Hausgemacht kann ich selber - Eva Maria Lipp - ebook

Hausgemacht kann ich selber ebook

Eva Maria Lipp

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Opis

Überschüsse aus Garten und Natur stehen uns jedes Jahr zur Verfügung, aber leider wird vieles einfach wegegeworfen. Doch damit ist jetzt Schluss: Dank den althergebrachten, vielfältigen Konservierungsmethoden aus diesem Buch lassen sich verschiedene Lebensmittel ohne großen technischen Aufwand einlagern. Die Anleitungen dazu dienen aber nicht nur dem reinen konservieren, denn sie sind zugleich auch raffinierte Rezepte, die es Ihnen ermöglichen kulinarisch unabhängig von den Jahreszeit zu genießen

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INHALT

EINLEITUNG

ERFOLGREICHE VORRATSKÜCHE

Einfache Technik aus der Haushaltsküche

Geliermittel und Co

Lagerung konservierter Lebensmittel

Geschenke aus der Küche

TROCKNEN UND DÖRREN – WEG MIT DEM WASSER!

Getrocknete Früchte – Süße Schätze

Getrocknete Blüten-Edle Deko von der Rose

Klassisches Wurzelgemüse (Suppengemüse)

Würziges Kräutersalz

Gemüsesticks – eine gesunde Knabberei

Zucchinichips

Knusperzwiebeln

Süße kleine Tomaten

Apfelschalentee

EINKOCHEN – EINFACH SÜSS UND FRUCHTIG

Blumige Erdbeermarmelade

Scharf trifft süß

Geminzte Marillenmarmelade

Herbstliche Beerenmischung mit Wacholder

Duftende Kirschmarmelade

Gelee Gartengrüße

Aromatisches Fruchtduett

Beerentraum vom Holunder

Traditionelles Apfelgelee

Romantische Begegnung

Nektarinen mit Ingwer

Heidelbeer-Marillen-Marmelade mit schwarzem Sesam

SÜSS-SAURE KOMBI NATIONEN

Chutney von Zimtäpfeln und Zwiebeln

Vogelbeere versus Apfel

Dunkle Früchte in Harmonie

Erdbeer-Rhabarber-Chutney

Staudensellerie-Aprikosen-Relis

Feurige Paprikamarmelade

Feuerbohnen-Zwetschgen-Aufstrich

Johannisbeeren im Karottenbeet

Pfeffrige Preiselbeermarmelade

Hausgemachtes Tomatenketchup

Tomatensugo mit Chili

Buntes Letscho

Gerötete Frühlingszwiebeln

ESSIGGEMÜSE – DER SAURE APP ETITANREGER

Sortenreines Sauergemüse

Mixed Pickles

Mediterrane Kräuterzucchini

Himbeeressig mit Estragon und Bohnenkraut – der Elegante

Sauerkraut

Bunt-pikantes Gemüsekraut

Eingelegter Knollenfenchel mit Kandiszucker

SÜSS, SALZIG UND HALTBAR

Buntes Suppengmüse

Wilde Kräuter in Salz

Gemüsesalz

Fliederzucker

Löwenzahnzucker

Lavendelzucker

Aromatische Zitronen-/Orangensüße

Frühlingshafte Zuckerblüten

GUT GEÖLT!

