Übergänge ressourcenorientiert gestalten: Von der Familie in die Kindertagesbetreuung - Renate Niesel - ebook

Übergänge ressourcenorientiert gestalten: Von der Familie in die Kindertagesbetreuung ebook

Renate Niesel

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Opis

Innerhalb der Frühpädagogik ist das Themenfeld der "Übergänge" gegenwärtig von hoher Aktualität. Der Band beschäftigt sich mit der pädagogischen Gestaltung und Begleitung des ersten Übergangs von der Familie in eine Tageseinrichtung. Die aktuelle Diskussion zu den Erkenntnissen der Bildungsforschung und zu den Qualitäten der Tagesbetreuung werden vorgestellt. Speziell für den Übergang in die erste Einrichtung außerhalb der Familie wird das veränderte Bild vom Kind wichtig, das an seinen Stärken orientiert ist und somit das Bild der Abhängigkeit und Bedürftigkeit des jungen Kindes relativiert. Der Übergang in die Einrichtung wird dann nicht nur als Entwicklungsaufgabe des Kindes beschrieben, sonders als Prozess, der von allen Akteuren - dem Kind, seinen Eltern, den Fachkräften und der Kindergruppe - ko-konstruktiv gestaltet wird.

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KinderStärken

Herausgegeben von Petra Büker

Band 3

Die Reihe im Überblick

Band 1:

Petra Büker (Hrsg.): Kinderstärken – Kinder stärken. Erziehung und Bildung ressourcenorientiert gestalten.

Band 2:

Petra Völkel: Entwicklung, Lernen und Förderung der Jüngsten.

Band 3:

Renate Niesel & Wilfried Griebel: Übergänge ressourcenorientiert gestalten: Von der Familie in die KiTa.

Band 4:

Dagmar Kasüschke: Kinderstärkende Pädagogik und Didaktik in der KiTa

Band 5:

Melanie Eckerth & Petra Hanke: Übergänge ressourcenorientiert gestalten: Von der KiTa in die Grundschule.

Band 6:

Susanne Miller & Katrin Velten: Kinderstärkende Pädagogik in der Grundschule

Band 7:

Julia Höke, Agnes Kordulla & Petra Büker: Bildungsdokumentation stärkenorientiert gestalten.

Band 8:

Birgit Hüpping & Petra Büker: Kulturelle Vielfalt. Kinderstärkende Pädagogik

Band 9:

Charlotte Röhner & Kathrin König: Kinder stärken in Sprache(n) und Kommunikation

Band 10:

Katja Koch: Übergänge ressourcenorientiert gestalten: Von der Grundschule in die weiterführende Schule

Renate Niesel, Wilfried Griebel

Übergänge ressourcenorientiert gestalten: Von der Familie in die Kindertagesbetreuung

Verlag W. Kohlhammer

 

Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und für die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

1. Auflage 2015

Alle Rechte vorbehalten

© W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart

Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart

Print:

ISBN 978-3-17-024341-5

E-Book-Formate:

pdf:       ISBN 978-3-17-024342-2

epub:    ISBN 978-3-17-024343-9

mobi:    ISBN 978-3-17-024344-6

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Vorwort der Herausgeberin

 

Das Kind als Gestalter und als kompetenter Akteur seiner Lebens- und Bildungsbiografie: Diese im Sozial-Konstruktivismus verankerte Sicht auf das Kind steht aktuell im Fokus pädagogischer, psychologischer und soziologischer Diskurse sowie in Bildungsplänen für Kinder im Elementar- und Grundschulbereich. Kinder verfügen für die Gestaltung ihrer pluralen, komplexen Lebenswelten über enorme Stärken, die es durch Familie, Peers sowie pädagogische Fach- und Lehrkräfte als kompetente Mit-Akteure zu erkennen und zu stärken gilt: Diese Grundidee wird in der neuen Fachbuch-Reihe KinderStärken aufgegriffen und entlang der Lebensspanne von der Geburt bis zum Übergang in die weiterführende Schule in zehn Bänden kritisch und differenziert beleuchtet. Ein interdisziplinäres Autorenteam, bestehend aus Expertinnen und Experten aus dem Bereich der Früh-, Elementar- und Grundschulpädagogik sowie der Entwicklungspsychologie, widmet sich in jeweils einem Band ausführlich einer spezifischen Lebensspanne, wissenschaftlich fundiert und nah an der pädagogischen Praxis.

Der vorliegende dritte Band der Reihe thematisiert den Übergang von der Familie in die Kindertageeinrichtung, der als gesellschaftlich initiierte Entwicklungsaufgabe Kinder, Eltern und pädagogische Fachkräfte vor besondere Herausforderungen stellt. Renate Niesel und Wilfried Griebel verfügen über langjährige Erfahrungen in der wissenschaftlichen und praktischen Beschäftigung mit der Übergangsthematik in der Frühpädagogik. Der von ihnen entwickelte ökosystemische Transitionsansatz setzt nicht allein auf die Kompetenz des Kindes, sondern zugleich auf die Kompetenz des sozialen Systems. In diesem Lichte stellt der vorliegende Band die Bedeutung der professionellen Eingewöhnung der (immer jünger werdenden) neuen KiTa-Kinder heraus, beleuchtet Möglichkeiten des pädagogischen Umgangs mit der Heterogenität der Kinder wie auch der Familien und zeigt maßgebliche Gelingensbedingungen einer erfolgreichen, Kinder stärkenden Transition auf. Zahlreiche Reflexionsimpulse machen den Band zu einem Arbeitsbuch, welches sowohl für wissenschaftlich Interessierte als auch für pädagogische Fachkräfte und Eltern interessante, hoch aktuelle Diskussionsimpulse bereithält.

