Das große Golf-Lexikon - Patrick Labriola - ebook

Das große Golf-Lexikon ebook

Patrick Labriola

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Opis

Sprechen Sie Golfisch? Wer den enorm großen Spezialwortschatz rund um den Golfsport verstehen will, kommt um dieses Wörterbuch nicht herum. 2700 Fachwörter und Redewendungen inklusive einiger Slang-Ausdrücke haben die beiden Autoren, Sport- und Sprachwissenschaftler und selbstverständlich leidenschaftliche Golfer, zusammengetragen. Hier ist der gesamte englische Golfwortschatz versammelt. Zum leichteren Umgang mit dem reich illustrierten Fachwörterbuch gibt es einen deutschsprachigen Index mit den meisten hierzulande gebräuchlichen Begriffen.

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DAS GROSSE

GOLF

LEXIKON

Labriola/Schiffer

DAS GROSSE

GOLF

LEXIKON

Patrick LabriolaJürgen Schiffer

HEEL Verlag GmbHGut Pottscheidt53639 KönigswinterTelefon 0 22 23 / 92 30-0Telefax 0 22 23 / 92 30 13Mail: [email protected]: www.heel-verlag.deFür die deutsche Ausgabe: © 2015 HEEL Verlag GmbH, Königswinter

Alle Rechte, auch die des Nachdrucks, der Wiedergabe in jeder Form und der Übersetzung in andere Sprachen, behält sich der Herausgeber vor. Es ist ohne schriftliche Genehmigung des Verlages nicht erlaubt, das Buch und Teile daraus auf fotomechanischem Weg zu vervielfältigen oder unter Verwendung elektronischer bzw. mechanischer Systeme zu speichern, systematisch auszuwerten oder zu verbreiten. Ebenso untersagt ist die Erfassung und Nutzung auf Netzwerken, inklusive Internet, oder die Verbreitung des Werkes auf Portalen wie Googlebooks.

Alle Angaben ohne Gewähr, Irrtümer vorbehalten

Verantwortlich für den Inhalt: Patrick Labriola und Jürgen SchifferLektorat: Jost NeßhöverTitelgestaltung: HEEL Verlag/Axel MertensTitelfoto: FotoliaGestaltung Innenteil: Kai Huwer

eISBN 978-3-95843-168-3

ISBN 978-3-86852-753-7

Inhalt

Einführung

Die Fachbegriffe von A-Z

Index deutsch

Literaturverzeichnis

Dr. Patrick Labriola ist freiberuflicher Übersetzer, Dolmetscher, Autor und Universitätsdozent in Bonn. Er studierte Germanistik, Anglistik und Politikwissenschaft am State University College of New York in Fredonia mit dem Abschluss eines BA. Anschließend erwarb er an der Ohio State University den Grad eines MA in Germanistik und den Grad eines MA in Anglistik an der Northeastern University in Boston. Im Jahr 1996 promovierte er in Vergleichender Literaturwissenschaft in Bonn. Er ist Autor zahlreicher Artikel und Co-Autor einiger deutsch-englischer Sportwörterbücher. Dr. Patrick Labriola ist leidenschaftlicher Golfspieler mit jahrelanger Erfahrung.

Dr. Jürgen Schiffer ist stellvertretender Direktor und Fachreferent an der Zentralbibliothek der Sportwissenschaften der Deutschen Sporthochschule Köln. Er studierte Anglistik und Sportwissenschaft an der Universität Bonn. Nach Absolvierung des Referendariats für das Lehramt am Gymnasium arbeitete er von 1986 bis Anfang 2002 als Dokumentar und schließlich als Referatsleiter im Bereich Literaturdokumentation des Bundesinstituts für Sportwissenschaft. 2001 promovierte er an der Humboldt Universität zu Berlin mit einer Arbeit zur bilingualen sportwissenschaftlichen Lexikographie. Im Jahr 2005 erwarb er am Institut für Bibliotheksund Informationswissenschaft (IB) der Humboldt-Universität zu Berlin den Abschluss eines Master of Library and Information Science (MA(LIS)). Dr. Jürgen Schiffer ist u. a. Autor/Co-Autor mehrerer sportbezogener Wörterbücher und kommentierter Bibliografien sowie Verfasser einer Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten mit Literatur in der Sportwissenschaft.

