Sahras Gedankenwelt - Marie Likisch - ebook

Sahras Gedankenwelt ebook

Marie Likisch

0,0
39,99 zł

Opis

Sahra erzählt in Tagebuchform eine Woche aus ihrem Leben. Sie berichtet von ihrem Alltag mit ihrer Familie: der 16-jährigen Michaela und den 8-jährigen Zwillingen Tobi und Nina. Mit ihrer Freundin Lisa philosophiert sie über Fernsehsendungen, den Weltfrauentag und die Bibel. Sie spricht über Inhalte der Heiligen Schrift, Glaube und Kirche, erzählt vom Hausbesuch der Friseurin, denkt über die Verteilung des Reichtums in Deutschland nach, spielt mit den Kindern und vieles mehr. Die Geschichte einer ganz normalen Frau mit allen Höhen und Tiefen - und einem erfüllenden Glauben an Jesus, der ihr Sicherheit und Liebe schenkt.

Ebooka przeczytasz w aplikacjach Legimi lub dowolnej aplikacji obsługującej format:

EPUB
MOBI

Liczba stron: 115




Inhalt

Impressum

Über mich

Sahras Gedankenwelt

Über mich

Impressum

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie.

Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://www.d-nb.de abrufbar.

Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Funk und Fernsehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, elektronische Datenträger und auszugsweisen Nachdruck, sind vorbehalten.

© 2016 novum Verlag

ISBN Printausgabe: 978-3-95840-200-3

ISBN e-book: 978-3-95840-201-0

Lektorat: Silvia Zwettler

Umschlagfotos: Marcelmooij, Cornelius20 | Dreamstime.com

Umschlaggestaltung, Layout & Satz: novum Verlag

www.novumverlag.com

Über mich

Hallo, ich bin die Marie und schrieb das Buch „Jetzerla“ und „Plätschern und Walzer“. Das erste Buch schrieb ich über mich; das zweite Buch entstammt meiner Fantasie. „Plätschern und Walzer“ ist noch nicht veröffentlicht. Ich unterschrieb heute Nachmittag den Vertrag mit dem Novum-Verlag. Und schickte heute, den 16. 03. 2016, die Vertragsunterlagen per Mail ab. „Plätschern und Walzer“ ist ein Tagebuch von Sahra. Und nun folgt die Fortsetzung von Sahras Tagebuch. Dieses Buch „Sahras Gedankenwelt“ entsteht ebenfalls aus meiner Fantasie und es dreht sich viel um die Gedanken von Sahra und ihrer Lebenswelt. Und weil ich eine Fortsetzung von „Plätschern und Walzer“ will, schreibe ich nun „Sahras Gedankenwelt“.

Mein Name „Marie Likisch“ ist ein Pseudonym. Meine Kinder fühlen sich wohler, wenn ich nicht unter meinem richtigen Vornamen und Nachnamen veröffentliche. Meine richtigen Vornamen sind: Andrea Rosemarie. Von dem zweiten Vornamen nahm ich das hintere Wort als Name. Es war die Inspiration für den Namen. An den zweiten Vornamen habe ich mich mittlerweile gewöhnt. Meine Taufpatin heißt Rosemarie. Darum bekam ich den Namen. Ich mag Rosen und so eine Blume im Namen zu haben, finde ich mittlerweile nicht mehr kitschig, sondern cool. Alles Betrachtungssache. Und meine Rosen im Garten schaue ich gerne an. Es sind tolle Blumen. Und einen kleinen grünen Daumen für die Gartenarbeit habe ich auch. Und Marie klingt zwar altbacken, aber mittlerweile schon wieder modern. Und es ist die Ableitung des biblischen Namens Maria; das finde ich schön. Und der Name Andrea war vor 42 Jahren, so alt bin ich, ziemlich „in“. Meine Mama wählte allerdings dann oft die Abkürzung „Dre’i“. Leider sagte und sagt das sonst niemand zu mir. Zusammengefasst: Es nennt mich jeder und jede Andrea. Und für meine sechs Kinder bin ich die „Mama“. Das habe ich so eingeführt. Den von mir getrennt lebenden Vater der Kinder bezeichnen die Kinder „Papa“.

