Schmerz, Lust … und Liebe - Sarina Tyler - ebook

Schmerz, Lust … und Liebe ebook

Sarina Tyler

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Opis

In ihrem erotischen Geschichtsband "Schmerz, Lust … und Liebe" verbindet Sarina Tyler Sinnlichkeit, gepaart mit einer Brise SM. In 20 abwechslungsreichen Geschichten finden Sie knisterndes Verlangen und Leidenschaft, garniert mit anregenden Pointen. Ob härter Gangart oder softe Erotik, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Um Liebe, Lust und ungezügelte Leidenschaft geht es in diesen pikant erotischen Bettgeschichten. Die ausgewählten Storys: Die junge Nicole ist Teil eines Spiels, bei dem es nur um absolute Dominanz und komplette Unterwerfung geht. Erst meint sie die Bestrafungen ihres Meisters aushalten zu können und wehrt sich. Doch als nach und nach die Intensität gesteigert wird, bricht ihr Widerstand und sie gibt sich willenlos den Aufgaben hin. Doch die Gefühle der beiden werden schließlich stärker, als das Spiel. Als die zierliche Laura ihren alten Freund Victor wiedertrifft, lädt sie ihn zu einer Flasche Wein ein. Doch als der Alkohol in Strömen fließt, reißt die Lust der Vergangenheit wieder auf. Laura lässt sich auf ein Spiel ein, bei dem sie selbst die Kontrolle zu verlieren scheint und Victor mehr und mehr die Oberhand hat. Eine heiße Affäre beginnt… Miriam erhält ein besonderes Geschenk von ihrem Mann. Doch anstatt Blumen oder einer Halskette, erwartet sie etwas völlig anderes. Noch bevor die Blondine weiß, was mit ihr geschieht, macht er aus ihr sein willenloses Spielzeug und treibt sie auf den absoluten Kontrollverlust hin. Können sie ihre Beziehung dadurch retten? Diese und weitere Storys finden Sie im erotischen Geschichtsband " Schmerz, Lust und Liebe".

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EPUB

Liczba stron: 146




Sarina Tyler

Inhaltsverzeichnis

Liebe Leser

Die Lehrstunde

Hitzige Leidenschaft

Feuchte Verführung

Ausgeliefert !

Die verführerische WG

Der Teufel in Person

Von einer reifen Frau verführt

Zirkusabend

Den Krankenschwestern ausgeliefert - I

Den Krankenschwestern ausgeliefert - II

Ebenfalls von Sarina Tyler erschienen

Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie sich für das ebook entschieden haben. Falls es Ihnen gefallen hat, werfen Sie doch auch einen Blick auf meine anderen Bücher. Ich habe am Ende des Geschichtsbands eine Übersicht für Sie zusammengestellt. Für Feedback bin ich jederzeit dankbar. Nun bleibt mir nur noch Ihnen viel Spaß und ein paar schöne, sowie sinnliche Stunden mit dem Buch zu wünschen.

Herzlichst,

Die Lehrstunde

Ich strich über meinen Bleistiftrock, während Chase mit mäßigem Erfolg die Tonleiter übte. Seit zwei Wochen hatten mich seine Eltern nun engagiert. Zwei Wochen, in denen ich ihm versucht hatte, die Magie des Klavierspieles beizubringen. Doch bis auf ohrenbetäubendes Geklimper, das fast schon an Körperverletzung grenzte, hatte er nichts zustande gebracht.

Das Trikot seiner Highschool Football Mannschaft spannte über dem Rücken des jungen Mannes. Bald schon würde er aufs College gehen. Seine Eltern meinten, dass sich das Klavierspielen positiv auf seinen Lebenslauf auswirken würde. Ich schickte ein Stoßgebet gen Himmel, dass er niemals gebeten wurde eine Kostprobe seines Könnens unter Beweis zu stellen.

»Mist, ich kriege es einfach nicht hin, Mrs. Bennet.«

Innerlich stimmte ich ihm zu.