Einführung

Obwohl von schottischer Seite noch beharrlich die Ansicht vertreten wird, das Golfspiel habe in Schottland seinen Ursprung, gilt es heute als allgemein erwiesen, dass die Niederländer die Ersten waren, die ein mit dem heutigen Golfspiel vergleichbares Spiel pflegten. Zum Beweis ihrer eigenen These führen die Schotten zwei Statuten aus dem 15. Jahrhundert an, in denen die schottischen Könige Jakob II. und Jakob IV. das Golfspiel angeblich zugunsten „sinnvollerer“ körperlicher Übungen (wie des für die Verteidigung des Vaterlandes nützlicheren Bogenschießens) verbieten.

Ein Vergleich mit einem ähnlichen Verbot, das der Magistrat der Stadt Brüssel bereits im Jahr 1360 erlassen hatte, legt jedoch den Schluss nahe, dass sowohl der Brüsseler Beschluss als auch die schottischen Beschlüsse sich auf ein anderes Spiel, nämlich das raue, verletzungsträchtige und ebenfalls mit im unteren Ende gebogenen Schlägern gespielte Kampfspiel soule à la crosse bezogen. Golf im heutigen Sinne war im Schottland des 15. Jahrhunderts offenbar noch unbekannt. Dies wird auch durch Bilddokumente bestätigt, denn Golfer wurden in Schottland erstmals in den Jahren 1720 und 1746/47 bildlich dargestellt.

Ganz anders auf dem europäischen Kontinent. So enthält das private, auf etwa das Jahr 1450 datierte und in Nordfrankreich entstandene Andachts- oder so genannte Stundenbuch der Adelaide von Savoyen die älteste bildliche Darstellung einer Golfszene: Vier Spieler (ein so genannter Vierer) befinden sich in der Nähe eines Lochs, zwei Spieler sind mit dem Putten des Balls beschäftigt, während die beiden übrigen Golfer einen eher unbeteiligten Eindruck vermitteln.

Aber nicht nur bildliche Darstellungen, auch schriftliche Aufzeichnungen belegen, dass das Golfspiel auf dem europäischen Kontinent, und zwar in den Niederlanden, erfunden wurde. In dem 1545 fertig gestellten lateinisch-niederländischen Phrasenbüchlein des holländischen Lehrers Pieter van Afferden werden in einzelnen Kapiteln auch Sport und Spiel behandelt. Ausführlich wird auch das Golfspiel beschrieben.

Es wird in diesem Zusammenhang deutlich, dass das niederländische kolf und die entsprechende Verbform kolven nicht nur das oben erwähnte Kampfspiel soule à la crosse bezeichneten, sondern auch das Golfspiel im heutigen Sinne. Auch wenn von schottischer Seite behauptet wird, dass beim niederländischen kolf der Ball nicht in ein Loch gespielt werden musste, zeigen die Ausführungen Pieter van Afferdens eindeutig, dass das Ziel des von ihm beschriebenen Spiels darin bestand, den Ball einzulochen.

Bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde folglich in den Niederlanden Golf im heutigen Sinne gespielt. Mittelniederländisch kolf, Nebenform kolve, bezeichnete den Hirtenstab, der im älteren Deutsch mit dem Wort Kolben bezeichnet wurde und dessen Ähnlichkeit mit einem Golfschläger in der Form offensichtlich ist.

Der niederländische Ursprung des Golfspiels äußert sich jedoch nicht nur im Wort Golf, sondern auch in anderen Kernwörtern des Spiels. So stammen mit großer Wahrscheinlichkeit die Wörter Putt, Bunker und Tee allesamt aus dem Altniederländischen. Das alte niederländische Zeitwort putten bedeutete „in ein Loch befördern“; altniederländisch bancaerd bedeutete neben dem Ergebnis eines „moralischen Fehltritts“ (konkret: ein mit der Dienstmagd gezeugtes Kind) auch einen besonderen Fehlschlag beim Golf, der mit einem speziellen Schläger, dem bancaerd kolve korrigiert wurde.

