Demokratie in Kinderschuhen - Marita Dobrick - ebook

Demokratie in Kinderschuhen ebook

Marita Dobrick

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Opis

Die einfühlsame, wertschätzende und partnerschaftliche Arbeit der pädagogischen Fachkräfte in den Kindertagesstätten – als Lehrende und Lernende zugleich – hat einen entscheidenden und prägenden Einfluss auf das Partizipationsverhalten junger Menschen.Partizipation, die schon im Kindergarten gelebt, erfahren und begriffen wird, ist ein positiver Erfahrungsschatz, der die Kinder in ihrer Entwicklung stärkt und für ein Leben als mündige und selbstbestimmte Heranwachsende rüstet. Ausgehend vom humanistischen Menschenbild plädiert Marita Dobrick dafür, Kindern echte Wahlmöglichkeiten zuzugestehen, ihnen Entscheidungsfreiräume zu geben, und ggf. mit ihnen Kompromisse auszuhandeln. Man darf Kindern vertrauen und man kann ihnen etwas zutrauen. ErzieherInnen, die ihren Kindern sowohl Wurzeln als auch Flügel geben und ihre Rechte beachten, legen dadurch einen wichtigen Grundstein für die Weiterentwicklung des Demokratieverständnisses in unserer Gesellschaft.

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Liczba stron: 179




FRÜHE BILDUNGUND ERZIEHUNG

Marita Dobrick

Demokratie in Kinderschuhen

Partizipation & KiTas

Mit 25 Abbildungen und 7 Tabellen

Vandenhoeck & Ruprecht

Bibliografische Information der Deutschen NationalbibliothekDie Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in derDeutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sindim Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

ISBN 978-3-525-70114-0eISBN 978-3-647-70114-1

Umschlagabbildung: Monkey Business Images / Shutterstock.com

© 2011, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen

Vandenhoeck & Ruprecht LLC, Oakville, CT, U. S. A.

www.v-r.de

Alle Rechte vorbehalten. Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt.Jede Verwertung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällenbedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Verlages.Printed in Germany.

Satz: SchwabScantechnik, Göttingen

Druck und Bindung: Hubert & Co, Göttingen

Inhalt

Vorwort

Vorbemerkung der Autorin

1.Zum Verständnis der Partizipation: Positionen zum Partizipationsbegriff in der Pädagogik

1.1Kinder sind unsere besten Lehrer

1.2Freiräume und Erfahrungsräume zulassen

1.3Frühe Kindheit als ideales Bildungsmilieu

1.4Spurensuche mit Erwachsenen

2.Der Bildungsauftrag der KiTa

2.1Das Bedürfnis nach Bildung

2.2Individualisierung und kompensatorische Bildung

2.3Politische Bildung

2.4Die Gegenwart, aber auch die Zukunft sehen

3.Die theoretische Basis der Partizipation

3.1Das humanistische Bild vom Kind

3.2Die (kindlichen) Bedürfnisse

3.3Das Rollenverständnis der Erzieherinnen

3.4Die Beziehungsebene

3.5Zusammenfassende Gedanken zur Erziehung

4.Partizipation in der KiTa

4.1Begünstigungen durch Einrichtungsstrukturen?

