Wozu brauchen wir noch Journalisten? - Armin Wolf - ebook

Wozu brauchen wir noch Journalisten? ebook

Armin Wolf

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Opis

Armin Wolf, ZiB-2-Moderator und stellvertretender Chefredakteur der TV-Information im ORF, beschäftigt sich in seinen drei Theodor-Herzl-Vorlesungen an der Universität Wien mit den dramatischen Umbrüchen in der Mediennutzung, der (neuen?) Rolle von Journalisten und mit seinem Beruf als politischer Interviewer. Pressefreiheit ist heute nicht mehr 'die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu drucken' (Paul Sethe), sondern die Freiheit von über zwei Milliarden Menschen mit Internetzugang, ihre Meinung ins Netz zu stellen. Was bedeutet das für Medienmacher, für Journalisten und für die Demokratie? Braucht es überhaupt noch professionellen Journalismus? Können traditionelle Medien noch politische Aufklärung leisten? Und warum sind politische Interviews im Fernsehen noch immer sinnvoll, auch wenn es nicht immer so aussieht?Ergänzt und abgerundet werden die überarbeiteten und aktualisierten Vorlesungen durch Texte zum Verhältnis zwischen Medien und Politik, unter anderem durch Wolfs legendäre 'Robert-Hochner-Preisrede' über journalistische Freiheit und politischen Druck im ORF.

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Armin Wolf

Wozu brauchen wir noch Journalisten

Armin Wolf

Wozu brauchen wir noch Journalisten

Herausgegeben von Hannes Haas

Theodor-Herzl-Vorlesung

Picus Verlag Wien

Die Theodor-Herzl-Dozentur wird unterstützt von: Stadt Wien, Kuratorium für Journalistenausbildung. Österreichische Medienakademie, Universität Wien.

Copyright © 2013 Picus Verlag Ges.m.b.H., Wien Alle Rechte vorbehalten Umschlagfoto: © Paul Feuersänger Grafische Gestaltung: Dorothea Löcker, Wien Datenkonvertierung E-Book: Nakadake, Wien ISBN 978-3-7117-5165-2 Dieses E-Book ist urheberrechtlich geschützt

Informationen über das aktuelle Programm des Picus Verlags und Veranstaltungen unterwww.picus.at

Hannes Haas

Das Publikum braucht Aufklärung, aber die Aufklärung braucht auch Publikum Anmerkungen zum Interviewer, Nachrichtenmoderator und Politikwissenschafter Armin Wolf

Vorwort

»Reines Dialektradio, ganz schlecht gemachter Beitrag, grauenvoll, unglaublich, dass das gesendet worden ist.«1 So hart urteilt er über seinen ersten Beitrag als Radioreporter für das ORF Landesstudio Tirol. Achtundzwanzig Jahre später ist Armin Wolf stellvertretender Chefredakteur im ORF-Fernsehen und Anchorman der Zeit im Bild 2, der bekannteste Fernsehjournalist des Landes und der beste Live-Interviewer. Er hat eine beträchtliche Fan-Gemeinde und das nicht obwohl, sondern weil er sich gar nicht bemüht, Everybody’s Darling zu sein. Armin Wolf polarisiert: Manche finden seine Interviews zu hart, zu insistierend, zu böse. Andere nennen das kritischen Journalismus und lieben es. Armin Wolf war der »Theodor-Herzl-Dozent für Journalismus 2012«. Dieses Buch enthält seine Vorlesungen an der Universität Wien, Reden zur Unabhängigkeit des ORF und zur Ermutigung junger Journalistinnen und Journalisten sowie einen Beitrag für die Wochenzeitung Die Zeit zu einer das Land bewegenden ORF-Personalie Ende 2011.

1 »Die Gäste kommen nicht, um meine Fragen zu beantworten.« in: Tiroler Tageszeitung vom 6.1.2013.

Es gibt mehrere Gründe, die Armin Wolf zum idealen Herzl-Dozenten machen. Er moderiert jeweils von Montag bis Mittwoch die halbstündige und liefert dort kontinuierlich journalistischen »Public Value«, also jenen gesellschaftlichen Mehrwert, den der öffentlich-rechtliche Rundfunk so dringend braucht. Sein Ruf als Anchorman reicht über die Landesgrenzen. Seit über zehn Jahren führt er ohne größere Formschwankungen souverän durch seine Sendung. Armin Wolfs Markenzeichen sind seine Live-Interviews, die er zu einem Instrument der journalistischen Aufklärung für das Publikum gemacht hat. So hatte ich ihn angekündigt. Die Reaktion war – dezent formuliert – überwältigend, der Bildungshunger schier grenzenlos. Kaum war die Nachricht in den Medien, wer der Theodor-Herzl-Dozent 2012 sein würde, war klar, dass wir ein Problem hatten – ein Raumproblem.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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