Cotton Reloaded - 29 - Peter Mennigen - ebook

Cotton Reloaded - 29 ebook

Peter Mennigen

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Opis

Digitale Romanserie. Folge 29. Grinell, Iowa Plötzlich und vollkommen unerwartet stirbt Cottons alter Schulfreund Alan "Blacky" Colbert. Als Jugendliche waren die beiden unzertrennlich - bis Cottons erste große Liebe Peggy Lee sich in Blacky verliebte. Cotton kehrt in seine alte Heimatstadt Grinell zurück, um Blacky die letzte Ehre zu erweisen. Als Peggy ihren Verdacht äußert, ihr Mann sei keines natürlichen Todes gestorben, beginnt Cotton privat zu ermitteln - vollkommen ahnungslos, dass jeder seiner Schritte ganz genau beobachtet wird ... COTTON RELOADED ist das Remake der erfolgreichen Kultserie und erscheint monatlich in abgeschlossenen Folgen als E-Book und Audio-Download. Nächste Folge ist bereits erschienen.

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Was ist COTTON RELOADED?

Dein Name ist Jeremiah Cotton. Du bist ein kleiner Cop beim NYPD, ein Rookie, den niemand ernst nimmt. Aber du willst mehr. Denn du hast eine Rechnung mit der Welt offen. Und wehe, dich nennt jemand »Jerry«.

Eine neue Zeit. Ein neuer Held. Eine neue Mission. Erleben Sie die Geburt einer digitalen Kultserie: COTTON RELOADED ist das Remake von JERRY COTTON, der erfolgreichsten deutschen Romanserie, und erzählt als E-Book-Reihe eine völlig neue Geschichte.

COTTON RELOADED erscheint monatlich. Die einzelnen Folgen sind in sich abgeschlossen. COTTON RELOADED gibt es als E-Book und als Audio-Download (ungekürztes Hörbuch).

Über dieses Buch

Grinell, IowaPlötzlich und vollkommen unerwartet stirbt Cottons alter Schulfreund Alan »Blacky« Colbert. Als Jugendliche waren die beiden unzertrennlich – bis Cottons erste große Liebe Peggy Lee sich in Blacky verliebte. Cotton kehrt in seine alte Heimatstadt Grinell zurück, um Blacky die letzte Ehre zu erweisen. Als Peggy ihren Verdacht äußert, ihr Mann sei keines natürlichen Todes gestorben, beginnt Cotton privat zu ermitteln – vollkommen ahnungslos, dass jeder seiner Schritte ganz genau beobachtet wird …

Der Autor

Peter Mennigen wuchs in Meckenheim bei Bonn auf. Er studierte in Köln Kunst und Design, bevor er sich der Schriftstellerei widmete. Seine Bücher wurden bei Bastei Lübbe, Rowohlt, Ravensburger und vielen anderen Verlagen veröffentlicht. Neben erfolgreichen Büchern, Hörspielen und Scripts für Graphic Novels schreibt er auch Drehbücher für Fernsehshows und TV-Serien.

Heimkehr in den Tod

Peter Mennigen

1

Für einen Agenten war es überlebenswichtig, in jeder Situation möglichst das Richtige zu tun. Ein Fehler war ein Luxus, der oft teuer bezahlt werden musste. Cotton hatte gleich mehrere Fehler begangen. Mit dem Ergebnis, dass er jetzt mächtig in der Bredouille steckte. Eine unerfreuliche, wenngleich keine völlig unvertraute Situation für ihn.

Der G-Man hatte von Anfang an gewusst, dass es bei diesem Fall Probleme geben würde. Was er nicht wusste, war, wo zum Teufel er sich gerade befand. Er wusste lediglich, er war in einem Keller eingesperrt. Ringsum verputzte Wände aus Stein. Ein mit Staub und mumifizierten Fliegenleichen bedeckter Betonboden. Eine massive Stahltür. Von außen verriegelt. Hatte bereits einige Fußtritte Cottons mit stoischer Ruhe überstanden. Vor der Mauer links stapelte sich eine Ansammlung ausrangierter Möbel um einen klobigen Kleiderschrank, der seine Blütezeit auch schon lange hinter sich hatte. An der rückwärtigen Wand versuchte sich ein wenig Sonnenlicht der Dunkelheit entgegenzustellen. Trüb sickerte es durch einen horizontalen Spalt von der Größe einer Schießscharte, der in Kopfhöhe als Fenster herhalten musste. Selbst bei optimistischer Einschätzung passte bestenfalls ein Hamster durch das mickrige Loch.

Unter der Maueröffnung kauerte Special Agent Philippa »Phil« Decker am Boden. Cotton versuchte, sich von dem vorwurfsvollen Blick seiner Kollegin nicht allzu viele Schuldgefühle einimpfen zu lassen. Nichtsdestotrotz war er es gewesen, der Decker in diese Situation gebracht hatte. Wenngleich die attraktive Lady neben Decker eine gehörige Portion Mitschuld an dem Dilemma für sich beanspruchen durfte.

Sichtlich schockiert angesichts der Hoffnungslosigkeit ihrer Lage kauerte Peggy Lee wie in Trance da. Niemand wusste, dass sie hier eingesperrt waren. Außer denen natürlich, die dafür verantwortlich waren und ihnen wohlweislich Waffen und Smartphones abgenommen hatten.

Cotton unterzog ihr Gefängnis einer erneuten Inspektion, als er spürte, wie plötzlich der Boden erzitterte. Ein anschwellendes Getöse zerriss die Stille. Vor dem Gebäude mischte sich das Dröhnen von Motoren mit dem Klirren von Stahl.