Tee schließlich lässt sich von altniederländisch tese ableiten, mit dem Schützen ihre Zielscheiben bezeichneten. Auch die schottischen Golfer verwendeten tee vermutlich ursprünglich zur Bezeichnung ihrer Ziele, also der Löcher, die Sie in den Sandboden gruben. Der dem Loch entnommene Sand wurde in unmittelbarer Nähe des Lochs aufgehäufelt und diente als Abschlagpunkt (the teaz) zum nächsten Loch. Aus teaz wurde die alleinige Bezeichnung für den Abschlag, als die Abschlagstelle vom Loch entfernt wurde. Dem Loch wurde der Name hole gegeben. Erst später wurde tee zur Bezeichnung des Abschlagplatzes.

Der erste sichere Hinweis, dass in Schottland Golf im heutigen Sinne gespielt wurde, stammt aus den Rechnungsbüchern eines schottischen Regenten aus dem Jahr 1503, die belegen, dass der Schatzmeister Jakobs IV. eine beträchtliche Geldsumme ausgeben musste, um für seinen Herrn eine Rechnung über einen Satz Golfschläger und Golfbälle zu begleichen. Das Golfspiel scheint demnach in der Frühzeit eine recht kostspielige Angelegenheit gewesen zu sein.

Erst durch die Einführung von Golfbällen aus Gummi im Jahr 1848 verbilligte sich das Golfspiel erheblich und wurde für breitere Bevölkerungskreise zu einer erschwinglichen Betätigung. Mit den Gummibällen kamen vermehrt Eisenschläger zum Einsatz, die die früheren mit gepressten Federn gefüllten Lederbälle leicht zerstört hätten. Obwohl im Zuge dieser Entwicklung auch die Zahl der Golfspieler wuchs, wurde Golf in Schottland erst in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts ein echter Nationalsport. Gleichzeitig verbreitete sich das Spiel weiter, zunächst nach England und schließlich in alle Welt, vor allem in die USA.

Der Kernwortschatz des Golfspiels ist folglich niederländisch und schottisch. Zwischen 1890 und 1920 fügten die Engländer dem alten Bestand viele Wörter hinzu, und seitdem haben die Amerikaner zahlreiche neue Golfausdrücke beigesteuert. So wurde das Wort blinker von den US-Amerikanern durch sand trap ersetzt; die schottischen Schlägerbenennungen brassie, spoon und baffy wurden zu two wood, three wood und four wood; cleek, mashie und niblick wurden zu one iron oder four wood, five iron und nine iron.

In Deutschland begann Golf um 1890 zunächst in den von Engländern stark besuchten Kurorten, vor allem in Bad Homburg, Fuß zu fassen. Es dauerte nicht lange, bis General Duff von der englischen Garde, ein regelmäßiger Gast in Bad Homburg, sich entschloss, im Kurpark einen richtigen Golfplatz anzulegen. Die nächsten Golfplätze entstanden in zwei weiteren Kurorten, in Baden-Baden und in Wiesbaden. In Wiesbaden wurde auch 1893 der erste deutsche Golfklub gegründet, und 1895 kam es zur Gründung von Klubs in Berlin-Wannsee und in Bremen. Erst 1899 wurde ein vierter Golfklub in Bad Homburg gegründet.

Trotz dieser Entwicklung und der Gründung des Deutschen Golf Verbandes am 26. Mai 1907 in Hamburg spielte Golf bis zu den 20er Jahren eine sehr untergeordnete Rolle im deutschen Sportbetrieb. Das Golfspiel in Deutschland blieb zunächst anglophilen Kreisen in wenigen Kur- und Großstadtzentren vorbehalten. Einen Tiefpunkt erlebte das Golfspiel nach dem Ersten Weltkrieg. Die internationale Golfgemeinde hatte Deutschland verlassen, nur zehn Golfklubs (Stand 1918) von ursprünglich 16 (Stand 1914) hatten überlebt.

1925 war jedoch mit insgesamt 21 Klubs wieder mehr als eine Verdopplung der Golfklubs zu verzeichnen. Vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges gab es in Deutschland immerhin schon 62 Golfklubs (Stand 1939) mit etwa 5000 Mitgliedern. Nach einem erneuten Tief nach Ende des Zweiten Weltkrieges (22 Klubs im Jahr 1946) dauerte es fünf Jahre, bis der Deutsche Golf Verband Mitglied im Europäischen Golfverband (European Golf Association) wurde.

