Siegernahrung - Novak Djokovic - ebook

Siegernahrung ebook

Novak Djoković

0,0

Opis

Im Jahr 2011 gewann Novak Djokovic 10 Titel, 3 Grand Slams und 43 aufeinanderfolgende Matches und spielte damit die erfolgreichste Saison, die jemals im Tennis absolviert wurde. Aber wie konnte ein Sportler, der zuvor von Atemproblemen und Verletzungen geplagt wurde, plötzlich die Nummer 1 der Weltrangliste werden? Die Antwort ist verblüffend: Er stellte seine Ernährung um. In Siegernahrungbeschreibt Djokovic, wie er den Bombenangriff auf seine Heimatstadt Belgrad überlebte und von einem der Kriegs-Kinder zum Tennisstar wurde. Im Fokus dieses Ratgebers steht jedoch die Diät, die ihn aus der Mittelklasse an die absolute Spitze katapultierte: Djokovic liebte Brot und Pasta, vor allem aber die Pizza aus dem Restaurant seiner Familie unwissend, dass sein Körper Bestandteile des Weizens nicht verarbeiten kann. Erst als er anfing, auf glutenhaltige Nahrung zu verzichten, konnte er sich gleich zwei Kindheitsträume erfüllen: den Wimbledon-Sieg und die Position 1 in der Tennis-Weltrangliste. Dieses Buch verhilft dem Leser mit Wochen-Menüs, Ernährungstips und einfachen Rezepten durch glutenfreie Ernährung zu einem besseren Lebensgefühl.

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Siegernahrung

NovakDjokovic

Inhalt

Vorwort 9

Einleitung 13

Wie die Ernährung mein Leben veränderte 13

Kapitel 1Rückhände und Luftschutzkeller 27

Kapitel 2Der süße Geschmack des Sieges 35

Kapitel 3Neue Wege zu einem neuen Körper 45

Kapitel 4Was steht Ihnen im Weg? 55

Kapitel 5Siegernahrung 75

Kapitel 6Training für den Geist 97

Kapitel 7Training für den Körper 111

Kapitel 8Essen für Champions 121

Nachwort 155

Dank 159

Anhang 161

Eiweiß 162

Gemüse 164

Obst 166

Getreidealternativen zu Weizen 167

Nüsse und Samen 171

Gesunde Öle (Fette) 171

Über den Autor 175

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet überhttp://d-nb.de abrufbar.

Wichtiger Hinweis

Sämtliche Inhalte dieses Buches wurden – auf Basis von Quellen, die der Autor

und der Verlag für vertrauenswürdig erachten – nach bestem Wissen und Gewissen

recherchiert und sorgfältig geprüft. Trotzdem stellt dieses Buch keinen Ersatz für

eine individuelle medizinische Beratung dar. Wenn Sie medizinischen Rat einholen

wollen, konsultieren Sie bitte einen qualifizierten Arzt. Der Verlag und der Autor

haften für keine nachteiligen Auswirkungen, die in einem direkten oder indirekten

Zusammenhang mit den Informationen stehen, die in diesem Buch enthalten sind.

Für Fragen und Anregungen:

[email protected]

2. Auflage 2015

© 2014 by riva Verlag, ein Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH,

Nymphenburger Straße 86

D-80636 München

Tel.: 089 651285-0

Fax: 089 652096

© der Originalausgabe 2013 by Novak Djokovic. All rights reserved.

Die amerikanische Originalausgabe dieses Buches erschien 2013 unter dem Titel Serve To Win bei Zinc Ink, einem Imprint der Random House Publishing Group.

Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Übersetzung: Sigrid Schmid

Redaktion: Werner Wahls

Umschlaggestaltung: Kristin Hoffmann

Umschlagabbildung: Joseph Heroun

Umschlagfoto: Richard Phibbs (Clothing by Uniqlo www.uniqlo.com)

Satz: Georg Stadler, München

ISBN Print: 978-3-86883-402-4

ISBN E-Book (PDF): 978-3-86413-541-5

ISBN E-Book (EPUB, Mobi) 978-3-86413-542-2

Beachten Sie auch unsere weiteren Verlage unter

www.rivaverlag.de

Für meine Familie und Freunde,

meine Trainer und Teamkollegen,

die lange und hart gearbeitet haben,

damit mein Traum Wirklichkeit wurde.

Für Jelena Ristic, die mir alles bedeutet.

Und für das serbische Volk.

Wir bestreiten unseren Lebensunterhalt mit dem, was wir bekommen, und wir leben von dem, was wir geben.

Winston Churchill

Vorwort

Menschliche Höchstleistung – nur so kann man beschreiben, was Novak Djokovic im Tennis erbracht hat. Nur wenige Auserwählte schaffen das in ihrem Bereich. Man braucht dazu außergewöhnlich viel Talent, Mut und Entschlossenheit und muss alle Hürden meistern. Derartige Höchstleistungen sind das Ziel allen menschlichen Strebens, von Quantenphysik über Computerprogrammierung bis zum Tennis. Die meisten Menschen erreichen dieses Ziel nie. Unsere physischen und psychischen Grenzen verhindern, dass wir unser volles körperliches und geistiges Potenzial ausschöpfen.

Novak Djokovic hat mit seiner Ausnahmestellung in der Tennisgeschichte das fast Unmögliche geschafft. Er fand in Serbien, wo Tennis praktisch unbekannt war, eine Trainingsmöglichkeit. Er zog sein anspruchsvolles Training selbst während der Belagerung seiner Heimatstadt Belgrad im Kosovokrieg durch, als seine Familie mehrere Monate lang in einem Luftschutzkeller lebte. Er überwand all diese Hürden, doch eine Sache wurde diesem Champion fast zum Verhängnis: der moderne Weizen.

Im Viertelfinalspiel gegen Jo-Wilfried Tsonga bei den Australian Open 2010 war Djokovic ganz offensichtlich nicht auf der Höhe seiner Leistungsfähigkeit. Ein misslungener Schlag hier, fehlerhaftes Timing da, ein Zusammenzucken bei einem schweren Return und eine Spielunterbrechung aus medizinischen Gründen im vierten Satz wegen sichtbarer abdomineller Beschwerden. Nach mehreren Stunden Kampf musste er sich schließlich geschlagen geben. Bei seinem Finalspiel bei den Australian Open 2012 gegen Rafael Nadal sah die Sache völlig anders aus: Djokovic war ausgeglichen, souverän und kontrollierte das Spiel – er spielte brillant. Wie kam es zu dieser Transformation? Ganz einfach: Djokovic ebnete sich einen Weg zu mentalen und physischen Spitzenleistungen, indem er das genaue Gegenteil von dem tat, was gängige Ernährungstipps empfehlen: Er strich ein »gesundes Korn« von seinem Speiseplan.

Daraufhin gewann er im Jahr 2011 drei Grand-Slam-Turniere (die Australian Open, Wimbledon und die U.S. Open), blieb ab Saisonbeginn für 43 Spiele ungeschlagen und wurde die neue Nummer eins der Weltrangliste. Seine Leistung in jenem Jahr überraschte sogar andere Topspieler. Rafael Nadal verkündete, Djokovics Spiel sei »Tennis auf dem höchsten Niveau, das ich je gesehen habe«.

Wie kann der Verzicht auf einen selbstverständlichen Bestandteil der menschlichen Ernährung – Weizen kommt beispielsweise in fast allen verarbeiteten Lebensmitteln vor – einen Sportler zu derartigen Höchstleistungen befähigen und dazu bringen, sein mentales und körperliches Potenzial voll auszuschöpfen? Inwiefern beeinträchtigt moderner Weizen, das künstliche Produkt von Genmanipulation und Agrarindustrie, möglicherweise die mentale und körperliche Leistungsfähigkeit, unabhängig von Talent, Fähigkeiten oder Ehrgeiz?