»Einfach nur weiter üben«, entgegnete ich im besten Lehrerjargon. »Und du kannst Bristol zu mir sagen, Chase. So alt bin ich nun auch wieder nicht.“

Unmerklich schüttelte ich den Kopf und strich über die streng zurückgekämmten, schwarzen Haare. Er würde es nie lernen, hatte weder Talent noch Durchhaltevermögen, um jemals auch nur Old McDonald spielen zu können.

Ich nahm neben ihn auf der kleinen Bank Platz und ließ meine Gedanken schweifen. Die Nachmittagssonne fiel durch die Fensterfront des Wohnzimmers und wiegte den Raum in einem majestätischen Goldton. Die letzten Tage des Sommers waren unbeschreiblich warm, sodass auch die Hitze langsam in mir hochstieg und die weiße Bluse an meiner Haut zu kleben begann. Ich fing an Luft in mein Dekolleté zu fächern und blies gegen meine Brust. Es war nur ein kurzer Moment der Abkühlung in der immer wärmer werdenden Umgebung.

»Soll ich Ihnen ein Glas Wasser holen, Mrs. Be … Bristol?«

In seinem Gesicht spiegelte sich ein Hauch von Sorge, gemischt mit diebischer Freude die Stunde für einen Moment unterbrechen zu können. Die markanten Züge fügten sich wunderbar in das fein geschnittene Gesicht. Seine dunklen Haare schimmerten im Sonnenlicht. Ein wahnsinnig attraktiver Junge, den ich mir in meinen Highschoolzeiten wahrscheinlich geangelt hätte. Nur allzu dankbar nahm ich sein Angebot und diese Sekunden der Ruhe an.

Schnell war Chase verschwunden und kam mit einem Glas mit Eiswürfeln gekühltem Wasser zurück. Hastig nahm ich ein paar große Schlücke und genoss die Kälte auf meinen Lippen. Dann begann das dilettantische Klimpern wieder und mein Trommelfell rebellierte gegen diese Töne. Erneut drifteten meine Gedanken ab. Doch diesmal anderen Ursprungs. Flüchtig ließ ich meinen Blick über die muskulösen Unterarme schweifen und augenblicklich würde ein Knistern in mir entfacht, welches ich mich nicht erwehren konnte. Ich spürte, wie meine Brustwarzen sich aufrichteten und bei jeder Bewegung gegen den rauen Stoff meiner Bluse rieben. Erst wiegte ich mich, doch als ich bemerkte, dass die Lust immer stärker würde, versuchte ich einfach still dazusitzen. Wie lange war es her, seitdem …

Die Sonne begann mich zu blenden, eine Schweißperle fand den Weg von meinem Hals in das Dekolleté. Ich atmete tief und erneut rieben meine Brustwarzen gegen den Stoff und gossen auf diese Weise weiter Öl ins Feuer. Ich konnte meine Augen nun nicht mehr von ihm nehmen. Die breiten Schultern, die Muskeln, welche unter seinem Shirt spielten. Er war bestimmt ein Bulle im Bett. Unbarmherzig sein Griff und zügellos seine Kraft. Seine Cheerleaderfreundin musste ein sehr glückliches Mädchen sein. Wenn er überhaupt eine hatte. Sofort versuchte ich den Gedanken beiseite zu wischen und mich wieder auf sein Spiel zu konzentrieren. Doch immer wieder wanderten meine Augen auf sein konzentriertes Gesicht und die dunklen Pupillen, die auf den Tasten klebten. Die Hitze stieg mir nun in den Kopf, während ich versuchte einen weiteren Schluck Wasser zu nehmen. Nur ein Moment der Unachtsamkeit, und ein Schwall des eiskalten Wassers landete auf meiner Bluse. Instinktiv entfuhr mir ein Laut und ich verschränkte sofort die Hände vor der Brust.