Ich sitze auf meinem Wohnzimmersofa. Den Laptop auf meinen ausgestreckten Beinen. Neben mir liegt ein Synonymwörterbuch. Dabei bin ich zu bequem, nach Synonymen zu suchen. Das Suchen würde nämlich meinen Schreibfluss und meinen Gedankenfluss unterbrechen. Und das möchte ich nicht. Und spontan fallen mir meist keine oder nicht passende Synonyme ein. So nehme ich immer die Hauptaussageverben wie z. B. sagen, antworten, fragen, erklären und noch ein paar andere. Das Wort gehen bleibt auch fast immer gleich. Könnte auch durch bewegen ersetzt werden oder durch tanzen. Tanzen im Sinne von auf der Bühne stehen und von Gott beobachtet zu werden. Zurück zu meiner Ausdrucksweise: Sinn verfälschend ist das nicht. Nur ein wenig langweilig im schriftlichen Ausdruck. Langweilig und eintönig in der Sprache. Mir gefällt schon die Vielfalt der deutschen Sprache und ich schätze sie auch. Poesie ist etwas Wunderbares. Aber es kommt nicht wirklich auf Sprachvielfalt an, meine ich zumindest. In meinen Romanen halte ich Sprachvielfalt nicht für absolut nötig. Mit der vereinfachten Ausdrucksform stelle ich auch das Wesentliche besser heraus. Es liegen außerdem zwei Karteikarten meiner zweitältesten Tochter, die den christlichen Glauben für eine Probe in dem Fach Religion in bunter Schrift zusammenfasste, vor mir. Sie fragte mich: „Möchtest du die Karteikarten haben für dein nächstes Buch?“ Und ich antwortete: „Ja.“ Außerdem liegt eine Bibel vor mir. Der Einband ist weiß; die Blätter auch und es ist auf jeder Seite ein weißer, breiter Rand. Es ist eine Bibel, die ich selber gestalten kann. Sie ist aus dem SCM-Verlag und nennt sich „Neues Leben. Bible-Art-Journaling. Neues Testament und Psalmen“. Meine jüngste Tochter schrieb in kleiner Schrift mit dem Füller auf die Vorderseite: die Bibel. Darunter: Neues Testament und Psalm. Ich finde das Buch so schön; einerseits erkenne ich die Bibel als das Wort Gottes an, andererseits kann ich am Rand meine eigenen Notizen zu den Sätzen schreiben und dazumalen. Und die Bibel schaut aus wie eine Tabula rasa. Frei von Deutungen und Auslegungen. Natürlich weiß ich, dass das nicht so ist und viele Menschen an diesem Werk mitarbeiteten und mitarbeiten, und das schon seit etwa 2000 Jahren. Und dass Machthaber viele Textstellen, die ihnen nicht passten, einfach verschwinden ließen, um ihre Macht zu behalten. Dass Männer, die in der alten Zeit fast ausschließlich das Sagen hatten, die femininen Anteile der Botschaft wenig beachteten. Das hätte nicht in ihr Weltbild gepasst. Doch haben viele Wahrheiten von Jesus überlebt. Das Alte Testament, das nicht vor mir liegt, ist noch älter. Und vieles wurde vielleicht nicht korrekt wiedergegeben oder hinzugefügt, vor allem was Jesus Leben anbelangt. Aber die Stelle Mk 3,34 finde ich ganz arg toll. Und ich bin so froh und glücklich, dass ich sie gefunden habe. Ich bin froh, dass dieser Satz im Markusevangelium steht. Und ich finde, diesem Satz sollte mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Ich halte ihn auch für einen Schlüsselsatz im Evangelium. Einen besonders wichtigen Satz. Einer der Wichtigsten überhaupt.

Was liegt noch vor mir: eine Schuhschachtel mit Zeitungsartikeln, die mich berührten, und Zettel, auf die ich meine Gedanken schrieb. Und das „Engel-Magazin“ in der Ausgabe vom März/April 2016. Dazu gehört das Magazin „Erdenherz. Was die Welt besser macht. Mach mit!“. Ich entdeckte die Zeitschrift zufällig in einem Supermarkt. Auf dem Rückblatt des Magazins Erdenherz steht der Satz: „Alle Menschen haben gemeinsam, dass sie sich unterscheiden.“ Das Wort „unterscheiden“ ist in bunt geschrieben. Außerdem liegt noch die CD „Zirbeldrüsenaktivierung“ von Michael Reimann vor mir. Der Untertitel lautet „Reiner Klang“. Ich hörte mir die meditative Musik mit Vogelgezwitscher heute früh an. Normalerweise höre ich jedoch Tag für Tag christliche Popmusik mit Texten, die von Gottes Liebe erzählen. Und was liegt noch vor mir? Das war es dann an Gedankenstützen. Und ich habe vor, dass sich Sahra viele Gedanken um die oben erwähnte Bibelstelle macht. Es sind schon viele Gedanken dazu in mir. Und ich hoffe, dass mir beim Schreiben noch mehr dazu einfallen. Dass das Schreiben ein kreativer Prozess ist und mich hoffentlich meine Zirbeldrüse, zumindest minimal, unterstützt. Da bin ich mir aber nicht so sicher. Wird sich am Ende des Buches herausstellen, ob ich andere Inspirationen hatte oder nicht. Ich bin selber ganz gespannt.

Sahras Gedankenwelt

Mittwoch, der 16. 03 .2013