... und jeder Dichtung wohnt ein Zauber inne ... - Patrick Christmann - ebook

... und jeder Dichtung wohnt ein Zauber inne ... ebook

Patrick Christmann

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Opis

Der Gedichtband "... und jeder Dichtung wohnt ein Zauber inne ..." vereint Gedichte verschiedenster Arten und Sorten in einem Band. Selbstgeschrieben, fast schon komponiert, erscheinen die Werke mal romantisch, mal dadaistisch. Lustig und humorvoll, sinnvoll und sinnlos, bezaubernd und wirr - Jegliche Spielarten der Literatur werden hier vereint. Es finden sich gereimte Gebete, Mundartgedichte in Pfälzisch, Liebesgedichte und Dichtungen, die die Frage aufwerfen, ob dies überhaupt ein Gedicht ist. Wunderschöne Reime stehen neben skurriler Poesie. Das Buch verspricht zumindest, eine interessante Lektüre zu werden.

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Inhaltsverzeichnis

Gedichte

… auf das Leben

Abenddämmerung

Abend

Nacht

Das ist die Nacht

Morgen

Tag

Tage, wie dieser

Regentröpfchen

Tränen

Motivationsgedicht

Engel

Auf ein Wiedersehen

Der Brief

Der Taschendieb

Sternlein

Flamme

Der Weg ist das Ziel

(Afrikanische) Tiere

Afrika

An die Völker, an die Erde, an die Welt…

…morgen bin ich vielleicht schon tot.

Friede den Hütten, Krieg den Palästen

Ich will mehr Meer

Setz die Segel! …und ab in die Freiheit!

Weihnachten

Spür den Winter

Schneeflocken

Der Esel von Weihnachten

Ein neues Jahr

Eine Blume

Du, Blume

Der Baum

Ich wär so gern ein Baum

Eiche, Eichen und Eicheln

Wald und Wiesen

Wie geht’s weiter?

Leben, um zu sterben – sterben, um zu leben

...und alles ist Windhauch...

Tod

Trauer

Zeit zu Gehen (I)

Zeit zu Gehen (II)

Die Krone der Schöpfung: Der Mensch

Jenseits

Eines Tages…

Sehnsucht

Auferstehende Herrlichkeit

Der Wind trägt mich weiter

Suche die Freiheit

Ich lebe

Hinaus

Das Leben

leben

Der Tunichtgut

Die 9er oder 10er?

Herr, lass Hirn vom Himmel regnen

Dummheit

So sollen Schüler sein

Notenbekanntgabe

Augenblick

Hohelied der Freude

Für jemanden bist du...

Vergiss-mein-nicht

...und dein Herz schlägt schneller!

Was gesagt werden muss

Geborgenheit

Auf die Freundschaft

Im Auftrag ewiger Jugend und Glückseligkeit

Wir sind Papst

Du bist Deutschland. (Eine deutsche Ballade; Ein Gedicht von/für/über/aus Deutschland)

Bier

Superheld – Mein Leben als Milchmann

Die Verwandlung

Die Gedanken sind frei

Hundsfott

Die Ballade von der Scheiße

Auf’s Klo gehen

Die Papageien

Die

Die Laute der Tiere

Nur mit dir wird's legendär

Wer..., der…

Beim Barte des Philosophen

Wir

Läuft

Worte und Wörter

Rebellion

Der Satz des Pythagoras

Stadt

Ja, ja!

Wer kann, der kann

Mathematik

Deutsche Grammatik

Diverse Diversitäten

Meine Nichte

Der Mensch

Was?

Koradi Krawatte

Ahoi

Bananen

Kunst?

Antworten

Hold on tight

Rainer Titani

Bunt

Spielen

Comprende? – Comprende si.

Humpf

Wein- und Trinkgedicht

Lach doch mal wieder

Das Ende der Oper

Zur Mahnung und Warnung

Tu, was du tun willst.

