30 Minuten Selbstcoaching - Stefanie Demann - ebook

30 Minuten Selbstcoaching ebook

 Stefanie Demann

0,0

Opis

"Einen persönlichen Coach zu haben, das wäre toll!" Haben Sie das auch schon mal gedacht? Aber ob mit oder ohne Coach: Jeder Mensch ist für seinen persönlichen Erfolg selbst verantwortlich. Was kann ich? Was will ich? Wie erreiche ich das? - Das sind die zentralen Fragen eines Selbstcoachings. Dieses Buch hilft Lesern dabei, zu engagierten Selbstcoachern zu werden und vom Gefühl "Etwas tun zu müssen" zum zielgerichteten Handeln zu gelangen. - Die eigene Entwicklung in die Hand nehmen - Erreichbare Ziele und sinnvolle Strategien definieren - Handeln - um sich selbst neu zu entdecken

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Stefanie Demann

30 Minuten

Selbstcoaching

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikationin der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografischeDaten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Umschlag: die imprimatur, HainburgLektorat: Uta Graßhoff, Frankfurt/Main

© 2009 GABAL Verlag GmbH, OffenbachDas E-Book basiert auf dem 2009 erschienenen Buchtitel „30 Minuten Selbstcoaching“ von Stefanie Demann, © 2009 by GABAL Verlag GmbH, Offenbach

ISBN Buchausgabe: 978-3-86936-260-1ISBN epub: 978-3-86200-659-5

In 30 Minuten wissen Sie mehr!

Dieses Buch ist so konzipiert, dass Sie in kurzer Zeit prägnante und fundierte Informationen aufnehmen können. Mithilfe eines Leitsystems werden Sie durch das Buch geführt. Es erlaubt Ihnen, innerhalb Ihres persönlichen Zeitkontingents (von 10 bis 30 Minuten) das Wesentliche zu erfassen.

Kurze Lesezeit

In 30 Minuten können Sie das ganze Buch lesen. Wenn Sie weniger Zeit haben, lesen Sie gezielt nur die Stellen, die für Sie wichtige Informationen beinhalten.

Alle wichtigen Informationen sind blau gedruckt.

Zahlreiche Zusammenfassungen innerhalb der Kapitel erlauben das schnelle Querlesen.

Ein Fast Reader am Ende des Buches fasst alle wichtigen Aspekte zusammen.

Inhalt

Vorwort

1. Wo bin ich? Inventur

Das Gefühl, etwas unternehmen zu müssen

Was bin ich mir selbst wert?

Energieaufwand und Leistungsbereitschaft

Erfüllung in Beruf und Privatleben

2. Wie bin ich denn hierher gekommen? Analyse

Entscheidungen überdenken

Entwicklungsrückblick

Verpasste Chancen

Wo sind sie geblieben: Wünsche und Träume

Krise

3. Wo will ich hin? Ziele

Motivation

Vision

Potenzial

Talent

Wissen und Können

Stärken und Schwächen

Einzigartigkeit

Ziele

4. Wie mache ich mich auf den Weg? Umsetzung

Strategie

Los geht’s

Ängste nutzen

Erfahrungen neu bewerten

Routinen durchbrechen

5. Wann bin ich da? Kontrolle

Erfolge und Belohnungen

Ausdauer

Auszeit

Scheitern

Fast Reader

Weiterführende Literatur

Vorwort

Wenn Sie jemals den Film „Nackte Kanone“ gesehen haben, dann erinnern Sie sich vielleicht an die Szene, in der Leslie Nielsen durch New York geht und völlig geistesabwesend plötzlich mitten im Dschungel steht. Erst als der Rindenmulch lautstark unter seinen Füßen knirscht, wacht er auf, besinnt sich kopfschüttelnd und ändert seine Richtung - dahin, wo er eigentlich hinwollte.

