Pass auf was du denkst - Bruce I. Doyle III. - ebook

Pass auf was du denkst ebook

Bruce I. Doyle III

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Opis

Ich denke, also bin ich verwirrt! Im Dschungel der Gedanken verliert man oft den Überblick, wie Leben gelingen kann. Bruce Doyle bringt Licht ins Dunkel und lädt dazu ein, mit ihm die Welt der Gedanken und Glaubenssätze zu entdecken. Sie lernen, wie der kosmische Computer wunschgemäß Ihre Erfahrungen programmiert und wie ein Gedanken-Upgrade Sie ab sofort in die 1. Klasse des Lebens katapultiert. Wertvolle Praxistools bereichern die aktualisierte Ausgabe von Pass auf, was du denkst: das innere Drehbuch umschreiben, Erfolg haben bei der Jobsuche, emotionale Freiheit erlangen und die richtige Wahl treffen. Bevor Sie den nächsten Gedanken denken, lesen Sie dieses Buch. Es wird die Art und Weise, wie Sie Ihr Leben erfahren, für immer verändern.

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Titel

Pass auf, was du denkst

Titel der Originalausgabe: Before you think another thought Copyright © 1994 und 1997 by Bruce I. Doyle III

Titel der erweiterten Neuauflage im Original: How to think your way to the life you want Copyright © 2011 by Bruce I. Doyle III

Both published by Hampton Roads Publishing Company, Inc., Charlottesville, VA 22906,www.redwheelweiser.com

Bruce I. Doyle III: Pass auf, was du denkst (Erw. Neuauflage) Übersetzung: Susanne M. Kirchberger © Lüchow in J.Kamphausen Verlag & Distribution GmbH, Bielefeld [email protected]

Lektorat: Hans-Jürgen Zander/Monika Gehle Umschlaggestaltung: Jessica Dacher Illustrationen: ContentWorks, Inc. Layout/Satz: Wilfried Klei

www.weltinnenraum.de

1. Auflage 2011

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über www.d-nb.de abrufbar.

ISBN E-Book 978-3-89901-573-7 ISBN Print 978-3-89901-463-1

www.weltinnenraum.de

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Funk, Fernsehen und sonstige Kommunikationsmittel, fotomechanische oder vertonte Wiedergabe sowie des auszugsweisen Nachdrucks vorbehalten.

Bruce I. Doyle III, Ph.D.

Pass auf, was du denkst

So beeinflussen deine Gedanken und Überzeugungen dein Leben

Übersetzt aus dem Englischen von Susanne M. Kirchberger

Widmung

Für meine Töchter Ellen und Megan und meine Enkelkinder Olivia, Zach, Lucy und Brooke. Ihr bringt mein Leben zum Leuchten!

Motto

Es war an einem dieser Morgen – eine Wolke versteckte die Sonne. Die Bärin blickte nach oben und sagte sich: „Oh, das ist nicht schön!“

So fing sie an zu denken, dachte an üppige Blumenwiesen und klare, helle Regenbögen, die den Schauern folgen.

Dann lächelte sie ein breites Lächeln, denn plötzlich wusste sie: Ein Tag ist so schön, wie du ihn mit deinen Gedanken erschaffst.

Gedruckt mit Genehmigung der © AGC, Inc.

Inhalt

Vorwort des Autors

Danksagung

Einleitung

I. Wie Gedanken wirken

Gedanken

Überzeugungen

Die Struktur der Gedankenformen

Aufmerksamkeit

II. Woran du glaubst, das bekommst du

Eigenverantwortung

Der Spiegel

Positive Einstellung

Erfahrungen machen

Warum du nicht bekommst, was du willst

III. Erreiche, was du willst

Erschaffe dir ein positives Umfeld

Habe Vertrauen in dich selbst

Steigere dein Selbstbewusstsein

Löse dich von begrenzenden Gedankenformen

IV. Gedanken und Überzeugungen in Aktion

Das Upgrade für dein Leben

Leben in Wertschätzung

Erfahre deine Wahl

Verabschiede dich vom Gefühl der Zurückweisung

Bringe die Liebe zurück in deine Beziehung

Die Mission

Hol dir deine Kraft zurück

Glückliche Gedanken

Wie man emotionale Freiheit erlangen kann

Wie lange wird es dauern, bis ich eine neue Arbeit gefunden habe?

Erfahre deine persönliche Kraft

Wer steckt da drin?

