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Einsamkeit gilt als gesellschaftliches Problem. Prof. Dr. Georg Juckel und Prof. Dr. Paraskevi Mavrogiorgou setzen dem einen Perspektivwechsel entgegen: Einsamkeit ist nicht nur ein soziales Defizit, sondern auch eine elementare Dimension des Menschseins. Ausgehend von der Grunderfahrung, dass der Mensch als Einzelner geboren wird und als Einzelner stirbt, erkunden die beiden Fachärzte das spannungsreiche Verhältnis von Ich und Wir, Autonomie und Zugehörigkeit, Rückzug und Gemeinschaft. Sie zeigen, warum es heute schwerfällt, dieses Gleichgewicht zu wahren, und wie soziale, kulturelle und digitale Entwicklungen negative Formen des Alleinseins bis hin zu schmerzhafter Verlassenheit begünstigen. Statt aber bei Diagnose und Alarmismus stehenzubleiben, entwerfen sie eine konstruktive Perspektive: Einsamkeit als inneren Raum von Sammlung, Reife und Freiheit, aus dem echte Verbundenheit überhaupt erst erwachsen kann. Klar, fundiert und offen für spirituelle Resonanzen zeigt das Buch: Wer Zeiten der Einsamkeit anzunehmen weiß, findet im reifen Alleinsein zu einem glücklichen und sinnerfüllten Sein.
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Liczba stron: 297
Rok wydania: 2026
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