Tödlicher Fetisch Teil 3 - Frederique La Rouge - ebook

Tödlicher Fetisch Teil 3 ebook

Frederique La Rouge

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Opis

Teil 3 Ein fesselnder BDSM-Thriller für den erwachsenen Leser. Erotisch, archaisch, ungewöhnlich – eben Frederique La Rouge! Pascal Mendoza ist ein faszinierender, charismatischer, narzisstischer Gentleman, mit einer versteckten Vorliebe für grausame, sadistische BDSM-Spiele. Skrupellos frönt er seiner perversen Leidenschaft, im selbst dafür eingerichteten Zimmer seines Hauses. Mit perfider, krimineller Energie, setzt er seine, meist weiblichen Opfer unter Druck, macht sie gefügig und quält sie schließlich, um sich an ihrem Leid zu ergötzen. Sylvia Behringer, eine sehr attraktive Mitdreißigerin, ist eine berufstätige und treusorgende Ehefrau, deren Leben in geordneten Bahnen verläuft, und die ihren Ehemann niemals betrügen würde. Als ihre beiden Wege sich kreuzen, gerät Sylvia dennoch in Versuchung. Unversehens findet sie sich alsbald in einen Strudel perverser, sexueller Gewalt wieder, aus der es kaum mehr ein Entrinnen zu geben scheint. Während sie verzweifelt einen Ausweg aus ihrem Martyrium sucht, wird deutlich, dass auch ihr Ehemann seine düsteren Geheimnisse mit sich herumträgt. Schließlich fasst Sylvia einen folgenschweren Entschluss….

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Eine Geschichte von Frederique La Rouge

Tödlicher Fetisch Teil 3

Jugendschutzhinweis: Im realen Leben dürfen Erotik und sexuelle Handlungen jeder Art ausschließlich zwischen gleichberechtigten Partnern im gegenseitigen Einvernehmen stattfinden. In diesem E-Book werden fiktive erotische Phantasien geschildert, die in einigen Fällen weder den allgemeinen Moralvorstellungen noch den Gesetzen der Realität folgen. Der Inhalt dieses E-Books ist daher für Minderjährige nicht geeignet und das Lesen nur gestattet, wenn Sie mindestens 18 Jahre alt sind.

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1. digitale Auflage

Copyright © 2021 by Cruz Verlag, Rudolstadt

Cover-Foto: Cruz Verlag

ISBN ePub 978-3-96193-114-9

ISBN Mobi 978-3-96193-113-2

www.cruzverlag.de

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Kapitel 7

Die darauffolgende Woche verlief erstaunlich ereignislos. Pascal hatte sich nicht ein einziges Mal bei ihr gemeldet, und Sylvia wusste nicht recht, ob sie sich nun deshalb freuen sollte, oder ob es angebracht wäre, noch größere Befürchtungen zu hegen, weil Pascal bereits weitere Bosheiten ausheckte. 

Der Detektiv hatte seine Ermittlungen aufgenommen und begonnen Pascal zu beschatten, oder was er sonst noch so machte. Sylvias spärliches Fachwissen über die Detektivarbeit resultierte aus Kriminalromanen und sie hegte die vage Vermutung, dass dies, wenn es darauf ankäme, keine rechte Stütze wäre. Allerdings hatte der Ermittler bislang auch keinen nennenswerten Erfolg vorzuweisen gehabt. Es hatte keinerlei neue, tiefschürfende Erkenntnisse gegeben. Sie waren genausoweit wie vorher, hatte Sylvia missmutig festgestellt. Und wann immer ihr Smartphone klingelte, zuckte sie panisch zusammen. Sie litt furchtbar unter der ständigen Angst, dass Pascal sie erneut zu sich bestellen würde. 

Als Götz sich am Freitag nach dem Badminton verspätete, hatte sie schon bald ein merkwürdiges Gefühl beschlichen. Normalerweise hätte er gegen 22:00 Uhr zurück sein müssen, und nun war es bereits kurz nach halb elf. Erst, als die Wohnungstür endlich aufgeschlossen wurde, überkam sie Erleichterung. Du musst versuchen ruhiger zu werden, ermahnte sie sich selbst. So konnte es doch nicht weitergehen. Sie litt unter ihrer ständigen Anspannung. Es grenzte eigentlich an ein Wunder, dass ihre Nervosität und Fahrigkeit im Büro noch niemanden aufgefallen war. 

„Ach du Scheiße!“, entfuhr es ihr unwillkürlich, als sie Götz erblickte. Er stand in der Wohnzimmertür und stützte sich am Türrahmen ab. Sylvia sprang entsetzt auf und lief auf ihn zu. Er sah schrecklich aus. Seine Lippe war aufgeplatzt, an der Wange hatte er eine tiefe Schramme und schon jetzt war deutlich erkennbar, dass sein rechtes Auge spätestens am Morgen in allen Farben des Regenbogens schimmern würde. „Was um Himmels willen ist passiert?“

Götz stöhnte. Offenbar hatte er starke Schmerzen. „Kleine Warnung von Pascal, schätze ich.“ Er humpelte zur Couch und ließ sich kraftlos fallen. 