»Soll ich dir ein Handtuch bringen?«

»Nein, das geht schon, mach einfach weiter.«

Als die ersten Töne wieder an mein Ohr drangen, schätzte ich das Ausmaß meines Ungeschicks ab. Meine Haut schimmerte nun durch die weiße Bluse und was noch schlimmer war – meine Brustwarzen wurden nun so hart, dass sie zu zerspringen drohten. Wieso hatte ich auch keinen BH angezogen. Innerlich verfluchte ich mich.

Jede Bewegung war nun eine Tortur. Der vollgesogene, kühle Stoff rieb nun gnadenlos über meine Knospen und befeuerte meine Lust ein ums andere Mal. Leicht schimmerten die rötlichen Brustwarzen durch meine Bluse und jede Sekunde erhöhte sich nun auch der Druck an meiner empfindlichsten Stelle. Ich mahnte mich zur Ruhe, versuchte das Pochen in meinem Unterleib zu unterdrücken. Immerhin könnten seine Eltern jede Sekunde wieder nach Hause kommen. Wie von Seilen gezogen vergruben sich meine Finger im Bezug der kleinen Bank und ich senkte meinen Kopf. Waren die Töne, die das Klavier von sich gab, eben noch schräg, aber mit einer gewissen Regelmäßigkeit, nahm die Geschwindigkeit der Anschläge nun rapide ab. Ich sah auf. Chase` Blick haftete auf meiner Brust, fixierte meine Knospen. Sofort stieg mir die Schamesröte ins Gesicht und ich verkreuzte die Arme wieder.

War er gerade ein Stück an mich herangerückt? Meine Überlegungen mussten mir einen Streich gespielt haben. Doch tatsächlich berührten sich nun unsere Beine. Und auch sein massiger Oberarm streifte bei jeder Bewegung den Meinen. Erst wollte ich mich zurücksetzen, Abstand nehmen, mich nicht meiner Wolllust hingeben, doch dann beugte ich mich einen Hauch nach vorne. Sofort schnellte sein Blick wieder auf die vom Eiswasser glänzende Haut meines Dekolletés. Ich gönnte ihm nur eine Sekunde - konnte, ja dürfte dieses Spiel nicht weiter vorantreiben. Es gab keine andere Möglichkeit, ich musste mich ablenken, egal wie!

»Ich zeig es dir noch mal, Chase«, sagte ich und legte meine Finger neben ihn auf die Tasten. Dabei rieb der nasse Stoff erneut gegen meine Brustwarzen, sodass ich Probleme hatte, mich zu konzentrieren. Mein Mund glich nun einer Wüste. Wie zufällig berührten seine Finger die Meinen. Ein Blitz, ein Schlag durchzog meinen Körper und elektrisierte mich bis in die Haarspitzen. Seine Fingerkuppen begannen zärtlich die Außenfläche meiner Hand zu streicheln. Ein Stückchen lehnte er sich vor, die Seiten unserer Körper waren nun eng aneinander geschmiegt. Ich konnte die Muskeln seiner Arme spüren, die Hitze, die durch seinen Körper rauschte. Nach wenigen Sekunden wurde das Streicheln intensiver. Meine Augen begannen zu flattern, mein Blick verschwamm. Ich hatte mich geirrt. Hinter seiner rauen Art versteckte sich kein wildes Tier – er war zärtlich und einfühlsam. Ich konnte mich doch nicht von einem 18-jährigen verführen lassen. Obwohl ich mir nichts sehnlicher wünschte, als das ich mich diesen Zärtlichkeiten weiter hingeben konnte, zog ich zurück.

Noch war nichts geschehen. Eine zufällige Berührung, mehr nicht. Das Feuer in mir loderte nun hoch und die Flammen drohten mich zu verzehren. Sein Körper war nun nah an meinen, ich konnte die Wärme seiner Haut spüren. Mit halb geöffnetem Mund blickte ich wieder auf das Tastenfeld. Erneut setzte das Klimpern ein und ich nippte an meinem Glas. Ein Anstoßen, eine kurzes touchieren und erneut tröpfelte Eiswasser erst meine Wange, dann meinen Hals herab. Ich ließ die Tropfen gewähren. Wortlos stand Chase auf, kam mit einem Küchentuch zurück.

