Opis

Wie christlich ist das "christliche Abendland"? Die Amstkirche hat es aufgrund ihrer Drohbotschaft von der "ewigen Verdammnis" verstanden, über Jahrhunderte hinweg viele Menschen tiefgreifend einzuschüchtern und in Abhängigkeit zu halten. Darüber hinaus sicherte sie sich über ihre selbsterfundenen Lehrsätze und Dogmen mit offen verkündeten, totalitären Machtansprüchen eine weitgehende Einflussnahme auf den Staat - mit fatalen Folgen. Gabriele bringt Fakten und Analysen und regt zum eigenen Nachdenken und Erfoschen an.

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Für erfahrene AnalytikerEntdecken Sie die Wahrheit!

Die kirchliche und staatliche Gewaltund die Gerechtigkeit GOTTES

Gabriele

Der universale Geist ist die Lehre der Gottes- und Nächstenliebean Mensch, Natur und Tieren

1. Auflage 2005

© Gabriele-Verlag Das Wort GmbHMax-Braun-Str. 2, 97828 MarktheidenfeldTel. 09391/504-135, Fax 09391/504-133www.gabriele-verlag.com

 

Alle Rechte vorbehalten.

 

Printausgabe: ISBN 978-3-89201-200-8

 

ISBN 978-3-89201-743-1 (epub)ISBN 978-3-89201-744-8 (mobi)

Zum Geleit

Liebe Leser, liebe Brüder und Schwestern,

wo Gottes Gerechtigkeit waltet, ist alles gut. Da auf Erden Gottes Gerechtigkeit noch nicht geübt und dadurch auch selten angewandt und gepflegt wird, ist auf Erden das Gegenteil präsent. Gerechtigkeit täte also not, nicht nur für das Wohl der Menschen, auch für die Tierwelt und die Natur samt der Mutter Erde.

Jeder Mensch sollte danach trachten, global die Gerechtigkeit werden zu lassen, dann erst werden wir unseren Mitmenschen und den Naturreichen gegenüber gerecht sein. Warum tut sich der Mensch mit der Gerechtigkeit so schwer? Wo sind die Hindernisse? Und was liegt diesen zugrunde?

Um an so manchem Übel etwas zu ändern, können wir – jeder einzelne – mit unserem Denken beginnen, indem wir uns darin schulen, tiefer zu blicken, uns selbst, den Gegebenheiten und Begebenheiten unserer Umgebung und in der Welt analytisch auf den Grund zu gehen. Dann bietet sich die Chance, eine Wende zum Guten herbeizuführen, im Kleinen wie im Großen. In der Ausübung der Gerechtigkeit kann Frieden werden. Nur auf diese Weise könnte das Reich Gottes sich auf Erden entfalten, das „Christen“ im Vaterunser herbeibeten. – Warum ist es noch nicht gekommen?

So Sie, liebe Leser, möchten, lassen Sie sich von meinen Worten anregen, das eigene analytische Denken an einigen kritischen Schwachpunkten unserer menschlichen Gesellschaft anzuwenden, damit einiges in unserer Welt besser werden und Gottes Gerechtigkeit, die alles zum Guten führt, auf dieser Erde mehr und mehr Gestalt annehmen könnte.

So manchem wird es unter Umständen noch möglich sein, angesichts der immer deutlicher zutage tretenden Absonderlichkeiten des öffentlichen Lebens – z.B. jener scheinbaren „Gegebenheiten“, die oftmals nicht mehr hinterfragt werden, weil „es schon immer so war“ – zur Klarheit in sich selbst zu finden und daraus seine Schlüsse zu ziehen. Mein herzlicher Wunsch ist, daß sich noch viele aus eingefahrenen Denkmustern und Gebundenheiten lösen und frei werden können. Dieses Buch möchte dabei eine Hilfe sein.

Denn nur aus der inneren Freiheit und Eigenständigkeit heraus, die zu Geradlinigkeit, Wahrhaftigkeit und Integrität führen, kann der Mensch sein Leben selbstverantwortlich in die Hand nehmen, zu einer höheren Lebensqualität finden und letztlich zur Gottes- und Nächstenliebe gelangen, die das Leben innerlich reich, friedvoll und glücklich macht und die dazu befähigt, mitzuhelfen, daß auch andere glücklich werden.

Zahlung der Kirchensteuer trotz Mangels an Kirchentreue. – Warum?

