Atem-Techniken - Markus Schirner - ebook

Atem-Techniken ebook

Markus Schirner

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Opis

Markus Schirner beschreibt in diesem Buch vielfältige Atemtechniken, die leicht erlernbar und für jeden durchführbar sind. Es ist ein reines Praxisbuch und mit gerade so viel Hintergrundwissen versehen, dass man versteht, wie wichtig der Atem für das eigene Wohlbefinden ist. Im Anhang des Buches findet der Leser einen Überblick darüber, welche Atemtechnik welche Körperfunktion und Befindlichkeit unterstützt.

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Markus Schirner

Atem-Techniken

Zahlreiche einfache Atem-Übungen zur Selbstheilung, Verjüngung und Harmonisierung

Markus Schirner, Jahrgang 1957, ist ausgebildeter Lehrer für Kinesiologie, Brain Gym und Touch for Health. Zu seinen weiteren Spezialgebieten zählen die Aroma- und Kräuterkunde, Meditations- und Atemtherapien sowie die buddhistische Philosophie. Seit mehr als 22 Jahren führt er mit seiner Frau Deutschlands größte spirituelle Buchhandlung in Darmstadt. Aus dieser entstand vor 15 Jahren der Schirner Verlag, der aufgrund der Fachkompetenz von Schirner zu den wichtigsten spirituellen Verlagen Deutschlands zählt. Markus Schirner selbst ist Autor verschiedener Praxisbücher aus seinen Fachgebieten.

 

In diesem Buch beschreibt der Autor zahlreiche Atemtechniken, die leicht erlernbar und für jeden durchführbar sind. Es ist ein sehr anwendungsfreundliches Buch und somit für alle geeignet, die sofort loslegen möchten. Zudem bietet es informatives Hintergrundwissen, das uns verstehen lässt, warum die Atmung so wichtig für unser Wohlbefinden ist. Im Anhang des Buches findet der Leser einen Überblick darüber, welche Atemtechnik welchen körperlichen oder seelischen Bereich unterstützt. Hier findet man unter Stichworten wie Frieden finden, Gelassenheit, Kraft oder Konzentration die jeweils passende Atemtechnik für den gewünschten Effekt.

 

 

© 2007 Schirner Verlag, Darmstadt Alle Rechte vorbehalten

Dieses Buch erschien bereits 2000 im Schirner Verlag.

ISBN 978-3-8434-6035-4

1. E-Book-Auflage 2014

Umschlaggestaltung: Murat Karaçay, Schirner, unter Verwendung des Bildes # 6082870 von Dmitry Pichugin, www.fotolia.de E-Book-Erstellung: HSB T&M, Altenmünster

www.schirner.com

Inhalt

Vorwort

Einleitung

Kleines Atemwissen

Atem

Nasen- oder Mundatmung?

Empfehlungen für den Anfänger

Prana

Pranayama

• Ausatmen (Recaka)

• Einatmen (Puraka)

• Atemverharren (Kumbhaka)

• Körperhaltung

• Augenhaltung

• Zungenhaltung

• Reinigung der Atemwege

• Naseputzen bei Schnupfen

• Übungsplatz

• Atemzählen

• Das Ziel von Pranayama

Einfache Atemtechniken

Gähnen

Ausatmung

Atem fühlen

Ruhe finden

Auf den Atem lauschen

Bauchatmung – das Zwerchfell spüren

Bauchatmung – das »Tor des Lebens« erspüren

Bauchatmung und Punktsehen

Schlangenatmung

Emotionales Gleichgewicht

Regeneration

Meditative Atemtechniken

Porenatmung

Zen-Atmung

Die eigene Energie erhöhen

Lichtatmung

Heilatmung

Farbatmung

• Farbdeutung in Kürze

Elementeatmung

• Feuerelement

• Luftelement

• Wasserelement

• Erdelement

Licht-Chakra-Atmung

Fortgeschrittene Atemtechniken

Das Dritte Auge öffnen

Wechselseitige Atmung

Lungenreinigung

Den Atem verlängern

Feueratmung

Kühlender Atem

Mulabhanda-Atmung

Vollatmung

Verjüngungsatmung

Intensive Heilatmung

Chakra-Atmung

Die Töne oder »Das Wachsingen der Chakras«

Farbatem-Silbenzuordnung

Vokalatmung und Konsonantenatmung

• Vokale und Konsonanten

Blasebalgatmung

Pendelatem

Kevali-Atmung

• Kevali 1

• Kevali 2

Der Verbundene Atem

Anhang

Welche Atemtechnik unterstützt was?

Literatur

Vorwort

In diesem Buch stelle ich Ihnen zahlreiche Atemtechniken vor. Dabei habe ich gezielt nur Atemtechniken ohne spezielle Körperübungen oder Yoga-Stellungen ausgewählt, die leicht erlernbar und für jeden durchführbar sind.

