Willhelm Tell. Königs Erläuterungen. - Friedrich Schiller - ebook

Willhelm Tell. Königs Erläuterungen. ebook

Friedrich Schiller

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Opis

Königs Erläuterungen zu Friedrich Schiller: Willhelm Tell - Textanalyse und Interpretation mit ausführlicher Inhaltsangabe und Abituraufgaben In einem Band bieten dir die neuen Königs Erläuterungen alles, was du zur Vorbereitung auf Referat, Klausur, Abitur oder Matura benötigst. Das spart Zeit bei der Vorbereitung! Alle wichtigen Infos zur Interpretation. - von der ausführlichen Inhaltsangabe über Aufbau, Personenkonstellation, Stil und Sprache bis zu Interpretationsansätzen - plus 4 Abituraufgaben mit Musterlösungen und 2 weitere zum kostenlosen Download . sowohl kurz als auch ausführlich. - Die Schnellübersicht fasst alle wesentlichen Infos zu Werk und Autor und Analyse zusammen. - Die Kapitelzusammenfassungen zeigen dir das Wichtigste eines Kapitels im Überblick - ideal auch zum Wiederholen. - Das Stichwortregister ermöglicht dir schnelles Finden wichtiger Textstellen. . und klar strukturiert. - Ein zweifarbiges Layout hilft dir Wesentliches einfacher und schneller zu erfassen. - Die Randspalte mit Schlüsselbegriffen ermöglichen dir eine bessere Orientierung. - Klar strukturierte Schaubilder verdeutlichen dir wichtige Sachverhalte auf einen Blick. . mit vielen zusätzlichen Infos zum kostenlosen Download.

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Liczba stron: 101




KÖNIGS ERLÄUTERUNGEN

Band 1

Textanalyse und Interpretation zu

Friedrich Schiller

WILHELM TELL

Volker Krischel

Alle erforderlichen Infos für Abitur, Matura, Klausur und Referat plus Musteraufgaben mit Lösungsansätzen

Zitierte Ausgaben: Um mit verschiedenen Ausgaben arbeiten zu können, wird nach Versen zitiert, die in der Regel bei allen Tell-Ausgaben ausgewiesen sind. Textgrundlage dieser Erläuterung ist der Band des Hamburger Lesehefte Verlags: Schiller, Friedrich von, Wilhelm Tell. Ein Schauspiel. Heftbearbeitung: F. Bruckner und K. Sternelle. Husum/Nordsee: Hamburger Lesehefte Verlag 2010 (Hamburger Leseheft Nr. 7).

Über den Autor dieser Erläuterung: Volker Krischel, geb. 1954, arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Geschichte, katholischen Theologie, Erziehungswissenschaften, klassischen Archäologie, Kunstgeschichte und Geografie mehrere Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter – besonders im Bereich der Museumspädagogik – am Württembergischen Landesmuseum Stuttgart. Heute ist er als Oberstudienrat in Gerolstein (Eifel) tätig. Er hat mehrere Arbeiten zu Autoren der neueren deutschen Literatur sowie zur Museums- und Unterrichtsdidaktik veröffentlicht.

Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Verlages. Hinweis zu § 52 a UrhG: Die öffentliche Zugänglichmachung eines für den Unterrichtsgebrauch an Schulen bestimmten Werkes ist stets nur mit Einwilligung des Berechtigten zulässig.

3. Auflage 2014

ISBN 978-3-8044-6917-4

© 2011 by C. Bange Verlag, 96142 Hollfeld Alle Rechte vorbehalten! Titelabbildung: Szenenbild aus einer Inszenierung am Josefstadt Theater Wien © Moritz Schell (Fotograf), Wien

Hinweise zur Bedienung

Inhaltsverzeichnis Das Inhaltsverzeichnis ist vollständig mit dem Inhalt dieses Buches verknüpft. Tippen Sie auf einen Eintrag und Sie gelangen zum entsprechenden Inhalt.

Fußnoten Fußnoten sind im Text in eckigen Klammern mit fortlaufender Nummerierung angegeben. Tippen Sie auf eine Fußnote und Sie gelangen zum entsprechenden Fußnotentext. Tippen Sie im aufgerufenen Fußnotentext auf die Ziffer zu Beginn der Zeile, und Sie gelangen wieder zum Ursprung. Sie können auch die Rücksprungfunktion Ihres ePub-Readers verwenden (sofern verfügbar).

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Verknüpfungen zu den Online-Aufgaben Im Abschnitt 6 „Prüfungsaufgaben“ finden Sie einen Hinweis zu zwei kostenlosen zusätzlichen Aufgaben. Diese Aufgaben können über die Webseite des Verlages aufgerufen werden. Tippen Sie auf die Verknüpfung und Sie werden direkt zu den Online-Aufgaben geführt. Dazu wird in den Web-Browser Ihres ePub-Readers gewechselt – sofern Ihr ePub-Reader eine Verbindung zum Internet unterstützt und über einen Web-Browser verfügt.