Nur ein Wort

Süßholzraspeln – Eine Liebesballade?

An das hochverehrte Publikum

Liebesgedichte

Ich hab' dich liebgewonnen

Was ist die Liebe?

Du (I)

Ich hab' mein Herz verschenkt

Das ist Liebe

Du (II)

Ich und Du

Ich hab' von dir geträumt

Es ist die Liebe

Ich bete an die Macht der Liebe

Liebe ist mehr

Für das unbekannte Fräulein

Wo mein Herz schlägt

Hochzeitsgrüße

Ohne Dich

Stern in der Nacht

Ich hab dich in mein Herz geschrieben

Mit dir (hab ich das Gefühl)

… bis wir uns finden…

Halt fest!

Wenn es dich irgendwo gibt

Nicht in Worte zu fassen

Mundartgedichte, Heimatgedichte, pfälzer Lyrik

Vum Woi

's Friejohr

Made

Wie ich män...

Schäi

Mir sin mir.

Oder?

Frieher

Kennschd du des Land...?

Wei un Wasser

Hä?

De Wäch vum Wei

Alla hopp

…un als weider…

Un dann bischd du kumme

De Inschlich, die Stietz un es Reiwerle

Jou

Wäschd wie ich mään…spürschd wie ich fühl?

Liebesbekundungen eines Winzers

Made is Made is Made bleibt Made

En Schobbe Schorle

Brotworschd mit Brötsche

Herbschd

Dehäääm

Das Dörfchen St. Martin

Pfalz

Herbschde

Borzeldachsglieckwiensch

Erlkönig auf Pfälzisch

Wärdschafd ohne Wei

De Pälzerwaldverein

Weihnachde – ach, des noch!

Gebete und Religiöses

Die Geburt Jesu

Der Zweifler Thomas (Betrachtung über Joh 20,24-29)

Mit zitternder Hand

Ich will ein Segen sein

Mein Schicksal liegt in deinen Händen

Die höheren Gnadengaben - das Hohelied der Liebe (1 Kor 13)

Gott schenkt mir Schutz

In deine Hände befehle ich meinen Geist

Jesus Christus

Irische Segenswünsche

Der Herr segne dich und behüte dich

Taufsegen für Margareta

Taufsegen für Fridolin

Wünsche für Antonia

Glaube, Liebe, Hoffnung

Zugabe

Mademer Lied

KAB-Lied

Weinlitanei

Lied des traurigen Kerwegängers

Änner hämmer schun…

So schön ist die Pfalz

Zieh ä Fläschl uff

Fast wie Westerland

Jenseits der Bahgleis

Winzer, deine Heimat ist das Rebenmeer

Ich will Riesling

‘S geht nix mehr

Hey, en Schorle

De Schorle is ball all

Mir liewen alle Wei aus St. Martin

Malenga

Hey, super Wei

De Herbschd kummd hääm

Ich kriech net genuch

Du bischd Made

De Schorle is net gscheid/sau gscheid

Schorle in de Nacht

Ich will kään Wei mää

Schlussworte (des Autors) / Nachworte des Herausgebers

Alphabetisches Inhaltsverzeichnis

Gedichte

(Afrikanische) Tiere

...und alles ist Windhauch...

...und dein Herz schlägt schneller!

… auf das Leben

…morgen bin ich vielleicht schon tot.

Abend

Abenddämmerung

Afrika

Ahoi

An das hochverehrte Publikum

An die Völker, an die Erde, an die Welt…

Antworten

Auf die Freundschaft

Auf ein Wiedersehen

Auf’s Klo gehen

Auferstehende Herrlichkeit

Augenblick

Bananen

Beim Barte des Philosophen

Bier

Bunt

Comprende? – Comprende si.