Mit den angeführten Übungen ist es möglich, das allgemeine Wohlbefinden eines jeden Menschen zu steigern und den natürlichen Bezug zu Atem, Körper und Bewusstsein wiederherzustellen. Im Krankheitsfalle können die Übungen unterstützend zur Seite stehen und Ausstrahlung und Selbstbewusstsein stärken. Des weiteren kann es jedem als Übungsanleitung zur Bewusstwerdung des eigenen Selbst dienen.

Es ist als reines Praxisbuch gedacht, mit dem ich die praktische Seite der Kontrolle über den Atem zeigen möchte.

Ich habe bewusst auf eine theoretische Abhandlung über Atemfunktionen, chemische Vorgänge und Anatomie des Körpers und speziell der Lungenfunktionen verzichtet. Zu diesen Themen stehen zahlreiche Fachbücher zur Verfügung, die Sie im Anhang aufgelistet finden.

Ich wünsche Ihnen einen langen Atem!

Markus Schirner

 

Es gibt nur einen Menschen, der Dein Leben ändern kann: Du selbst.

Das Leben eines Menschen beginnt mit einem Atemzug und endet mit einer tiefen Ausatmung.

Dazwischen liegen Millionen von Atemzügen, die unser Leben auf alle möglichen Arten beeinflussen.

Unbewusst kontrolliert der Atem unseren Körper und der Körper unseren Atem.

Er beeinflusst sämtliche Funktionen in unserem Körper.

Er beherrscht uns.

Aber nur so lange, bis wir ihn beherrschen. Dann kann er uns in allen Lebenslagen und Situationen helfen.

Er hat die Fähigkeit, alle Funktionen unseres Körpers in

Harmonie zu bringen.

Er kann heilen.

Er kann den Geist befreien.

Er kann uns unser Selbst erkennen lassen.

Er kann uns Gott und den Kosmos zeigen und uns mit ihm vereinen.

Lasst uns atmen und frei werden!

Einleitung

 

Dieses Buch wurde sorgfältig erarbeitet und recherchiert. Die einzelnen Übungen wurden vom Autor sorgfältig getestet und über längere Zeit hinweg mit großem Nutzen und ohne Schaden angewendet, dennoch kann keine Garantie für die Übungen übernommen werden. Sämtliche Angaben und Anleitungen erfolgen ohne Gewähr. Weder Autor noch Verlag können für eventuelle Schäden, die aus den im Buch erteilten Hinweisen entstehen, eine Haftung übernehmen. Gebrauchen Sie dieses Buch stets bewusst und eigenverantwortlich.

Das Leben ist entweder ein Abenteuer oder ein Nichts.

Kleines Atemwissen

Wussten Sie schon, dass …

… der Sauerstoff in der Medizin den wichtigsten Platz einnimmt?

… Sie mit einem langsamen, tiefen Atemzug sechs- bis zehnmal mehr Luft aufnehmen als mit einem normalen, flachen?

… unser Gehirn 80 % des eingeatmeten Sauerstoffs verbraucht?

… Sie den Reinigungsprozess Ihres Lymphsystems durch bewusstes und richtiges Atmen um mehr als das Zehnfache beschleunigen können?

… das Zwerchfell der größte Muskel des Körpers ist?

… wir von ca. 750 Millionen Lungenbläschen im Schnitt nur jedes zwanzigste benutzen?

… 70 % aller Abfallstoffe des Körpers über den Atem ausgeschieden werden? Weitere 20 % werden über die Haut und nur 10 % über Ausscheidungen des Verdauungstrakts entsorgt.

Bitte beachten Sie

Unser Atem kann sehr große Energien freisetzen und auf körperlicher und seelischer Ebene vieles bewirken. Atemübungen sollten deshalb nicht als harmloses Werkzeug unterschätzt werden. Die richtige Atemschulung eröffnet uns ein ganzes Universum von Möglichkeiten. Ihr ganzes Leben kann damit verändert werden. Stimmungen, Gefühle und Gedankenmuster wandeln sich. Mehr Kraft und Energie in Ihrem Inneren geben Ihnen die Mittel, über Ihre eigenen Grenzen hinauszuwachsen.

Diese Mittel müssen gezielt, sicher und sinnvoll eingesetzt werden, damit die Kraft Ihrer neuen Persönlichkeit andere Menschen nicht verletzt oder zurückstößt. Erkennen und danach handeln sollte zur Tugend erkoren werden, sodass die neuen Energien in Ihrer persönlichen Umgebung Zufriedenheit und Glück verbreiten.

Für alle Atemtechniken gilt:

• Übertreiben Sie keine Übung und zwingen Sie sich zu nichts. Hüten Sie sich vor dem Gedanken, schnell vorwärtskommen zu wollen und Ergebnisse im Handumdrehen erzwingen zu wollen. Es kommt nicht auf die Häufigkeit und Intensität des Übens an, sondern auf Ihre »geistige Haltung« und das Maß Ihrer »inneren Bewusstheit«.

Richtig zu atmen ist ein Reifungsprozess, der auch von Ihrem seelischen und Ihrem körperlichen Wachstum abhängt. Oft muss der Körper noch einige Entgiftungs- und Entschlackungsvorgänge vollziehen, bevor er auf anderen Ebenen handlungsfähig wird. Beschleunigen Sie nichts, und führen Sie nichts gewaltsam herbei.

