simplify your life - Endlich mehr Zeit haben - Werner Tiki Küstenmacher - ebook

simplify your life - Endlich mehr Zeit haben ebook

Werner Tiki Küstenmacher

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Sie haben keine Zeit? Doch, wie jeder Mensch haben Sie 24 Stunden pro Tag zur Verfügung! Erfahren Sie, wie Sie aktiv über Ihre Zeit bestimmen können, und lernen Sie das befreiende Gefühl kennen, nicht Zeit, sondern Aufgaben zu sparen.

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LESEPROBE

Küstenmacher, Marion und Werner Tiki

simplify your life - Endlich mehr Zeit haben

LESEPROBE

www.campus.de

Impressum

Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.

Copyright © 2004. Campus Verlag GmbH

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E-Book ISBN: 978-3-593-40113-3

|7|Vorwort

Mithilfe dieses Büchleins können Sie Ihr Leben in allen Bereichen verändern, da es Ihre Sichtweise des Phänomens Zeit revolutionieren wird. Die simplify-Sicht der Zeit vereinfacht Ihren Alltag, sodass Sie glücklicher, fröhlicher und gelassener leben werden.

»Zeit ist Geld.« Auf dieser simplen Gleichung von Arbeitszeit und Kapitaleinsatz basierte die rationelle Produktion, die der Automobilpionier Henry Ford mit unglaublichem Erfolg eingeführt hat. Kaum ein Motto der modernen Industriegesellschaft war und ist indes so umstritten wie dieses »time is money«. Viele Menschen spürten, dass sich mit ihm etwas in ihrem Bewusstsein zum Schlechteren veränderte. Es war eine Art kollektive Gehirnwäsche, die das ursprüngliche und natürliche Verhältnis zum Rohstoff Zeit zerstört |8|hat. Denn schon bald glaubten die Menschen wirklich, dass Zeit wie Geld sei. Unmerklich schlich sich das neue Gedankengut über die Alltagssprache in die Köpfe der Menschen ein. Von klein auf lernen wir, inzwischen bereits in der dritten Generation: Zeit ist ein knappes Gut, das man »sparen« oder »verschwenden« kann. Ganz normale Tätigkeiten »verbrauchen« unsere Zeit. Die Trennung zwischen »Arbeitszeit« und »Freizeit« erscheint immer undurchdringlicher.

Unter dem harmlos klingenden Begriff des »Shareholder-Value« kam es seit Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts in Großunternehmen zu einer Rationalisierungswelle, die Fords Einführung der Fließbandarbeit weit in den Schatten stellte. Die Zeitschraube sitzt seitdem noch ein ganzes Stück straffer. In den letzten 20 Jahren ist laut einer großen Studie an 200000 deutschen Arbeitnehmern die allgemeine Belastung durchschnittlich um 30 Prozent gestiegen: Wer 1985 täglich 20 Kunden zu bearbeiten hatte, von dem wird 2005 erwartet, dass er 26 schafft. Die 30 Prozent sind dabei ein Durchschnittswert – in Einzelfällen hat sich die erwartete Leistung sogar |9|verdoppelt. Leerlauf, Zeit für Fehler oder Unvorhergesehenes und das kleine Schwätzchen am Rande fallen der erbarmungslosen Effizienzschere zum Opfer.

Wenn Führungskräfte und Controller bei allem die effektivste Ausnutzung der Ressource Zeit anstreben, ist das Teil eines typischen Kampfes verschiedener Interessen. Bedenklich ist es aber, wenn sich diese Schere einen festen Platz in unseren Köpfen erobert hat und wir uns selbst erbarmungslos beschneiden. Wenn wir überlegen, welcher sinnvollen zweiten Tätigkeit wir nachgehen könnten, während wir telefonieren, Autofahren oder Staubsaugen. Dieses Büchlein hält zahlreiche Ideen und Anregungen bereit, wie Sie einfacher mit Ihrer Zeit umgehen können, damit Sie mit ganzem Herzen in der Gegenwart leben und das lieben, was Sie tun. Das Wunderbare daran ist, dass Sie schließlich gelassener und zufriedener werden. Sie werden das Gefühl haben, mehr in kürzerer Zeit geschafft zu haben und wieder frei über Ihre Zeit verfügen zu können.