Das Ende der Oper

Das ist die Nacht

Das Leben

Der Baum

Der Brief

Der Esel von Weihnachten

Der Mensch

Der Satz des Pythagoras

Der Taschendieb

Der Tunichtgut

Der Weg ist das Ziel

Der Wind trägt mich weiter

Deutsche Grammatik

Die 9er oder 10er?

Die Ballade von der Scheiße

Die Gedanken sind frei

Die Krone der Schöpfung: Der Mensch

Die Laute der Tiere

Die Papageien

Die Verwandlung

Die

Diverse Diversitäten

Du bist Deutschland. (Eine deutsche Ballade; Ein Gedicht von/für/über/aus Deutschland)

Du, Blume

Dummheit

Eiche, Eichen und Eicheln

Ein neues Jahr

Eine Blume

Eines Tages…

Engel

Flamme

Friede den Hütten, Krieg den Palästen

Für jemanden bist du...

Geborgenheit

Herr, lass Hirn vom Himmel regnen

Hinaus

Hohelied der Freude

Hold on tight

Humpf

Hundsfott

Ich lebe

Ich wär so gern ein Baum

Ich will mehr Meer

Im Auftrag ewiger Jugend und Glückseligkeit

Ja, ja!

Jenseits

Koradi Krawatte

Kunst?

Lach doch mal wieder

Läuft

leben

Leben, um zu sterben – sterben, um zu leben

Mathematik

Meine Nichte

Morgen

Motivationsgedicht

Nacht

Notenbekanntgabe

Nur ein Wort

Nur mit dir wird's legendär

Rainer Titani

Rebellion

Regentröpfchen

Schneeflocken

Sehnsucht

Setz die Segel! …und ab in die Freiheit!

So sollen Schüler sein

Spielen

Spür den Winter

Stadt

Sternlein

Suche die Freiheit

Superheld – Mein Leben als Milchmann

Süßholzraspeln – Eine Liebesballade?

Tag

Tage, wie dieser

Tod

Tränen

Trauer

Tu, was du tun willst.

Vergiss-mein-nicht

Wald und Wiesen

Was gesagt werden muss

Was?

Weihnachten

Wein- und Trinkgedicht

Wer kann, der kann

Wie geht’s weiter?

Wir sind Papst

Wir

Worte und Wörter

Zeit zu Gehen (I)

Zeit zu Gehen (II)

Zur Mahnung und Warnung

Liebesgedichte

… bis wir uns finden…

Das ist Liebe

Du (I)

Du (II)

Es ist die Liebe

Für das unbekannte Fräulein

Halt fest!

Hochzeitsgrüße

Ich bete an die Macht der Liebe

Ich hab dich in mein Herz geschrieben

Ich hab' dich liebgewonnen

Ich hab' mein Herz verschenkt

Ich hab' von dir geträumt

Ich und Du

Liebe ist mehr

Mit dir (hab ich das Gefühl)

Nicht in Worte zu fassen

Ohne Dich

Stern in der Nacht

Was ist die Liebe?

Wenn es dich irgendwo gibt

Wo mein Herz schlägt

Mundartgedichte, Heimatgedichte, pfälzer Lyrik

…un als weider…

Alla hopp

Borzeldachsglieckwiensch

Brotworschd mit Brötsche

Das Dörfchen St. Martin

De Inschlich, die Stietz un es Reiwerle

De Pälzerwaldverein

De Wäch vum Wei

Dehäääm

En Schobbe Schorle

Erlkönig auf Pfälzisch

Frieher

Hä?

Herbschd

Herbschde

Jou.

Kennschd du des Land...?

Liebesbekundungen eines Winzers

Made is Made is Made bleibt Made

Made

Mir sin mir.

Oder?

Pfalz

's Friejohr

Schäi

Un dann bischd du kumme

Vum Woi

Wärdschafd ohne Wei

Wäschd wie ich mään…spürschd wie ich fühl?

Wei un Wasser

Weihnachde – ach, des noch!

Wie ich män...