Die Ungerechtigkeit beginnt dort, wo man Menschen glauben macht, daß die Wahrheit, die letztlich einzig Gott ist, kirchlich institutionell verwaltet wird und daß nur der zur Freiheit und Seligkeit gelangt, der z.B. der katholischen Institution angehört – und nicht nur das, sondern sich ihr mit Seele und Leib verschreibt. So läßt die katholische Kirche u.a. die Wahrheit in anderen Religionen selten gelten, schon gar nicht den einzelnen Menschen, der in sich, in seinem Seelengrund, zur Wahrheit finden möchte, denn die Wahrheit, die einzig Gott ist, ist auch einzig im Menschen selbst zu finden.

Jesus, der Christus, lehrte die Menschen, in ein stilles Kämmerlein zu gehen, die Türe hinter sich zu schließen und im Stillen Gott anzubeten, was auch heißt, mit Ihm in der Stille, in der Zurückgezogenheit, zu sprechen. Jesus führte die Menschen in keine kirchliche Institution mit glanzvollem Schaugepränge, das mit Riten und Kulten zelebriert wird. Jesus gründete auch keine römisch-katholische Kirche und keine Lutherkirche. Das ist Menschenwerk.

Gott ist die Stille, und nur in der Stille findet der Mensch zu Gott.

Wer die Wahrheit sucht, die auch die Gerechtigkeit, gleich Liebe zu allen Menschen und zu jeglicher Kreatur, ist, ja zur gesamten Mutter Erde, der Ernährerin der Menschheit, der findet das Leben, die Wahrheit, die Gerechtigkeit in sich selbst und in der Vielfalt, die uns die Natur offenbart. Wer sich dessen bewußt wird, der blickt über den eigenen Tellerrand hinaus; er wird ein klarer Denker und Analytiker, der das auszuloten vermag, was sich in der Welt tut, und vor allem das, was dem Gläubigen in der veräußerlichten Religion vorgemacht wird.

Wer sich für Christus entscheidet, der nimmt die Gebote Gottes zur Hand und die tiefen Lehren des Jesus, des Christus; sie sind höchste Werte für das Leben, die den Menschen, der ihnen zustrebt, innerlich reich, wertvoll und gut machen. Menschen, die den Geist Christi in ihr Erdendasein einbeziehen, die sich vom Guten, das einzig Gott, das Leben in Christus, dem Erlöser der Menschheit, ist, führen lassen, werden sich auch der Taufe mit dem heiligen Feuer bewußt sein, von der Johannes der Täufer sprach: „Ich taufe euch nur mit Wasser (zum Zeichen) der Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.“ Wer danach strebt, wird frei und bleibt frei, weil er der Wahrheit, gleich Gerechtigkeit, angehört, die Gott ist.

Leider setzen viele Menschen im Abendland andere Prioritäten. Gerade im Abendland nennen sich viele Menschen Christen. Die meisten von ihnen sind Anhänger des römischen-katholischen und lutherischen Kirchenglaubens, der Kirchenlehre. Viele von ihnen wurden von der Säuglingstaufe an in die Pflicht genommen, ihrer mit Wasser angetauften und somit angetrauten Kirche Gehorsam zu leisten. Ab der Taufe wurden sie einverleibt und daher Leibeigene der Kirche. Vergleicht man jedoch den Kirchenglauben mit dem Verhalten der Zugehörigen, der Leibeigenen, so stellt man fest: Zwischen Glaube und Erfüllung der kirchlichen Lehre besteht eine große Kluft. Trotz dieser Diskrepanz zwischen Glaube und Erfüllung verlangt die jeweilige kirchliche Institution den Obolus, die Kirchensteuer.

Und warum wird die Kirchensteuer nach wie vor von vielen gezahlt? Könnte es Ausdruck der Treue zur Kirche sein? Oder des Wissens, daß der Getaufte Leibeigentum seiner „Mutter Kirche“ ist? – Wie ist es mit der Geborgenheit im Schoß der Kirche bestellt, mit der Fürsorge, die diese „Mutter“ ihren Kindern angedeihen ließ und läßt? Man braucht z.B. nur an die bedrohlichen Details der schreckenerregenden Dogmenaussagen oder an das Mittelalter zu denken, als gläubige Menschen von der Inquisition verfolgt, in bestialischen Folterungen gepeinigt und grausam zu Tode gebracht wurden – durch die „Fürsorge“ der „Mutter Kirche“ gegenüber den ihr anvertrauten Seelen.