Decker war sofort auf den Beinen und starrte aus der Fensteröffnung. Auf dem von verdorrtem Unkraut überwucherten Grundstück fuhren schwere Kipplaster, Zugmaschinen, Planierraupen und Bagger vor. Sogar ein Kran rollte heran. Nachdem er aufgebaut war, befestigte der Kranführer eine schwere Abrissbirne am unteren Ende eines Stahlseils. Sie schwang in trägen Bewegungen immer näher auf das Gebäude zu.

Mit wachsendem Entsetzen erkannte Decker, was da vor sich ging: Das Gebäude sollte dem Erdboden gleichgemacht werden. Und jeder, der sich noch darin aufhielt, würde in wenigen Minuten von Hunderten Tonnen Gestein erschlagen werden.

»Wir müssen hier raus!«, stieß Decker hektisch hervor. »Sofort!«

Um die Bauarbeiter auf sich aufmerksam zu machen, schrie Cotton so laut er konnte, aber es war Zeitverschwendung. Die Baumaschinen verursachten einen Höllenlärm, der jeden Hilferuf im Keim erstickte.

Dann erfolgte der erste Aufprall der Abrissbirne. Sie richtete zunächst nur oberflächlichen Schaden am Verputz und Mauerwerk an. Der nächste Aufschlag hinterließ tiefe Risse in der Fassade. Dachziegel prasselten herunter, begleitet vom Bersten von Gestein und dem Splittern von Holz.

Als Nächstes stürzte die gesamte Dachkonstruktion in sich zusammen. Die Erschütterung ließ das Haus in seinen Grundfesten erbeben. Im Keller bröckelte der Putz von der Decke.

Es folgte eine Wolke aus Steinsplittern, die die Druckwelle durch die Fensteröffnung in das Untergeschoss presste. Cotton und die beiden Frauen wurden zu Boden geschleudert.

Nach einer schmerzhaften Rutschpartie über den Beton presste Decker sich Halt suchend gegen eine Wand.

»Cotton?« Ihre Stimme klang seltsam rau und laut; infolge des mörderischen Getöses war sie halb taub.

Keine Antwort. Der G-Man lag rücklings auf dem Boden. Irgendetwas hatte ihn am Kopf erwischt. Seine Finger ertasteten Blut auf der Stirn, und neben seiner Wange sah er im Augenwinkel einen hochhackigen Frauenschuh, mit dessen Absatz sein Schädel Bekanntschaft geschlossen hatte. Dass Peggy Lee der Länge nach auf ihm gelandet war, hatte weniger mit Cottons Anziehungskraft als vielmehr mit der Schwerkraft zu tun. Nun lagen beide bäuchlings übereinander, der Kopf jeweils in Höhe der Schuhe des anderen.

»Nun sagen Sie schon was, verdammt«, fluchte Decker krampfhaft würgend und hustend.

»Mir geht es gut«, rief Cotton gegen das Klingeln in seinen Ohren an.

»Was ist mit Ihrer Freundin?« Decker konnte in dem dichten Dunst nichts erkennen.

»Exfreundin«, verbesserte Cotton sie nach Atem ringend, während er Peggy Lee sanft, aber bestimmt von sich herunterschob. »Alles in Ordnung.«

Benommen taumelte Peggy Lee auf ihre High Heels. Die Luft war dermaßen mit Staub gesättigt, dass es das Atmen beinahe unmöglich machte. Blindlings tastete sie in dem Pulvernebel umher. Neben ihr arbeitete sich Cotton auf die Beine.

Ohne Vorwarnung donnerte die Abrissbirne erneut gegen die Außenwand des Hauses, worauf der Kellerboden noch wilder bebte und schwankte. Peggy Lee verlor erneut das Gleichgewicht. Mit einer Hand klammerte sie sich am G-Man fest, sonst wäre sie gestürzt. Der ganze Raum schien zur Seite zu kippen. Trümmerteile prasselten herab. Mit unheilvollem Knirschen senkte sich die Kellerdecke ein Stück weit herunter.

»Also, Cotton, wie sieht Ihr Plan B aus?« Deckers leicht gereizter Tonfall unterstrich, wie sehr sie es hasste, in unkontrollierbare Situationen wie diese zu geraten.

»Ich habe keinen Plan B«, gab er mit entwaffnender Aufrichtigkeit zu und wünschte sogleich, er hätte es nicht getan.

Deckers Augen blitzten ihn wütend an.

»Was jetzt?«, schaltete Peggy Lee sich ein.

»Nachdenken«, antwortete Cotton.

»Beten«, schlug Decker alternativ vor.

Tatsächlich stieg mit jeder Sekunde die Wahrscheinlichkeit, dass man von den drei Eingeschlossenen nur noch die zerquetschten Leichen finden würde. Während ihnen die Zeit davonlief, wurden Cotton drei Dinge zur Gewissheit.

Erstens: Von außen war keine Hilfe zu erwarten.

Zweitens: Das Gebäude stürzte jeden Moment über ihnen ein.

Drittens: Seine Rückkehr nach Grinnell hatte er sich etwas weniger dramatisch vorgestellt.

Am allerwenigstens jedoch hatte Cotton damit gerechnet, dass er heute in seiner alten Heimatstadt sterben würde.

2

Begonnen hatte das Drama ein paar Tage zuvor bei einer Beerdigung auf dem Chester-Township-Friedhof von Grinnell, einem kleinen, etwa neuntausend Einwohner zählenden Provinzkaff im Bundesstaat Iowa.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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