Gebete und Religiöses

Die Geburt Jesu

Mit zitternder Hand

Ich will ein Segen sein

Mein Schicksal liegt in deinen Händen

Die höheren Gnadengaben - das Hohelied der Liebe (1 Kor 13)

Gott schenkt mir Schutz

In deine Hände befehle ich meinen Geist

Jesus Christus

Irische Segenswünsche

Der Herr segne dich und behüte dich

Taufsegen für Margareta

Taufsegen für Fridolin

Wünsche für Antonia

Glaube, Liebe, Hoffnung

Der Zweifler Thomas (Betrachtung über Joh 20,24-29)

Zugabe

‘S geht nix mehr

Änner hämmer schun…

De Herbschd kummd hääm

De Schorle is ball all

De Schorle is net gscheid/sau gscheid

Du bischd Made

Fast wie Westerland

Hey, en Schorle

Hey, super Wei

Ich kriech net genuch

Ich will kään Wei mää

Ich will Riesling

Jenseits der Bahgleis

KAB-Lied

Lied des traurigen Kerwegängers

Mademer Lied

Malenga

Mir liewen alle Wei aus St. Martin

Schorle in de Nacht

So schön ist die Pfalz

Weinlitanei

Winzer, deine Heimat ist das Rebenmeer

Zieh ä Fläschl uff

Schlussworte (des Autors) / Nachworte des Herausgebers

[A] Gedichte

… auf das Leben

… auf Sehnsucht und Freiheit

… Liebe und Leben

… Leichtsinn und Träume

… und den Mond als Wegweiser.

… auf Glück und Frieden

… Freude und Frohsinn

… Wonne und Spaß

… und die Sonne als Begleiter.

… auf Vergnügen und Lachen

… Lust und Laune

… Aufbruch und Umschwung

… und die Sterne als Gefährten.

… auf Milde und Sanftmut

… Ferne und Zukunft

… Glaube und Vertrauen

… und die Wolken als Zelt.

… auf Mut und Abenteuer

… Hoffnung und Wünsche

… Horizont und Himmel

… und den Wind als Richtungsgeber.

…auf das Leben.

Abenddämmerung

Das Abendrot ergießt,

der Himmel zerfließt,

die Erde rotgold glänzt,

der Horizont die Nacht begrenzt.

Erste Sterne kann man seh'n,

Grenzen in der Dämmerung zergeh'n,

der Mond langsam erwacht.

Es werde Nacht.

Rotgoldnes Schimmern, rotgoldner Glanz,

umweht den Himmel und die Erde ganz.

Tiefblaue Weite, rotgoldne Sonne,

Das Leben zu leben, in tiefer Wonne.

Du schöne Dämmerung, du schöner Abend,

Du schöner Sonnenuntergang, so herzerlabend,

Du schöne Röte, du schönes Abendlicht,

Du Geschenk der Freude und der Zuversicht.

Rotgolden ist die Nähe, rotgolden ist die Welt,

Rotgold leuchtet's in mei'm Herzen, rotgold das Himmelszelt,

Rotgold ist dieser Abend, rotgold so sei die Nacht,

Rotgold so sei das Leben, rotgold vieltausendfach.

Abend

Der Abend kommt heran,

er wirft schon seine Schatten,

die Sonne denkt daran,

sich auf und davon zu machen.

Die Sonne senkt sich tief,

weit über Berg und Wiesen,

der Mondschein, so er rief,

dass Tiere still genießen.

Die Abendröte taucht,

die Täler hin zur Ruhe,

der Schornstein, er nun raucht,

und draußen steh'n die Schuhe.

Gebettet in die Stille,

da der Tag nun ist vergangen,

ist es nun aller Wille,

den Frieden zu erlangen.

Der Abendsonnenschein,

zeigt seine Schönheit auf,

die Abenddämmerung, so rein,

zeigt der Gezeiten Lauf.