Petra Büker

Inhaltsverzeichnis

Vorwort der Herausgeberin

Einführung

1

Historische und aktuelle Entwicklungen außerfamilialer frühkindlicher Betreuung, Erziehung und Bildung

1.1 Bewahranstalt, Kindergarten, Bildungseinrichtung

1.2 Schaden oder Nutzen?

1.3 Langzeitfolgen öffentlicher Tagesbetreuung für die Jüngsten: die NICHD-Studie

1.4 Aktuelle Forschungen: Die Münchner Krippenstudie und NUBBEK

1.5 Eingewöhnung – ein Qualitätsmerkmal in Deutschland

1.6 Inklusion als Recht jeden Kindes und als Qualitätsmerkmal

A

Kinderstärken im Übergang von der Familie in die Tagesbetreuung

2

Das Bild vom Kind: Kompetenzen der Kinder in der Übergangsgestaltung

2.1 Das Bild vom Kind im Wandel der Jahrhunderte

2.2 Das Bild vom Kind heute

2.3 Zusammenspiel von Kompetenzen und Bedürfnissen

2.4 Stärken von Kindern im Übergang

2.4.1 Die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben in zwei unterschiedlichen Entwicklungs-umgebungen

2.4.2 Bindungs- und Beziehungsaufbau zu mehreren Personen

2.4.3 Kompetenz zur (Selbst-)Bildung durch aktive Konstruktionsleistungen

2.4.4 Mädchen und Jungen lernen schon früh von und mit anderen Kindern

3

Ressource für Stärken des Kindes: Familie

3.1 Jedes Kind bringt seine Familie mit

3.2 Anschlussfähigkeit der Bildungsprozesse in Familie und KiTa am Beispiel der Sprachentwicklung/Mehrsprachigkeit

3.3 Eltern in ihrer Entwicklung: Transition zur Elternschaft

3.4 Das Bild der Mutter eines Krippenkindes: Konstruktion der Mütter und der Fachkräfte

B

Kinder stärken im Übergang von der Familie in die Tagesbetreuung

4

Transitionen theoriebasiert verstehen und fachlich fundiert gestalten

4.1 Transitionen und ihre Bedeutung im Lebenslauf und in der Bildungsbiografie

4.2 Theoretische Grundlagen in der Anthropologie, Soziologie, Pädagogik und Psychologie

4.3 Akturelle Transitionskonzepte und empirische Befunde

5

Der Übergang von der Familie in eine Tagesbetreuung, nicht nur mit Kindern bis drei

5.1 Trennungsangst und Stresserleben

5.2 Der Einfluss der Bindungstheorie

5.3 Bindungstheoretisch oder ökopsychologisch begründet?

5.3.1 Die Bindungstheorie und das »Berliner Modell«

5.3.2 Der ökopsychologische Ansatz und das Münchner Modell

5.4 Die Bedeutung der Gruppe im Übergang zum Krippen- bzw. KiTa-Kind

5.5 Die Öffnung von KiTas für jüngere Kinder

5.6 Übergangsgestaltung nach Vollendung des dritten Lebensjahres

6

Bindungen, Beziehungen und Beziehungsnetzwerke in Kindertageseinrichtungen

6.1 Die Kind-Erzieherin-Beziehung vom Kind aus gesehen

6.2 Die Erzieherin-Kind-Beziehung von der Erzieherin aus gesehen

6.3 Der »key person approach« in Großbritannien

6.4 Kinder unterscheiden zwischen Familien- und KiTa-Beziehungen

6.5 Sicherheit ist nur ein Aspekt der Beziehungsqualität

6.6 Kompetenzen zur Sicherung der Beziehungsqualität im Übergangsprozess

6.6.1 Feinfühligkeit

6.6.2 Professionelle Responsivität

6.6.3 Umgang mit Vielfalt

7

Überganggestaltung nach dem IFP-Transitions-modell – Ein Arbeitsinstrument

7.1 Kinder und Eltern bewältigen die Transition, pädagogische Fachkräfte moderieren sie

7.2 Entwicklungsanforderungen auf drei Ebenen für Kinder und Eltern

7.3 Passung von Heterogenität der Kinder und ihrer Familien und der Übergangsgestaltung

7.4 Transitionsbewältigung: Nicht nur eine Kompetenz des Kindes, sondern des sozialen Systems

7.5 Rezeption des Transitionsmodells

8

Gelungene Transitionen stärken Kinder

8.1 Das IFP-Modell zur Einschätzung des Gelingens des Übergangs nutzen

8.1.1 Integration der Lebensumwelten

8.1.2 Auf der Beziehungsebene

8.1.3 Auf der individuellen Ebene

8.2 Die Kindertageseinrichtung als erster Abschnitt der Bildungsbiographie

8.3 Kinder stärken beginnt im Übergang von der Familie in eine Kindertageseinrichtung

8.4 Der nächste Übergang kommt bestimmt

Literatur

Einführung

Übergänge oder Transitionen sind Schlüsselsituationen dafür, dass ein Kind den vor ihm liegenden Lebens- und Bildungsabschnitt für seine Entwicklung möglichst optimal nutzen kann, unabhängig davon, ob es sich um eine Kinderkrippe, eine KiTa mit einer erweiterten Altersmischung oder einen Kindergarten handelt. Auch für die Übergangsgestaltung zwischen der Familie und einer Tagespflegestelle sind die Grundprinzipien der Übergangsgestaltung gültig. In jedem Fall geht es um den Aufbau neuer Beziehungen als Voraussetzung für den Erwerb neuer Kompetenzen und nicht zuletzt um den Beginn einer Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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