Die Verwandlung von Franz Kafka. Königs Erläuterungen. - Volker Krischel - ebook

Die Verwandlung von Franz Kafka. Königs Erläuterungen. ebook

Volker Krischel

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Opis

Königs Erläuterung zu Franz Kafka: Die Verwandlung - Textanalyse und Interpretation mit ausführlicher Inhaltsangabe und Abituraufgaben. In einem Band bieten dir die neuen Königs Erläuterungen alles, was du zur Vorbereitung auf Referat, Klausur, Abitur oder Matura benötigst. Das spart dir lästiges Recherchieren und kostet weniger Zeit zur Vorbereitung. Alle wichtigen Infos zur Interpretation. - von der ausführlichen Inhaltsangabe über Aufbau, Personenkonstellation, Stil und Sprache bis zu Interpretationsansätzen - plus 4 Abituraufgaben mit Musterlösungen und 2 weitere zum kostenlosen Download . sowohl kurz als auch ausführlich. - Die Schnellübersicht fasst alle wesentlichen Infos zu Werk und Autor und Analyse zusammen. - Die Kapitelzusammenfassungen zeigen dir das Wichtigste eines Kapitels im Überblick - ideal auch zum Wiederholen. . und klar strukturiert. - Ein zweifarbiges Layout hilft dir Wesentliches einfacher und schneller zu erfassen. - Die Randspalte mit Schlüsselbegriffen ermöglichen dir eine bessere Orientierung. - Klar strukturierte Schaubilder verdeutlichen dir wichtige Sachverhalte auf einen Blick. . mit vielen zusätzlichen Infos zum kostenlosen Download.

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Liczba stron: 98




KÖNIGS ERLÄUTERUNGEN

Band 432

Textanalyse und Interpretation zu

Franz Kafka

DIE VERWANDLUNG

Von Volker Krischel

Alle erforderlichen Infos für Abitur, Matura, Klausur und Referat plus Musteraufgaben mit Lösungsansätzen

Zitierte Ausgaben: Kafka, Franz: Die Verwandlung. Erzählung. Husum/Nordsee: Hamburger Lesehefte Verlag, 2010 (Hamburger Leseheft Nr. 187, Heftbearbeitung: Gerd Eversberg, Textverweise sind mit HL gekennzeichnet). Kafka, Franz: Die Verwandlung. Nachwort von Egon Schwarz. Stuttgart: Reclam, 2001 (Universal-Bibliothek Nr. 9900, Textverweise sind mit R gekennzeichnet).

Über den Autor dieser Erläuterung: Volker Krischel, geb. 1954, arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Geschichte, katholischen Theologie, Erziehungswissenschaften, klassischen Archäologie, Kunstgeschichte und Geografie mehrere Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter – besonders im Bereich der Museumspädagogik – am Württembergischen Landesmuseum Stuttgart. Heute ist er als Oberstudienrat in Gerolstein, Eifel, tätig.   Er hat mehrere Arbeiten zu Autoren der neueren deutschen Literatur sowie zur Museums- und Unterrichtsdidaktik veröffentlicht.

Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Verlages. Hinweis zu § 52 a UrhG: Die öffentliche Zugänglichmachung eines für den Unterrichtsgebrauch an Schulen bestimmten Werkes ist stets nur mit Einwilligung des Berechtigten zulässig.

3. Auflage 2013

ISBN 978-3-8044-6941-9

© 2005, 2011 by C. Bange Verlag, 96142 Hollfeld Alle Rechte vorbehalten! Titelabbildung: © Panthermedia

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INHALT

1. Das Wichtigste auf einen Blick – Schnellübersicht

2. Franz Kafka: Leben und Werk

2.1 Biografie

2.2 Zeitgeschichtlicher Hintergrund

Die „Dreinationenstadt“ Prag

Theodor Herzls Idee eines Judenstaates

2.3 Angaben und Erläuterungen zu wesentlichen Werken

3. Textanalyse und -interpretation

3.1 Entstehung und Quellen

3.2 Inhaltsangabe

Gregor Samsas Verwandlung in einen Käfer (Kapitel I, HL S. 5–19/R S. 5–23)

Die Veränderungen in der Familie (Kapitel II, HL S. 19–35/R S. 24–44)

Gregors Isolation und Tod (Kapitel III, HL S. 35–50/R S. 44–63)