|10|Die Zeit für sich entdecken

Ich wollte das Auto putzen, doch als ich zur Tür gehe, fällt mein Blick auf den Briefkasten. Ich lege die Autoschlüssel hin und sehe die Post durch. Vieles ist zum Wegwerfen, aber der Papierbehälter ist voll. Da lege ich die Rechnungen und Briefe auf den Tisch und will zur Papiertonne vor der Haustür gehen. Mir fällt ein, dass ich dabei gleich die beantworteten Briefe in den Briefkasten werfen kann. Also stelle ich die Altpapierkiste ab und setze mich an den Schreibtisch. Dort steht eine Flasche Mineralwasser, die inzwischen ziemlich warm geworden ist. Ich will sie in den Kühlschrank stellen, aber auf dem Weg dorthin sehe ich eine halb vertrocknete Topfpflanze. Ich stelle die Flasche mit dem Mineralwasser auf den kleinen Tisch daneben – und entdecke dort meine bereits vermisste |11|Lesebrille. Die will ich zur Sicherheit auf meinen Schreibtisch legen, doch zuerst werde ich die Blumen gießen. Also lege ich die Brille neben die Spüle und fülle die Gießkanne.

Hinter der Kanne entdecke ich etwas – die Fernbedienung für den Fernseher. Was für ein Glück, dass ich sie gefunden habe! Die muss unbedingt zurück an ihren richtigen Platz. Ich lege sie nicht aus der Hand, aber zuerst müssen die Blumen gegossen werden. Schon beim ersten Gießen rollt das Wasser in dicken Tropfen aufs Parkett. Es hilft nichts, ich muss die Fernbedienung weglegen, ein Tuch aus der Küche holen und aufwischen. Als ich das nasse Tuch zurücklege, versuche ich mich zu erinnern, was ich eigentlich wollte …

Das Ergebnis am Abend: Das Auto ist nicht geputzt, die Post ist unbeantwortet, das Altpapier quillt weiterhin über, das Mineralwasser steht noch immer ungekühlt herum, die Pflanze ist nur halb gegossen – und ich kann weder Brille, Fernbedienung noch Autoschlüssel wiederfinden.

|12|Vom Null-Tag zum Hurra-Tag

Kennen Sie diese geschäftigen Tage, an denen man weder gemütlich ausgeruht noch faul herumgehangen hat, am Abend schließlich müde und geschafft ist – und eigentlich doch nichts vollbracht hat? Trösten Sie sich, sehr vielen Menschen sind solche so genannten Null-Tage nicht fremd. Doch Sie stehen diesem Phänomen nicht machtlos gegenüber. Mit den folgenden simplify-Tipps wird Ihr nächster Tag kein Null-, sondern ein Hurra-Tag.

Geben Sie Ihrem Körper Priorität Wenn die Aufgaben überhand nehmen und die Zeit knapp wird, verzichten die meisten Menschen als Erstes auf ihren Sport und ihre Übungen im Fitness-Studio. Damit geben sie ihr wichtigstes Zeitsparinstrument auf, denn schon 30 Minuten Radfahren, Laufen oder Gymnastik lassen Ihre Selbstzufriedenheit so ansteigen, dass Sie mühelos Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden und damit Ihren Tag erfüllt genießen |13|können. Regelmäßige Bewegung beugt außerdem bestens Kopfweh, Rückenschmerzen, Müdigkeit und Erkältungskrankheiten vor.

Flüchten Sie Sobald Sie merken, dass Ihnen die Zeit zwischen den Fingern zerrinnt, entfernen Sie sich aus der Arbeits und Alltagszone. Gönnen Sie sich fünf Minuten Besinnung und Planungszeit. Nehmen Sie sich eine einzige Sache vor, die Sie heute unbedingt vollenden wollen – und bleiben Sie an dieser Aufgabe dran! Verankern Sie diese stille Zeit am besten fest in Ihrem Kalender, beispielsweise vor dem Frühstück (aber nicht am Frühstückstisch während des Essens).

Schaffen Sie sich freie Bahn Räumen Sie Ihren Arbeitsplatz frei. Keine große Wegwerf- und Entrümpelungsaktion, sondern eine räumlich und zeitlich begrenzte Aufräumphase, bei der Sie allen Plunder aus Ihrem direkten Blickfeld entfernen und sich eine freie Arbeitsfläche schaffen. Optische Ablenkungen fördern die |14|Ablenkung von Ihrem Zeitplan. Lassen Sie nur das vor sich stehen oder liegen, was Sie zur Erfüllung der vorher beschlossenen einen einzigen Aufgabe benötigen.