Der innere Lebenslauf

Kurzgefasste Punkte zum Nachdenken

Gehe auf Entdeckungsreise

Über den Autor

Vorwort des Autors

Was ich mit dir teilen möchte, kommt direkt aus meinem Herzen. Es sind meine Erfahrungen und das, was für mich wahr ist. Ich biete keine wissenschaftlichen Beweise für meine Darlegungen an. Die meisten meiner Analogien wollen einfach etwas veranschaulichen, was – rein wissenschaftlich – jenseits des menschlichen Verständnisses liegt. Sie sollen dir also lediglich einen Bezugsrahmen geben.

Wenn das, was ich zu sagen habe, dich dazu inspiriert, mehr erfahren zu wollen, dann habe ich meine Mission erfüllt: Nämlich die Botschaft zu verbreiten, dass wir alle unbegrenzte Wesen sind und nur unsere individuellen Überzeugungen uns zurückhalten. Unsere Überzeugungen entspringen den Gedanken, die wir als wahr angenommen haben. Jeder Einzelne unserer Gedanken ist ein Faden in dem Gewebe, das wir als unser Leben erfahren. Und jeder von uns webt seinen eigenen Lebensstoff. Gemeinsam weben wir den Teppich des Lebens – des Lebens, das wir alle erfahren.

Wenn das Leben, das du erfährst, dich nicht erfüllt, so ist meine Hoffnung, dass dir durch Verstehen der „Grundlagen der Gedanken“ neue Einsichten zufließen, die dir helfen, das Leben zu führen, das du verdienst. Ein Leben ohne Grenzen.

Danksagung

Ich danke jedem einzelnen Menschen, der je in meinem Leben eine Rolle gespielt hat. Ich weiß jetzt, dass es dich gab, um meine eigenen Projektionen und Überzeugungen zu spiegeln. Endlich habe ich es begriffen. Diejenigen, denen ich Vorwürfe gemacht habe, bitte ich um Verzeihung. Vor denen, die mich inspiriert haben, verneige ich mich.

Mein Dank geht an Marjorie McLaughlin für ihre Unterstützung bei der Durchführung meiner „Power-Up-for-Success-Workshops“, für das Korrekturlesen meiner Dissertation und für die Herausgabe meiner veröffentlichten Artikel.

Mein Dank gilt ferner Sydne Heather Schinkel, der Verfasserin von Earthbridge Crossing, sowie ihrem Mann Thomas für ihren professionellen Beitrag zu meinem Buch Before you think another thought (Pass auf, was du denkst).

Besonderer Dank gilt Sharon Barron von Finally Unlimited für die „Wir“-Lektionen – meine Einführung in Glaubenssysteme.

Ein spezielles Dankeschön auch an Harry Palmer für die Entwicklung des Avatarkurses. Avatar hat mein Verständnis für Glaubenssysteme vertieft und mich mit weiteren Werkzeugen ausgerüstet, um noch näher an die Erfahrung des unbegrenzten Lebens heran zu kommen.

Schließlich und endlich innigen Dank an jenen Teil von mir, der jetzt den Mut besitzt, persönliche Dinge mit euch zu teilen, was vor kurzer Zeit noch undenkbar gewesen wäre. Möge dieses Teilen euch weiterhelfen.

Liebe und Wertschätzung euch allen.

Einleitung

Hast du jemals das Gefühl gehabt, wie ein kleines Boot zu sein, das auf dem offenen Meer treibt – ganz allein den Launen der übermächtigen Wellen überlassen? Egal wie hart du dich auch in die Riemen gelegt hast, du konntest keinen Einfluss auf den Kurs nehmen – du hattest das Gefühl, alles sei außer Kontrolle?

Trotz aller Bücher, Kassetten, Workshops und Seminare, die es für die unterschiedlichen Aspekte der Persönlichkeitsentwicklung gibt – von der Berichtigung grundlegender Einstellungen angefangen bis zu spiritueller Erleuchtung – scheint es immer noch eine Menge Menschen auf diesem Planeten zu geben, die das Gefühl haben, alles sei außer Kontrolle geraten, und die verzweifelt versuchen, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Vielleicht bist du ja einer von ihnen. Das Selbstwertgefühl vieler Menschen ist ständig auf dem niedrigsten Stand. Was ist mit ihnen los? Was fehlt ihnen?

Das, was da fehlt, ist ein klares Verständnis für die Grundlagen, mit denen jeder von uns seine eigenen Lebenserfahrungen schafft. Ja, ich meine seine eigenen. Wir alle sind für unsere eigenen Erfahrungen verantwortlich.