3.3 Aufbau

Die Grundstruktur der Handlung

Übersicht und Chronologie der Kapitel

3.4 Personenkonstellation und Charakteristiken

Gregor Samsa

Gregors Schwester Grete

Gregors Vater

Gregors Mutter

Der Prokurist

Die drei Zimmerherren

3.5 Sprachliche und sachliche Erläuterungen

3.6 Stil und Sprache

3.7 Interpretationsansätze

4. Rezeptionsgeschichte

5. Materialien

6. Prüfungsaufgaben mit Musterlösungen

Aufgabe 1 **

Aufgabe 2 **

Aufgabe 3 *

Aufgabe 4 *

Literatur

Zitierte Ausgaben

Lernhilfen, Kommentare, Arbeitsmaterial für Schüler

Sekundärliteratur

Rezensionen

Sonstige Literatur

Materialien im Internet

Verfilmungen

1.Das Wichtigste auf einen Blick – Schnellübersicht

Damit sich der Leser in diesem Band schnell zurechtfindet und das für ihn Interessante gleich entdeckt, hier eine kurze Übersicht.

Das 2. Kapitel beschreibt Kafkas Leben und stellt den zeitgeschichtlichen Hintergrund vor:

Franz Kafka lebte von 1883 bis 1924, die meiste Zeit in Prag, das damals zum Vielvölkerstaat Österreich gehörte.

Prag ist in dieser Zeit geprägt durch die Konflikte zwischen seinen drei Hauptbevölkerungsgruppen, den Tschechen, den Deutsch-Österreichern und den Juden. Theodor Herzl entwickelt die Idee eines eigenen Judenstaates. Der neue Beruf des Angestellten entsteht.

Die Verwandlung, eine von Kafkas Erzählungen, ist 1912 entstanden und wurde 1915 erstmals veröffentlicht. Neben seinem erzählerischen Werk besteht Kafkas Gesamtwerk auch aus Tagebüchern und Briefen.

Das 3. Kapitel bietet eine Textanalyse und -interpretation:

Die Verwandlung – Entstehung und Quellen:

In Die Verwandlung versucht Kafka, sich von seinem eigenen persönlichen, beruflichen und familiären Frust freizuschreiben.

Inhalt:

Die Erzählung umfasst 3 Kapitel.

Eines Morgens erwacht der Handlungsreisende Gregor Samsa und findet sich in ein riesiges Insekt verwandelt. Er muss nun erleben, wie seine Familie, für die er durch seinen ungeliebten Beruf gesorgt hatte, immer mehr gezwungen wird, ihr wahres Gesicht zu zeigen. Nach anfänglicher (scheinbarer) Sorge und „Akzeptanz“ wendet sie sich zunehmend von ihm ab und verleugnet immer mehr seine menschliche Existenz. Gregor muss aber auch seine eigene Lebenslüge erkennen. Er stirbt schließlich allein und abgeschoben und wird als „Unrat“ entsorgt.

Chronologie und Schauplätze

Die Erzählung spielt innerhalb nur weniger Monate. Schauplatz ist die Wohnung der Familie Samsa. Lediglich im letzten Abschnitt unternimmt die Familie nach Gregors Tod einen Ausflug ins Grüne.

Personen:

Die Hauptfiguren:

Gregor Samsa:

ca. 30 Jahre alt, unzufrieden mit seinem Beruf

autoritätsgläubig

unfähig zu kritischer Reflexion

gehemmtes Verhältnis zu Frauen

verantwortungsbewusst, autoritär

Grete (die Schwester):

verwöhntes bürgerliches 17-jähriges Mädchen

musikalisch, fürsorglich

realistisch

Vater:

zunächst: scheinbar schwächlicher älterer Mann

aber: autoritär und patriarchalisch

Mutter:

setzt sich für Gregor ein

aber: schwach und „ohnmächtig“

Die Statisten:Prokurist:

autoritär und intrigant

„Damenfreund“, Feigling

Die drei Zimmerherren:

selbstherrlich, devot

Die Personen werden ausführlich und in ihrer Beziehung zueinander vorgestellt.

Stil und Sprache Kafkas:

Kafkas Sprache steht im krassen Gegensatz zum geschilderten fantastischen Geschehen. Sie ist:

gehobene Alltagssprache

präzise, nüchtern

sachlich und sprachlich genau

Auch sein Erzählstil ist eigenwillig:

monoperspektivisches Erzählen

innerer Monolog

szenisch

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlichster Deutungsversuche.