»Entschuldige bitte«, hauchte er aus tiefer Stimme und stellte sich hinter mich. Wie unverfroren er war. Ruhig begann er das Eiswasser von meiner Brust zu tupfen. Ich wollte etwas sagen, protestieren, doch ich spürte, wie mein Widerstand mit jedem Herzschlag abnahm. Seine Unterarme strichen dabei meinen Hals, meine Wange. Sie brannten förmlich auf meiner Haut. In meinen Rücken spürte ich seine ausgebeulte Hose. Ich wollte mich umdrehen, mit meinen Fingern seinen Körper herab fahren. Doch etwas in mir protestierte.

»Chase …«, versuchte ich zaghafte Gegenwehr. »… vielleicht sollten wir uns wieder setzen.«

Er erwiderte nichts. Mit jedem Zug, den der raue Stoff auf meiner Wange und meinem Dekolleté hinterließ, begannen sich meine Lider mehr zu schließen. Das konnte ich nicht mehr lange aushalten – meine Gegenwehr würde immer mehr abnehmen. Ich war gefangen in meiner eigenen Lust. Verzweifelt unternahm ich einen letzten Versuch, nahm das Glas und presste es schützend an mich.

»Wir sollten wirklich damit aufhören.«

Doch er hatte mich und er wusste das. Schweigend stellte er das Glas auf das Klavier und nahm einen Eiswürfel zwischen Zeigefinger und Daumen. Ich zuckte kurz zusammen, als das Eis meinen überhitzten Nacken berührte. In leichten, rhythmischen Bewegungen streichelte er herunter zu meinen Rücken, nur um dann wieder meine Schulterblätter zu erreichen. Ein hauchdünnes Stöhnen entrang meiner Kehle. Als würde die Zeit langsamer laufen, legte ich meinen Kopf zur Seite. Dieser stummen Aufforderung nachkommend, fuhr er zärtlich über meinen Hals, herab über mein Schlüsselbein. Ich hielt dem Atem an, als er sich kreisend den Weg in mein Dekolleté suchte. Immer tiefer streichelte er herab, bis zu dem Rand meiner Bluse. Für einen kurzen Moment war ich erschrocken, als er immer noch nicht innehielt. Meine Finger schnellten um sein Handgelenk. Doch er machte mühelos weiter. Der Eiswürfel fuhr über den Stoff, erreichte den Ansatz meines Busens, bis er meine Knospen umspielte. In leichten Zügen umkreiste er die sensiblen Stellen. Ich konnte gar nicht anders, als meinen Kopf an seinen durchtrainierten Bauch zu lehnen und es über mich ergehen zu lassen. Mit jedem Strich wurde die Glut in mir von Neuem entfacht. Mittlerweile hatte ich die Augen geschlossen, ließ mich völlig auf sein Spiel ein. Als der mittlerweile fast geschmolzene Eiswürfel auch meine andere Brustwarze umkreiste, suchte ich nach seiner Hand. Er küsste sie, nahm weiteres Eis aus dem Glas und kniete sich hinter mich. Es begann erneut. Doch diesmal bedeckte er die Spur, die der Eiswürfel hinterließ, mit Küssen. Erst wurde meine Haut gekühlt, dann ging sie von seinen heißen Lippen in Flammen auf. Als würde mir eine Feder über die Haut streichen, zuckte ich zusammen. Ein weiteres Mal keuchte ich heiser.

Behutsam küsste er meinen Nacken, dann meinen Hals und suchte sich schließlich seinen Weg über meine Wangen. Als seine Zunge in mich eindrang, meinte ich den Verstand zu verlieren. Mit der einen Hand drückte er die Stirn nach hinten, die andere öffnete die Knöpfe. In einer Bewegung half er mir von der kleinen Bank und streifte mir die Bluse ab. Auch er entledigte sich nun seines Shirts. Mein Blick verschwamm, die Beine wollten das Gewicht meines Körpers nicht mehr tragen. Für einen Augenblick musterte ich die ausgeprägten Brustmuskeln, seine breiten Schultern. Doch er ließ mir keine Zeit. Sofort fasste er mich am Nacken, zog mich an sich und drang mit der Zunge in mich ein. Erst zärtlich, dann immer fordernder.