Gedanken und Überzeugungen sind die grundlegenden Elemente jeder Kreation. Sie existieren als winzige Energiewellen, Gedankenformen genannt. Sie dienen ausschließlich dazu, die Absichten des Denkenden auszuführen.

Wenn du verstehst, wie deine Gedanken und Überzeugungen funktionieren, kannst du erkennen, wie einige deiner begrenzenden Überzeugungen dich davon abhalten, Ziele zu erreichen. Solche Überzeugungen lassen sich beseitigen.

Wenn du verstanden hast, dass du eine energetische Handschrift besitzt, die von deinen Überzeugungen stammt, kannst du erkennen, wie du bestimmte Ereignisse, Umstände und Beziehungen in deinem Leben anziehst. Indem du deine Überzeugungen änderst, ziehst du neue, begehrenswertere Erfahrungen an.

Wenn du erkennst, dass deine Gedanken und Überzeugungen deine Erfahrungen bestimmen, dann bist du auf dem besten Weg, Meisterschaft über dein Leben zu erlangen.

I Wie Gedanken wirken  

Gedanken

Hattest du jemals Gedanken, die du nicht mit anderen teilen wolltest? Gedanken über andere Menschen, von denen du wusstest, dass sie sie empören würden, wenn du sie äußertest? Vielleicht über ihre Kleidung, ihr Benehmen oder andere Dinge, die dich gestört haben? Du hast gezögert, ihnen deine Gedanken mitzuteilen, weil du den Frieden in eurer Beziehung erhalten wolltest. Möglicherweise hast du dir sogar Vorwürfe wegen dieser fürchterlichen Gedanken gemacht – „Wie konnte ich nur so etwas denken?“

Für die meisten Menschen sind Gedanken oder Ideen Begriffe, die zu ihrem eigenen persönlichen Gebrauch in ihrem Kopf vorgehen. Gedanken helfen Lösungen zu finden, Situationen zu beurteilen, Entscheidungen zu fällen und Gefühle hervorzurufen. Manchmal treiben sie dich auch zum Wahnsinn (na ja, fast).

Es mag den Anschein haben, dass die Gedanken oder Ideen in deinem Kopf lediglich umherschweifen, aber in Wirklichkeit existiert jeder Gedanke als winzige Energiewelle, die Gedankenform genannt wird. Eine Gedankenform ist real – sie existiert. Sie wird von dir nur nicht wahrgenommen, weil ihre Energievibration (Frequenz) außerhalb des Empfangsbereichs menschlicher Sinne liegt. Sie ist schneller als Lichtgeschwindigkeit und deswegen für dich nicht sichtbar.

Unsere Sinne sind auf eine bestimmte Bandbreite von Frequenzen beschränkt.

Wahrscheinlich ist dir dieses Konzept verständlicher, wenn du es auf etwas beziehst, was du schon kennst, aber bis jetzt wenig beachtet hast. Wenn du so bist wie die meisten von uns, hast du wahrscheinlich einen Lieblingsradiosender. Vielleicht einen UKW Sender mit „deiner“ Musik. Sagen wir einfach mal 102.7 auf der Skala.

Diese Zahl bedeutet, dass die Übertragungsfrequenz für diesen Sender 102.7 Megahertz (Megazyklen) beträgt. Mega ist die metrische Bezeichnung für eine Million. Die Energie, die vom Sender übertragen wird, vibriert ständig im Raum um dich herum. Ist aber dein Radio nicht auf 102.7 Millionen Zyklen pro Sekunde eingestellt, nimmst du gar nichts wahr.

Was ich meine, ist Folgendes: Es gibt viele Informationen, die im Raum um uns herum vibrieren. Wir sind uns aber ihrer nicht bewusst, weil unsere Sinne auf eine bestimmte Reichweite von Frequenzen begrenzt sind. Und ein paar von diesen Informationen im Raum sind winzige, feine Gedankenformen.

Die Aufgabe jeder einzelnen Gedankenform ist es, das Vorhaben des Gedankens zu erfüllen – die Wünsche und Absichten des Denkenden auszuführen. Das erreicht sie, indem sie ähnliche Gedankenformen anzieht, die ihr helfen, in Erfüllung zu gehen. Eigentlich bist du wie ein Radiosender, der seine Wünsche, Absichten und Ideen hinaus in das Universum sendet – ohne jede Zensur. Stell dir einen König vor, der ausgewählte Mitglieder des Hofstaates in sein Königreich aussendet, um sich seine Wünsche erfüllen zu lassen (sogar seine geheimsten).