Das Glänzen dieses Abends,

nimm mit in diese Nacht,

und denke, während des Schlafens,

dass der Abendsterne dich bewacht.

Nacht

Die Sterne leuchten,

Und der Mond am Himmel wacht,

Ich hör von Ferne leichtes Keuchen,

In dieser hochherrlichen Nacht.

Am Firmamente goldnes Funkeln,

Und die Nachtigalle wacht,

Das Keuchen wird zu einem Singen im Dunkeln,

In dieser hochherrlichen Nacht.

Das dunkle Himmelsblau am Zenit,

Und mein Engel wacht,

Er nahm mich auf seiner Reise zum Himmel mit,

In dieser hochherrlichen Nacht.

Die Berge und Täler selbst träumen,

Ich bin der Einzige, der wacht,

Und lass meine Phantasie erschäumen,

In dieser hochherrlichen Nacht.

Das ist die Nacht

Das ist die Nacht,

in der Wunder geschehn.

Das ist die Nacht,

in der Träume entstehn

Das ist die Nacht,

sie lässt sich nicht zurückdrehn.

Das ist die Nacht,

sie wird kommen und vergehn.

Es waren die Nachtigallen und nicht die Lerchen,

die sangen und den Mond verkündeten.

Im Dunkel, ganz abgeschieden ein Liebespärchen,

deren Liebelei die Sterne aufs Schönste entzündeten.

Der Nachthimmel schenkt Ruhe und Stille,

und zudem leuchten Lichter bis weit nach Mitternacht.

Derweil ist in dieser Finsternis Gottes Wille,

dass Glück und Friede der Erde sei zugedacht.

Und wenn sich die Welt verfinstert und verdunkelt,

und wenn die Eule als Wächter gibt Acht,

wenn ein Fuchs einsam munkelt,

es ist doch eine wunderschöne Nacht.

Das ist unsere Nacht,

die unsere Liebe entfacht.

Das ist unsere Nacht,

finster, duster und doch sacht.

In dieser Nacht,

wird Freiheit gelebt und gedacht.

In dieser Nacht,

erleben wir der Liebe Macht.

In dieser Nacht,

die sich mit uns freut und mit uns lacht.

In dieser Nacht,

werden Träume und Wünsche vollbracht.

Und auch wenn ich in Düsternis bin.

Schau! Im Himmel und auf Erden

Die Nacht und das Dunkel geht hin:

Es wird Morgen werden.

Das war die Nacht,

in der Wunder geschehen sind.

Das war die Nacht,

ich träumte und ich lebte wie ein Kind.

Das war die Nacht,

sie lässt sich nicht zurückdrehn.

Das war die Nacht,

eine neue wird kommen und gehn.

Morgen

Der Mond legt sich nun schlafen,

der silberne Tau nun erwacht,

die Morgenröte und die Sonne sich schon trafen,

vorbei ist nun die Nacht.

Der Wind ist noch recht kühl,

man hat noch keinen Kummer,

man spürt ein neues, frisches, fröhliches Gefühl,

trotz der Täler- und Bergenschlummer.

Die Morgenglocken läuten,

das Mondlicht ist vergangen,

es liegt daran, die Zeit nicht zu vergeuden,

der Tag hat angefangen.

Der letzte Morgenbote,

ist ein funkelnder Morgenstern,

ich erlebe eine neue Lebensnote,

so hab ich den Morgen gern.

Tag

Welch ein Tag!

der Sonnenschein so lacht.

Welch ein Tag!

der mir so Freude macht.

Die Sonne strahlt,

das Vöglein singt,

der Himmel wie gemalt,

der Tag mir Freude bringt.

Oh, so ein schöner Tag,

die Arbeit ruft herbei,

ich mache, was ich mag,

Plagen ist heut einerlei.

Der Himmel ruft,

die Blüten und die Vögel kommen,

der Gärtner die Blumen stuft,

die Farben, die Fröhlichkeit!, hat zugenommen.