Für den Bruchteil einer Sekunde übernahm mein Verstand wieder die Kontrolle über mich.

»Chase«, hauchte ich und das Bild vor meinen Augen nahm an Konturen zu. »Wir dürfen das nicht. Wenn das herauskommt … ich habe viele andere Schüler von deiner Schule … ich bin auf das Geld angewiesen … wir können einfach nicht …«.

Meine Worte waren nur Fetzen. Zusammenhanglose Sätze, die es aus meinem vernebelten Gehirn in die Realität geschafft hatten.

Sein Blick loderte, doch er hielt nicht inne. Im Gegenteil. Seine riesige Hand fuhr meinen Rücken entlang, grub sich in meinen Po, gleichzeitig küsste er mich und drückte mich auf das Klavier. Erst wollte ich seinen Küssen ausweichen, versuchte mein Gesicht von ihm abzuwenden. Seine Lippen trafen nur meine Wange. Doch als er seine ausgebeulte Hose an meine Taille presste und mit der Hand an meinen Po den Druck noch erhöhte, begann ich auch seine Lippen zu küssen. Während sich meine Finger in seinen Haaren vergruben und mein Stöhnen lauter wurde, biss er mir in den Hals. Ich konnte gar nicht anders, als den Kopf zurückzuwerfen und bei jedem neuen Biss die Lider aufeinander zu pressen.

Wie weit würde dieses Spiel noch gehen? Hatte ich noch die Kraft es zu beenden? Meine Gedanken überschlugen sich und wurden schlagartig unterbrochen, als der Schlüssel in der Tür umgedreht wurde. Er stoppte nur einen Augenblick, seine Augen verengten sich zu Schlitzen, als er Hemd und Shirt an sich nahm.

»Nach oben, sofort«, fauchte er mir voller Lust entgegen.

Hastig flüchteten wir die Treppe herauf, doch wir hatten keine Zeit mehr in sein Zimmer zu gelangen. Auf der Empore drückte er mich herab. Ich konnte die Geräusche von mehreren Personen wahrnehmen, die nun das weitläufige Wohnzimmer betraten. Chase lehnte am Geländer, blickte ruhig nach unten, während ich an sein Bein gekauert versuchte jeden Laut zu unterdrücken.

»Ist die Stunde bereits vorbei?«, erklang eine Frauenstimme von unten. Es musste seine Mutter sein.

Chase zuckte mit den Schultern.

»Wir haben früher Schluss gemacht, weil wir so weit gekommen sind.«

Stimmgewirr drang in die zweite Etage. Es müssen ein halbes Dutzend Personen sich nun im Raum eingefunden haben.

»Wir werden gleich noch mit unseren Nachbarn essen gehen, nehmen vorher nur einen kurzen Drink«, stellte seine Mutter fest. »Unterhalte dich doch ein wenig, während ich die Margaritas zubereite.«

Anschließend verschwand sie in der Küche und eine andere Frauenstimme nahm das Gespräch mit Chase wieder auf. Sie redeten über den Highschool Abschluss und die Erfolge des Football Teams. Obwohl er sich nur sporadisch an der Diskussion beteiligte, waren seine Antworten klar und keineswegs verschwommen durch den Schleier aus Gier, der sich über meinen Verstand gelegt hatte. Immer noch pulsierte das Blut in meinen Körper, als ich plötzlich seine Hand an meinen Haaren spürte. Mit sanftem Druck führte er mich zu seiner Hose. Es war nicht schwer zu erraten, was er wollte. Unsicher blickte ich nach oben. Das konnte unmöglich sein ernst sein. Für einen Herzschlag senkte sich sein Gesicht.

