Mutter töten - Jürg Amann - ebook

Mutter töten ebook

Jürg Amann

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Opis

In vier miteinander verknüpften Erzählungen rollt Jürg Amann die prekäre Beziehung eines Mannes zu seiner Mutter auf: "Die Reise" des Knaben mit der Mutter führt in den Süden, ins Heimatdorf des Großvaters, das heißt in ihre Herkunft zurück, und gibt eine Ahnung davon, was es bedeutet, "nie gewollt" gewesen zu sein; im darauffolgenden "Nachtstück" wird das heranwachsende Brüderpaar vom übermächtigen Bild der mit harten Strafen, aber auch mit ihrem Selbstmord drohenden Mutter verfolgt; in "Mutter töten" sieht sich der erwachsene Sohn mit der Bitte der hinfällig Gewordenen um Sterbehilfe konfrontiert, seine zwischen Verständnis, Pflichtbewußtsein und Kindesliebe schwankenden Gefühle werden immer mehr zur tiefen Zuneigung; in einem poetischen "Requiem" der respekt- und liebevollen Erinnerung wird schließlich Frieden gemacht, kommt es zur endgültigen Versöhnung, im wörtlichen Sinn.

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Liczba stron: 85

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Jürg Amann: Mutter töten

Jürg Amann

MUTTER TÖTEN

© 2003

HAYMON verlag

Innsbruck-Wien

www.haymonverlag.at

Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie, Mikrofilm oder in einem anderen Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Abhängig vom eingesetzten Lesegerät kann es zu unterschiedlichen Darstellungen des vom Verlag freigegebenen Textes kommen.

ISBN 978-3-7099-7621-0

Umschlag: Benno Peter

Dieses Buch erhalten Sie auch in gedruckter Form mit hochwertiger Ausstattung in Ihrer Buchhandlung oder direkt unter www.haymonverlag.at.

In memoriam R. A. -N

(1922 - 2002)

I

DIE REISE

»Du sollst Vater und Mutter ehren.«

Viertes Gebot

Als im Herbst 1956 der jährlich zu dieser Jahreszeit von uns mit der Post erwartete Jutesack mit den Kastanien nicht kam, war es noch eine Vermutung, als zwei Monate später auch das gewohnte Weihnachtspaket mit den Torrone-Stengeln, den Amaretti und dem Panettone ausblieb, galt es in der Familie als ausgemacht, dass der Tessiner Grossvater gestorben war. Als der Vater, wieder ein paar Monate später, nachdem er endlich eine Telefonnummer hatte ausfindig machen können, für seine Frau, meine Mutter, die das unehelich geborene Kind des uns seit jeher immer wieder in Richtung Süden Entschwundenen und nun offenbar endgültig auch von der Erdoberfläche Verschwundenen war, unter einem Vorwand, in vorher auswendig gelernten italienischen Worten, dort nach ihm fragte, kam die Bestätigung: Il signor Galli e morto.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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