• Sollten bei einer Übung Ängste oder Unbehagen auftreten, brechen Sie die Übung umgehend ab. Hier wäre es empfehlenswert, einen Atemlehrer aufzusuchen oder eventuell sogar eine psychologische Beratung in Betracht zu ziehen, da es bei verschiedenen Atemtechniken durchaus zur Lösung tiefgreifender seelischer Blockaden kommen kann.

• Machen Sie nie nach einer Mahlzeit Atemübungen, sondern lassen Sie sich danach mindestens zwei Stunden Zeit.

• Das freie Atmen sollte nie durch den Druck von Kleidungsstücken, Schmuck oder anderen Gegenständen eingeschränkt werden.

• Unterdrücken Sie nie das Bedürfnis Ihres Körpers, bestimmte Dinge zu tun. Wenn während einer Atemübung Atembedürfnisse entstehen, wie zum Beispiel schneller oder tiefer zu atmen, dann geben Sie ihnen unbedingt nach (gerade Anfänger)!

Dieses Buch und die darin vorgestellten Techniken sollen keinen Arzt oder Therapeuten ersetzen, können jedoch bei jeder Behandlung als Unterstützung eingesetzt werden.

Kontraindikation:

Bei Lungenkrankheiten sollten Sie davon absehen, die hier vorgestellten Atemübungen nachzuvollziehen oder aber zuvor mit Ihrem Arzt klären, welche er als förderlich erachtet, Ihren Gesundheitszustand zu verbessern.

 

Echte Atmung ist Heilung.Tiefe und bewusste Atmung isteinfach und zugleich mächtig.Sie ist ein Schatz, der in dir ruht.Benutze ihn und werde heil.

Atem

Jeder Mensch hat seinen ureigensten Atemrhythmus, von dem er sich leiten lässt. Er spiegelt zu jeder Zeit unsere seelische Verfassung wider. Wir vertrauen allzu gern dieser natürlichen Atemordnung und geben uns ihrer Führung hin.

Jede unserer Stimmungen, wie zum Beispiel Wut, Angst, Aggression oder Stress, genauso wie Freude, Liebe und Harmonie, löst eine Kettenreaktion von Körpervorgängen aus, die sich oft über viele Ebenen hinweg auf unsere Gesundheit auswirken.

Eigentlich sollte immer eine korrekte Atmung vorhanden sein, um auszugleichen und zu harmonisieren.

Die Grundlage für die körperliche Gesundheit ist ein gut funktionierender, gesunder Blutkreislauf. Dieser transportiert Nährstoffe und Sauerstoff in jede Zelle unseres Körpers, aber nur soweit ausreichend Sauerstoff vorhanden ist.

Zum Abtransport von Gift- und Schlackestoffen sowie von überschüssigen Flüssigkeiten steht dem Körper ein weiteres, viermal so großes System zur Verfügung – das Lymphsystem. Dieses Lymphsystem wird nicht wie der Blutkreislauf von einer Pumpe angetrieben, sondern zum einen Teil durch die Atmung und zum anderen durch die Muskelbewegung. Mit einer tiefen und bewussten Atmung haben wir mit Abstand die wirksamste Methode zur Verfügung, um unseren Körper zu reinigen. Unser Körper kümmert sich im Normalfall von alleine darum: Ohne dass wir groß darüber nachdenken müssen, wird dieses System durch eine tiefe und langsame Bauchatmung optimal in Betrieb gehalten.

Es ist traurig zu beobachten, dass die Menschen unserer Gesellschaft kaum oder nur noch innerhalb weniger Zeitspannen eines Tages diese natürliche Atmung benutzen. Durch falsche Atmung gelangen wir nämlich in einen Teufelskreis aus Vergiftung und Unterversorgung des Körpers. Das Energieniveau wird auf unterstem Level gehalten, Seele und Körper werden dauerndem Ungleichgewicht ausgesetzt.

Unsere Beziehungslosigkeit zum eigenen Atem zeigt sich auch in der Haltung der Menschen, denn Körperhaltung und Atmung bedingen sich gegenseitig. Sie sind aufs Engste miteinander verbunden.

Eine aufrechte Haltung gewährleistet meistens eine gute und tiefe Atmung – und umgekehrt! Die Körperhaltung spiegelt wiederum die seelische Haltung eines Menschen wider. Auch diese wird durch die Atmung stark beeinflusst, und gefühlsmäßig verwirrende oder verstörende Bewusstseinszustände können durch eine natürliche Bauchatmung ausgeglichen werden.

Immer wieder täglich zehn bis zwanzig Minuten eine tiefe Bauchatmung zu üben, harmonisiert den gesamten Stoffwechsel unseres Körpers. Sie lässt uns auch tiefer schlafen, entlastet das Herz und stärkt das gesamte Ausscheidungssystem. Wenn diese Tiefenatmung oft genug und beharrlich ausgeführt wird, gestaltet sie sich für den Körper zur unbewussten Gewohnheit.

Nasen- oder Mundatmung?