Vier Interpretationsansätze werden vorgestellt:

Die Verwandlung ist

eine stark autobiografische Erzählung

eine Metapher für das Judentum

eine sozial- und gesellschaftskritische Schrift

eine grotesk-komische Schrift.

2.Franz Kafka: Leben und Werk

Franz Kafka (1883–1924) © ullstein bild

2.1Biografie[1]

Jahr

Ort

Ereignis

Alter

3. Juli 1883

Prag

Franz Kafka wird als 1. Kind des deutsch-jüdischen Kaufmanns Hermann Kafka (1852–1931) und seiner Frau Julie, geb. Löwy, (1856–1934) geboren.

1889–1893

Besuch der „Deutschen Knabenschule am Fleischmarkt“; Geburt der Schwestern Gabriele, genannt Elli (1889), Valerie, genannt Valli (1890), Ottilie, genannt Ottla (1892); die jüngeren Brüder Georg (1885) und Heinrich (1887) sterben bereits im Kindesalter.

6–10

1893–1901

Besuch des humanistischen „K. K. Staatsgymnasiums mit deutscher Unterrichtssprache in Prag-Altstadt“, in dieser Zeit entstehen Frühwerke, die später von Kafka vernichtet werden.

10–18

1896

Bar-Mizwa

13

1900

Triesch Roztok bei Prag

Ferien bei seinem Lieblingsonkel, dem Landarzt Siegfried Löwy in Triesch, Sommerferien mit den Eltern in Roztok bei Prag.

17

1901

Norderney, Helgoland

Abitur, Ferien mit seinem Onkel Siegfried Löwy auf Norderney und Helgoland; Studienbeginn an der „Deutschen Universität Prag“, zunächst Chemie, dann Jura, nebenbei hört er kunstgeschichtliche Vorlesungen.

18

1902

Prag

Germanistikstudium, ab dem Wintersemester Fortführung des Jurastudiums; erste Begegnung mit Max Brod (1884–1968).

19

1903

Weißer Hirsch bei Dresden

Rechtshistorische Staatsprüfung; Aufenthalt im Naturheilsanatorium in Weißer Hirsch bei Dresden, danach in Südböhmen; Arbeit am verschollenen Roman Das Kind und die Stadt.

20

1904

Prag

Beginn der Arbeit an Beschreibung eines Kampfes, Erzählungen, Skizzen und Prosagedichte.

21

1905

Zuckmantel

Im Sommer: Sanatorium Schweinburg in Zuckmantel, im Winter: Beginn der regelmäßigen Zusammenkünfte mit den Freunden Oskar Baum, Felix Weltsch und Max Brod.

22

1906

Prag

Volontariat in einer Advokatur, Promotion zum Dr. jur., Hochzeitsvorbereitungen auf dem Lande

23

1906–1907

Prag

„Rechtspraxis“ zunächst beim Landgericht, dann beim Strafgericht.

23–24

1907

Prag

Ab Oktober: Aushilfskraft in der Assicurazioni Generale in Prag.

24

1908

Prag Tetschen Cernosic

Erste Veröffentlichung: 8 Prosastücke aus dem späteren Band Betrachtung in der Zeitschrift Hyperion; Eintritt als „Aushilfsbeamter“ in die „Arbeiter-Unfall-Versicherungsanstalt“ für das Königreich Böhmen in Prag, erste Dienstreise nach Tetschen und Cernosic; Beginn der engen Freundschaft mit Max Brod.

25

1909

Riva Tetschen Pilsen

Ferienreise mit Max und Otto Brod nach Riva am Gardasee; zahlreiche Dienstreisen (Tetschen, Pilsen, Maffersdorff); Aeroplane in Brescia, Beginn der Tagebücher.

26

1910

Prag Paris

Ernennung zum „Anstaltsconcipisten“; Besuch von Wahlversammlungen und sozialistischen Massenveranstaltungen sowie einer jiddischen Schauspieltruppe; Ferienreise mit Max und Otto Brod nach Paris.

27

1911

Friedland Italien Paris Erlenbach bei Zürich

Dienstreisen u.a. nach Friedland, Reichenberg und Grottau; Ferienreise mit Max Brod an die oberitalienischen Seen und nach Paris; Aufenthalt im Naturheilsanatorium Fellenberg in Erlenbach bei Zürich; stiller Teilhaber an einer Asbestfabrik; Leidenschaft für das jiddische Theater, Freundschaft mit dem jiddischen Schauspieler Jizchak Löwy, Beschäftigung mit dem Judentum.