»Wenn du es nicht tust, dann werde ich allen sagen, dass du mich verführt hast.«

Mir stockte das Blut in den Adern. Natürlich war es genau andersherum. Doch wer würde mir glauben.

Das Blitzen in seinen Augen verstärkte seine Drohung und irgendwo zwischen Schrecken und Gier, sah ich mich als handelnde Person, die über die ausgebeulte Stelle strich.

Während er noch das ein oder andere Wort zu der Diskussion beitrug, streifte ich seine Hosen so leise wie möglich herab. Sein Penis war voll aufgerichtet. Dünne Äderchen wiesen den Weg an die Spitze, wo seine Eichel mir rötlich entgegenragte. Die Muskeln seines Beckens ragten heraus und waren wunderbar ausgeprägt. Ein letztes Mal schaute ich nach oben, doch sein Seitenblick ließ keine Zweifel zu.

Erst nahm ich seinen Penis nur in die eine Hand, bewunderte die Härte, und wie weich die Haut war, dann fasste ich kräftiger zu und bewegte meine Hand leicht. Einige Sekunden vergingen, bis sich meine Lust wieder neu aufgebaut hatte. Stärker und lodernder als zuvor. Mein Slip war nun völlig durchnässt. Er spannte über meinen Kitzler und drückte so heftig gegen meine intimste Stelle, dass ich mich anstrengen musste ruhig zu bleiben. Langsam fuhr ich nun auch mit der anderen Hand über die Eichel. Meine langen Fingernägel streichelten über die empfindliche Haut, ganz behutsam, während meine andere Hand weiter die rhythmischen Bewegungen ausübte. Meine Finger suchten sich nun den Weg über den feuchten Schaft, ich erhöhte den Druck mit Regung, streichelte das dünne Bändchen und die Rillen. Obwohl auch meine Lust mittlerweile ungeahnte Höhen erreichte, presste ich die Lippen aufeinander und versuchte keinen Ton von mir zu geben. Nun hatte auch Chase sichtlich Probleme einigermaßen dem Gespräch zu folgen. Was unten geschah, nahm ich bereits gar nicht mehr wahr.

Sein Gesicht war rot angelaufen und ich hatte Spaß an dieser kleinen Tortur gefunden. Geschickt rieben meine Fingerkuppen um seine Eichel, reizten die Nerven bis aufs Blut. Immer wieder streichelte ich über den Schaft und das dünne Bändchen. Sein Schwanz war nun feuerrot, immer mehr Druck rauschte unter der Haut zwischen meinen Händen.

Obwohl es einer Folter glich, meine Hand nicht herabgleiten zu lassen und mir selbst Erleichterung zu verschaffen, ging ich mit meinen Lippen nun ganz nah an die Spitze seines Penis heran. Er atmete nun schwer, als ich meine Zunge in den Schaft presste und ruhig vor und zurückfuhr. Dann umschlossen meine Lippen seine Eichel und ich saugte zaghaft. Anfangs ließ ich meine Zungenschläge langsam über die Rillen gleiten, doch mit jeder Sekunde nahm der Druck zu. Seine Hände um das Geländer verkrampften, sein Blick wurde glasig. Als meine Hand herab glitt und ich langsam damit begann, seine Hoden zu massieren, während meine Lippen sich fester um seinen Penis schlossen, fühlte ich seine Hand am meinen Hinterkopf.

»Ich geh dann mal«, waren die einzigen Worte, die er noch herauspressen konnte, und ging die wenigen Meter zu einem Vorhang, der das Büro von dem übrigen Zimmer der Etage trennte. Wenn man ihn zur Seite schob, konnte man auf das Klavier und die umliegenden Personen blicken.

Grob fasste er mich am Handgelenk, zog mich hinter den Vorhang und drückte mich von hinten auf den Schreibtisch. Noch immer durfte ich nichts sagen. Jeder Laut hätte uns verraten. Chase legte seine Hand auf meinen Mund, presste meinen Bauch auf die Platte herab. Ich spürte seinen heißen Atem an meinem Ohr.