Die Kraft der heilenden Transformation - Susanne Hühn - ebook

Die Kraft der heilenden Transformation ebook

Susanne Huhn

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Opis

Natürlich können wir anderen nicht ihr Schicksal abnehmen, manchmal können wir das nicht einmal bei uns selbst. Aber wir dürfen uns gegenseitig daran erinnern, dass wir Licht sind und dass wir jederzeit freudige Ereignisse zu erschaffen vermögen - dass wir zumindest Frieden in Situationen einströmen lassen und dann weitergehen können. In diesem Buch stellt uns Susanne Hühn Übungen und Anregungen zur Verfügung, die uns befähigen, aus der ohnmächtigen Zuschauerrolle in das kraftvolle Schöpfersein zu wechseln. Zunächst spüren wie unsere eigenen Gefühle, die Angst, die Ohnmacht, die Wut, den Ärger - und nutzen dieses Feuer dann, um in kraftvoller Selbstermächtigung Neues zu erschaffen. So können wir für uns selbst, aber auch für andere Schwierigkeiten, Leid, Angst und Unfrieden in Liebe, Vergebung, Frieden und Harmonie, in Gesundheit und Freude verwandeln

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Die Kraft der heilenden Transformation

Wie wir Leid in Liebe verwandeln können

Susanne Hühn

ISBN: 978-3-8434-6037-8 1. E-Book-Auflage 2013 © 2011 Schirner Verlag, Darmstadt OriginalausgabeAlle Rechte der Verbreitung, auch durch Funk, Fernsehen und sonstige Kommunikationsmittel, fotomechanische oder vertonte Wiedergabe sowie des auszugsweisen Nachdrucks vorbehalten.Umschlaggestaltung: Murat Karaçay, Schirner, unter Verwendung des Bildes Nr. 12275314 von Nicole Kühn, www.fotolia.deRedaktion: Tamara Kuhn, Schirnerwww.schirner.comE-Book-Erstellung: Klarant UG (haftungsbeschränkt), Bremen

Inhalt

Vorwort

Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen

Achtsamkeit und Demut

Schamanische Reise

Kämpfen Sie nicht gegen den Täter, sondern stärken Sie das Opfer

Die Dinge augenblicklich Gott übergeben

Ihr kosmisches Symbol der Heilung und der Freude

Ho’oponopono – die Kraft der Selbstliebe und Selbstverantwortung

Die eigene Resonanz erkennen und erlösen

»Mit etwas in Frieden kommen« – Wozu dient diese Erfahrung?

In der eigenen Wahrheit stehen

Nachwort

Von Engeln und Drachen

Die Autorin

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

 

wie reagieren Sie, wenn Sie Leid sehen? Wenden Sie sich ab, verzweifeln Sie, schicken Sie einen Engel hin? Oder nutzen Sie die Kraft der angewandten Liebe, das Mitgefühl, und geraten gerade dadurch immer wieder selbst ins Leid?

 

Viele Menschen versteinern geradezu, wenn sie Leid sehen, schauen sich keine Nachrichten mehr an, resig­nieren, werden wütend oder traurig – oder sie retten sich auf eine spirituelle Ebene. »Das hat ihre Seele so entschieden«, »Das hat er ja selbst so gewählt« – viele von uns beschwichtigen sich damit selbst, weil sie das Leid sonst nicht ertragen.

 

Aber damit entziehen wir uns möglicherweise unserer eigenen Verantwortung. Nach der Lehre vieler spiritueller Meister sind wir Schöpfer unserer Wirklichkeit. Das mag sich für einige Menschen sehr merkwürdig anhören, denn schließlich haben wir weder den Nahostkonflikt noch die Probleme unserer Nachbarn erschaffen. Wenn Sie sich über diese Lehre ärgern – was ich gut verstehen kann, denn am Ende ist es eine spirituelle Sichtweise, sie kann, aber sie muss nicht für jeden richtig sein –, dann ist vielleicht dieser Ansatz passend:

 

Immer dann, wenn uns etwas berührt, berühren wir es ebenfalls. Wir sind damit in Kontakt, und sei es zunächst nur emotional. Es gibt also eine Schnittstelle, einen gemeinsamen Faktor. Und genau hier können wir ansetzen, wenn wir wollen, denn hier kann unsere Schöpferkraft wirken.

