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Die klassische Wirtschaftstheorie behauptet, der Mensch sei ein Homo oeconomicus – ein absolut rationales Wesen, das stets auf maximalen Eigennutz aus ist. Doch ein simples Experiment namens "Ultimatum-Spiel" zerschmetterte diese Theorie für immer. Bekommt jemand 100 Euro und bietet Ihnen einen einzigen Euro an, müssten Sie rational zustimmen, da Sie danach reicher wären als zuvor. In der Realität jedoch lehnen fast alle Menschen dieses Angebot ab. Wir verzichten lieber auf Geld, nur um den anderen für seine Gier zu bestrafen. Der Preis des Zorns taucht tief in die evolutionäre Verhaltensökonomie ein. Das Buch erklärt, warum unser Gehirn Ungerechtigkeit als physischen Schmerz verarbeitet. Dieser angeborene "Fairness-Sinn" treibt uns dazu, hochprofitable Geschäftsdeals, Gehaltsverhandlungen oder Fusionen aus purem Trotz platzen zu lassen, wenn wir das Gefühl haben, übervorteilt zu werden. Wir analysieren die ungeschriebenen emotionalen Gesetze der Preisgestaltung und Gehaltsstruktur. Wer diese Psychologie ignoriert, scheitert am Markt, selbst mit dem logisch besten Angebot. Lernen Sie, irrational zu verhandeln. Verstehen Sie, dass in der modernen Wirtschaft emotionale Wertschätzung und gefühlte Fairness eine weitaus härtere Währung sind als nackte Zahlen.
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Liczba stron: 135
Rok wydania: 2026
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