBB kauft, sondern am Badischen Bahnhof bei der Deutschen Bundesbahn.

In der Nähe

Der Dreiland-Radweg (0 km)

Die Jägerhalle (0.45 km)

Lange Erlen (0.78 km)

Das Tinguely-Museum (1.01 km)

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7_Der Barfüsserplatz

Warum die meisten hier trotzdem Schuhe tragen

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Nein, Sie müssen Ihre Schuhe nicht ausziehen. Denn auch wenn sich der Platz Barfüsserplatz nennt, sind die meisten Menschen bei dessen Betreten oder Überqueren nicht barfuss. Womit hat der «Barfi» also seinen Namen verdient, wenn doch fast niemand KEINE Schuhe trägt?

Im Jahre 1256 wurde ein Kloster an ebendiesem Platz in Basel errichtet. Bauherren waren die Franziskaner, einer der vier grossen Bettelorden neben den Dominikanern, den Karameliten und den Augustiner-Eremiten. Die Franziskaner waren damals auch unter dem Namen «Barfüsser» bekannt, weil sie entweder barfuss oder in Sandalen unterwegs waren, manchmal befestigten sie mit Bändern auch einfach eine Sohle an den Füssen. Seinen offiziellen Namen erhielt der Platz erst im Jahre 1861, auch wenn im Jahre 1299 bereits ein Barfüssersteg existierte, der über die Birsig führte. Ab dem Jahr 1356 wurde der Platz auch für Holz-, Kohle- und Schweinehandel genutzt. Daher stammt auch sein zweiter Übername: «Seibi». Seibi bedeutete damals auch Schweine- oder Sauplatz. Kaum zu übersehen ist die unmittelbar am Platz liegende ehemalige Klosterkirche, die Barfüsser-Kirche. Sie dient heute nicht mehr als Gotteshaus, sondern wurde in den Jahren 1890 bis 1894 zum Museum der Geschichte des Historischen Museums Basel umgebaut.

Info

Adresse Barfüsserplatz, 4051 Basel | ÖPNV Tramlinien 3, 6, 8, 11, 14, 15, 16 und 17 bis Haltestelle Barfüsserplatz | Tipp Wer wirklich barfuss gehen möchte, der besucht in Birsfelden bei Basel den Barfuss-Park am Rheinufer. In der Nähe des Wasserkraftwerkes befindet sich auf 300 Metern Länge die Barfuss-Anlage mit diversen Stationen (www.barfusspark.info).

Als 1936 Teile des Barfüsserplatzes abgesenkt wurden, erbaute man zur Kirche hin eine grosse Stützmauer. Schon bald erhielt sie den liebevollen Übernamen Klagemauer. Im Jahr 1979 wurde die Klagemauer jedoch abgerissen und durch eine Freitreppe ersetzt, welche bislang noch keinen Grund für einen Kosenamen geboten hat. Unschwer zu erkennen ist, dass der Barfüsserplatz mittlerweile einer der Hauptverkehrsknotenpunkte der Stadt ist, unglaubliche acht Tramlinien durchqueren ihn. Wer also am Barfi gleichzeitig den Trams ausweichen und die Schuhe ausziehen möchte, muss besonders vorsichtig sein.

In der Nähe

Das Mählsubbe-Restaurant (0.06 km)

Das Stadtcasino (0.06 km)

Der Latrinen-Lift (0.08 km)

Der unauffälligste Briefkasten (0.08 km)

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8_Die begehbare Skulptur

Warum hier Nase zuhalten ratsam ist

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Ob Theater Basel, Basler Stadttheater oder Basler Theater: Jeder dieser Namen hatte früher oder später in der Geschichte des Theaters Basel seine Gültigkeit. Zurzeit heisst es ganz einfach Theater Basel. Gegründet wurde es im Jahre 1834, 1873 wurde ein komplett neues Gebäude an derselben Stelle erbaut, allerdings brannte dieses einige Jahre später bis auf die Grundmauern nieder. Ein neues Theater musste also her, und bereits im Jahr 1909 konnte dieses eröffnet werden. Im Jahr 1975 wurde das heutige Gebäude erstellt, danach sprengte man (ganz theatralisch) den älteren Bau. Der Bau des heutigen Theaters kostete die Stadt Basel damals unglaubliche 60 Millionen Franken, aber immerhin könnten sich hier nun 1.000 Menschen unterhalten lassen.