Stalking - Rachel D. MacKenzie - ebook

Stalking ebook

Rachel D. MacKenzie

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Opis

Mit einer Lebenszeitprävalenz von etwa 11 % ist Stalking ein weit verbreitetes Phänomen. Fachleute unterschiedlicher Disziplinen müssen sich zunehmend mit der Risikoeinschätzung und Therapie von Stalkern beschäftigen. Wie wichtig es ist, dieser Aufgabe sorgfältig und mit der nötigen Kompetenz nachzugehen, wird durch tragische Tötungsdelikte verdeutlicht, denen Stalking vorausging. Die deutsche Übersetzung des Stalking Risk Profile bietet eine praxisnahe, wissenschaftlich fundierte dynamische Risikoeinschätzung und vermittelt praxisorientierte Vorschläge für Therapie- und Managementstrategien. In einem umfassenden Einleitungskapitel werden die für die Interventionsstrategien relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland dargestellt.

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Die Autorinnen und Autoren

 

Dr. Rachel MacKenzie ist als klinische Psychologin und als forensische Gutachterin in Melbourne tätig.

 

Dr. Troy McEwan ist als klinische und forensische Psychologin am Centre for Forensic Behavioural Science, Swinburne University of Technology tätig.

 

Dr. Michele Pathé ist Forensische Psychiaterin im Forensic Mental Health Service in Brisbane.

 

Dr. David James ist als Forensischer Psychiater in London tätig und Dozent für Forensische Psychiatrie am University College in London.

 

Professor James Ogloff ist Rechtsanwalt und Psychologe und Direktor des Centre for Forensic Behavioural Science an der Swinburne University of Technology.

 

Professor Paul Mullen ist emeritierter Professor der Monash Universität in Melbourne an der er zuletzt als Professor für Forensische Psychiatrie tätig war.

Rachel D. MacKenzie, Troy E. McEwan,Michele T. Pathé, David V. James,James R. P. Ogloff, Paul E. Mullen

Stalking

Ein Leitfaden zur Risikobewertung von Stalkern – das »Stalking Risk Profile«

Deutsche Übersetzung und Einführung in die für Deutschland spezifischen Aspekte von Harald Dreßing, J. Malte Bumb, Konrad Whittaker

Verlag W. Kohlhammer

Danksagung: Die Übersetzer danken Herrn Professor Dr. Peter Gass (Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, Mannheim) für die kritische Durchsicht des Manuskripts und die wertvollen Anregungen.

Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und für die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

    Die Wiedergabe von Warenbezeichnungen, Handelsnamen und sonstigen Kennzeichen in diesem Buch berechtigt nicht zu der Annahme, dass diese von jedermann frei benutzt werden dürfen. Vielmehr kann es sich auch dann um eingetragene Warenzeichen oder sonstige geschützte Kennzeichen handeln, wenn sie nicht eigens als solche gekennzeichnet sind.

Australische Originalausgabe:

Stalking Risk Profile. Guidelines for the Assessment and Management of Stalkers

Alle Rechte vorbehalten

© 2009 R. MacKenzie, T. McEwan, M. Pathé, D. James, J. Ogloff, P. Mullen

Für die deutschsprachige Ausgabe:

1. Auflage 2015

© W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart

Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart

Print:

ISBN 978-3-17-023063-7

E-Book-Formate:

pdf:       ISBN 978-3-17-028822-5

epub:    ISBN 978-3-17-028823-2

mobi:    ISBN 978-3-17-028824-9

Für den Inhalt abgedruckter oder verlinkter Websites ist ausschließlich der jeweilige Betreiber verantwortlich. Die W. Kohlhammer GmbH hat keinen Einfluss auf die verknüpften Seiten und übernimmt hierfür keinerlei Haftung.

Inhalt

 

 

Einleitung: Stalking – Forschungsstand und rechtliche Möglichkeiten in Deutschland