Gedanken existieren als Gedankenform.

Hat jemand schon mal zu dir gesagt: „Pass auf, was du dir wünschst – es könnte in Erfüllung gehen?“ Hast du schon einmal mit jemandem, der dir nahe steht, gleichzeitig den gleichen Gedanken gehabt? Haben Menschen dich schon einmal beschuldigt, ihre Gedanken zu lesen? Gibt es Menschen in deinem Leben, die auf „deiner Wellenlänge“ sind? Manche Menschen sind sehr empfänglich für die Vibrationen von Gedankenformen. Wenn du irgendeine der vorhergehenden Fragen mit „ja“ beantwortet hast, dann bist du wahrscheinlich einer von ihnen.

Überzeugungen

Gedanken, die du als wahr annimmst, werden zu deinen Überzeugungen. Alle deine individuellen Überzeugungen zusammengenommen ergeben dein Überzeugungssystem.

Angenommen, ich würde dir erzählen, dass der Mond aus Schweizer Käse besteht, würdest du mir das wahrscheinlich nicht abnehmen. Auf der Grundlage dessen, was du schon weißt, würdest du es nicht für wahr halten und es würde kein Bestandteil deines Überzeugungssystems werden. Aber wenn ich sagen würde: „Die Wetterbedingungen auf der Welt werden sich dramatisch ändern“, dann würdest du wahrscheinlich zustimmen. Einige haben dafür ja schon reale, greifbare Beweise. Du hättest das Gefühl, dass meine Behauptung wahr ist und würdest sie deinen bereits existierenden Überzeugungen hinzufügen.

Überzeugungen sind besondere Gedankenformen, die zu Bestandteilen deines individuellen Glaubenssystems werden. Da sie als Energiewellen existieren, die du in das Universum sendest, vereinigen sie sich darüber hinaus noch mit ähnlichen Gedankenformen, um so Ereignisse, Umstände und Beziehungen zu schaffen, die deine Überzeugungen beweisen.

„Halt mal“, wirst du sagen, „ist das nicht umgekehrt? Zuerst mache ich eine Erfahrung – und dann kann ich daran glauben.“ Du kennst doch das alte Sprichwort: „Ich glaube etwas erst, wenn ich es sehe.“

Klar, das ist ein sehr altes Sprichwort, aber die Wirklichkeit ist genau umgekehrt. Du wirst etwas nur erfahren, wenn du auch daran glaubst. Zuerst muss die Überzeugung da sein. Wenn du eine Erfahrung machen würdest, ohne daran zu glauben, wie könntest du sie dann glauben? Deine Erfahrung bestätigt nur deine Überzeugung – die Überzeugung geht also der Erfahrung voraus. So funktioniert das Universum.

Wenn du glaubst, arm zu sein – könntest du dann die Erfahrung machen, reich zu sein? Wenn du glaubst, dick zu sein – könntest du dann die Erfahrung machen, schlank zu sein? Und wenn du glaubst, dumm zu sein – könntest du dann die Erfahrung machen, klug zu sein? Denke mal darüber nach! Was du glaubst, erlebst du.

Überzeugungen werden im Allgemeinen als bewusste oder unbewusste Überzeugungen bezeichnet.

Über bewusste Überzeugungen bist du dir im Klaren; mit ein paar Anregungen könntest du einige aufschreiben. Bewusste Überzeugungen können hilfreich – wie „Ich bin toll“ und „Das Leben ist aufregend“ oder begrenzend wirken – wie „Ich bin ungeschickt“ und „Die Männer hassen mich”.

Unbewusste Überzeugungen sind Überzeugungen, über die du dir nicht im Klaren bist. Du weißt noch nicht einmal, dass es sie gibt, und die Erfahrungen aus ihnen nimmst du als „So ist eben das Leben“ hin. Du fühlst dich auch nicht verantwortlich dafür, sie als Überzeugungen angenommen zu haben. Diese Überzeugungen sind für dich transparent, also durchsichtig.

Ein Beispiel für eine begrenzende, unbewusste Überzeugung könnte sein: „Nie läuft es so, wie ich es möchte“, was vielleicht aus einem Schluss aus Kindertagen über Autorität stammt. Später im Leben könnte diese Überzeugung immer wieder als Konflikt mit Vorgesetzten auftreten. So ein Mensch wird öfter sagen: „Alle Chefs sind Idioten“, doch ihm wird dabei nicht klar sein, dass er aus einer transparenten Überzeugung heraus handelt. Wie du sicher weißt, erleben nicht alle Menschen ihre Vorgesetzten so.