Warum also zahlen viele trotz ihres Mangels an Kirchentreue noch Kirchensteuer? Ist es die seit Inkarnationen im Unterbewußtsein verankerte Gebundenheit an die kirchliche Institution, das Leibeigentum? Ist es die daraus resultierende Prägung, die geistige Unwissenheit, die zu Befürchtungen führen kann, z.B. im Falle des Ablebens „kein richtiges Begräbnis“ zu erhalten? Oder ist es die Angst vor der bei Kirchenaustritt drohenden „ewigen Verdammnis“? Oder Angst vor dem dann unter Umständen zu erwartenden beruflichen Nachteil oder den Einbußen in gesellschaftlicher Hinsicht? Oder ist die Angst der Kirchenschafe vor den Herrschern der Institution Kirche – die auf die Regierenden und Medien in entscheidenden Fragen erheblichen Einfluss nehmen – so groß, daß die „Gläubigen“ trotz ihres Unglaubens weiterhin Kirchensteuer zahlen?

Massive Verleumdungen Gottes. Der wahre Gott macht sich nicht die Verdammungssprüche der Kirche zu eigen.

Liebe Leser, da in diesem Buch etliche Male von der „ewigen Verdammnis“ zu lesen sein wird, möchte ich gleich zu Beginn einiges Wesentliche und Grundlegende klarstellen.

Die Kirchenleute stellen Gott als rächenden, strafenden „Gott“ dar, der verflucht, der dazu auffordert, gegen Mitmenschen zu Felde zu ziehen, gegen angebliche Aggressoren Krieg zu führen, also Mitbrüder und Mitschwestern zu töten. Sie behaupten, von Gott, von Christus eingesetzt zu sein, um u.a. über Heil oder Unheil für Menschen und Seelen zu bestimmen. Die katholische Kirche ist eine Institution mit einem angeblichen „heiligen Vater“ an der Spitze, der „Gottes Stellvertreter“ sein soll, mit umfassenden Machtbefugnissen. Selbstherrlich tun die Kirchen so, als ob sich Gott ihren selbsterfundenen Satzungen, ihren Lehrsätzen und Dogmen, unterstellen und sich ihre Verdammungssprüche zu eigen machen würde, indem Er die – der Kirche nicht gehorsamen – Gläubigen bzw. deren Seelen verstößt und ihnen die „ewige Verdammnis“ zuweist, das „verdammt in alle Ewigkeit“.

Doch, liebe Leser, so ist es nicht! All diese Behauptungen und Unterstellungen sind unwahr. Man könnte sie als massive Verleumdungen Gottes bezeichnen.

Auf das kirchlich gelehrte, falsche und zu einem grausamen und schrecklichen Tyrannen verzerrte „Gottes“-Bild ist es zurückzuführen, daß viele Menschen sich dem wahren Gott nicht mehr anvertrauen, daß sie sich vor „Gott“ ängstigen und daß sie auch von Christus, Seinem Leben als Jesus von Nazareth, von Seiner Lehre und von Seinem Wirken eine in vielen Aspekten unzutreffende Vorstellung haben, weil vieles ebenfalls gröblich verfälscht wiedergegeben und gelehrt wird.

Wie ist Gott? Wie ist Sein Wesen?

Liebe Leser, wie ist Gott? Wie ist Sein Wesen?

Gott ist – und dies absolut, ausschließlich, ohne jede Einschränkung, immer und ewig – die unwandelbare Liebe, das Leben, das nur gibt und gibt; ER ist das Licht, die All-Weisheit, die allmächtige, alles durchdringende, unwiderstehliche, hohe, gute Kraft, die stärker ist als alle materiellen oder finsteren Kräfte, die also unbesiegbar ist. Gott ist wunderbare Ordnung; ER ist die Kraft des Werdens, der Entfaltung, des Wachstums; ER ist die Tat, die sich in Seinen vollkommenen und herrlichen Werken, in Seiner reinen Schöpfung, in allen Elementen und Lebensformen der Unendlichkeit offenbart; ER ist die Gerechtigkeit. ER ist die Geduld, die Güte, die Barmherzigkeit, die Sanftmut, für uns Menschen das Erbarmen, das Verstehen, das Verzeihen, die Hilfe, die Treue. Alles Gute ist eben Gott!

Aus diesen und weiteren Aspekten, Wesenheiten und Eigenschaften Gottes, auf die wir vertrauen können – ihre Aufzählung ist beileibe nicht vollständig –, ergibt sich, wie Gott folglich nicht ist: Gott – ebenso Christus – zürnt nicht; Er urteilt, verurteilt und richtet nicht; Gott ist nie beleidigt; Er flucht und verflucht nicht; Er trägt nichts nach; Er straft und rächt nicht; Er weist niemals eines Seiner Kinder von sich, kehrt diesem nie den Rücken, entzieht ihm nie Seine große Liebe. Er verwirft und verdammt nicht.

Auf all diese Aussagen ist Verlaß. Auf Erden ist alles relativ. Gott ist absolut.