Harald Dreßing, Konrad Whittaker und Malte Bumb

Einleitung

1

Risikobewertung bei Stalking

1.1 Theoretischer Hintergrund

1.2 Wie passt das Stalking Risk Profile ins allgemeine Feld der Risikoforschung?

1.3 Warum ist es notwendig, ein auf Stalking zugeschnittenes Risikobewertungsinstrument zu entwickeln?

1.4 Verschiedene Domänen der Risikobewertung von Stalking

2

Synopsis der Stalkertypologien

Teil 1: Hinweise für den Anwender

3

Hinweise zur Anwendung des Stalking Risk Profile

3.1 Zielsetzungen des SRP

3.2 Limitationen des SRP

3.3 Voraussetzungen für die korrekte Verwendung des SRP

3.4 Informationsquellen

3.5 Aufbau des SRP

3.6 Ratingregeln

3.6.1 Erstmalige Anwendung des SRP

3.6.2 Wiederholte Anwendungen des SRP

3.6.3 Risikobewertung

3.7 Risikomanagement, Interventionen und Re-Evaluierung

Teil 2: Anwendung des Stalking Risk Profile

4

Stalkertypologien

4.1 Zuordnung zu einem bestimmten Stalkertypus

4.2 Beim Opfer handelt es sich um eine berühmte Person des öffentlichen Lebens

5

Motivationsebenen für das Stalking

Der »Zurückgewiesene Stalker«

Der »Rache suchende Stalker«

Der »Liebe suchende Stalker«

Der »Inkompetente Stalker«

Der »Beutelüsterne Stalker«

6

Risiko für stalkingassoziierte Gewalt

6.1 »Red Flag«-Risikofaktoren

V1: Suizidgedanken

V2: Tötungsgedanken

V3: »Alles-oder-Nichts-Denken«

V4: Psychotische Symptome mit hohem Risiko

V5: Psychopathie

6.2 Allgemeine Risikofaktoren

V1: Vorherige Gewalthandlungen

V2: Eigentumsbeschädigung

V3: Zugang oder Affinität zu Waffen

V4: Annäherungsverhalten

V5: Impulsivität

V6: Geringe Emotionsregulation

V7: Substanzmissbrauch

6.3 Risikofaktoren der spezifischen Stalkingkonstellationen

6.3.1 Zurückgewiesener Stalker

V-Zurück1: Drohungen

V-Zurück2: Missachten einer einstweiligen Verfügung

V-Zurück3: Kenntnis vom Wohnort des Opfers, Absicht des Aufsuchens

V-Zurück4: Konflikte um gemeinsame/s Kinder/Eigentum

V-Zurück5: Starke Wut, Rachegedanken

6.3.2 Rache suchender Stalker

V-Rache1: Missachten einer einstweiligen Verfügung

V-Rache2: Fehlgeschlagene Versuche, Wiedergutmachung zu erlangen

V-Rache3: Starke Wut

V-Rache4: Paranoide Gedanken

6.3.3 Liebe suchender Stalker

V-Liebe1: Einsicht des Misserfolgs

V-Liebe2: Starke Wut

V-Liebe3: Paranoide Gedanken

6.3.4 Inkompetenter Stalker

V-Inkomp1: Alter unter 30 Lebensjahren

V-Inkomp2: Anspruchshaltung

V-Inkomp3: Starke Wut

6.3.5 Beutelüsterner Stalker

V-Beute1: Vorherige sexuelle Gewalthandlungen

V-Beute2: Fantasien über sexuelle Gewalt

7

Risikofaktoren für persistierendes Stalking

7.1 Allgemeine Risikofaktoren

P1: Unerwünschtes Versenden von Gegenständen und/oder Briefen an das Opfer

P2: Persönlichkeitsstörung

P3: Psychose

P4: Kognitive Verzerrung

P5: Widersetzung gegen gesetzliche Bestimmungen

P6: Ablehnung der Therapie

P7: Aktuelle soziale Isolation

P8: Fehlende Empathie für das Opfer

P9: Aktueller Substanzmissbrauch

P10: Anspruchshaltung

P11: Anhaltender Kontakt zwischen Opfer und Stalker

P12: Kenntnis vom Wohnort des Opfers, Absicht des Aufsuchens

8

Risikofaktoren für Rückfälle

8.1 Allgemeine Risikofaktoren

R1: Stalking in der Vergangenheit

R2: Fehlen praktikabler Pläne

R3: Non-Compliance hinsichtlich indizierter Therapie

R4: Substanzmissbrauch

8.2 Risikofaktoren der spezifischen Stalkingkonstellationen

8.2.1 Zurückgewiesener Stalker

R-Zurück1: Persönlichkeitsstörung

R-Zurück2: Anspruchshaltung

R-Zurück3: Auslaufen gesetzlicher Bestimmungen

R-Zurück4: Veränderungen im Beziehungsstatus

R-Zurück5: Wiederannäherung an das Opfer

R-Zurück6: Einschränkung oder Verbot des Zugangs zu Kindern

8.2.2 Rache suchender Stalker

R-Rache1: Wahnhafte Störungen im Zusammenhang mit Stalking

R-Rache2: Verschlechterung des seelischen Zustandes

R-Rache3: Persönlichkeitsstörung

R-Rache4: Auslaufen gesetzlicher Bestimmungen

R-Rache5: Scheitern förmlicher Beschwerdeverfahren

8.2.3 Liebe suchender Stalker

R-Liebe1: Wahnhafte Störungen im Zusammenhang mit Stalking

