Wallfahrt nach Lourdes - Dieter Adam - darmowy ebook

Wallfahrt nach Lourdes ebook

Dieter Adam

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von Dieter Adam Der Umfang dieses Buchs entspricht 97 Taschenbuchseiten. Die alljährliche Pfarrgemeindefahrt steht an und Pfarrer Kreutzer sieht ihr mit gemischten Gefühlen entgegen. Es soll eine Pilgerfahrt nach Lourdes werden und wirklich alle Gewohnheitsnörgler von Grüntal haben sich angemeldet. Aber auch Claudia Stadler und ihre krebskranke Mutter möchten mitfahren. Während Rosemarie Stadler in Lourdes ihren Frieden mit Gott machen möchte, hofft ihre Tochter auf ein Wunder und die Heilung ihrer Mutter. Doch das Wunder sieht anders aus, als Claudia es sich vorgestellt hat.

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Dieter Adam

Wallfahrt nach Lourdes

Ein Heimatroman aus der Serie "Grüntal"

BookRix GmbH & Co. KG80331 München

Wallfahrt nach Lourdes

von Dieter Adam

 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 97 Taschenbuchseiten.

 

Die alljährliche Pfarrgemeindefahrt steht an und Pfarrer Kreutzer sieht ihr mit gemischten Gefühlen entgegen. Es soll eine Pilgerfahrt nach Lourdes werden und wirklich alle Gewohnheitsnörgler von Grüntal haben sich angemeldet. Aber auch Claudia Stadler und ihre krebskranke Mutter möchten mitfahren. Während Rosemarie Stadler in Lourdes ihren Frieden mit Gott machen möchte, hofft ihre Tochter auf ein Wunder und die Heilung ihrer Mutter. Doch das Wunder sieht anders aus, als Claudia es sich vorgestellt hat.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© Cover by pixabay & Steve Mayer, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

[email protected]

1

»Das wird keine Pfarr-, das wird eine Höllenfahrt«, befürchtete Pfarrer Paul Kreutzer, während er die Teilnehmerliste zu eben dieser Reise durchblätterte. »Diesmal hat sich aber auch alles angemeldet, was mir in Grüntal besonders ans Herz gewachsen ist; besonders ans Herz gewachsen selbstverständlich in negativ gemeinte Anführungsstriche gesetzt. Das fängt bei den Roten Schwestern an, geht weiter mit den Löschs samt Hermine Hinterhuber und endet - um nur ein paar Namen zu nennen - mit der Huber-Wally. So viel gebündeltes Gift in einem Bus, ob ich das überleben werde?«

Pfarrer Kreutzer, war das geistliche Oberhaupt der Gemeinde Grüntal, einem idyllischen Ort, der irgendwo zwischen dem Franken und dem Bayernwald angesiedelt war. Seit über zwanzig Jahren sorgte der inzwischen Einundsechzigjährige hier für Zucht und Ordnung. Obwohl er ein sehr konservativer Priester war, der Rom für den Mittelpunkt der Welt hielt und auf den Papst nichts kommen ließ, war er dennoch bei den meisten seiner Schäfchen recht beliebt.. Er konnte zupacken, wenn Not am Mann war, verstand es, vortrefflich zu predigen und war immer zur Stelle, wenn man ihn oder seinen Rat benötigte.

Soweit es seine Kleidung betraf, legte Pfarrer Kreutzer auf Äußerlichkeiten keinen gesteigerten Wert. Er trug grundsätzlich seine Soutane, jenen langen, von oben bis unten geknöpften schwarzen Rock, den andere katholische Priester nur noch zu besonderen Anlässen anziehen. Die modernen Anzüge, Hosen und Jacken, die ihm seine Haushälterin für seine Kur in Bad Orb verordnet hatte, hatte er gleich nach seiner Rückkehr im Schrank eingeschlossen.

»Nie mehr trage ich dieses Zeug«, hatte er geknurrt. »Wenn du willst, kannst du es zur nächsten Kleidersammlung der Caritas geben! Ich ziehe es jedenfalls nicht mehr an!«

Kaplan Jürgen Hofer, den man ihm seit geraumer Zeit als Unterstützung zur Seite gestellt hatte, dachte in dieser Beziehung ganz anders. Er bevorzugte moderne Kleidung, lief meistens in Jeans herum und trug, wenn er auf seinem schweren japanischen Motorrad durch die Gegend kurvte, schwarze Lederkluft. Viele nannten ihn deswegen »den Rocker-Kaplan von Grüntal«, was ihn persönlich aber nicht störte.

