Schlagfertig bei unangemessener Kritik - Matthias Nöllke - ebook

Schlagfertig bei unangemessener Kritik ebook

Matthias Nöllke

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Opis

Kaum etwas verletzt uns so wie ungerechtfertigte Kritik. Das Short eBook zeigt Ihnen, wie Sie darauf reagieren können und stellt Ihnen die zwei wichtigsten Techniken vor: die Gegendarstellung und die Dolemtscher-Technik. Haufe Short eBooks - praktisch, schnell, günstig. Alle Inhalte aus den Short eBooks zum Thema Schlagfertigkeit finden Sie zusammengefasst im Titel ""Schlagfertigkeit"" von Matthias Nöllke.

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Schlagfertigkeit bei unangemessener Kritik

Dr. Matthias Nöllke

Haufe Mediengruppe Freiburg · München

Hinweis zum Urheberrecht

Alle Inhalte dieses eBooks sind

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Die Herstellung und Verbreitung

von Kopien ist nur mit

ausdrücklicher Genehmigung

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Haufe-Lexware GmbH & Co. KG, Freiburg

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar

ISBN: 978-3-648-06731-4 Bestell-Nr. 01366-0703

Dr. Matthias NöllkeSchlagfertig bei unangemessener Kritik

© 2015, Haufe-Lexware GmbH & Co. KG, [email protected] Produktmanagement: Bettina Noé

Alle Rechte, auch die des auszugsweisen Nachdrucks, der fotomechanischen Wiedergabe (einschließlich Mikrokopie) sowie die Auswertung durch Datenbanken, vorbehalten.

Desktop-Publishing: Agentur: Satz & Zeichen

eBook-Herstellung und Auslieferung: readbox publishing, Dortmund

Inhalt

Einführung

Das ungerechte Urteil

Die „Gegendarstellung“

Die Nachfrage

Das vergiftete Kompliment

Die Dolmetscher-Technik

Lösungsteil

Über den Autor

Literatur

Weitere Short eBooks

Einführung

In unserem Short eBook setzen wir uns mit einer typischen Situation auseinander, in der Sie Schlagfertigkeit benötigen: Jemand übt an Ihnen in unangemessener Weise Kritik. Er unterstellt Ihnen etwas, er mäkelt an Ihnen herum, kanzelt Sie ab oder vergreift sich im Ton. Sie erfahren, wie Sie darauf reagieren können und lernen zwei der wichtigsten Techniken kennen: Die Gegendarstellung und die Dolmetscher-Technik.

Viel Erfolg wünscht Ihnen Matthias Nöllke

Das verletzte Selbstwertgefühl

Kaum etwas verletzt uns so sehr wie ungerechtfertigte Kritik. Wenn Sie sich in ein Projekt reinhängen, sich Mühe geben und Außerordentliches vollbringen, dann erwarten Sie zu Recht, dass Ihre Leistung anerkannt wird. Geht Ihr Vorgesetzter hingegen über die Sache hinweg oder krittelt sogar daran herum, sind Sie enttäuscht oder verärgert. Gerne würden Sie etwas erwidern, um sich Luft zu verschaffen, aber was? Oder: Jemand übt an Ihnen Kritik, der selbst gar nicht kompetent ist. Er legt Maßstäbe an, die unangemessen sind, und fällt ein vernichtendes Urteil. Lassen Sie das so stehen? Ein dritter Fall: Sie haben einen Fehler gemacht. Ein Kollege regt sich maßlos darüber auf. Er wirft Ihnen vor, Sie würden sich auf Kosten Ihrer Mitarbeiter auf die faule Haut legen. Fühlen Sie nicht das nagende Bedürfnis, die Verhältnismäßigkeit klarzustellen?

Die Macht der Urteile

Warum drängt es uns in solchen Situationen überhaupt dazu, das Wort zu ergreifen? Und warum sind wir doch so oft sprachlos? Wieder einmal liegt es daran, dass unsere Souveränität bedroht ist. Wir können es schwer ertragen, wenn jemand so ganz anders urteilt als wir, zumal wenn er uns beurteilt – und auch noch schlecht beurteilt. Das fordert uns heraus. Auch wenn sich Leute äußern, die uns eigentlich völlig egal sein könnten. Denn auf eine gewisse Weise stellen sie mit ihrem Urteil unseren Wert und unsere Weltsicht in Frage.

Das sind ziemlich große Worte. Dennoch sind sie angemessen. Wenn jemand über uns falsch urteilt, dann darf das nicht so stehen bleiben. Sonst verlieren wir unsere Souveränität. Wir werden gegen unseren Willen verurteilt, ohne Einspruch zu erheben. Wie machtvoll Urteile sein können, das können Sie in einem kleinen Selbstversuch nachvollziehen.

Übung: Experiment: Fehlurteile

Wenn Sie das nächste Mal mit jemandem ins Kino gehen oder einen Fernsehfilm anschauen, dann werden Sie sicher anschließend darüber reden, wie Ihnen der Film gefallen hat. In diesem Fall drehen Sie bitte Ihr eigentliches Urteil vollkommen um. Hat Ihnen also der Film gefallen, dann machen Sie ihn runter. Fanden Sie den Hauptdarsteller schlecht, dann loben Sie ihn in den höchsten Tönen, während Sie über die Hauptdarstellerin, die Ihnen eigentlich sehr gut gefallen hat, Spott und Häme ausschütten. Beobachten Sie sehr aufmerksam, was passiert: Kommt es zu einer heftigen Auseinandersetzung? Ändert sich Ihr eigenes Urteil über den Film? Lüften Sie am Ende unbedingt Ihr Geheimnis. Erzählen Sie also dem anderen von Ihrem Experiment. Sonst könnte es sein, dass Sie ab jetzt als etwas wunderlich gelten. Fragen Sie aber auch den anderen, was er von Ihnen gedacht hat und ob er sich durch Ihr Urteil herausgefordert gefühlt hat.

Wir wollen fair beurteilt werden

Es geht nicht darum, immer nur Freundlichkeiten zu hören. Ein negatives Urteil ist nicht das Problem. Tatsächlich kann ein angemessener Tadel sehr hilfreich sein, wenn wir einen Fehler gemacht haben. Und ein Lob kann uns stark in Verlegenheit bringen, wenn wir uns falsch beurteilt fühlen. Zwar werden wir dann nicht unbedingt den Drang in uns spüren, mit einer schlagfertigen Antwort die Dinge zurechtzurücken. Unangenehm bleibt die Sache dennoch. Es geht also um Fairness. Wo die Fairness fehlt, können wir sie einfordern.

Das Fehlurteil soll nicht so stehen bleiben