 

Mit diesem Büchlein möchte ich Ihnen eine Wahl geben. Sie können mit dem Leben und dem, was Sie wahrnehmen, umgehen, wie Sie möchten. Alles ist richtig, und Sie haben jedes Recht der Welt, sich abzuwenden, wenn eine Energie Ihnen nicht guttut. Es ist Ihr Leben, und Sie haben genug mit sich selbst und Ihren Lieben zu tun. ABER wir können es manchmal nicht vermeiden, mit dem Leid anderer in Kontakt zu kommen, und wenn wir an dieser Stelle wegschauen oder versteinern, dann schaden wir uns selbst.

Warum? Nun, weil wir an dieser Stelle vergessen, dass wir Schöpfer sind. Wir fühlen uns auf einmal hilflos und ausgeliefert, trauern und verzweifeln am Zustand der Welt und schütteln innerlich den Kopf – doch damit untergraben wir unser Vertrauen in eine ordnende, liebevolle Schöpfung. Wir trennen an dieser Stelle die Verbindung zu Gott, zur Kraft des Universums, zu unserer eigenen Seelen- und Schöpferkraft. Und wir vergrößern das Leid auf diesem Planeten, denn dann haben wir noch unsere eigene niedrig schwingende Energie hinzugefügt! Auch das dürfen wir. Aber manchmal gibt es etwas Besseres:

 

Wir können lernen, Leid in Liebe zu wandeln.

 

Es ist erwiesen, dass Gebete helfen, dass positive Aufmerksamkeit unterstützt, dass Menschen, aber auch Landstriche und sogar die Meere sich schneller erholen und regenerieren, wenn genügend positive, vertrauende und liebende Kraft – sei es in Form von Reiki, einem Segen oder einem Gebet – hingesandt wird.

 

Wir sind machtvolle Wesen. Ob Sie Ihre heilende und segnende Macht anwenden oder nicht, liegt ganz bei Ihnen und geht auch niemanden etwas an, niemand hat ein Recht darauf.

 

Ich möchte Ihnen Ihre eigene Kraft mit Übungen, Verhaltensmöglichkeiten und Meditationen zugänglich machen – damit Sie wählen und schöpfen können, wenn Sie möchten.

 

Wir sind multidimensionale Wesen: Uns steht die Dimension der Tat, der Handlung, die Dimension der Gefühle, die Dimension der Gedanken und die Dimension der geistigen inneren Haltung, des Bewusstseins, zur Verfügung. Das sind bereits vier verschiedene Aktionsfelder (Körper, Gefühle, Gedanken und Bewusstsein), in denen wir Änderungen vornehmen können. Fügen wir noch die spirituelle Dimension hinzu, einfach, weil es für viele Menschen einen Sinn ergibt und es sich deshalb lohnt, sie auszuprobieren. Dann haben wir wirklich viele Werkzeuge, mit denen wir in der Welt agieren können.

 

Das Wichtigste, wenn Sie das Leid der Welt in Liebe verwandeln wollen: Erkennen Sie Ihr eigenes Leid, und erlösen Sie sich selbst – sonst gerät Ihr Leid immer wieder in Resonanz mit anderen und erzeugt immer wieder ein Energiefeld von Schmerz. Je freier und glücklicher Sie selbst sind, desto mehr Glück fügen Sie der Welt und dem Kollektivbewusstsein hinzu. Sie haben in jeder Sekunde einen Einfluss auf den Zustand der Welt, denn in jeder Sekunde fließt Ihre Energie in das große Ganze und bestimmt es maßgeblich mit. Je freier und freudiger Sie selbst leben, desto mehr Menschen stecken Sie damit an und desto mehr Situationen beeinflussen Sie positiv.

 

Finden Sie also zunächst immer wieder Ihren eigenen Platz der Freude, der Kraft und der Liebe.