„Warte, ich hole Verbandszeug!“, erklärte Sylvia hastig.

Ungläubig beäugte Götz sie mit dem unversehrten Auge. Er würde bestimmt nicht abhauen.

In Ermangelung von Jod, hatte Sylvia sich kurzerhand mit einer Flasche Hochprozentigem bewaffnet, etwas üppig damit einen Wattebausch getränkt und tupfte nun damit dem heftig protestierenden und fluchenden Götz die Wunden sauber, in denen bereits Straßenstaub klebte.

„Sie haben mich verprügelt und zu Boden geschlagen!“, jammerte er. „Drei. Es waren drei. Oh, diese elenden Arschlöcher!“

„Haben sie etwas gesagt?“, erkundigte sich Sylvia, die den Staub mittlerweile entfernt hatte. Es hätte schlimmer kommen können. An der Lippe war letztlich nur ein Kratzer und für die Wange täte es ein kleines Pflaster. Nur das Auge, das wird morgen ein hübsches Veilchen geben, argwöhnte sie.

Doch der Schreck saß tief bei Götz. Allein die Tatsache, Opfer eines körperlichen Übergriffes geworden zu sein, schien an seinem Selbstvertrauen zu nagen.

„Ja! Es waren zweifelsfrei irgendwelche von ihm beauftragte Schergen. Ich soll mich um meinen eigenen Scheiß kümmern, haben sie gesagt, bevor sie abgehauen sind. Als wenn ich das nicht täte.“

Sylvia schmunzelte leicht über seinen letzten Satz: „Na wenigstens konnten sie deinen Sinn für Humor nicht verletzen“, grinste sie ihn an. Mühsam schielend, erwiderte er ihr Lächeln.

Dennoch konnte der Galgenhumor, den sie aufbrachten nicht die Panik kaschieren, die sich langsam über ihnen ausbreitete. Götz Verletzungen waren der handfeste Beweis, dass Pascal keine leeren Drohungen aussprach. Ohne es sich gegenseitig einzugestehen war ihnen klar; so ganz allmählich käme ein guter Zeitpunkt, es wirklich ein wenig mit der Angst zu tun zu bekommen. Sie würden sich wehren müssen. Aber wie, um alles in der Welt? 

Und als wäre der Tag noch nicht schlimm genug gewesen, vermeldete Götz Smartphone den Eingang einer Kurznachricht. Er angelte das Gerät aus seiner Tasche und wischte über das Display um die die Nachricht abzurufen. Götz wurde kreidebleich und Sylvia sah ihn erschrocken an „Was ist?“, fragte sie beunruhigt.

„Das kann nicht sein! Woher hat dieser Scheißkerl bloß…?“, er beendete den Satz nicht, aber Sylvia ahnte auch so was er meinte; er hatte überlegt, woher Pascal seine Mobilfunknummer haben könnte. Aber das war im Moment auch nicht weiter wichtig. „Was will er?“, fragte sie deshalb nur.

„Was er will? Hör dir diesen kranken Scheiß einmal an. Er schreibt: Hallo Götz, da Deine Frau Dich also ins Bild gesetzt hat, obwohl ich ihr davon abriet, und Du anscheinend ziemlich neugierig auf mich zu sein scheinst, rege ich an, dass ihr beide morgen um früh um elf zu mir kommt. Es ist an der Zeit, dass wir uns näher kennen lernen sollten. Also sei lieb und tu Deiner Frau den Gefallen. Schließlich wollen wir doch alle nur ihr Bestes!“

Götz erkannte die blanke Furcht in den Augen seiner Frau, als sie sagte: „Tu das nicht. Ich weiß nicht was er von dir will, aber geh nicht hin. Er erpresst mich, nicht dich! Lass dich da nicht auch noch mit hineinziehen.“

Götz nahm sie in den Arm und blickte ihr, mit seinem funktionstüchtigen Auge in die ihren. „Aber das habe ich doch schon lange. Er erpresst dich; also erpresst er irgendwie auch mich. Und wenn du recht hast mit deiner Vermutung, dass er das Video an deinen Chef weiterleitet, wenn du nicht gehorchst, dann würde er es vielleicht wirklich machen, wenn ich nicht mit dir bei ihm auftauche. Außerdem müssen wir etwas gegen ihn unternehmen. Wir treten auf der Stelle, merkst du das nicht? Ich weiß noch nicht was wir tun sollen, aber je besser wir ihn kennen, umso wahrscheinlicher ist es, dass uns ein vernünftiger Plan einfällt.“

„Glaub mir, du willst ihn nicht kennenlernen!“, meinte Sylvia, ahnte jedoch ihren Mann nicht überzeugen zu können. Sein Entschluss schien festzustehen.