Zum Teil sind die Auswirkungen erheblich. Der moderne Weizen ruiniert das Verdauungssystem und sorgt für Symptome, die von Säurereflux bis zu Colitis ulcerosa (Dickdarmentzündung) und weiteren abdominellen Beschwerden reichen können. Er kann Entzündungen (Gelenkversteifungen und -schmerzen) und Autoimmunerkrankungen (Gelenkrheumatismus und Hashimoto-Thyreoiditis) hervorrufen. Er kann psychische Störungen ‒ Paranoia oder Schizophrenie ‒ auslösen oder verschlimmern und führt bei Kindern mit autistischer Störung zu Verhaltensauffälligkeiten und Lernschwierigkeiten. Der typische appetit anregende Effekt von modernem Weizen kann zu Gewichtszunahme führen, vor allem am Bauch, sodass selbst Athleten, die mehrere Stunden am Tag trainieren, Übergewicht haben können. Neben den bisher genannten hat der moderne Weizen aber noch weitere Auswirkungen, welche die sportliche Leistungsfähigkeit beeinflussen: Konzentrationsschwäche, Müdigkeit und Störungen des Hormonhaushalts, die letztendlich zu einer körperlichen und emotionalen Achterbahn führen, die jeden jederzeit treffen kann. Novak Djokovic erlebte es im Match gegen Tsonga im Jahr 2010 – einem Spiel, das er hätte gewinnen müssen.

Als Vater einer professionellen Tennissportlerin kann ich einigermaßen nachvollziehen, wie viel Zeit und Anstrengung es bedarf, in die Tennis-Weltspitze aufzusteigen. Auf diesem Weg muss man so viele Hürden überwinden, um die persönliche körperliche und mentale Spitzenleistung zu erreichen. Ein einfacher Ernährungsfehler kann alles zunichtemachen. Doch Weizen gehört zur normalen Ernährung, selbst unter Spitzensportlern, aber er hat das Potenzial, Leistungseinbrüche und Konzentrationsprobleme auszulösen oder sogar einen Champion in die Knie zu zwingen.

Doch bei der sportlichen Leistung hat ein neues Zeitalter begonnen. Ein Zeitalter, das Veränderungen in allen Lebensbereichen mit sich bringt. Denn der verbreitete Ratschlag, man solle mehr »gesundes Korn« essen, ist falsch. Hunderttausende, möglicherweise Millionen von Menschen haben mittlerweile den modernen Weizen vollständig von ihrem Speiseplan gestrichen und dieselben Erfahrungen gemacht wie Djokovic: Sie erlebten erstaunliche Verbesserungen ihres Gesundheitszustands und ihrer Leistungsfähigkeit im Alltag.

Novak Djokovic ist berühmt und genießt die Bewunderung und das Vertrauen von vielen Millionen Tennisfans. Ich freue mich sehr, dass er seine persönlichen Erfahrungen mit diesem Thema veröffentlicht und zeigt, was man durch außergewöhnlichen Einsatz und harte Arbeit in Verbindung mit echten Erkenntnissen über den Einfluss der Ernährung auf die Leistungsfähigkeit erreichen kann.

William Davis, M.D.

www.wheatbellyblog.com

Autor der Bestseller Weizenwampe: Warum Weizen dick und krank macht und Wheat Belly Cookbook.

Einleitung

Wie die Ernährung mein Leben veränderte

Vom Rand des Abgrunds an die Weltspitze– in18Monaten

Kurz vor dem Gipfel stürzte ich ab.

Ich war 19 Jahre alt, ein unbekannter Junge aus einem kriegszerrütteten Land, der aus dem Nichts in der Profiszene aufgetaucht war. Ich hatte neun Spiele hintereinander gewonnen und stand kurz davor, die Führung im Finale der Croatia Open 2006 zu übernehmen. Das Publikum im Stadion war auf meiner Seite; mein Team feuerte mich an.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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