Neue Welt Mundus Novus - Amerigo Vespucci - ebook

Neue Welt Mundus Novus ebook

Amerigo Vespucci

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Opis

Während Columbus bis zu seinem Tod wahrscheinlich davon ausgeht, er habe den Seeweg nach Asien gefunden, ist Amerigo Vespucci der richtigen Überzeugung, dass es sich bei den neu entdeckten Küstenlandschaften um einen eigenen Kontinent handeln müsse. In seinen in Briefform überlieferten Reiseberichten Mundus Novus und Vier Seefahrten, die zu seinen Lebzeiten nie angezweifelt worden sind, betont er dies immer wieder – bis der Kartograph Martin Waldseemüller zusammen mit dem Humanisten Matthias Ringmann 1507 eine Weltkarte veröffentlicht, die den neuen Kontinent erstmals aufnimmt und mit dem Namen versieht: "America".

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Dipl.-Geograph Uwe Schwarz,

geb. 1955, betreibt sein Büro GeoFan in Königswinter-Oberdollendorf. Studium an der Universität Bonn. Zahlreiche Veröffentlichungen und Vorträge in Kartographie-, Geographie-, Entdeckungs- und Reisegeschichte, Exkursionen und Beratungstätigkeiten bei Ausstellungen. Eigene Buchpublikationen zur Entdeckungsgeschichte Amerikas und zur Darstellung Kölns und seines Umlandes in alten Karten.

Amerigo Vespucci

(1454–1512) wurde in Florenz geboren und stand als Kaufmann in den Diensten des Handelshauses der Medici. Diese entsandten ihn 1491 in ihre Filiale nach Sevilla, um bei der Ausrüstung für Columbus’ erste Expedition zu helfen. 1497 soll er zum ersten Mal an einer Seefahrt nach Amerika teilgenommen haben. Auf seinen Seefahrten in den Jahren 1499–1500 und 1501–1502 erkundete er weite Teile der nordöstlichen und brasilianischen Küste Südamerikas und entdeckte dabei 1499 den Amazonas. In den überlieferten Briefen schildert Vespucci lebhaft seine Beobachtungen bzgl. Flora und Fauna sowie die Sitten und Gebräuche der Einheimischen. 1503–1504 soll er eine vierte Seefahrt in die Neue Welt unternommen haben, ohne aber auf Neuland zu treffen. Noch vier Jahre vor seinem Tod wird Vespucci zum »Piloto Mayor« (Chefnavigator und Chefkartograph) der spanisch / kastilischen Überseehandelsgesellschaft in Sevilla ernannt.

Zum Buch

»Nun in Wahrheit wurden diese Teile der neuen Welt besonders erkundet und ein weiterer Teil von Americus Vesputius entdeckt … und es ist nicht einzusehen, warum jemand es verbieten sollte, das neue Land Amerige, Land des Americus, zu nennen, nach seinem Entdecker Americus, einem besonders scharfsinnigen Mann, oder America, da sowohl Europa als auch Asien ihre Namen von Frauen haben …«

Matthias Ringmann / Martin Waldseemüller

Während Columbus drei Jahre vor der sensationellen Nachr icht Vespuccis in dem von ihm zunächst angenommenen Indien einen neuen Erdteil sieht, erblickt Vespucci später ebenfalls in den neu entdeckten Küstenlandschaften einen eigenen Kontinent. In seinen in Briefform überlieferten Reiseberichten Mundus Novus und Die vier Seefahrten, die zu seinen Lebzeiten nie angezweifelt worden sind, betont er dies immer wieder – bis der Kartograph Martin Waldseemüller zusammen mit dem Humanisten Matthias Ringmann 1507 eine Weltkarte veröffentlicht, die den neuen Kontinent erstmals aufnimmt und mit dem Namen versieht: »America«.

Mit einer ausführlichen Einleitung zu den Hintergründen der Reiseberichte, der Entdeckung Amerikas und einem kommentierten Kartenteil von Uwe Schwarz.

Kein Ereignis in der Entdeckungsgeschichte hat vor allem die Völker Europas so beeindruckt und bewegt wie die Entdeckung der Neuen Welt – Amerikas.

Werfen wir heute einen Blick auf die Weltkarte oder noch besser auf den Globus, so ist es selbstverständlich, dass zwischen Europa im Osten und Asien im Westen der amerikanische Doppelkontinent (Nord- und Mittelamerika, Südamerika) platziert ist. Keineswegs war das immer so. Denn als Christoph Columbus am 12. Oktober 1492 auf seiner Westfahrt nach Indien (damals synonym für Mittel- und Ostasien) die zu den Bahamas gehörige Insel Guanahani (San Salvador) erreichte, betrat er erstmals amerikanischen Boden zunächst in dem Glauben, auf den Fernen Osten Asiens getroffen zu sein.