Vor allem Bernhard Langers Spiel hat seit 1980 dem Golfspiel in Deutschland zu einem seither nicht mehr endenden Boom verholfen. 1970 gab es in Deutschland 100 Klubs mit 21.000 Golfern, 1980 zählte der Verband 160 Mitgliederklubs und 49.211 Aktive, und Mitte der 80er Jahre wurde die Zahl von 200 Klubs und 70.000 Golfern überschritten.

Zu einer geradezu explosionsartigen Entwicklung kam es seit den 1990er Jahren und im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends. Von 1990 an wuchs die Mitgliederzahl in den deutschen Golfvereinen von 141.885 auf zunächst 318.284 (Ende 1998) bis auf gegenwärtig rund 635.000 (Stand: Mitte 2014). Mit diesen Steigerungsraten gehört der DGV auch innerhalb des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zu den erfolgreichsten Sportverbänden.

In Bezug auf die absolute Mitgliederzahl belegt der DGV Rang acht unter den im DOSB organisierten Spitzenverbänden. Hinsichtlich der absoluten Zuwächse liegt der DGV gar auf Rang drei hinter dem Deutschen Turner-Bund und dem Deutschen Fußball-Bund. Im internationalen Vergleich schneidet der DGV ebenfalls hervorragend ab. So ist er hinter dem englischen Verband der zweitgrößte europäische Golfverband. Auch die Zahl von 801 Golfplätzen bedeutet für Deutschland den zweiten Platz in Europa hinter England (1961).

Charakteristisch für die englische Golfsprache ist neben der für die englische Sportsprache typischen Bildhaftigkeit die große Zahl von Wörtern. die von Herstellern zur Bezeichnung der von ihnen angebotenen Produkte und deren Eigenschaften eingeführt wurden. Selbstverständlich erfordern die zahllosen Besonderheiten von Golfplätzen sowie die zum Teil sehr diffizilen Schlagtechniken einen großen Spezialwortschatz, um genau beschrieben werden zu können.

Das vorliegende Wörterbuch versucht nun, den gesamten englischen Golfwortschatz zu dokumentieren und ins Deutsche zu übertragen oder verständlich zu erklären. Die Auswahl der etwa 2700 Fachwörter und -ausdrücke erfolgte auf der Grundlage ihres Nachweises sowohl in der englischsprachigen Fachliteratur als auch in englischsprachigen Fernsehübertragungen. Aus diesem Grunde wurden die wichtigsten britischen, US-amerikanischen und internationalen Golflexika sowie Fernsehsendungen über Golfturniere systematisch ausgewertet. Die deutschen Entsprechungen der englischen Begriffe wurden dann mit den Einträgen in deutschsprachigen Fachlexika abgeglichen.

Viele Wörter und Wortgruppen sind unübersetzbar und können im Deutschen nur umschrieben und auf diese Weise erklärt werden. Sehr häufig wird jedoch eine wörtliche Übersetzung angegeben und zwar immer dann, wenn dies für das Verständnis als hilfreich erachtet wird, oder wenn es sich bei dem englischen Wort oder Ausdruck um ein Sprachbild handelt, das dem Deutschsprachigen nur durch eine wörtliche Übersetzung zumindest ansatzweise vermittelt werden kann. Dies trifft beispielsweise auf die Metapher to land like a butterfly with sore feet (wörtlich übersetzt „landen wie ein Schmetterling mit schmerzenden Füßen“) als Beschreibung für einen besonders weichen Schlag, der äußerst sanft auf dem Grün landet, zu.

Die Fachbegriffe von A-Z

A

A shaft

A-Schaft (der Buchstabe „A“ bezeichnet einen relativ biegsamen Schlägerschaft)

accelerate, to

beschleunigen (im Hinblick auf die Bewegung des Schlägers beim Schwung; vgl. decelerate, to)

acceptable score

akzeptabler Punktestand (ein auf einer Achtzehn-Loch-Runde erreichter Punktestand, der dazu verwendet wird, das Handicap eines Golfspielers festzulegen oder zu korrigieren)

ace

Ass (Hole in One)

ace a hole, to

Mit dem Abschlag den Ball direkt vom Abschlagplatz in das Loch spielen; ein Ass erzielen

