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In "Das Gilgamesch-Erbe" entführt Agnieszka Wiśniewska ihre Leser auf eine faszinierende Reise durch acht meisterhaft verwobene Erzählungen, die das ewige Spannungsfeld zwischen heroischem Ruhm und menschlicher Vergänglichkeit erkunden. Inspiriert von der ältesten überlieferten Heldensage der Menschheit, dem Gilgamesch-Epos, schafft die Autorin ein literarisches Mosaik, das antike Mythologie mit universellen Fragen unserer Gegenwart verbindet. Die Geschichten beginnen mit "Die Mauer von Uruk", wo Baumeister Nabu-zer-ibni bei Restaurierungsarbeiten an der legendären Stadtmauer auf verborgene Inschriften stößt, die ein anderes Bild des großen Königs Gilgamesch zeichnen als die offizielle Geschichtsschreibung. Was folgt, ist eine archäologische und zugleich existenzielle Spurensuche nach der Wahrheit hinter den Heldenlegenden. Mit atmosphärischer Dichte und bemerkenswerter Detailgenauigkeit lässt Wiśniewska das alte Mesopotamien wiederauferstehen – vom Geruch des Sesamsöls in den Tempelarchiven bis zum spezifischen Klang, den Steine unter den Knöcheln des Baumeisters erzeugen. Doch das Buch ist weit mehr als historische Fiktion. Jede der acht Erzählungen beleuchtet aus unterschiedlichen Perspektiven und Epochen das zentrale Motiv: Was bleibt von menschlicher Größe, wenn die Zeit ihre Spuren verwischt? Wie verhält sich der öffentliche Ruhm zur privaten Wahrheit? Welchen Preis zahlen jene, die im Schatten der Helden stehen? Wiśniewska schreibt mit einer Präzision, die an archäologische Arbeit erinnert – Schicht um Schicht trägt sie ab, um verborgene Wahrheiten freizulegen. Ihre Sprache ist bildhaft und sinnlich, ohne ins Pathetische abzugleiten.
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Liczba stron: 150
Rok wydania: 2026
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