Ergänzend sei an dieser Stelle kurz angedeutet: Später wird noch ausführlich vom Gesetz von Saat und Ernte, dem Gesetz von Ursache und Wirkung, zu lesen sein, demzufolge der Mensch das, was er sät, auch erntet. Das Schicksal des Menschen hat er selbst durch sein Denken und Handeln gegen Mitmenschen oder Mitgeschöpfe verursacht. Nicht Gott also „straft“ den Menschen, sondern dieser straft sich selbst.

Im Reich Gottes gibt es keine Schicksale, weder Not noch Elend, noch Schmerz, noch Leid, noch Krankheit, noch Sorge, noch Widerwärtigkeiten jedweder Art. Und einen Ort der „Hölle“ oder gar der „ewigen Verdammnis“ gibt es nicht. Wo Gott, das ewig Gute, waltet, kann nichts Böses, nichts Übles sein.

Ungehorsam gegenüber den Kirchengesetzen – „von Gott verstoßen“? Wovon leiten die kirchlichen Obrigkeiten ihre „Würde“ ab? „Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer!“

Die Gleichgültigkeit und Passivität der meisten sogenannten Kirchenchristen in Fragen der Religion sowie der Ethik und Moral zeigt, daß diese ihre Kirchendogmen nicht erfüllen bzw. gar nicht kennen, wodurch sie, meist ohne daß es ihnen bewußt ist, nach kirchlichem Verdammungsspruch ohnehin auf ewig verdammt sind. Wer sich die Mühe macht, die Lehrsätze der Kirche ernsthaft zu studieren, wird feststellen, daß er – obwohl er noch die Kirchensteuer zahlt – schon längst von der Kirche ausgeschlossen und dem Höllenfeuer, gleich Höllenschicksal, überantwortet wurde.

Wer dem selbstherrlichen Kirchen- gleich Dogmengesetz mit seinem Ausschließlichkeitsanspruch nicht Gehorsam leistet, ist – so befindet jene Institution, die sich anmaßt, über Gott bestimmen zu können – damit ein Feind der Kirche und wird folglich, so behauptet sie, von Gott verstoßen. Wie gesagt, sind diese Zusammenhänge den Wenigsten bewußt.

Die Amtsträger der kirchlichen Institutionen hüllen sich diesbezüglich in das Gewand des Schweigens. Warum? Könnte es sein, daß ihnen das Wohl oder Wehe ihrer Brüder und Schwestern, ihrer Mitmenschen, gleichgültig ist? Und daß diesen „Seelenhirten“ das Seelenheil ihrer Schafe einerlei ist? Geht es ihnen einzig um Geld? Für die kirchlichen Amtsträger ist wichtig, daß die „Kirchenchristen“ in der Kirche bleiben und vor allem die Kirchensteuer zahlen.

So ist es, ganz offensichtlich. Doch wer in der Frage, warum sich die kirchlichen Obrigkeiten über den Bannfluch, über die unbarmherzige Dogmenlehre, so bedeckt halten, näher hinschaut, der stößt auf eine weitere Möglichkeit: Geht es letztlich nur vordergründig um die zahlenden Mitglieder – oder könnte es sein, daß sich die Kirchenfürsten und ihre Lakaien, die untergeordnete Priesterkaste, nicht sagen lassen wollen, daß sie ihre Anweisungen, die Dogmen, selbst nicht erfüllen? Daß sie folglich ebenfalls den dafür angedrohten Sanktionen anheimfallen würden, wären diese wahr? In diesem Fall könnte man meinen, daß die schwarzen Roben der Priesterkaste bewußt oder unbewußt auf deren „Schwarzfärberei“ hindeuten, auch dann, wenn sich die Obersten der Kirchenfürsten zusätzlich noch mit dem Zierat Rot und Gold schmücken. Auf jeden Fall hat Jesus, der Christus, so etwas nicht angeordnet. Er hatte es auch nicht nötig. Jesus war ein Mann des Volkes.