Pflegen Sie die Mini-Momente der Liebe Verschieben Sie die Pflege Ihrer Partnerschaft nicht auf später, »wenn wir wieder so richtig dafür Zeit haben«. Liebe ist wie eine empfindliche Pflanze: Sie braucht regelmäßige Zuwendung und Aufmerksamkeit. Eine Riesenaktion alle paar Wochen hilft ihr nicht. Sich umarmen, einen kleinen Wunsch erfüllen, ein Anruf, ein paar Blumen – es gibt genügend Möglichkeiten, die nicht viel Zeit erfordern, aber für den wichtigsten Menschen in Ihrem Leben unendlich wertvoll sind. Leisten Sie sich liebevolle Momente, gerade im schrecklichsten Stress.

Rechnen Sie mit dem Chaos

Finden Sie Ihr Leben manchmal chaotisch? Das Wort »Chaos« hat in der Alltagssprache eine negative Bedeutung – denken Sie nur an |15|Verkehrschaos oder Chaoten. In der Physik dagegen ist Chaos ein wertfreier Begriff. In seiner griechischen Urbedeutung meint es die offene Leere des Weltraums, aus der der geordnete Kosmos hervorgegangen ist. Wenn Sie die volle Bedeutung des Wortes »Chaos« kennen, werden Sie Ihr alltägliches »Chaos« mit neuen Augen sehen.

Das klassische physikalische Weltbild von Isaac Newton geht davon aus, dass die Natur nach klaren Gesetzen abläuft. Streng genommen müssten sich alle Ereignisse vorhersagen lassen, wenn es gelänge, alle aufeinander einwirkenden Faktoren in der Natur zu berechnen. Das führte bei den Meteorologen zu dem Traum, mit einem riesigen Computer das Wetter exakt zu simulieren und für mehrere Jahrzehnte vorherzusehen. Die moderne Chaosforschung hat solche Träume beendet: Schon Vorgänge, die durch drei oder mehr Differenzialgleichungen beeinflusst werden, sind nicht »sehr kompliziert«, sondern wirklich chaotisch. Sie sind unvorhersehbar.

Dem Begriff »Zeitmanagement« liegt das Newtonsche Weltbild zugrunde. Es herrscht |16|der heimliche Traum, eines Tages alle Gesetzmäßigkeiten im Verhalten von Menschen und Abläufen zu entschlüsseln und dann »alles im Griff zu haben«. Die Chaosforschung erteilt auch dieser Theorie eine klare Absage, denn so gut wie alle menschlichen Interaktionen werden durch weit mehr als drei Differenzialgleichungen bestimmt. Es ist also nicht nur menschliche Schwäche, wenn etwas schief geht, sondern eine unabänderliche und vollkommen natürliche Tatsache.

Der Wunsch nach Ordnung und einem Leben, das die Zeit »managt«, ist ein Ideal, das einen Ausschnitt unseres Lebens zum alleinigen Prinzip erhebt. Während wir Ordnung und Strukturen in unserem Alltag schaffen können, streben wir zugleich nach dem schöpferischen Chaos – ja, wir leben vermutlich in beidem parallel.

Leben Sie nicht linear Das Newtonsche Weltbild wurde noch durch eine weitere Entdeckung des 20. Jahrhunderts erschüttert. Die Erforschung der Elementarteilchen, der Einzelteile |17|des Atoms, brachte Widersprüche zutage, die für den Laien höchst verwirrend sind: Ein Teilchen kann beispielsweise an zwei Orten gleichzeitig sein und unter bestimmten Voraussetzungen scheint es sich in der Zeit rückwärts zu bewegen. Die Quantenmachanik hat somit der klassischen Newtonschen Vorstellung von der Zeit als einer geradlinig verlaufenden Entwicklung ein Ende gesetzt.

Auch im menschlichen Dasein verlaufen mehrere Zeitebenen möglicherweise parallel. Das Phänomen des Denkens »im Hinterkopf« ist vielen Menschen vertraut. Während Sie sich im Vordergrund mit den praktischen Proble-men des Alltags befassen, läuft auf einer anderen Zeitebene ein Denkprozess ab. Dieser kann zu Aha-Erlebnissen führen, die Sie als »plötzlich« erleben, obwohl sie eigentlich lange vorbereitet wurden.

Vertrauen Sie auf die Kraft der gleichzeitig in Ihnen arbeitenden Zeitebenen. Stören Sie sich nicht daran, dass Ihnen »so vieles gleichzeitig durch den Kopf geht«. Ziehen Sie die |18|aktuelle Tätigkeit nach vorn, ohne die gleichzeitig »weiter hinten« ablaufenden Vorgänge zu verteufeln.