 

Wir können nur dann Leid in Liebe transformieren, wenn wir nicht ohnmächtig werden, sondern handlungsfähig bleiben. Zunächst müssen wir unsere eigene allzu starke Resonanz erlösen, damit wir nicht in eine zu niedrige Schwingung geraten – wenn es dazu kommt, können wir nämlich nichts für andere tun.

 

Setzen Sie sich selbst zuerst die Sauerstoffmaske auf, wie wir das von den freundlichen Flugbegleiterinnen und Flugbegleitern immer wieder hören. Erst danach helfen Sie anderen.

 

Sicher gibt es Bereiche, die uns selbst so sehr berühren, dass wir nichts ausrichten können, sondern auf unsere eigene Energie aufpassen müssen. Zum Glück aber sind wir viele, und jeder leistet seinen Beitrag. Ich bin zum Beispiel immer wieder sehr dankbar und froh, wenn sich andere Menschen um das Leid der Tiere kümmern, weil ich es selbst nicht ertrage. Dafür kann ich aber beispielsweise ganz gut in Kontakt mit den verletzten inneren Kindern anderer sein und an dieser Stelle wirken. Erkennen Sie darum zunächst, an welcher Stelle Sie wirklich auf sich selbst aufpassen müssen und in welchen Bereichen Sie handeln können.

 

Nutzen Sie das, was zu Ihnen passt, und lassen Sie den Rest beiseite – er passt vielleicht für andere.

Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen

Wenn Sie das Leid der Welt nicht ertragen, dann ist die erste heilige Handlung, so wenig wie möglich dazu beizutragen! Das klingt logisch, oder? Je bewusster Sie darauf achten, den Schmerz nicht zu vergrößern, desto freier und klarer fühlen Sie sich und desto neutraler (und damit überlegter und konsequenter!) können Sie dem Leid der anderen entgegentreten.

 

Was ist eigentlich das Leid, das wir hier transformieren, in Freude verwandeln wollen? Nun, ganz einfach: Es geht um alles, was Sie bewegt und was Sie selbst als Leid empfinden. Die Verschmutzung der Meere gehört genauso dazu wie der winselnde Nachbarshund, der nicht ins Haus kommen darf.

 

Wo aber sollen wir uns einmischen, und was geht uns nichts an? Nun, wenn etwas Sie berührt, dann GEHT es Sie etwas an, dann ist das womöglich ein Auftrag des Lebens, an dieser Stelle tätig zu werden. Aber Sie brauchen das nicht allein zu tun, sondern dürfen sich Hilfe und Unterstützung holen.

Wenn Sie der einzige Mensch wären, der zum Beispiel fair gehandelten Kaffee kaufte, dann hätte dies nicht viel Sinn. Aber jedes Mal wenn Sie sich nach wahrhaft bestem Wissen und Gewissen verhalten und nicht Ihrer Bequemlichkeit oder Ihrem Mangelbewusstsein folgen, zeigen Sie sich verantwortlich und fügen dem Kollektivbewusstsein einen positiven Aspekt hinzu.

 

Aus der Tierforschung wissen wir, dass bereits eine relativ kleine Anzahl Individuen einer Gruppe (10 %) ausreicht, um eine echte Veränderung hervorzurufen – aber einer muss mutig vorangehen, einer muss beginnen! Wenn eine genügend große Anzahl Menschen anders denkt, vor allem aber anders handelt als die Mehrzahl, dann setzt das einen Domino­effekt in Gang. Irgendwann greift die Zeitqualität, und echte Ver­änderungen geschehen dann scheinbar über Nacht – doch ausgelöst worden sind sie von denjenigen, die sich nicht mehr in das Leid und den Mangel gefügt haben. Auch das Umdenken mag astrologisch gesehen eine Folge der Zeitqualität sein – und dennoch muss es Menschen geben, die diese Impulse in die Tat umsetzen, sonst verpufft auch die großartigste Chance. Wir können das immer wieder erkennen.

So schauen Sie sich bitte Ihr Leben an, und machen Sie eine Inventur. Ganz ehrlich – auf welche Weise fügen Sie sich selbst und anderen Schaden zu?