Koriander-Walnuss-Pesto

Pesto von Laubbäumen

Gemüsepaste

Wildkräuterpesto

Pesto rosso

Rucola-Mandel-Pesto

Getrocknete Tomaten in Leinöl

Scharfes Chiliöl

Basilikumöl

Rosmarin-Paprika-Öl

Kräuteröl

Würzig-feuriges Grillöl

GEISTIG, SÜSS, FLÜSSIG

Fichtennadelsirup

Dunkler Fliedersirup

Spitzwegerichsirup

Leuchtender Himbeer-Vanille-Sirup

Saft aus den Blüten der Liebe

Blühender Durstlöscher

Erfrischende Minze

Beschwipstes Fruchtensemble

Genusspflaumen

Schwarzer Geist

Löwenzahnsirup

IMPRESSUM

EINLEITUNG

Trocknen, dörren, einlegen, einkochen, einsalzen, einzuckern, säuern, in Alkohol einlegen – so vielfältig ist die Vorratsküche und sie bietet dazu den Vorteil, dass zum Lagern kein zusätzlicher Energieaufwand nötig ist. Es geht dabei insbesondere um Produkte aus der Pflanzenwelt. Überschüsse aus Garten und Natur stehen damit das Jahr über zur Verfügung, noch dazu in besonders vielfältiger Art und mit besonderem Geschmack.

Diese althergebrachten Konservierungsmethoden sollten wieder wesentlich mehr belebt werden, denn schon unsere Vorfahren haben vom Wert der Vorratshaltung gewusst und auf abwechslungsreiche Ernährung geachtet. So manche Ergebnisse waren überlieferte Hausmittel, die aber auch eine sehr gute gesundheitliche Wirkung zeigten.

Das Beschäftigen mit Lebensmitteln für die Vorratshaltung lässt Menschen in ihrem Ernährungsverhalten stark umdenken, was auch dringend notwendig ist. Die in diesem Buch vorgestellten Arten des Haltbarmachens können in jeder Küche vonstattengehen, ohne großen technischen Aufwand. Schön ist es, wenn die Schränke und Regale voll bunter Gläser, Flaschen, Säcke und so weiter sind.

In der Vorratsküche weiß man, welche Zutaten enthalten sind und was man lieber nicht verwenden möchte. Beste natürliche Zutaten sorgen für beste Ergebnisse. Durch die Auswahl und Kombination verschiedener Früchte und/ oder Pflanzen ergeben sich viele Variationen und es lassen sich wahre Genüsse zaubern - ganz ohne künstliche Konservierungsstoffe!

 

Viel Freude beim Ausprobieren wünschen Ihnen

 

Eva Maria Lipp und Ingrid Fröhwein

ERFOLGREICHE VORRATSKÜCHE

Eine große Vielfalt lässt sich aus den Früchten aus Garten und Natur zaubern! Dazu ist der gute Wille zur Selbstherstellung ein Garant, die Vorratskammer bunt und abwechslungsreich zu bestücken. Es ist keinesfalls schwierig und dieses Buch soll als Ideenlieferant dienen sowie zum Nachmachen anregen.

Die jeweilige Technik ist bei den einzelnen Unterkapiteln beschrieben. Für alle beschriebenen Methoden aber gilt: Die Früchte und anderen Pflanzenteile müssen unbeschadet und sauber sein.

Am besten wird Obst und Gemüse für die Vorratshaltung verwendet, das natürlich reifen konnte. Unreife Früchte haben wenig Geschmack und wenig Süße. Optimalerweise kauft man regional und saisonal ein oder verarbeitet die Ernte aus dem eigenen Garten. Überschüsse bekommen dadurch einen besonderen Wert und ihre Energie wird für andere Jahreszeiten haltbar gemacht.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt in der Vorratshaltung ist, dass sehr sauber gearbeitet werden muss. Dies gilt für Geschirr, Töpfe, Trichter, Siebe, Abseihtücher bis hin zu den Gläsern (zum Beispiel keine verbeulten Deckel). Bei Berücksichtigung der beschriebenen Technik, der Gartemperaturen und der Garzeiten haben möglicherweise vorhandene Mikroorganismen keine Überlebenschance.

Die Größe der Gefäße richtet sich nach der Haushaltsgröße und nach der Art des Produkts. Sehr wertvolle und rare Zutaten werden in kleinere Behältnisse gefüllt, was ihre Besonderheit noch unterstreicht. Kleine Flaschen, Gläser oder Töpfe sichern eine gute Abwechslung im Speiseplan und bereichern den Frühstückstisch ebenso wie die Salatbar und eine herzhafte Jause.