action

Aktion (1. Rückwärtsdrall eines Balls, der auf dem Grün landet; 2. Schwung eines Golfspielers)

active season

aktive Saison (die Zeit während der Golfsaison, in der die Handicaps der Golfspieler auf Basis ihrer Punktestände festgelegt oder korrigiert werden; vgl. inactive season)

address

Ansprechposition (vor der Schlagausführung vom Golfspieler eingenommene Stellung oder Position)

address the ball, to

den Ball ansprechen (sich vor dem Ball zum Schlag aufstellen)

advice

Belehrung (jede Information zur Wahl eines Schlägers oder zur Schlagausführung, die ein Spieler von einem Caddie oder Mitspieler entgegennehmen darf)

to address the ball

(Foto: Labriola)

aerated greens

(Foto: alexsokolov/Fotolia)

aerate the greens, to

das Grün lüften (Löcher in das Grün schlagen, um dem Gras ein besseres Atmen zu ermöglichen)

aerated greens

gelüftete Grüns (Grüns, in die Löcher geschlagen wurden, um dem Gras ein besseres Atmen zu ermöglichen)

afraid of the dark

wörtl.: Angst vor der Dunkelheit (Beschreibung eines Putts, der nicht in das „dunkle“ Loch gehen will)

aggregate score

Gesamtpunktestand (1. Punktestand nach zwei oder mehr Spielrunden ein und desselben Spielers; 2. kombinierter Punktestand von zwei als Partner spielenden Golfspielern)

air game

Luftspiel (der Teil des Spiels, der aus Drives und Annäherungsschlägen besteht, im Unterschied zum auf dem Boden stattfindenden Putting)

air-mail, to

wörtl.: eine Luftpost schicken (einen weiten Schlag ausführen)

air press

Wette, die auf ein einzelnes Loch abgeschlossen wird, während sich der Ball nach einem Schlag noch in der Luft befindet

air shot

Luftschlag (Schwung gegen den Ball, ohne ihn zu treffen)

airswing

siehe air shot

albatross

Albatros (drei Schläge unter Par für ein Loch; auch double eagle genannt)

alignment

Ausrichtung (1. Position des Tees in Relation zur Spielbahn; 2. Position des Schlägerkopfes in Relation zum Schaft; 3. Position des Balls und Schlägers in Relation zum Loch; 4. Position des Golfspielers und des Schlägers in Relation zum Ziel)

all-around player

Allroundspieler (Spieler, der jeden Aspekt des Spiels beherrscht)

all even, to be

siehe all square, to be

all flat, to be

siehe all square, to be

all square, to be

im Gleichstand sein (beim Lochspiel liegen zwei oder mehr Spieler im Spielstand gleich)

all-weather grip

Allwettergriff (nässe- und feuchtigkeitsbeständiger Schlägergriff aus Kork und gummierten Leinenfäden)

alternate

Ersatzspieler, die in einem Zählspiel für ausgeschiedene Spieler einspringen

alternate stroke

wörtl.: Wechselschlag; abwechselnder Schlag (Spielart des Golfs, bei der zwei Partner den Ball abwechselnd schlagen)

aluminum putter

Aluminium-Putter (Putter mit einem leichten Metallschaft)

aluminum shaft

Aluminium-Schaft (leichter Metallschaft)

amateur

Amateur (Golfspieler, der für sein Spiel nicht bezahlt wird)

amateur side

Amateurseite (niedrige Seite eines Lochs, auf der der Ball seine Richtung nicht ändert; vgl. professional side)

amphitheater green

wörtl.: Amphitheater-Grün (Grün, das in einer schüsselförmigen Hohlfläche liegt)

angel raper

wörtl.: Engelschänder (ein Ball, der falsch getroffen wird, sodass er nahezu gerade nach oben fliegt)

angle of approach

Annäherungswinkel (1. Winkel, in dem der Schlägerkopf zum Ball geführt wird; 2. Winkel, in dem der Spieler sich dem Grün nähert)

approach

Annäherung

approach, to

annähern (einen relativ kurzen Ball auf das Grün schlagen)

approach cleek

Eisenschläger, der Mitte des 18. Jahrhunderts für Annäherungsschläge verwendet wurde und der Vorgänger des Mashie-Iron (Eisen 4) war