Auch wenn unser Leben selten so absurd ist wie besagter Film: Fast jedem Menschen geht es einmal so, dass er ohne eigenes Zutun in eine Entwicklung hineingerät und dann wie in Trance einfach jahrelang in die vorgegebene Richtung weitermarschiert. Und plötzlich erwacht man und fragt sich, wie es überhaupt dazu kommen konnte. Wie ein Schiffchen auf den Wellen hat man sich von anderen hin und her werfen lassen, sich der allgemeinen Dynamik hingegeben und es entweder gar nicht gemerkt oder sich eingeredet, dass das ganz normal sei.

Doch mit einem Mal schaltet sich der eigene Wille wie ein Widerstand dazwischen und man weiß, dass es so nicht weitergehen kann: Der erste Job, den man damals angenommen hat, hat sich schon vor Urzeiten als Fiasko entpuppt. Die Stelle, die einem früher so viel Spaß gemacht hat, ist nach zahlreichen Umstrukturierungen längst nicht mehr das, was sie einmal war, und von den früheren Kollegen ist auch kaum noch jemand da. Die Führungsverantwortung, die man zwangsläufig übernehmen musste, um nicht als unambitioniert zu gelten, liegt wie eine schwere Last auf einem. Die einst so gefragten Fachkenntnisse interessieren jetzt nicht mehr.

30 Minuten Selbstcoaching zeigt Ihnen, wie Sie systematisch herausfinden, wo Sie sich gerade befinden und wohin Sie wollen - beruflich und privat. Systematisch bedeutet nicht, dass Selbstcoaching nur funktioniert, wenn Sie jeden hier vorgestellen Gedanken nachvollziehen und jede Übung und Methode anwenden. Sie sind Ihr eigener Coach, somit entscheiden Sie selbst, welche Impulse für Sie sinnvoll sind.

Stefanie Demann ist seit Jahren erfolgreiche Selbst-coacherin. Die studierte Rhetorikerin lebt, was sie lehrt: Sie gründete als Mutter von zwei Kleinkindern „demannplus Kommunikationstraining und Coaching“. Seitdem begleitet sie Mitarbeiter und Führungskräfte erfolgreich dabei, die Begeisterung für sich selbst zu entdecken und zu handeln. Ihre Kunden schätzen sie für ihr Charisma und ihr unaufdringliches Einfühlungsvermögen, www.demannplus.de

1. Wo bin ich? Inventur

Sie wissen schon, wohin Sie wollen? Wunderbar. Nein, noch nicht? Großartig. Das Schöne am Selbstcoaching ist, dass Sie es in jeder Lebenslage anwenden können. Selbstcoaching ist eine Methode, die eigene Entwicklung aktiv voranzubringen. Wenn Sie schon wissen, wohin Sie wollen, können Sie Selbstcoaching-Techniken anwenden, um herauszufinden, wie Sie da hinkommen. Wenn Sie noch gar keine klare Vorstellung haben, sondern nur das Gefühl, dass etwas nicht stimmt, können Sie durch Selbstcoaching herausfinden, was Sie wirklich wollen.

Selbstcoacher befinden sich in einem Entwicklungsprozess. Das heißt, die Reise geht von A nach B. Bei B angekommen, sind Sie nicht mehr der, der Sie bei A waren. Sie haben sich entwickelt, Sie haben etwas geändert, Sie haben sich verändert. Manchen Menschen ist das zunächst nicht bewusst. Für einige ist es vielleicht ein Grund zur Besorgnis, weil man nicht vorhersagen kann, wie man sein wird. Für Selbstcoacher jedoch ist es eine gute Nachricht.

Sie können sich nicht weiterentwickeln und gleichzeitig so bleiben, wie Sie sind.

Das Gute an dieser Nachricht ist, dass Sie Ihre Entwicklung in der Hand haben. Sie überlassen Ihr Leben, Ihr Auftreten, Ihre Persönlichkeit, Ihre Wirkung, Ihre Möglichkeiten, Wünsche und Ziele nicht mehr anderen. Sie entscheiden selbst.