28

1912

Prag Weimar Harz

Erste Fassung des Verschollenen; Ferienreise mit Max Brod nach Weimar, Aufenthalt im Naturheilsanatorium „Just’s Jungborn“ im Harz; Zusammenstellung des ersten Bandes Betrachtung; lernt im Hause Brod Felice Bauer kennen, Beginn der Korrespondenz mit ihr; Das Urteil, Die Verwandlung.

29

1913

Prag Wien

Ernennung zum „Vice-Sekretär“; verschiedene Treffen mit Felice Bauer, Heiratsantrag an Felice Bauer; Begegnung mit Grete Bloch und Beginn der Korrespondenz; Dienstreisen mit seinem Vorgesetzten nach Wien; Heirat Max Brods; Der Heizer.

30

1914

Berlin

Offizielle Verlobung mit Felice Bauer; Verlockung im Dorf, Aussprache mit Felice Bauer im Berliner Hotel „Askanischer Hof“, Lösung der Verlobung; Beginn der Arbeit am Proceß, In der Strafkolonie.

31

1915

Ungarn Frankenstein

Erstes Wiedersehen mit Felice Bauer; Reise nach Ungarn; Sanatoriumsaufenthalt in Frankenstein bei Rumburg; Carl Sternheim gibt die mit dem Fontanepreis verbundene Geldsumme an Kafka weiter.

32

1916

Marienbad München

Ferien mit Felice in Marienbad (inoffizielle Verlobung); öffentliche Lesung in München; Der Gruftwächter, Fragmente von Der Jäger Graccus, mehrere Erzählungen, u.a. Ein Landarzt.

33

1917

Prag

Ein Bericht für eine Akademie, Die Sorge eines Hausvaters, Beim Bau der Chinesischen Mauer; zweite offizielle Verlobung mit Felice; erster Blutsturz, Beginn der Lungentuberkulose; Entlobung von Felice.

34

1918

Hebräischstudien.

35

1919

Schlesien Prag

Verlobung mit Julie Wohryzek; Brief an den Vater; Felice Bauer heiratet.

36

1920

Matliary

Beförderung zum „Anstaltssekretär“; Entlobung mit Julie Wohryzek; erster Entwurf zu Das Schloss; Sanatoriumsaufenthalt in Matliary (Hohe Tatra); Freundschaft mit Robert Klopstock; Begegnung mit Milena Jesenská.

37

1921

Prag

Erstes Leid.

38

1922

Prag

Ein Hungerkünstler, Fürsprecher, Beginn mit der Arbeit am Schloss; Beförderung zum „Obersekretär“, vorzeitige krankheitsbedingte Pensionierung; letzte Begegnung mit Milena Jesenská.

39

1923

Berlin

Hebräischstudien; lernt Tile Rößler und Dora Diamant (Dymant) kennen; Übersiedlung nach Berlin zusammen mit Dora Diamant; Eine kleine Frau, Der Bau.

40

1924

Prag Kierling Berlin

Rückkehr nach Prag; Josefine, die Sängerin; Diagnose Kehlkopftuberkulose; in Begleitung Klopstocks und Dora Diamants ins Sanatorium Hoffmann in Kierling bei Klosterneuburg; Doras Vater verweigert seine Zustimmung zur Eheschließung; Kafka stirbt am 3. Juni, einen Monat vor seinem 41.Geburtstag.

40

1925

Berlin

Max Brod gibt den Proceß heraus.

1942

Chelmno

Tod der Schwestern Elli und Valli im Vernichtungslager Chelmno (Kulmhof).

1943

Auschwitz

Tod der Schwester Ottla im Vernichtungslager Auschwitz.

1944

Ravensbrück Auschwitz

Tod Milena Jesenskás im Konzentrationslager Ravensbrück und Grete Blochs in Auschwitz.

2.2Zeitgeschichtlicher Hintergrund[2]

ZUSAMMENFASSUNG

Die Widerspiegelung der „Vielvölkersituation“ der Habsburger Monarchie in Kafkas Heimatstadt Prag

Die identitätslose Situation der Juden

Die Idee eines eigenen jüdischen Staates

Der „Berufstyp“ des Angestellten entsteht

Die „Dreinationenstadt“ Prag