Jetzt beginnt auch der Regen.

Die Erde, sie nun Frische trinkt,

der Tag mit solchem Segen,

neue Lebensfreude bringt.

Ein Windhauch bringt die Frische,

es ist Zeit für neue Taten,

die Welt hat in sich nun das Überirdische,

in einen neuen Augenblick der Herrlichkeit wir traten.

Oh, welch ein schöner Tag,

ich durchlebe ihn mit Freude und mit Glück,

und frisch und frei heraus ich sag':

Oh, Tag, ja du, komm morgen wieder zu mir zurück.

Tage, wie dieser

Es sind Tage wie dieser, an dem ich mich langweile.

Es sind Tage wie dieser, an dem ich mal hetze, mal verweile.

Es sind Tage wie dieser, an dem nichts oder ganz viel geschieht.

Es sind Tage wie dieser, an dem mein Herz entflieht.

Die Tage kommen, die Tage gehen,

Die Tage bleiben nie einfach stehen.

Mal gehen sie schneller, mal ganz gemächlich,

Doch Tage wie dieser, sind sich nie ganz ähnlich.

Tage mit Sonne, Tage mit Regen,

Tage mit Trauer, Tage mit Segen.

Tage mit Bitterkeit, Tage mit Freude und Glück,

Tage, an die man sich gerne (oder auch nicht) erinnert zurück

Es sind Tage wie dieser, an dem ich an dich denke.

Es sind Tage wie dieser, an dem ich so vielem gedenke.

Es sind Tage wie dieser, an dem ich mich freue.

Es sind Tage wie dieser, und auch immer wieder neue.

Tage wie dieser, die mich einfach so zum Lachen bringen.

Tage wie dieser, an denen ich im Regen beginne zu singen.

Tage wie dieser, an denen mir plötzlich Glück widerfährt.

Tage wie dieser, an denen sich die Welt erklärt.

Ja, es sind Tage wie dieser,

mal sind sie wundervoll, mal sind sie mieser.

Ja, es sind Tage wie dieser,

mal sind sie liebreizend, mal sind sie fieser.

Ja, es sind wieder Tage so schön wie dieser.

Ja, es sind Tage wie dieser.

Regentröpfchen

Wie ein kleines Regentröpfchen,

flieg' ich im Wind umher,

wie dieses kleine Flöckchen,

fühl' ich mich gar nicht schwer.

Wie ein kleines Regentröpfchen,

fühl' ich die Freiheit hier,

ganz befreit ist so mein Köpfchen,

und auch das Leben mir.

Wie ein kleines Regentröpfchen,

werd' ich getragen zu der Erde,

falle auf ein schönes Löckchen,

so dass ich weitergetragen werde.

Wie ein kleines Regentröpfchen,

von den Wolken ausgeweint,

mach' ich Musik wie tausende goldene Glöckchen,

so dass die Sonne wieder scheint.

Tränen

Eine kleine Träne,

löst sich von meinen Augen,

ich sitze hier und wähne,

und verliere meinen Glauben.

Die Träne wird vergossen,

weil du nicht bei mir bist,

weil meine Augen nun beschlossen,

wie sehr ich dich vermiss'.

Ich wein’ die Träne aus,

weil ich so traurig bin,

sie kommt aus mir heraus,

doch wo ist ihrer Sinn?

Die Träne zeiget an,

wie es mir so ergeht,

und macht sich nun daran,

dass sie ganz schnell verweht.

Die Träne kommt bald wieder,

wenn ich herzlich lachen kann,

als Freudenträne durchzieht sie meine Glieder,

und wann kommst du wieder Tränchen? – Wann?

Das Tränchen lieb ich sehr,

in Freuden und in Leiden,

doch beim Freuen umso mehr,

kann ich mich an ihr weiden.

