Anna - Weihnachten im Mühlental - Sarah Bosse - ebook

Anna - Weihnachten im Mühlental ebook

Sarah Bosse

0,0

Opis

Ein unvergessliches Weihnachtsfest Weihnachten steht vor der Tür und der Ponyhof im Mühlental liegt friedlich unter einer dicken Schneeschicht. Für Anna und ihre beste Freundin Luisa gibt es nichts Schöneres, als mit den Ponys Fee und Zorro durch die weiße Winterlandschaft zu reiten. Doch dann ist es mit der Ruhe plötzlich vorbei. Ein Unwetter zieht herauf. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, entdeckt Anna kurz vor dem Heiligen Abend Spuren im Stall. Hält sich etwa ein Fremder auf dem Hof versteckt?

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ISBN 978-3-649-62228-4 (eBook)eBook © 2010 Coppenrath Verlag GmbH & Co. KG, Hafenweg 30, 48155 MünsterAlle Rechte vorbehalten, auch auszugsweiseeBook Produktion: Bookwire GmbH 2014

ISBN 978-3-8157-5159-6 (Buch)© 2010 Coppenrath Verlag GmbH & Co. KG, Hafenweg 30, 48155 MünsterAlle Rechte vorbehalten, auch auszugsweiseRedaktion: Valerie FlakowskiIllustrationen: Stephan Baumannwww.coppenrath.de

Inhalt

Endlich Zimt und Nelken

Der Haussegen hängt schief

Weitere Überraschung

Schneeflöckchen

Der Sturm

Spuren im Schnee

Der Marder

Oje, du Fröhliche!

Pferde im Winter

Die Autorin

Der Illustrator

Weitere Leseempfehlungen

Missgelaunt schulterte Anna ihre Schultasche und stapfte die Treppe hinunter. Ihre Eltern saßen bereits in der Küche beim Frühstück.

Nur Annas älterer Bruder Robert ließ wieder auf sich warten. Er stand immer erst auf den letzten Drücker auf. Es grenzte an ein Wunder, dass er nicht ständig den Schulbus verpasste.

„Guten Morgen, Anna!“, rief Annas Mutter Isabel lächelnd.

„Was machst du denn für ein Gesicht?“

„Falls du es nicht bemerkt haben solltest, wir hatten jetzt drei Tage Regenwetter“, seufzte Anna und warf einen Blick aus dem Küchenfenster. Es war noch dunkel, trotzdem konnte man schon die düsteren Wolken erkennen, die sich am Himmel türmten. Anna zählte laut an den Fingern ab. „Sonntag, Montag, Dienstag, heute ist Mittwoch. Es gießt in einer Tour. Und da soll man keine schlechte Laune kriegen?“

Ihr Vater Rolf faltete die Zeitung zusammen. „Wenn es für dich ein Trost ist: Luisa und du, ihr braucht heute Mittag nicht mit dem Bus nach Hause zu fahren. Ich hole Oma vom Bahnhof ab, da kann ich euch gleich mitnehmen.“

„Na wenigstens etwas.“ Stöhnend ließ sich Anna auf einen Stuhl fallen, um sich Cornflakes in ihre Müslischüssel zu schütten.

Isabel reichte ihr die Milch. „Das Wetter ist wirklich zum Mäusemelken. Das ist kein Winter- und erst recht kein Weihnachtswetter.“

Anna dachte mit Wehmut an das letzte Jahr zurück, da hatte es tagelang geschneit.

„Wie sagte mein alter Herr immer?“ Rolf setzte ein schiefes Lächeln auf. „Münsterland ist Matschland.“

Anna schüttelte den Kopf. Auch wenn sie ihren Großvater sehr gemocht hatte, er war gestorben, als sie noch ein kleines Kind gewesen war, in diesem Punkt konnte sie ihm nicht recht geben. Wenn das Herbstlaub im Oktober in allen Farben leuchtete, gab es für sie nichts Schöneres, als auf ihrer Ponystute Fee durchs Münsterland zu reiten. Und im Sommer zirpten die Grillen um die Wette und man hörte die Frösche im Bach quaken.

Fest entschlossen, sich von dem trüben Wetter nicht unterkriegen zu lassen, konnte es Anna mit einem Mal nicht erwarten, in die Schule zu kommen.