approach cleek

(Foto: Heel)

approach putt

Annäherungsputt (langer Putt auf dem Grün, der normalerweise einen zusätzlichen Putt erfordert)

apron

(Foto: monysasi/Fotolia)

approach shot

Annäherungsschlag (Schlag von der Spielbahn auf das Grün)

apron

Vorgrün (an das Grün grenzendes Gelände, dessen Gras kürzer als das Gras der Spielbahn, aber länger als das Gras des Grüns ist)

arc

Bogen; Schwungbahn (kurvenförmige Bahn, die ein Schläger beim Schwung, d. h. während des Rück- und Abschwungs sowie während des Durchschwungs, beschreibt)

architect

Golfplatzgestalter

architecture

Golfplatzgestaltung

army golf

Armee-Golf (Schlagen des Balls von einer Seite der Spielbahn zur anderen statt geradlinig, wie bei einem militärischen Marsch mit der Schrittfolge „rechts, links, rechts“)

artificial objects

künstliche Gegenstände (Flaschen, Dosen usw., die ohne Penalty entfernt werden können)

attack the hole, to

das Loch attackieren (aggressiv spielen und unmittelbar auf das Loch zuspielen)

attacking golf

Angriffsgolf (aggressive Art des Golfspiels, bei dem harte und lange Drives geschlagen, Doglegs ignoriert werden und versucht wird, Kurven und Winkel zu schneiden)

attest to a score, to

einen Punktestand bezeugen (sich für den Punktestand eines Gegners durch Unterzeichnen der Zählkarte verbürgen)

automatic press

Wette, die die Spieler vor einer Runde eingehen

away, to be

wörtl.: weg sein [vom Loch] (Beschreibung des Spielers oder des Balls, der am weitesten vom Loch entfernt ist und daher als erster spielen bzw. gespielt werden muss)

B

baby a putt, to

einen Putt so schwach ausführen, dass er das Loch nicht erreicht

baby a shot, to

einen Schlag so schwach ausführen, dass er das Grün nicht erreicht oder weit vor dem Loch liegen bleibt

back

die zweiten Neun (die letzten neun Löcher eines Achtzehn-Loch-Golfplatzes)

back door

Hintertür (1. Rückseite des Lochs auf dem Grün; 2. hintere Zone des Grüns, die manchmal höher als die vordere ist und daher den Zugang zum Loch von der Rückseite des Grüns aus erschwert)

back door, to go in the

wörtl.: durch die Hintertür gehen (einen Putt ausführen, der von der Seite oder von hinten in das Loch fällt)

back lip of the bunker

wörtl.: hintere Lippe des Bunkers (der am weitesten vom Grün entfernte Bunkerrand; vgl. front lip of the bunker)

back marker

Rücklicht (Bezeichnung für den Spieler in einer Gruppe von Golfspielern mit dem niedrigsten Handicap)

back nine

die zweiten Neun (die letzten neun Löcher eines Achtzehn-Loch-Golfplatzes)

back nine, to play the

die zweiten Neun spielen (eine Golfrunde auf den letzten neun Löchern spielen)

back nine, to shoot the

siehe back nine, to play the

back of the green

Rückseite des Grüns (am weitesten von der Spielbahn entfernter Teil des Grüns)

back side

die zweiten Neun (die letzten neun Löcher eines Achtzehn-Loch-Golfplatzes)

back stall

Rückraum der Abschlagstelle, von dem aus sehr gute Golfer und Profigolfspieler abschlagen, damit sie weiter vom Grün entfernt sind (vgl. white tees und red tees)

back tees

Rückraum der Abschlagstelle, von dem aus sehr gute Golfer und Profigolfspieler abschlagen, damit sie weiter vom Grün entfernt sind (vgl. white tees und red tees)

back tier of the green

Rückseite des Grüns (am weitesten von der Spielbahn entfernter Teil des Grüns)

back with left and through with right

wörtl.: zurück mit links und durch mit rechts (das Grundprinzip des Puttens, demzufolge die linke Hand die Rückführung des Putters und die rechte Hand seine Vorwärtsbewegung kontrolliert)

backhander

wörtl.: Rückhänder (Putt, der mit einer Rückhandbewegung in das Loch geschlagen wird)

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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