Wie seine Kleidung, war auch seine Gesinnung. Natürlich glaubte er aus tiefstem Herzen an seinen Gott, sonst wäre er nicht Priester geworden. Mit den Vorschriften und Anweisungen, die aus Rom kamen, ging er dagegen nicht immer konform. Die hielt er oft für verstaubt und veraltet.

Dass es deswegen immer wieder mal zu heftigen Diskussionen mit seinem Vorgesetzten Kreutzer kam, lag in der Natur der Sache. Wenn dann konservative und moderne Meinung aufeinanderprallten, klirrten im Pfarrhaus schon mal die Fensterscheiben. Bösartig wurden diese Streitereien allerdings nie. Manchmal erzielte man sogar eine Einigung oder zumindest einen Kompromiss. Und immer öfter geschah es, dass letztlich Pfarrer Kreutzer, wenn auch ungern, zugeben musste, dass sein Kaplan so ganz unrecht eigentlich nicht hatte.

Zwischen diesen Fronten stand, sozusagen als Mittler oder Vermittler, Heide Maus, die Pfarrhaushälterin. Die knapp Sechzigjährige war die Seele vom Haus, sorgte bestens für das leibliche Wohl ihrer geistlichen Herren und durfte sich auch in kirchlichen Dingen durchaus ein offenes Wort erlauben. Wenn man Pfarrer Kreutzer den Kopf und das Gewissen der Gemeinde nennen wollte, konnte man sie als deren Herz, bezeichnen. Viele Frauen suchten ihren Rat, und selbst Männer kamen zu ihr, wenn man sich scheute, über gewisse Dinge mit dem Herrn Pfarrer zu reden.

Diese drei Herrschaften saßen also jetzt beieinander und sprachen über die bevorstehende Pfarrfahrt, die diesmal nach Lourdes, jenem weltbekannten französischen Marienwallfahrtsort führen sollte. Sechs Tage waren dafür angesetzt worden. Am kommenden Donnerstag sollte es in aller Herrgottsfrühe mit dem Bus losgehen, und am darauffolgenden Dienstag wollte man wieder zu Hause sein. Fünfzig Personen, unter ihnen Pfarrer Kreutzer und Heide Maus, hatten sich dafür gemeldet. Kaplan Hofer war dazu verdonnert worden, in Grüntal die Stellung zu halten. Was ihm allerdings nicht unlieb war, wenn er an gewisse Mitreisende dachte, die der Pfarrer gerade aufgezählt hatte.

»Selbst der alte Grabler will mit nach Lourdes«, brummte der Pfarrer kopfschüttelnd. »Was er dort will? Soviel ich weiß, ist im Lourdeswasser kein Alkohol.«

Damit spielte er auf eine heimliche Leidenschaft des Totengräbers an, der eigentlich Xaver Gabler hieß, aber von allen wegen seines Berufes der »Grabler« genannt wurde. Der gute Grabler nahm halt gern mal einen zur Brust. Manchmal waren es auch mehr als einer.

»Zu mir hat er gesagt, er fahre wegen seines Rheumas mit«, berichtete Frau Maus. »Nachdem alle anderen Mittel und selbst die Mixturen des Dachser Lorenz bei ihm nichts bewirkt hätten, wolle er es nun mal mit Lourdes versuchen. Er ist felsenfest davon überzeugt, dass er geheilt zurückkehren wird.«

»Wie ich ihn kenne, wird er das auch«, meinte Kaplan Hofer lächelnd. »Und wenn er es bloß, um sich damit wichtig zu machen, behauptet. Mit diesen Wunderheilungen ist das sowieso so eine Sache: Von über fünftausend bis heute registrierten hat die katholische Kirche nicht einmal siebzig als wunderbar anerkannt. Die meisten anderen haben sich im nach hinein als Wunschbild oder gar Schwindel erwiesen. Ich wäre diesbezüglich also äußerst vorsichtig.«

»Natürlich«, räumte Pfarrer Kreutzer ein. »Wunder geschehen nun mal nicht jeden Tag. Auf ein Wunder hoffe ich allerdings sehnlichst!«

»Nämlich?«

»Dass, wenn gewisse Mitreisende mit dem Lourdeswasser gurgeln, sie von ihren bösen Mäulern geheilt werden«, versetzte Pfarrer Kreutzer trocken und seine blauen Augen glitzerten verschmitzt. »Dann hätte sich die Reise wenigstens gelohnt.«

»Ich befürchte, auf dieses Wunder hoffen Sie vergebens«, antwortete Jürgen Hofer schmunzelnd. »Die bösen Mäuler dieser Personen wird vermutlich nur der Tod versiegeln können. Und den wollen wir ihnen doch nicht wünschen.«

Pfarrer Kreutzer vermied eine Antwort und nahm statt dessen einen tiefen Schluck von seinem selbst angesetzten Beerenwein, dem einzigen Alkohol, den er sich, neben einem gelegentlichen Bierchen, hin und wieder gönnte.