4.2Konzeptionelle Verankerungen

4.3Alltagspartizipation

4.4Grundhaltung und Menschenbild

4.5Erziehungsstile

4.6Pädagogische Ziele

4.7Elemente der Gruppenarbeit

4.8Leitsätze für die pädagogische Arbeit

4.8.1WERT-Schätzung

4.8.2Das Kind ganzheitlich sehen

4.8.3Dem Entwicklungsstand des Kindes entsprechen

4.9Die Rechte der Kinder beachten

4.9.1Janusz Korczak

4.9.2UN-Konvention über die Rechte des Kindes

4.9.3Agenda 21

4.9.4Das Bürgerliche Gesetzbuch

4.9.5Grundgesetz

4.9.6Baugesetzbuch

4.9.7Bundes Immissionsschutzgesetz

4.9.8Kinder- und Jugendhilfegesetz

4.9.9KiTa-Gesetze der Bundesländer

4.10Regeln und Grenzen

4.11Kinder an die Macht

4.12Befindlichkeiten, Lebensbedingungen der Kinder beobachten

5.Konzept Entwicklung Partizipation im KiTa-Alltag

5.1Grundsätzliche Gedanken zur Konzeptionsentwicklung

5.2Alltagspartizipation in Konzeptionen

5.3Partizipationsmöglichkeiten in KiTas

5.4Der Tag in einer Beteiligungs-KiTa

5.4.1Rahmenbedingungen des Fallbeispiels Vita

5.4.2Der Tagesablauf

5.4.3Individuelle Bedürfnisse und Freispiel

5.4.4Das Frühstücksbüffet

5.4.5Morgenrunde – neue Gesprächsformen

5.4.6Angebote

5.4.7Turnen

5.4.8Das Außengelände ist immer zugänglich

5.4.9Mittags-Feedback-Runde

5.4.10Besonderheiten, Rituale und Regeln

5.5Eine Auswahl an Materialien

5.6Die Beteiligungsspirale

5.7Die Planungszelle in der KiTa

6.Perspektive: Mit-Beteiligungs-KiTa

6.1Grundhaltungen pädagogischer Fachkräfte

6.2Der Kinderrat

6.3Innen- und Außenraumgestaltung

6.4Projektideen zur Partizipation im Kindergarten

6.5Aus- und Weiterbildung der Erzieherinnen

6.6Fachberatung

6.7Elternarbeit

6.8Öffentlichkeitsarbeit

6.9Kooperation und Vernetzung mit Trägern und Gemeinwesen

6.10Beispiel: Zusammenarbeit mit der Grundschule

6.11Von der Individualität der Unterschiede

6.12Pädagogisches Konzept

7.Praxisbeispiel

Partizipationsprojekt im Situationsansatz

7.1Projektgliederung / Vorgehensweise

7.2Erkunden / Situationsanalyse

7.3Entscheiden / Zielformulierung

7.4Handeln / Zielumsetzung

7.5Nachdenken / Reflexion

8.(Un-)Möglichkeiten der Partizipation in Krippen

9.Feedback und Evaluation

9.1Die pädagogische Arbeit vor- / nachbereiten

9.2Rolle und Aufgaben der pädagogischen Fachkraft

9.3Die Kinderbefragung

Umfrage: Was macht Kindern in der KiTa Spaß

9.4Diskussionsgrundlagen

Fazit

Literatur

Zur Autorin

Vorwort

In den letzten Jahren (insbesondere seit der Veröffentlichung der ersten PISA Ergebnisse) und nach der politisch gesteuerten Bildungsoffensive auf Bundesebene und in vielen Bundesländern hat sich unzweifelhaft in der elementarpädagogischen Landschaft vieles verändert. In zunehmendem Maße sollen Kinder noch zielgerichteter und noch mehr lernen, sodass die Tagesabläufe von Kindern in Tageseinrichtungen mit Lernangeboten gefüllt werden. Kindern wird damit tagtäglich ein breites Lernangebot vorgesetzt, durch das sie immer stärker in ihrem eigenen Entwicklungszeitraum Kindheit beschnitten werden. Elementarpädagogische Fachkräfte wollen auf diese Weise nicht zuletzt dem Vorwurf entgehen, sogenannte Zeitfenster der Entwicklung im Kindesalter geschlossen oder völlig unbeachtet zu lassen. So entsteht in der Öffentlichkeit das Bild, dass eine Frühpädagogik ausnahmslos nur dann gut ist, wenn sie möglichst viele Angebote für Kinder zur Verfügung stellt und die gesamte Zeit der Frühpädagogik damit lernausgefüllt gesteuert ist.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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