Und die Toten lässt man ruhen - Jürgen Kehrer - ebook

Und die Toten lässt man ruhen ebook

Jürgen Kehrer

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Opis

Wie alles begann - der erste Fall für Georg Wilsberg! Georg Wilsberg, Privatdetektiv, Briefmarken- und Münzhändler, stößt bei seinen Ermittlungen in einem zwanzig Jahre zurückliegenden Fall auf schwarzen Filz in der keuschen Bischofsstadt - und macht sich wenig Freunde ... Wurde vom ZDF gleichnamig verfilmt (noch mit Joachim Król in der Hauptrolle).

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Liczba stron: 186

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Hermann Pobradt glaubt nicht, dass sein Bruder Karl Selbstmord begangen hat. Er engagiert Georg Wilsberg, der sich gleichermaßen als Privatdetektiv, Briefmarken- und Münzhändler verdingt, zu beweisen, dass es sich um Mord handelte. Der Haken: Karls Tod liegt zwanzig Jahre zurück …

*

»Eine Story vom Feinsten., garantiert unmoralisch und zynisch, antibürgerlich und unsozial, aber nicht dumpf-gewalttätig, dafür jedoch dramaturgisch perfekt bis aufs i-Tüpfelchen.« Leo's Magazin

*

© 2012 by GRAFIT Verlag GmbH

Nach den Regeln der neuen deutschen Rechtschreibung korrigierte Fassung des Kriminalromans

Jürgen Keher: Und die Toten lässt man ruhen

© 1990 by GRAFIT Verlag GmbH

Chemnitzer Str. 31, D-44139 Dortmund

Internet: http://www.grafit.de

E-Mail: [email protected]

Alle Rechte vorbehalten.

Umschlagzeichnung: Peter Bucker

eISBN 978-3-89425-879-5

Jürgen Kehrer

Der Autor

Jürgen Kehrer wurde 1956 in Essen geboren. 1974 von der Zentralen Vergabestelle für Studienplätze nach Münster geschickt, fand er das Leben in dieser Stadt bald so angenehm, dass er noch heute dort wohnt.

1990 erschien sein erster Kriminalroman Und die Toten lässt man ruhen. Damit nahm die beeindruckende Karriere des sympathischen, unter chronischem Geldmangel leidenden, münsterschen Privatdetektivs Georg Wilsberg ihren Anfang. Bis heute sind siebzehn weitere Wilsberg-Romane erschienen. 1995 wurde Wilsberg für das Fernsehen entdeckt und ermittelt seitdem auch regelmäßig in der Samstagabendkrimireihe im ZDF. Sieben der bislang gesendeten sechsunddreißig Wilsberg-Filme basieren auf zuvor veröffentlichten Romanen.

Neben den Wilsberg-Krimis schreibt Jürgen Kehrer historische und in der Gegenwart angesiedelte Kriminalromane, Drehbücher fürs Fernsehen und Sachbücher. Zuletzt veröffentlichte er Wilsbergs Welt, eine Sammlung von Krimikurzgeschichten mit und ohne Wilsberg.

www.juergen-kehrer.de

»Auf den beigefügten überarbeiteten Seiten habe ich die Sprengung des Polizeihauptquartiers gestrichen; habe den Angriff auf Renos Haus gestrichen, der von vornherein nicht hineingehört hätte; und habe die Sprengung von Yards Haus zu einer einfachen Schießerei hinter den Kulissen umgeschrieben. Diese Veränderungen werden, denke ich, den Andrang erheblich mildern. Wenn Sie zusätzliche Überarbeitungen für ratsam halten, lassen Sie es mich bitte wissen.«

Dashiell Hammet

I

Ich saß hinter meinem Schreibtisch und bearbeitete gerade mein rechtes Bein. Es juckte fürchterlich und ich kratzte, bis die ersten Blutstropfen in die hellen Socken liefen. Fluchend zog ich das Hosenbein hoch und lief humpelnd durch das Büro, weil ich nicht wusste, wo ich die Salbe hingelegt hatte.

Ausgerechnet in diesem Moment musste natürlich ein Kunde kommen. Wenn irgendwelche Kunden kommen, und es kommen wenig genug, stören sie mich meist bei einer wichtigen Sache. Wütend ließ ich das Hosenbein herunter und stapfte mit leicht schmerzverzerrtem Gesicht in den Laden. Vor mir stand ein angegrauter, spätmittelalterlicher Herr.

»Ich dachte …«, sagte er.

»Ja, bitte?«

»Draußen hängt doch ein Schild: Detektivbüro Georg Wilsberg.«

»Das bin ich.«

»Aber das hier …«

»… ist ein Laden für Briefmarken- und Münzsammler. Das Detektivgeschäft ist nicht einträglich genug, um davon leben zu können. Das Briefmarken- und Münzgeschäft übrigens auch nicht. Beides zusammen reicht gerade.«

»Aha.« Er schien von mir als Geschäftsmann nicht besonders überzeugt zu sein.

»Sie wollen also meine Dienste als Detektiv in Anspruch nehmen?«, half ich ihm auf die Sprünge.

Er überlegte einen Moment, ob er das tatsächlich noch wollte, und entschied sich dann für das kleinere Übel, für mich. Ich schloss die Ladentür ab, gab meinen Stammkunden durch ein Schild zu verstehen, dass sie mich heute nicht mehr erreichen würden, und bat den neugewonnenen Klienten in mein Büro.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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