Motivationsgedicht

Lass die Sterne funkeln,

Lass den Mond erscheinen,

Sieh' das Licht im Dunkeln,

Denk ans Lachen nicht ans Weinen.

Spür' die Freude in dei'm Herz,

Öffne deine Hand zum Geben,

Sei belustigt, nicht verschmerzt,

Gehe froh durchs Leben!

Engel

Ich hab heute Nacht einen Engel geseh'n,

mit goldenen Löckchen und Flügeln,

Er war so bezaubernd, er war so wunderschön,

Ich kann meine Worte nicht zügeln.

An Engel muss man nicht glauben,

aber man kann ihnen begegnen,

Der Engel tut meine Liebe und mein Herz rauben,

Ein Engel ist 'was Himmlisches eben.

Ein Engel wird mich begleiten,

auf allen meinen Wegen.

Ein Engel wird mich begleiten,

in meinem ganzen Leben.

Mein Engel wird immer bei mir sein.

Mein Engel hilft mir, ich bin nicht allein.

Auf ein Wiedersehen

Sag ganz leise nur „Auf Wiederseh'n“,

Man wird dich nie vergessen,

Es ist nun einmal Zeit zu geh'n,

Dich zurückzuhalten wär' vermessen.

Einmal muss ein jeder fort,

Man fragt nicht nach Warum und Wo?

Zu bleiben immer nur an einem Ort,

Macht niemand glücklich oder froh.

Geh deinen Pfad, geh deinen Weg,

So klein und steinig er auch sei,

Find über einen Fluss ein Steg,

Und träum dir deine Straß' herbei.

Auf der Straße, die du gehen magst,

Dort werden Blumen, Menschen und Gedanken dich begleiten,

Und die neuen Wege, die du wagst,

Wirst du nun selber vorbereiten.

Der Weg wird niemals noch so schwer,

Man darf ihn nicht bereuen,

Doch auch eine Chance ist die Umkehr,

um einen neuen, ander'n Weg – nicht zu scheuen.

Der Brief

Gestern bekam ich einen schönen und auch für mich wichtigen Brief.

Er war ganz einfach, er war aber auch bunt und die Adresse drauf war schief.

Nun wirst du nach dem Absender und Inhalt, ach, dem ganzen Brief, wohl fragen.

Aber, ätsch, ich sag's dir nicht und tu' dich damit plagen.

Der Taschendieb

Er macht geografische Untersuchungen in fremden Taschen,

Mit andern Worten: Er klaut Dinge aus Säcken, Jäcken, Löchern und Laschen.

Er entwendet, er mausert Dinge, er sucht und krallt,

Er ist schon aus dem Geschäft, wenn durch den Lautsprecher es schallt:

Hebet den Dieb, den Gauner, das Schlitzohr!

Doch zu spät ruft es der Ladendirektor,

Er hat schon alles stibitzt und mitgehen lassen,

Nicht mal die Polizei kann es fassen.

Der Spitzbube, der Langfinger oder schöner: der Entwendungsfacharbeiter,

Er macht sein erträglich’ Geschäft einfach weiter.

Er fringst, er sucht, er räubert, und wo ist die Moral?

Ach, halt den Mund, geh zur Kasse und zahl, mir ist es egal, auch du hast die Wahl und die Qual. Außerdem wird mein Bier grade schal.

Sternlein

Ich seh' ein Sternlein funkeln,

ganz heimlich, still und leise.

Ich seh' ein Sternlein nachts im Dunkeln,

zieht einsam seine Kreise.

Das Sternlein geht mit mir die Wege,

zeigt mir ein Lichtlein auf.

Es leuchtet, wenn ich mich hinlege,

und ich schau gern zum Stern hinauf.

Das Sternlein lächelt mich auch an,

es leuchtet und ruft meinen Namen,

es ist mir Licht, wo es nur kann,

an hellen und dunklen Tagen.

Flamme

In mir ist eine Flamme,

ein kleines Lichtelein,

die brennt in meinem Herzen,

doch sie ist nicht allein.