»Jedenfalls beneide ich Sie, Jürgen«, meinte er dann und seufzte.

Kaplan Hofer schaute ihn fragend an. »Weshalb?«

»Nun«, erklärte der Pfarrer. »Sie haben sechs Tage Ruhe vor diesen Leuten. Und ich habe sie am Hals.«

»Sie brauchen ja nicht mitzufahren«, betonte Frau Maus. »Keiner zwingt Sie dazu. Zumal Sie damit rechnen mussten, dass die bewussten Personen sich zur Pfarrfahrt anmelden. Sie waren bisher meistens dabei.«

»Aber nie derart gebündelt«, widersprach der Pfarrer desolat.

»Mit einem oder auch zwei wird man ja fertig, aber wohl kaum mit dieser Anhäufung. Meine Haare werden noch grauer sein, wenn wir wieder daheim sind.«

»Sie können immer noch zurücktreten und statt dessen Jürgen fahren lassen«, schlug die Pfarrhaushälterin vor.

»Tun Sie mir das bloß nicht an!«, rief Kaplan Hofer und rang mit komisch flehender Miene die Hände.

»Nur keine Sorge«, beruhigte ihn der Pfarrer. »Ich fahre selbstverständlich mit, denn wer weiß, ob und wann ich noch einmal die Gelegenheit haben werde, mir Lourdes anzuschauen. Man ist schließlich nicht mehr der Jüngste.«

»Jetzt kokettiert er wieder mit seinem Alter«, stichelte Frau Maus. »Vermutlich will er hören, wie gut erhalten er noch aussieht.«

Kaplan Hofer lachte. »Aber unser Hochwürden sieht doch wirklich noch sehr gut erhalten aus«, stellte er fest. »Die paar Pfunde, die er während seiner Kur abgenommen hat, stehen ihm gut.«

»Wie lange noch?«, seufzte Heide Maus. »Er ist auf dem besten Weg, sie wieder draufzufuttern. Und paffen tut er auch noch! Wenigstens das hätten sie ihm in Bad Orb abgewöhnen können!«

»Heiliger Strohsack!«, regte sich Pfarrer Kreutzer auf. »So viel rauche ich nun auch wieder nicht, ein Pfeifchen am Abend. Davon geht die Welt nicht unter! Und ich auch nicht!«

»Erstens flucht man nicht!«, belehrte ihn Frau Maus, weil ihm wieder einmal sein Lieblingsausspruch entfleucht war. »Und zweitens ist auch das eine Pfeifchen schon zu viel.«

»Ist es nicht, wenn du auf meine Gesundheit anspielst. Die ist nämlich noch ganz in Ordnung. Untersuchungen während meines Kuraufenthaltes in Bad Orb bewiesen es. Und damit Ende dieser Diskussion. Das wäre ja noch schöner: mir mein Pfeifchen vermiesen wollen!«

»Außerdem pilgert er ja nächste Woche nach Lourdes«, spöttelte Kaplan Hofer. »Was soll ihm da noch passieren?«

»Altes Lästermaul!«, schimpfte Pfarrer Kreutzer. »Ihnen ist wohl nichts heilig, was?«

»Doch«, erwiderte der Kaplan. »Mir ist vieles heilig. Lourdes gehört nicht unbedingt dazu, zumindest nicht der Rummel, der dort veranstaltet wird. Das hat die Gottesmutter sicher nicht gewollt, als sie Bernadette Soubirous erschien, falls sie ihr überhaupt erschienen ist. Schließlich hat sie keiner außer dem Mädchen gesehen.«

»Die Kirche hat die Erscheinungen aber offiziell bestätigt«, erinnerte Pfarrer Kreutzer seinen Kaplan an eine Tatsache, die im Jahre 1862 erfolgt war.

»Sie glauben also nicht an diese Marienerscheinung in Lourdes?«, wollte Frau Maus beunruhigt wissen.