Sehen Sie Ihre Zeit als Baum Um die entstandenen Widersprüche im Zeitbegriff aufzulösen, entwickelte der Biologe und Physiker Friedrich Cramer das Modell des Zeitbaums: Die Zeit verläuft nicht nur linear (Newtonsches Modell), sondern es kommt immer wieder zu chaotischen Situationen, die eine »Verästelung« zur Folge haben.

Die Entstehung des Kosmos war kein geradliniger Vorgang, sondern ein Abwechseln von geordneten Phasen mit chaotischen Situationen. Ohne Chaos hätte nichts Neues entstehen können. Die chaotischen Situationen waren Gabelungspunkte der Entwicklung, an denen Entscheidungen fielen, die nicht wieder rückgängig gemacht werden konnten. Hinter den Gabelungspunkten verliefen mehrere Zeiten möglicherweise gleichzeitig. Neues wurde erprobt und unbrauchbare »Zeit-Äste« starben ab.

|19|Planen Sie das Chaos in Ihr Leben ein Lassen Sie deshalb in Ihrem Tages und Lebensplan »Chaosinseln«, in denen eine Neuorientierung möglich ist. Gestalten Sie solche Chaoszeiten nicht »chaotisch« und überfüllt, sondern zeitlos und offen – bildlich gesprochen also eher Wüstentage statt rauschender Feste. Die entscheidenden Innovationen sind nur zu schaffen, wenn Sie sich ab und zu dem Diktat der Ordnung entziehen können.

Entfliehen Sie der Zeitfalle

Wenn es um den Umgang mit der Zeit geht, stehen Umfragen zufolge vier Fragen stets im Vordergrund:

Wie überwinde ich meinen inneren Schweinehund?

Wie schaffe ich es, einen Zeitplan aufzustellen, der funktioniert?

|20|Wie werde ich mit Ablenkungen fertig?

Warum nehme ich mir immer zu viel vor?

Für diese Kernprobleme finden Sie nachfolgend bewährte simplify-Lösungen.

So schaffen Sie Selbstdisziplin Sie bleiben nicht an einer Aufgabe dran, auch wenn die äußeren Störungen (unangemeldete Besucher und Telefonate) wegbleiben. Nun stören Sie sich selbst, Ihre Gedanken schweifen ab und Sie beschäftigen sich mit Unwichtigem. Sie haben große Mühe, Ihren inneren Schweinehund zu überwinden.

simplify-Lösung: Selbstbestrafungen sind der falsche Weg. Führen Sie stattdessen Selbstgespräche, in denen Sie sich Mut machen. Vergessen Sie das unschöne Bild vom »inneren Schweinehund«. Geben Sie sich eine positive Selbstbezeichnung: »Ich bin ein Top-Produktmanager und arbeite methodisch und effizient« anstelle von »Ich lasse mich so leicht ablenken, ich bin nun mal so.« Behalten Sie Ihre Ziele immer im Blick. Setzen Sie sich selbst Fristen – nicht andere! Nehmen Sie sich eine erfolgreiche Persönlichkeit zum Vorbild. |21|Fragen Sie sich in kniffligen Situationen: Wie hätte sich Peter Ustinov (oder wen immer Sie auserkoren haben) jetzt verhalten?

So planen Sie richtig Sie fahren morgens zur Arbeit, um an einem bestimmten Projekt zu arbeiten. Und fragen sich auf dem Heimweg, warum Sie den ganzen Tag nicht dazu gekommen sind.

simplify-Lösung: Sie hatten keinen wirklichen Plan, sondern eine Art vage Hoffnung. Wer keinen eigenen klaren Plan hat, wird von anderen »verplant«. Wenn Sie etwas schaffen wollen, brauchen Sie einen genauen, schriftlichen Ablauf, möglichst im Stundenrhythmus. Das gilt ganz besonders für große Projekte. Also nicht: »9–12.30 Uhr: Bericht schreiben«, sondern: »9 Uhr: Material sammeln; 10 Uhr: Pause; 10.15 Uhr: Bericht verfassen; 11 Uhr: Frau Link zur Korrektur geben, währenddessen Telefonate erledigen; 11.30: Korrekturen einfügen und ausdrucken; 12 bis 12.30 Uhr: Pufferzeit.« Wenn Sie eine Stunde für eine Tätigkeit einplanen, stellen Sie einen Kurzzeitwecker auf die Hälfte der Zeit, also 30 Minuten. |22|Beim Klingeln sehen Sie, ob Sie »gut in der Zeit« liegen oder »Gas geben« müssen.