Es ist sehr aufschlußreich, einmal den Habitus der Priesterkaste – ohne die Binde der Indoktrination vor den Augen – mit dem enthüllenden Wörtchen „warum?“ zu hinterfragen: Warum betreibt die Priesterkaste ein solch aufgeblähtes Schaugepränge? Ist es eine demonstrative Selbstdarstellung, ein Brillieren im Äußeren, um ihre „Gläubigen“ einzuschüchtern und bei der Stange zu halten? Schon die – in der Bibel erstaunlicherweise überlieferten – Jesus-Worte machen deutlich, was Jesus, der Christus, von den kirchlichen Amtsträgern hielt. In der Bergpredigt sprach Er zu ihnen: „Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr seid wie die Gräber, die außen weiß angestrichen sind und schön aussehen; innen aber sind sie voll Knochen, Schmutz und Verwesung. So erscheint auch ihr von außen den Menschen gerecht, innen aber seid ihr voll Heuchelei und Ungehorsam gegen Gottes Gesetz.“

Bei so manchem hohen Herrn der „Geistlichkeit“ fällt die Fassade in den Stunden, wenn er sein Amt nicht ausübt. Was dann zutage tritt, ist Wohlstand und Reichtum, entsprechende Ansprüche und hochherrschaftliches Gehabe, von denen er sein Ansehen und seine scheinbare Würde ableitet, die er in der Politik, bei den Rechtsgelehrten, den Richtern und bei dem Klerus hörigen Journalisten geschickt, geübt und wirkungsvoll einsetzt.

Schwarz-Rot-Gold – die Symbiose von Staat und Kirche. Wer ist das Roß, wer der Reiter?

Vieles in unserer Welt, auch Eigenartiges, Absonderliches, ja sogar Skurriles und Abstruses, wird von sehr vielen Menschen einfach so hingenommen, weil „es schon immer so war“, mit anderen Worten: weil es so üblich ist, weil es dem Brauch bzw. der Tradition entspricht. Doch die Bindung an Brauchtum, an Traditionen und andere äußerliche Formen läßt den Menschen träge werden und erstarren; sein Bewußtseinshorizont wird kleiner. Deshalb bemühen sich Menschen, die Jesus als Vorbild haben, dem guten Rat des Gottesgeistes, des Geistes der Wahrheit, zu folgen, grundsätzlich jede Besonderheit – im persönlichen wie im öffentlichen Leben – zu hinterfragen, den Dingen also auf den Grund zu gehen.

Wer das tut, wer aus seinen Analysen und klaren Erkenntnissen seine Schlüsse und gegebenenfalls Konsequenzen zieht, der lebt bewußt. Sein Leben wird abwechslungsreich und interessant; sein Bewußtsein erweitert sich; er gewinnt Weitblick, schaut tiefer und vermag rascher das Wesentliche vom Unwesentlichen zu unterscheiden. Und manch einer dieser wachen und eigenständigen Denker, dieser tiefblickenden Analytiker, wird immer wieder die Entdeckung machen, daß es wirklich keinen Zufall gibt und daß sich hinter so mancher geläufigen Gegebenheit oder Begebenheit verblüffende und erstaunliche Hintergründe und Ursächlichkeiten anderer Art verbergen, deren Charakter in die vordergründige Erscheinungsform hineinwirkt. Ein Beispiel:

Schwarz–Rot–Gold ist die deutsche Landesfahne.

Daß die Richter in der Ausübung ihres Amtes im Gerichtssaal eine Robe über ihre Straßenkleidung ziehen, kann man gerade noch verstehen. Nicht zu verstehen ist allerdings, daß sich die kirchlichen Obrigkeiten übereinstimmend mit den Richtern der Landesfahne – Schwarz-Rot-Gold – zuordnen. Jesus von Nazareth gab hierzu keine Hinweise. Es steht lediglich geschrieben: „Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört.“ Es heißt hingegen nicht: „Gebt der Priesterkaste ...“, auch dann nicht, wenn die Regierung die Kaste der Priester – symbolisiert durch die Farben – in das Hoheitszeichen der Nation aufgenommen hat.

Dass die Regierenden unter dem Zeichen Schwarz-Rot-Gold dem Volk vorstehen und dass Richter und Anwälte bei Gericht sich schwarze oder rote Roben umhängen, kann auf die Landesfahne hinweisen. Doch wenn die Kirchenfürsten und ihre Lakaien, die Priesterkaste, sich in Schwarz-Rot-Gold kleiden, dann liegt diese Assoziation mehr als nahe und die Schlussfolgerung, dass die Kirche die Kirche der Regierenden ist und keine Volkskirche.

Bei genauer Betrachtung dieser Konstellation stellt sich der wache Denker die Frage: Wer ist in dieser Symbiose das Ross, und wer der Reiter? Wer untersteht hier also wem? Untersteht die Kirche der Regierung und den Richtern? Oder untersteht die Regierung mit ihren Richtern den Institutionen Kirche?

Ein guter Analytiker findet heraus, wer unter wem steht. Die Kirche hat ihre höllischen Diktate, mit denen sie diktatorisch auf Regierung und Volk einwirkt. In Deutschland haben wir eine Demokratie – doch wie sieht es mit dieser aus, wenn die Kirche ihre diabolischen Diktate einbringt?

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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