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Warum haben immer mehr Menschen in einem wohlhabenden Land das Gefühl, dass für sie selbst immer weniger übrig bleibt? Deutschland versteht sich als Sozialstaat. Doch zwischen diesem Anspruch und dem Alltag vieler Menschen scheint eine Lücke entstanden zu sein. Steigende Lebenshaltungskosten, hohe Abgaben, teures Wohnen, wachsende Bürokratie und wirtschaftliche Unsicherheit belasten nicht nur Menschen mit niedrigen Einkommen – sondern zunehmend auch die Mitte der Gesellschaft. In "SOZIAL. ABER FÜR WEN?" untersucht Alexander Gutwill, warum Arbeit und Leistung für viele nicht mehr automatisch das Gefühl von Sicherheit und gesellschaftlichem Aufstieg bedeuten. Das Buch beschäftigt sich mit Sozialstaat und Mittelschicht, Armut und Wohlstand, Arbeit und Abgaben, Wohnen und Lebenshaltungskosten, Wirtschaft und Arbeitsplätzen sowie der Frage, ob politische Entscheidungen im Alltag der Bürger tatsächlich ankommen. Gleichzeitig richtet sich der Blick auch auf die Gesellschaft selbst: auf schwindendes Vertrauen, nachlassendes ehrenamtliches Engagement, soziale Medien und eine zunehmende Distanz zwischen Menschen. Dabei geht es nicht um eine Abrechnung mit Deutschland und nicht darum, einzelne Parteien pauschal verantwortlich zu machen. Vielmehr stellt das Buch eine unbequeme Frage: Wie sozial ist unser Deutschland noch – und für wen? Eine kritische Bestandsaufnahme über ein Land zwischen Wohlstandsversprechen, politischer Wirklichkeit und verlorenem Vertrauen – und ein Plädoyer dafür, dass Leistung, Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt wieder stärker zusammengehören. Nicht an Sonntagsreden. Am Alltag.
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Liczba stron: 231
Rok wydania: 2026
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