Eine Flamme brennt am Feuer,

am Feuer bei der Glut,

die Flammenwärme ist mir teuer,

sie tut meinem Herzen gut.

Die Flammen züngeln wilde,

am Lagerfeuer und in meinem Gefühle,

sie stimmen alles milde,

vertreiben Dunkelheit und Kühle.

Die Flammen zeigen Wärme,

in ihrem rotgoldenen Gewimmel,

versprühen sie Ruhe, kein Gelärme,

und neigen sich zum Himmel.

Die Flammen sind so hell,

sie erwärmen mein Gemüte,

in ihnen findet sich ein geistiger Quell,

der fördert Freundlichkeit und Güte.

Das Feuer unbeschreiblich,

so schön, so phantasievoll,

so hübsch, so unvergleichlich,

so wie die Wärme sein soll.

Das Feuer ist die Flamme,

die Flamme ist die Glut,

die Glut ist in meinem Herzen,

entflammt Liebe, entflammt Mut.

Die Flamme helle brennt,

sie zeigt die Wärme und das Licht,

an der Flamme man erkennt,

nicht Dunkelheit, doch Zuversicht.

Der Weg ist das Ziel

Der Weg ist das Ziel,

nach links, nach rechts, geradeaus,

steinig und schwer,

schmal, weit und breit,

holprig oder vielspurig,

versperrt oder offen,

im Kreis drehend oder vorwärts,

der Weg ist das Ziel,

eng oder ausladend,

allein oder mit Gefährten,

am Straßenrand Freude und Leid,

Der Weg ist das Ziel.

(Afrikanische) Tiere

Grau wie die Maus,

groß wie ein Haus,

und tröten wie Musikanten.

Das sind Elefanten.

Schimmern ganz braun,

lustig wie ein Clown,

sie ärgern dich und gaffen.

Das sind Affen.

Geringelt der Schwanz,

trotten wie eine Gans,und watscheln nie alleine.

Das sind Warzenschweine.

Der Hals steigt weit in die Höhe wie ein Karusell,

ganz groß sind sie und gelb und schwarz ist ihr Fell,

sie lassen sich nicht einfach begaffen.

Das sind Giraffen.

Liegen den ganzen Tag nur herum,

halten alle anderen Tiere für dumm,

viele sind eine große Herde.

Das sind Nilpferde.

Er ist der König von allen Tieren,

er bewegt sich schnell auf allen vieren,

wenn er nicht jagt, scheint er nur zu gähnen.

Das sind Löwen mit goldenen Mähnen.

Sie jagen und fressen,

wer nicht aufpasst, wird von ihnen gegessen,

das Leben in der Steppe ist hart.

Aber oft nicht für: Tiger und Leopard.

Auf der Nase hat es ein Riesending,

es ist grau und Größe und Gewicht sind nicht gering,

manchmal hat es Ärger und macht Zorn.

Das ist ein Nashorn.

Sie sind schwarz-weiß gestreift,

sie wiehern vielleicht, wenn man pfeift,

sie sind ähnlich dem Pferd, das ist klar.

Es kann nur ein Tier sein: Das Zebra.

Sie ziehen umher und haben eine Art Geweih,

braun sind sie und stehen fast Reih an Reih,

Jagdopfer werden sie leider im Nu.

Das sind Gnüe, besser Gnus bzw. ein Gnu.

In großen Herden ziehen sie umher,

braun und stark, langsam und schwer,

sie haben Hörner und einen großen Schnüffel.

Das sind die Büffel.

Er geht auf zwei Beinen,

seine großen Eier sind nicht zu beneiden,

er sieht wie ein riesiger Vogel aus.

Das ist der Strauß.

Und nun zum Schluss,

man kann geben ihm vieles, auch einen Kuss,

er ist böse, gut, witzig, gehässig, nett; wär hätte das gedacht.