So besiegen Sie Ablenkungen und Krisen Die schönsten Zeitplanungen gehen den Bach hinunter, weil Ihnen etwas dazwischenkommt oder Sie irgendeinen Notfall managen müssen.

simplify-Lösung: Über die Hälfte aller »Krisen« sind gar keine. Es sind Probleme, die die Betroffenen wunderbar selbst lösen könnten, wenn Sie außer Haus wären. Machen Sie es wie Winston Churchill, der seine Mitarbeiter anwies: »Unterbrechen Sie meinen Mittagsschlaf ausschließlich im Fall einer Krise. Wobei ich Krise definiere als bewaffnete Invasion der britischen Inseln.«

Zu viel auf einmal Besonders »gute Leute« tendieren dazu, sich voller Vertrauen auf die eigene Leistungsfähigkeit zu viel vorzunehmen. Vor allem Frauen leiden unter dem »Superfrau-Syndrom«: perfekte Hausfrau, Mutter, Kollegin und Partnerin.

|23|simplify-Lösung: Arbeiten Sie nicht härter, sondern geschickter. Geben Sie unwichtige Aufgaben ab – auch wenn sie vielleicht reizvoll wären. Erinnern Sie sich an Murphys zweites Gesetz: »Alles dauert länger, als man denkt.« Planen Sie deshalb Pufferzeiten ein. Hören Sie auf, sich einzureden, unter Druck am besten zu arbeiten. Das hat vielleicht manchmal geklappt, aber eine Regel daraus zu machen, wäre fatal. Niemand arbeitet unter Druck wirklich gut – höchstens Menschen, die sonst überhaupt nicht arbeiten.

Finden Sie Ihren Zeitstil

Der teure Terminplaner liegt unbenutzt in der Ecke. All die Techniken, die Ihren Umgang mit der Zeit revolutionieren sollten, scheinen bei anderen zu funktionieren, nur bei Ihnen nicht. Sind Sie ein unverbesserlicher Zeitchaot? Vielleicht liegt es nur daran, dass Sie polychronisch sind, also »vielzeitig«. Der Gegensatz dazu ist monochronisch, »einzeitig«. Jay Lindquist und Carol Kaufman-Scarborough von der Western Michigan Universität |24|glauben nach mehrjährigen Studien, diese beiden menschlichen Zeitmuster entdeckt zu haben.

Monochron: der Konzentrator Monochrone Menschen empfinden Zeit als Linie, als unerbittlichen Ablauf. Sie lieben detaillierte Planung und geregelte Systeme, konzentrieren sich auf eine einzige Aufgabe und werden höchst unproduktiv, wenn sie davon abgelenkt werden. Sie fühlen sich vor allem der übertragenen Aufgabe verpflichtet. Pünktlichkeit und Verlässlichkeit stellen hohe Werte für sie dar. Der Spruch »Zeit ist Geld« könnte von ihnen stammen.

Die USA und Deutschland gelten als klassische monochrone Arbeitskulturen. Die Konzentration auf eine Aufgabe wird außerdem häufig als typisch männliche Eigenschaft betrachtet.

Vorteil der Monochronen: Sie sind sehr effizient, wenn sie ohne Unterbrechung arbeiten dürfen. Ihr Nachteil: Sie bleiben allerdings auch dann standhaft beim einmal eingeschlagenen Weg, wenn sich längst lohnendere Alternativen |25|aufgetan haben. Zusätzliche Arbeit lehnen sie meist ab, weil sie sich nicht überfordern möchten. Daher gelten sie gerade in Krisensituationen als unkollegial oder gar egoistisch.

Polychron: der Multitasker Polychrone Menschen dagegen haben lieber mehrere Projekte gleichzeitig am Laufen, zwischen denen sie hin- und herwechseln können. Sie fühlen sich weniger der Aufgabe als vielmehr den beauftragenden Menschen verbunden. Wichtiger als Exaktheit sind ihnen gute menschliche Beziehungen, die sie langfristig im Auge behalten. Ihrer Meinung nach müsste es doch jeder einsehen, dass gute Qualität wichtiger ist als ein sklavisch genau eingehaltener Abgabetermin.

Länder, die polychrone Arbeitsweisen bevorzugen, sind Frankreich und Südamerika. Zeit empfinden Polychrone als eine von ihnen formbare und veränderbare Größe – eine Einstellung, die bisher als typisch weiblich galt. Es gibt jedoch durchaus monochron arbeitende Frauen und eindeutig polychrone Männer.

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