Dort standen alle Zeichen auf Weihnachten. In den letzten Tagen vor den Ferien ließen es alle ruhiger angehen. Sogar Annas strenger Englischlehrer Herr Bruns hatte britisches Gebäck wie Mince Pies und Scones mitgebracht und las ihnen ein Stück aus Charles Dickens A Christmas Carol vor. Auf Englisch, versteht sich, denn ein bisschen sollten sie dann ja doch noch lernen.

Als Anna nach dem Unterricht zusammen mit Luisa auf Rolf wartete, rieb sie sich stöhnend den Bauch. „Also, ich brauche heute kein Mittagessen mehr“, sagte sie zu ihrer Freundin, die ebenfalls auf dem Ponyhof wohnte. In einem alten Fachwerkspeicher betrieb ihre Mutter Adelheid eine Tierarztpraxis.

„Ich würde gern was Herzhaftes oder was Gesundes essen“, erwiderte Luisa. „Ich kann das süße Zeug nicht mehr sehen. Bei uns stehen schon seit Wochen Spekulatius herum. Und Mama macht mir abends andauernd Kirschpunsch, weil ich einmal gesagt habe, dass er lecker schmeckt. Mittlerweile hängt mir das Gesöff aber zum Hals raus.“ Luisa verzog den Mund, als hätte sie in eine Zitrone gebissen.

Anna runzelte die Stirn. Bei ihnen zu Hause war bisher keine echte Weihnachtsstimmung aufgekommen. Isabel hatte kaum Zeit, sich um die Dekoration zu kümmern. Und so war es neben den Basteleien, die Anna aus der Schule mitgebracht hatte, bei einigen Kerzen und Holzsternen auf der Fensterbank im Wohnzimmer geblieben. Auch zum Plätzchenbacken hatte Isabel keine Gelegenheit gehabt. Also hatte Anna es allein versucht, aber nachdem die erste Fuhre missraten war, hatte sie es gleich wieder aufgegeben. In diesem Moment ertönte die Hupe von Rolfs Geländewagen und riss Anna aus den Gedanken. Da sich ihr Vater verspätet hatte, erreichten sie den Bahnhof erst, als der Zug aus Münster bereits eingefahren war. Es waren nur wenige Leute auf dem Gleis, deshalb entdeckten sie die Großmutter sofort. Sie musste aus dem letzten Wagen ausgestiegen sein und kam mit schnellen Schritten auf sie zu. Hinter sich her zog sie einen kleinen Koffer.

Anna musste grinsen. Das war unverkennbar Oma Lore. Sie lief meistens ein klein wenig vornübergebeugt, als wolle ihr Oberkörper schneller vorwärts als der Rest. Ihre Großmutter musste sich auf die Zehenspitzen stellen, um Rolf zu umarmen. Anna hielt sie zunächst auf Armeslänge von sich und betrachtete sie eingehend. „Anna, Anna, du bist mir ja inzwischen über den Kopf gewachsen!“, rief sie lachend. „Nicht, dass du irgendwann die ganze Familie überragst!“ „Keine Sorge, Oma“, antwortete Anna und ließ sich drücken. „Ich bin doch keine Giraffe.“

Die Großmutter warf den Kopf in den Nacken. „Na, eine Giraffe, die fehlte noch in eurem Minizoo.“

Dann begrüßte sie auch Luisa und gemeinsam gingen sie zurück zum Parkplatz.

„Nanu, ein neues Auto?“, rief Oma Lore erstaunt. „War euer altes nicht mehr gut genug? Müsst ihr denn nicht sparen, wo ihr könnt?“

„Aber, Mutter, den Geländewagen haben wir schon eine ganze Weile“, erklärte Rolf. „Wir brauchen einen starken Wagen, mit dem wir problemlos die Pferdeanhänger ziehen können.“ Rolf warf Anna und Luisa einen vielsagenden Blick zu und verdrehte die Augen. Das ging ja gut los!

Zu Hause brachte Rolf den Koffer ins Gästezimmer, wo Anna am Tag zuvor das Bett frisch bezogen hatte. Weil jetzt keine Blumen im Garten wuchsen, hatte sie ein Usambaraveilchen aus dem Wohnzimmer auf den Nachttisch gestellt. Ihre Oma betrachtete die kleine violette Blume missmutig, sagte aber nichts.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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