Nach der Befahrung vor der sich weiter nach Südwesten streckenden südamerikanischen Küste zog Amerigo Vespucci den richtigen Schluss, dass es sich hier nicht um einen Teil Asiens handeln könne, sondern um eine selbstständige Landmasse. Demnach war auf dem von Europa nach Asien westwärts gerichteten Seeweg ein neuer Erdteil entdeckt, der den Weg nach Asien bis zur ersten Weltumsegelung durch Ferdinand Magellans Flotte (1519–1522) zunächst noch versperrte. Im Mundus-Novus-Brief greift diese Erkenntnis, als sensationelle Nachricht schnell um sich.

DIE 100 BEDEUTENDSTEN ENTDECKER

Amerigo Vespucci

Amerigo Vespucci

Mundus Novus

Neue Welt

und

Die vier Seefahrten

Mit 7 Karten

Herausgegeben vonUwe Schwarz

Bibliografische Information der Deutschen NationalbibliothekDie Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://dnb.d-nb.de abrufbar.

Es ist nicht gestattet, Abbildungen und Texte dieses Buches zu scannen, in PCs oder auf CDs zu speichern oder mit Computern zu verändern oder einzeln oder zusammen mit anderen Bildvorlagen zu manipulieren, es sei denn mit schriftlicher Genehmigung des Verlages.

Alle Rechte vorbehalten

© by Edition Erdmann in der Verlagshaus Römerweg GmbH, Wiesbaden 2014Der Text basiert auf der Ausgabe marixverlag, Wiesbaden 2014Der Text wurde behutsam revidiertnach der Ausgabe Edition Erdmann Stuttgart 1992.© der Mundus Novus-Übersetzung von Robert Wallisch bei:Edition Woldan, Band 5, Wien 2012 (3., überarbeitete Auflage).Lektorat: Dietmar Urmes, BottropCovergestaltung: Groothuis. Gesellschaft der Ideen und Passionen mbHHamburg BerlinBildnachweis: Südamerikanischer Urwald.Farblithographie, 1911. © akg-images GmbH, BerlineBook-Bearbeitung: Bookwire GmbH, Frankfurt am Main

ISBN: 978-3-8438-0478-3

www.verlagshaus-roemerweg.de/Edition_Erdmann/

»Nun in Wahrheit wurden diese Teile der neuen Welt besonders erkundet und ein weiterer Teil von Americus Vesputius entdeckt … und es ist nicht einzusehen, warum jemand es verbieten sollte, das neue Land Amerige, Land des Americus, zu nennen, nach seinem Entdecker Americus, einem besonders scharfsinnigen Mann, oder America, da sowohl Europa als auch Asien ihre Namen von Frauen haben …«

Martin Waldseemüller/Matthias Ringmann

INHALT

EINFÜHRUNG

Amerika vor und bei seiner Wiederentdeckung Entwicklungsstränge seiner Entdeckungsgeschichte bis Columbus und Vespucci

KARTENTEIL

MUNDUS NOVUS

MUNDUS NOVUS

Albericus vespucius Laurentio Petri de medicis salutem plurimam dicit.

EINE NEUE WELT

Brief des Amerigo Vespucci an Lorenzo di Pier Francesco de’ Medici

DIE VIER SEEFAHRTEN

DIE ERSTE SEEFAHRT (1497)

DIE ZWEITE SEEFAHRT (1499)

DIE DRITTE SEEFAHRT (1501)

DIE VIERTE SEEFAHRT (1503)

PERSONEN MIT LEBENSDATEN

EINFÜHRUNG

Amerika vor und bei seiner WiederentdeckungEntwicklungsstränge seiner Entdeckungsgeschichtebis Columbus und Vespucci

Kein Ereignis in der Entdeckungsgeschichte hat vor allem die Völker Europas so beeindruckt und bewegt wie die Entdeckung der Neuen Welt – Amerikas. Doch schon lange vor Columbus gibt es erste Entdeckungsfahrten, die den amerikanischen Doppelkontinent aus westlicher und östlicher Richtung gewollt oder ungewollt ansteuerten, wie wir aus Zeugnissen der Antike und des Mittelalters wissen. Aber auf einen noch wesentlich längeren Zeitraum müssen wir zurückblicken, als die ersten Einwanderer in das menschenleere Amerika vordrangen und es sukzessive besiedelten.

ERSTE EINWANDERER UND UREINWOHNER

Woher kamen sie? Wann kamen sie?

Die erste Frage nach der geographischen Herkunft der Ureinwohner lässt sich eindeutiger beantworten als die zweite Frage nach dem genauen Datum der Einwanderung.

Und wie war es überhaupt möglich, dass Menschen vor 40 000 oder sogar 70 000 Jahren den amerikanischen Erdteil betreten konnten, ohne im Besitz von hochseetüchtigen Schiffen zu sein?

Diese Problematik beleuchtet der Geograph und Klimatologe Wilhelm Lauer (1981) von zwei natur- respektive klimageographischen Aspekten her. Der erste Aspekt erklärt die Ankunft der ersten Menschen auf amerikanischem Boden, der zweite die Wanderbewegung in den Kontinent.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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