R-Liebe2: Verschlechterung des seelischen Zustandes

R-Liebe3: Aktuelle soziale Isolation

R-Liebe4: Persönlichkeitsstörung

R-Liebe5: Primärer Liebeswahn

R-Liebe6: Kontakt zum Opfer

8.2.4 Inkompetenter Stalker

R-Inkomp1: Kognitive Einschränkungen

R-Inkomp2: Aktuelle soziale Isolation

R-Inkomp3: Geringe soziale Kompetenz

R-Inkomp4: Egozentrik

8.2.5 Beutelüsterner Stalker

R-Beute1: Stalking von Fremden

R-Beute2: Non-Compliance hinsichtlich externer Überwachungsmaßnahmen

R-Beute3: Sexuelle Deviation

R-Beute4: Persönlichkeitsstörung

9

Risiko für einen psychosozialen Schaden des Stalkers

9.1 Allgemeine Risikofaktoren

PDS1: Vorherige Gewalttaten

PDS2: Beendigung der Erwerbstätigkeit

PDS3: Wahnhafte Störungen im Zusammenhang mit Stalking

PDS4: Aktuelle soziale Isolation

PDS5: Geringe Resilienz gegenüber Stress

PDS6: Schwierigkeiten im Umgang mit Wut

PDS7: Fehlinterpretation der Reaktionen des Opfers

PDS8: Ausschließliche Beschäftigung mit dem Opfer

PDS9: Depressive Symptome

PDS10: Substanzmissbrauch

PDS11: Eingeschränkter Zugang zu Kindern

Teil 3: Therapeutische Praxis und Umgang mit Stalkern

10

Vorbemerkungen zur Therapie von Stalkern

11

Grundlagen und Bestandteile der Therapie von Stalkern

11.1 Psychische Störung

11.2 Responsivitätsfaktoren

11.3 Stufen des Veränderungsprozesses

Teil 4: Ergänzungen zum Stalking von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens

12

Überblick

12.1 Modifizierte Definition von Stalking

12.2 Beziehung zwischen Stalker und Opfer

12.3 Motivationsebene für das Stalking

12.4 Psychische Erkrankungen beim Stalker

12.5 Risikodomänen

12.6 Das Konzept der »Fixierung«

12.7 Stalkingkonzepte in Australien und den USA – Eine vergleichende Darstellung

13

Typologie zum Stalking von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens

13.1 Stalkertypologien im Hinblick auf prominente Opfer

Der »Rache suchende Stalker«

Der »Liebe suchende Stalker«

Der »Inkompetente Stalker«

Der »Beutelüsterne Stalker«

Der »Hilfe suchende Stalker«

Der »Aufmerksamkeit suchende Stalker«

Der »Chaotische Stalker«

13.2 Vergleich mit anderen Typologien

14

Risikodomänen bei prominenten Opfern

14.1 Überblick

14.1.1 Gewalt

14.1.2 Persistierendes Stalking

14.1.3 Erneut auftretendes Stalking

14.1.4 Psychosozialer Schaden des Stalkers

14.1.5 Eskalation

14.1.6 Belästigung

14.2 Risikobewertung von Stalking im Hinblick auf prominente Opfer

15

Risiko der Eskalation

15.1 Einführung

15.2 Allgemeine Risikofaktoren

E1: Mehrfache Kontaktaufnahmen

E2: Mehrere Kommunikationsmittel

E3: Mehrere Opfer

E4: Psychose

E5: Größenideen/Größenwahn

E6: Fixierung auf eine Person

16

Risiko der Belästigung

16.1 Einführung

16.2 Allgemeine Risikofaktoren

D1: Belästigung per Post

D2: Ankündigung der Absicht zur Belästigung

D3: Störendes Verhalten an prekären Orten

D4: Versuche, Sicherheitsmaßnahmen zu überwinden

D5: Größenideen/Größenwahn

D6: Liebeswahn

D7: Persönlichkeitsstörung

D8: Suizidgedanken

Glossar

Literatur

Anhang Arbeitsmaterialien: Beurteilungsbögen

Einleitung: Stalking – Forschungsstand und rechtliche Möglichkeiten in Deutschland

Harald Dreßing, Konrad Whittaker und Malte Bumb

Vorbemerkungen

Während die wissenschaftliche und rechtliche Auseinandersetzung mit Stalking in den angelsächsischen und nordeuropäischen Ländern bereits Anfang der 1990er Jahre erfolgte, wurde die Brisanz dieser Problematik in Deutschland erst wesentlich später erkannt. Mittlerweile ist die Thematik aber sowohl in der Forschung, als auch in der Praxis der psychosozialen Beratung und der Gerichte angekommen. Es gibt hierzu inzwischen eine Reihe von wissenschaftlichen Publikationen (Übersicht bei Dreßing 2004, 2013) aber auch zusammenfassende Darstellungen in Form von Monografien (z. B. Dreßing & Gass 2005; Gallas et al. 2010).

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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