Wegen Gefährdung des sozialistischen Friedens - Albrecht Kaul - ebook

Wegen Gefährdung des sozialistischen Friedens ebook

Albrecht Kaul

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Opis

- Vom Freund an die Stasi verraten. - Mit 19 zu Zwangsarbeit in Sibirien verurteilt. - Erst Rädelsführer - dann Ehrenbürger. - Schon als Schülerin zum Staatsfeind gestempelt, aber schließlich doch als Fachärztin in den erträumten Beruf ... So unterschiedlich wie das Leben sind die Schicksale der 14 Christen, von denen Albrecht Kaul hier erzählt. Sie wurden in der DDR wegen ihres konsequenten Glaubens unter Druck gesetzt oder bedroht. Sie wurden bespitzelt oder eingesperrt. Aber sie erfuhren auch Gottes Hilfe, ja manchmal sogar Wunder: Theo Lehmann (Chemnitz), Harald Bretschneider ("Schwerter zu Pflugscharen"), Thomas Küttler (Plauen), Christian Führer (Montagsgebete, Leipzig) und andere. Spannend und bewegend ist ihr Weg, mit ihrer Hoffnung, ihrer Angst und Unsicherheit, ihren mutigen Entscheidungen.

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Liczba stron: 165

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Albrecht Kaul

Wegen Gefährdungdes sozialistischen Friedens

Bewegende Schicksalevon Christen in der DDR

© 2014 Brunnen Verlag Gießen

www.brunnen-verlag.de

Umschlaggestaltung: spoon, Olaf Johannson

Umschlagfotos: shutterstock.com, idea-Bild

Satz: DTP Brunnen

ISBN 978-3-7655-1781-5

eISBN 978-3-7655-7164-0

Inhalt

Strafsache K 97278:Eberhard Schulze

Mein Freund, der Feind:Theo Lehmann

Eine Jungscharstunde für 150,75 Mark:Monika und Ehrenfried Bär

Überwundene Angst:Evilis Heiße

Durchgeschüttelt und gehalten:Hansjörg Weigel

Widerstand macht stärker:Gerda Dietze

„Und morgen fahren Sie ab!“:Albrecht Kaul

Mit den Seligpreisungen fing es an:Ulf Liedke

Stasi-Verdacht:Eike Berger

Achtzehn Monate im „Koloss von Prora“:Thomas Weigel

Reise der Entscheidung:Angelika und Andreas Beier

„Schatz, glaube ihnen nichts!“:Harald Bretschneider

Vom Rädelsführer zum Ehrenbürger:Thomas Küttler

Ich bleibe trotzdem hier:Rosi Landersheim

Die Macht der Gewaltlosigkeit:Christian Führer

Strafsache K 97278:

Eberhard Schulze

Der Jungenkreis im Domgemeindehaus Zwickau war wieder super. Eberhard läuft durch den Maiabend nach Hause und hat das neue Lied im Kopf, das sie nun schon mehrere Wochen jedes Mal zum Abschluss singen: „Wir jungen Christen tragen …“ Er versucht alle fünf Strophen herzusagen, aber das gelingt noch nicht ganz. Eigentlich würde er gern so einen mit Schreibmaschine geschriebenen Zettel mit nach Hause nehmen, aber Karl-Heinz, der Jugendleiter, wacht darüber wie über einen großen Schatz. Klar, er hat keine Schreibmaschine. Irgendeine Sekretärin hat im Volkseigenen Betrieb (VEB) die Blätter mit 4-5 Durchschlägen heimlich vervielfältigt. Man vermutet, es war seine Freundin Erika, aber es ist besser, wenn das niemand weiß.

Eberhard kommt noch vor seinem Vater nach Hause, der in Espenhain in der Braunkohle arbeitet. Auch Eberhard hat mit fünfzehn Jahren im Bergbau angefangen, aber die Arbeit war für ihn zu schwer und so hat er mit neunzehn beim Schuhmachermeister Fitztum noch einmal eine Lehre begonnen. Mit dem Gesellen Günter versteht sich Eberhard gut. Zum Meister findet er kein so rechtes Vertrauen, außerdem ist der oft unterwegs.

Seine Mutter wartet schon auf Eberhard und hat ihm ein Marmeladenbrot geschmiert, denn hungrig ist er immer. Sie hat am Nachmittag zwei Stunden beim Fleischer gestanden, aber als sie an den Ladentisch kam, waren nur noch ausgelassenes Fett und Knochen zu bekommen. Zu gern hätte sie ihrem Eberhard und ihrem Mann ein dickes Wurstbrot vorbereitet, aber darauf müssen sie wieder einmal verzichten. „Samstag vielleicht“, sagte der Fleischer.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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