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Über 375 Menschen wurden in den USA durch das Innocence Project nach Jahren im Gefängnis freigesprochen – manche saßen Jahrzehnte für Verbrechen, die sie nicht begangen hatten. Dieses Buch untersucht nicht die spektakulären Fälle, sondern die systemischen Muster: Wie kam es zu Fehlurteilen? Welche Rolle spielten fehlerhafte Zeugenidentifikationen, erzwungene Geständnisse, unzureichende Verteidigung und der Druck auf Staatsanwälte, Überzeugungen zu erzielen? Anhand ausgewählter Fälle rekonstruiert das Buch den Weg von der ursprünglichen Verhaftung über den Prozess bis zur DNA-gestützten Exoneration – und darüber hinaus: Wie leben Menschen nach solch einem Justizirrtum weiter? Welche Entschädigung gibt es für verlorene Jahre? Was passiert mit den Opfern, deren Fälle ungelöst bleiben? Das Buch folgt den Ermittlungen der Innocence-Project-Anwälte, zeigt die wissenschaftlichen Methoden der DNA-Analyse und beleuchtet die emotionalen und rechtlichen Kämpfe der Betroffenen. Es geht nicht um Schuld oder Unschuld einzelner Akteure, sondern um strukturelle Schwächen: überlastete Pflichtverteidiger, Augenzeugen unter Stress, veraltete forensische Methoden, institutioneller Widerstand gegen Revision. Das Buch fragt: Was sagt es über ein Justizsystem aus, wenn Unschuldige verurteilt werden? Wer trägt Verantwortung? Und wie können solche Fehler verhindert werden? Eine nüchterne, respektvolle Analyse über Gerechtigkeit, menschliche Fehlbarkeit und die Notwendigkeit systemischer Reform.
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Liczba stron: 207
Rok wydania: 2026
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