Bestandsaufnahme

Am Beginn steht immer die Frage: „Wo bin ich?“ Wieso diese Frage wichtig ist, zeigt Ihnen folgendes Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie sind gerade in Nürnberg und wollen nach München. Mit dem ICE können Sie in einer Stunde am Münchner Hauptbahnhof sein. Jetzt stellen Sie sich vor, Sie sind nicht in Nürnberg, sondern in Emden. Ihr Ziel ist München. Sie sehen: Auch wenn Ihr Ziel dasselbe geblieben ist, können Sie nicht damit rechnen, in einer Stunde dort zu sein. Ihr Standort ist ein anderer und damit hat sich auch die Entfernung völlig verändert. Um Ihr Ziel, München, zu erreichen, benötigen Sie von Emden mehr Zeit und andere Ressourcen als von Nürnberg. Wenn Sie sich erst bewusst machen, wo Sie stehen, und dann beginnen, Ihr Ziel anzusteuern, bewahren Sie sich vor Enttäuschungen. Eine realistische Sichtweise auf Ihren Standort (Kapitel 1), die Ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen (Kapitel 3), die vor Ihnen liegende Strecke (Kapitel 4) und Ihr Ziel (Kapitel 3.8) sind Voraussetzungen für gelungenes Selbstcoaching.

1.1 Das Gefühl, etwas unternehmen zu müssen

„Moment mal! Jetzt reicht’s! So kann es nicht weitergehen!“ So oder ähnlich beginnt in der Regel ein Coachingprozess. Ganz undramatisch ausgedrückt: Jemand ist nicht da, wo er gerne wäre. Die allgemeine Zufriedenheit ist ins Wanken geraten, Unzufriedenheit macht sich breit. Gründe, unzufrieden zu sein, gibt es viele:

zu wenig Verantwortung im Job,

keine oder wenig Anerkennung,

mangelnde Kontakte,

alle möglichen Formen von Druck,

Sinnkrisen,

lieblose Partnerschaft,

Sackgassen-Gefühl,

Perspektivlosigkeit.

Vielleicht trifft einer dieser Gründe auf Sie zu. Vielleicht fällt Ihnen auch noch etwas anderes ein, das Sie unzufrieden macht. Womit sind Sie unzufrieden?

Stimmt das große Ganze?

Das Gefühl, „etwas unternehmen zu müssen“, haben wir immer dann, wenn das, was wir tun, nicht dem entspricht, was wir gern tun würden. Nun sind wir oft gezwungen, Dinge zu tun, die wir lieber bleiben lassen würden: Vorhänge bügeln, die Schwiegermutter besuchen, nett zum Chef sein, Telefonakquise, Bewerbungen schreiben.

Vieles können wir kompensieren, wenn wir grundsätzlich zufrieden sind. Liebe ich meinen Job in der Bank, dann nervt es mich vielleicht, Anzug und Krawatten tragen zu müssen. Aber es macht mich nicht unzufrieden. Stimmt also „das große Ganze“, haben wir für die ungeliebten Dinge nicht mehr als ein Achselzucken übrig. „Das gehört halt dazu.“ Oder besser noch: „Das ist es mir wert.“ Kommt jedoch zu viel zusammen, dann werden wir unzufrieden und beginnen, nach der Ursache zu suchen.

Um zu ermessen, ob wir etwas unternehmen müssen, brauchen wir kein Gerät und auch keine Messeinheit. Beobachten Sie sich einfach eine Weile selbst, zum Beispiel morgens:

Sind Sie ausgeruht, wenn der Wecker klingelt?

Stehen Sie gern auf?

Welches Gesicht begegnet Ihnen im Spiegel?

Welche Gedanken haben Sie, wenn Sie sich für die Arbeit fertig machen?

Freuen Sie sich auf den Tag?

Welche Dinge, die Sie nicht gern tun, fallen Ihnen immer wieder auf?

Können Sie bereits Schlüsse für sich daraus ziehen? Wenn nicht, macht das gar nichts. Sie erhalten in den nächsten Minuten noch viele weitere Anregungen.