Ein Beispiel für eine hilfreiche unbewusste Überzeugung wäre etwa: „Ich bin immer in Sicherheit“. Menschen mit dieser Überzeugung sind sich vielleicht nicht klar bewusst, aber sie leben ihr Leben, ohne sich Gedanken um ihre Sicherheit zu machen. Sie ziehen keine möglicherweise gefährlichen Situationen an und würden auch keine Bedrohung wahrnehmen, selbst wenn es eine gäbe.

Meinem Überzeugungsmodell kannst du entnehmen, dass es grundsätzlich vier betrachtenswerte Bereiche von Überzeugungen gibt. Auf der bewussten und unbewussten Ebene finden sich sowohl hilfreiche als auch begrenzende Überzeugungen. Die Letzteren werden wir uns genauer anschauen. Denn wenn du sie erst einmal beseitigt hast, wirst du weniger Energie und Aufmerksamkeit aufwenden müssen, um die Umstände zu erschaffen, die du in deinem Leben haben willst.

Jeder Gedanke und jede Überzeugung hat seine entsprechende Gedankenform, eine dynamische Energiewelle mit zwei Schlüsselparametern: eine Vibrationsfrequenz, die dem Vorhaben, und eine Wellenlänge, die der Stärke des damit verbundenen Begehrens entspricht. Jedes unserer Überzeugungssysteme kann durch eine energetische Handschrift vertreten sein (unserer individuellen Handschrift nicht unähnlich), die einzigartig für uns ist und uns grundlegend definiert. Wir sind wie energetische Magneten, die unsere Erfahrungen anziehen.

Jede Gedankenform hat zwei Schlüsselparameter

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass du dich manchen Menschen gegenüber bei der ersten Begegnung wohlfühlst und bei anderen nicht? Du spürst ihre Energiefelder. Die, bei denen du dich wohl fühlst, haben mit großer Wahrscheinlichkeit ähnliche Überzeugungen wie du. Verlasse dich auf dein Gefühl.

Stehst du in enger Beziehung zu einem Menschen, dann fühlst du, dass er aufgeregt ist, noch bevor er etwas sagt. Du spürst, dass sich seine Energie verändert hat – auf eine niedrigere Frequenz.

Deine grundlegende Energiesignatur ist die Summe all deiner Gedanken und Überzeugungen. Du definierst dich selbst – deine Persönlichkeit, dein Aussehen und dein Verhalten. Du bist der Einzige, der deine Gedanken und Überzeugungen erschaffen oder verändern kann. Und deine Überzeugungen erschaffen das, was du im Leben erfährst.

Hast du schon einmal versucht, jemanden zu ändern? Hat nicht geklappt, oder? Niemand kann die Gedanken eines anderen Menschen ändern. Ein Individuum muss selbst den Willen zur Veränderung haben und das alleine durchführen. Weil jeder von uns für seine eigenen Gedanken verantwortlich ist, sind wir als Konsequenz daraus auch für unsere eigenen Gefühle verantwortlich. Deine Gefühle werden von deinen Gedanken hervorgerufen. Achte darauf: Hast du positive Gedanken, dann fühlst du dich gut. Und wie fühlst du dich bei negativen Gedanken?

Hat dir schon einmal jemand vorgeworfen, du habest seine Gefühle verletzt? Ist dir jedoch klar, dass du seine Gedanken nicht erschaffen kannst, verstehst du, dass das auch für seine Gefühle gilt. Wie befreiend! Jetzt kannst du dich endlich von dem alten Spruch befreien, mit dem wir alle groß geworden sind: „Du sollst die Gefühle anderer Menschen nicht verletzen.“ Natürlich gibt es bei allen Dingen ein angebrachtes Maß. Aber du kannst die Gefühle anderer nicht bestimmen – sie sind voll und ganz ihre eigenen.

Im College-Psychologiebuch meiner Tochter Megan fand sich das Beispiel von einem Mann, der in der überfüllten U-Bahn hart angerempelt wird. Seine erste Reaktion ist unverhohlener Ärger – ihm schwebt das Bild einer großen, derben Frau vor, die sich ihren Weg durch die Menge bahnt. Er dreht sich um und merkt, dass die Frau, die ihn angerempelt hat, blind ist. Und seine Gefühle wandeln sich blitzartig, als sein Verstand ihm verständnisvolle Gedanken eingibt. Seine Gedanken – seine Gefühle.