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In Architektur-Sitzungen prallen zwei Vokabulare aufeinander: Senior Engineers haben fertige Open-Source-Lösungen vor Augen, CTOs sehen eine Abhängigkeit, die nicht im eigenen Haus liegt. Beide haben recht — und reden aneinander vorbei, weil zwischen Make und Buy eine dritte Option fehlt: Wrap. Eine reife OSS-Komponente adoptieren, sie in den eigenen Operations-Kontext packen, sie um die paar Prozent ergänzen, die fehlen — und sie ansonsten behandeln wie ein internes Service-Vertical. Neun Fallstudien aus einem konsequent EU-souveränen Plattform-Stack führen durch Identity (Zitadel), Infrastructure-as-Code (OpenTofu), Kubernetes-Distribution (Talos), GitOps (FluxCD), Networking (Cilium), Container-Registry (Harbor), Code-Hosting (Forgejo), Datenbank-Operator (CloudNativePG) und Linting-Toolchain. Plus drei Migrations-Geschichten, in denen die ursprüngliche Wrap-Wahl revidiert werden musste — und die zeigen, dass eine Wrap-Wahl keine Lösung ist, sondern eine Option mit definierter Lebensdauer. Für Senior Engineers, Tech Leads und CTOs, die Architekturentscheidungen treffen oder begründen müssen. Architecture Line, Band 1.
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Liczba stron: 311
Rok wydania: 2026