EINFACHE TECHNIK AUS DER HAUSHALTSKÜCHE

Die Zubereitung von Vorräten ist in jeder Haushaltsküche möglich. Dazu braucht es keiner besonderen Ausstattung.

Grundsätzlich benötigt man:Herd mit BackofenKochtöpfeKochlöffelMesserSiebeSchüsselnSchöpferPürierstab

Hilfreiche weitere Helfer sind:

Flotte Lotte: Sie ist als Passiergerät ein sehr gut funktionierendes und effektives Instrument. So sind beispielsweise Feuerbohnen mit anderen Geräten kaum zu passieren. Auch andere Früchte wie Himbeeren können mit der Flotten Lotte sehr gut von den kleinen Kernen befreit werden.

Einfülltrichter: Er kann für süße und pikante Marmeladen oder Chutneys genutzt werden und bietet den Vorteil, dass die Gläser ohne Mühe randvoll gefüllt werden können, ohne dass der Rand bekleckert wird. Da diese Produkte beim Abfüllen sehr heiß sind, ist das Reinigen des Rands mühsam.

Dampfentsafter: Er zahlt sich aus, wenn viele Saftfrüchte (Äpfel, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und so weiter) zur Verfügung stehen. Es können auch Früchte gemischt werden, wenn von einer einzelnen Sorte zu wenige vorhanden sind. Zur Herstellung von Fruchtgelees ist dieses Gerät sehr gut geeignet und beinahe unabdingbar, da nur durch diese Methode klarer Saft gewonnen werden kann.

Dörrapparat: Er ist nicht wegzudenken für all diejenigen, die es gewohnt sind, zu trocknen und zu dörren. Das Gerät muss nur bestückt werden und trocknet dann selbstständig. Es gibt während der gesamten Vegetationszeit eines Jahres immer wieder Pflanzen und Früchte, die getrocknet werden können – begonnen von Wildkräutern über Gartenkräuter und Gemüse für Suppen und als gesunde Knabberei bis hin zu süßen Früchten und Fruchtgemüse.

Abseihtücher: Die im Handel speziell erhältlichen Abseihtücher lassen die Flüssigkeit gut durch und halten die kleinsten Teile zurück. So entstehen ganz reine Säfte und Sirupe, Essige und Liköre. Diese Tücher nach der Verwendung nur kalt auswaschen und trocknen. Üblicherweise dürfen Sie nicht in der Waschmaschine gewaschen werden, um die Tuchstruktur nicht zu beschädigen. Als allgemeiner Ratschlag kann gelten, dass die Gefäße immer ausreichend groß ausgewählt werden. Es lässt sich alles leichter vermengen beziehungsweise umrühren und es kocht nichts über. Das erleichtert das Arbeiten sehr – und vor allem auch das Aufräumen und Putzen in der Küche.

GELIERMITTEL UND CO

Das Angebot an Geliermitteln wird immer größer. Sie alle haben eine sehr verlässliche Gelierqualität – der Klassiker ist der Gelierzucker “1:1”, bei dem ein Teil Frucht mit einem gleich großen Teil Zucker gemischt wird. Der passende Zuckergehalt kann durch die Wahl der richtigen Gelierhilfe selbst bestimmt werden. Zu beachten ist, dass die Farbe bei Marmeladen nachlässt, wenn weniger Zucker verwendet wird, also bei Gelierzucker 3:1 – was ja allerdings nicht stören muss. Allerdings enthält Gelierzucker der Sorten 2:1 und 3:1 oft zusätzliche Konservierungsstoffe, damit die Haltbarkeit der Marmeladen gewährleistet ist. Natürliche Geliermittel sind Apfelpektin und Agar-Agar, das aus Algen und Seegräsern hergestellt wird.