Kaplan Hofer zuckte die Schultern. »Ich bin mir nicht sicher«, antwortete er. »Vielleicht hat Bernadette ja tatsächlich etwas in dieser Grotte gesehen. Und die Aufforderung, für die Bekehrung der Sünder zu beten und Buße zu tun, die sie als Botschaft der Erscheinung übermittelt hat, geht auf jeden Fall in Ordnung. Was mir nicht passt, ist das Drumherum und die Geschäftemacherei, die sich daraus entwickelt hat. Sie werden es nächste Woche selbst erleben, wie man unentwegt versuchen wird, Ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen.«

»Das mag ja alles zutreffen«, räumte Pfarrer Kreutzer ein. »Aber da ist doch auch noch etwas anderes: der Glaube und die unendliche Hoffnung, mit der wohl die meisten dorthin pilgern. Besonders die Kranken und Verzweifelten. Lassen Sie diesen Menschen doch das Fünkchen Hoffnung, das ihnen Lourdes schenkt ! Es gibt so wenig, an das man sich heutzutage noch klammern kann! Lassen Sie ihnen wenigstens Lourdes!«

»Ich habe Ihnen erklärt, was mich an Lourdes stört«, versetzte der Kaplan. »Der Rummel eben. Dass sich dort so viele Menschen aus aller Herren Länder zum gemeinsamen Gebet vereinen, finde ich dagegen großartig.«

»Na also«, zeigte Pfarrer Kreutzer sich einigermaßen zufrieden. »Und darum geht es doch letztlich auch: um das gemeinsame Gebet! Dass man versucht, ein Geschäft daraus zu machen, war schon immer so und wird wohl auch immer so bleiben. Selbst Jesus hat seinerzeit schon die Händler und Geldwechsler aus dem Tempel geprügelt.«

»Eben.« Kaplan Hofer lächelte. »Warum tut das keiner in Lourdes?«

»Tja«, machte Pfarrer Kreutzer und hob die Hände. »Das dürfen Sie mich nicht fragen. Für Lourdes bin ich leider nicht zuständig.«

2

Rosemarie Stadler wusste, dass ihre Tage gezählt waren. Ein knappes Jahr gaben ihr die Ärzte noch, im günstigsten Fall ein paar wenige Monate mehr. Etliche Operationen, bei denen man ihr unter anderem einen Teil des Magens entfernt hatte, hatten den Verlauf der tödlichen Krankheit nicht aufhalten können. Die Metastasen des Tumors hatten sich mittlerweile auf andere innere Organe ihres geschundenen Körpers ausgebreitet. Die Ärzte waren mit ihrem Latein am Ende. Sie konnten nur noch versuchen, ihr Leid durch starke Medikamente zu lindern. Retten konnten sie Rosemarie Stadler nicht.

Momentan ging es ihr dank dieser Medikamente relativ gut, falls man bei dieser schrecklichen Krankheit überhaupt das Wort »gut« gebrauchen kann. Sie war zwar nur noch ein Schatten ihrer selbst, war aber nicht bettlägerig und konnte sich mit entsprechenden Ruhepausen immer noch selbst versorgen. Wie lange dieser Zustand allerdings noch anhalten würde, konnte keiner mit Sicherheit sagen.

Rosemarie Stadler war ein gläubiger Mensch und kannte, auch wenn sie gerade erst einundfünfzig geworden war, keine Furcht vor dem Tod. Er würde ihr die Pforten des Himmels öffnen und sie ihren Herrgott von Angesicht zu Angesicht sehen lassen.

Unendlich leid tat es ihr, sich in so frühen Jahren von ihrer Tochter Claudia verabschieden zu müssen. Das hübsche Mädchen war vierundzwanzig Jahre alt und leider immer noch unverheiratet. Wenn es die Mutter nicht mehr gab, stand sie allein in der Welt, denn Vater Rolf war vor drei Jahren nicht von einem Montageauftrag aus Lateinamerika zurückgekehrt. Seine Baustelle, der er als leitender Ingenieur vorstand, war von Guerilleros überfallen und zerstört worden. Viele seiner Kollegen waren dabei zu Tode gekommen. Seine Leiche hatte man allerdings nie gefunden. Man nahm an, dass die Rebellen ihn in den undurchdringlichen Urwald verschleppt hatten, um sich seine Kenntnisse zunutze zu machen. Ob er heute noch lebte, war mehr als zweifelhaft.

Claudia war von Beruf Bankkauffrau und arbeitete bei der Kreissparkasse Sonnbrunn und in der Grüntaler Zweigstelle der Stadt. Sie war ein stilles, freundliches Mädchen, das sich nicht viel aus den lauten Veranstaltungen machte, die andere Jugendliche ihres Alters bevorzugten. In einer Diskothek traf man sie kaum einmal.

Dafür engagierte sie sich um so mehr für die katholische Kirche, wo sie die Aufgabe einer Gruppenleiterin der KJG übernommen hatte.

Die unheilbare Krankheit ihrer Mutter erfüllte Claudia mit großer Traurigkeit, ließ sie aber dennoch nicht an ihrem Glauben an Gott und ein Leben nach dem Tode zweifeln. Zumal sie nie die Hoffnung auf gab, dass die Mutter vielleicht doch noch gerettet werden konnte und der Vater heimkehrte.