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INHALT

1. DAS WICHTIGSTE AUF EINEN BLICK – SCHNELLÜBERSICHT

2. FRIEDRICH SCHILLER: LEBEN UND WERK

2.1 Biografie

2.2 Zeitgeschichtlicher Hintergrund

Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation

Der Unabhängigkeitskampf der Schweiz

Die Umbruchsituation in Deutschland im 18./19. Jahrhundert

Weimar und die Weimarer Klassik

2.3 Angaben und Erläuterungen zu wesentlichen Werken

3. TEXTANALYSE UND -INTERPRETATION

3.1 Entstehung und Quellen

3.2 Inhaltsangabe

3.3 Aufbau

Dramenaufbau

Haupt- und Nebenhandlungen

Chronologie und Örtlichkeiten

3.4 Personenkonstellation und Charakteristiken

Wilhelm und Hedwig Tell

Werner und Gertrud Stauffacher

Walther Fürst

Arnold vom Melchthal

Hermann Geßler

Werner, Freiherr von Attinghausen

Ulrich von Rudenz

Bertha von Bruneck

3.5 Sachliche und sprachliche Erläuterungen

3.6 Stil und Sprache

Klassische Kunstsprache

Blankvers

3.7 Interpretationsansätze

WilhelmTell als Bild einer moralisch guten Revolution

Wilhelm Tell – der Selbsthelfer und die politische Realität

4. REZEPTIONSGESCHICHTE

Reaktionen der Zeitgenossen

Wilhelm Tell als vaterländisches Freiheitsdrama

Unterschiedliche Sichtweisen in Ost- und Westdeutschland

Wilhelm Tell in unserer Zeit

5. MATERIALIEN

Wilhelm Tell – der Philister

Wilhelm Tell – ein Terrorist?

Wilhelm Tell – ein Vorbild?

6. Prüfungsaufgaben mit Musterlösungen

Aufgabe 1 **

Aufgabe 2 **

Aufgabe 3 *

Aufgabe 4 ***

Literatur

Zitierte Ausgabe

Weitere Quellen

Lernhilfen, Kommentare und Arbeitsmaterial für Schüler

Sekundärliteratur

Verfilmungen

1.Das Wichtigste auf einen Blick – Schnellübersicht

Damit sich jeder Leser in diesem Band sofort zurechtfindet und das für ihn Interessante gleich entdeckt, folgt hier eine Übersicht.

Das 2. Kapitel beschreibt Schillers Leben und stellt den zeitgeschichtlichen Hintergrund seines Dramas Wilhelm Tell sowie seines eigenen Lebens vor:

Friedrich Schiller lebte von 1759 bis 1805. 1799 zog er nach Weimar, der „Kulturhauptstadt Deutschlands“, und war dort mit Goethe der wichtigste Autor der Weimarer Klassik.

In WilhelmTell schildert Schiller den Freiheitskampf der Schweiz vom Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation.

Das prägende Ereignis der Zeit war die Französische Revolu­tion und in ihrer Folge die Eroberungskriege Napoleons.

WilhelmTell ist Schiller letztes vollendetes Stück. Es wurde 1804 uraufgeführt. Zuvor war Schiller durch seine Freiheitsdramen, seine klassischen Stücke sowie seine Balladen berühmt geworden.

Im 3. Kapitel geht es um eine Textanalyse und -interpretation.

Wilhelm Tell – Entstehung und Quellen:

Im Wilhelm Tell greift Schiller auf die alte Tell-Legende und auf die Entstehungsgeschichte der Schweizer Eidgenossenschaft zurück. Beides verbindet er mit seiner Vorstellung einer friedlichen Revolution gegen Tyrannei und seinen Idealvorstellungen eines Staates. Angeregt zu seinem Stück wurde Schiller wahrscheinlich durch seinen Freund Goethe und die französische Okkupation der Schweiz durch Napoleon 1798.

Inhalt:

Das Stück hat fünf Aufzüge.

Der rechtschaffene Schweizer Jäger Wilhelm Tell wird vom brutalen Landvogt Geßler gezwungen, einen Apfel vom Kopf seines Sohnes zu schießen. Tell muss erkennen, dass er sich aus dem Befreiungskampf seines Landes nicht mehr heraushalten kann. Er tötet Geßler und gibt damit das Zeichen zum Volksaufstand. Die österreichischen Vögte werden vertrieben und das Land befreit.

Chronologie und Schauplätze:

Das Stück spielt innerhalb nur weniger Wochen. Schauplatz sind die Schweizer Urkantone Schwyz, Uri und Unterwalden.

Personen:

Wichtige Personen des Volkes sind

Wilhelm Tell:

freiheitsliebend, hilfsbereit;

unabhängig, Selbsthelfer;

Walther Fürst:

vorsichtiger Realist;

Mitinitiator des Volksaufstandes;

Werner Stauffacher:

freigiebig;

gebildet;

politisch aktiv;

Arnold vom Melchthal:

impulsiv;

mutig;

Gertrud Stauffacher:

selbstbewusst;

mutig;

Hedwig Tell:

besonnen;

psychologisch einfühlend.

Zum Adel gehören

Hermann Geßler:

despotisch, zynisch;

unmenschlich, schwach;

Werner, Freiherr von Attinghausen:

traditionsbewusst;

patriarchalisch;

Ulrich von Rudenz:

standesbewusst;

mutig;

Bertha von Bruneck:

mitfühlend, selbstbewusst;

realistisch.

Stil und Sprache in Wilhelm Tell:

Schiller ist Autor der Weimarer Klassik:

Erhabene Ideen können nur durch entsprechende Persönlichkeiten dargestellt werden.

Die Sprache ist der erhabenen Idee anzupassen.

Schiller benutzt den Blankvers, dessen Möglichkeiten er sich zunutze macht.

Interpretationsansätze:

WilhelmTell

ist ein positiver Gegenentwurf zur Französischen Revolution;

problematisiert das Thema des Tyrannenmords.

Rezeptionsgeschichte:

Die Rezeption von Wilhelm Tell ist stark vom jeweiligen zeitgeschichtlichen Hintergrund bestimmt.

In den letzten Jahren geht es verstärkt um die mehrdeutige Figur Wilhelm Tell.

2.FRIEDRICH SCHILLER: LEBEN UND WERK

Friedrich Schiller (1759–1805) © Richter/Cinetext

2.1Biografie

Jahr

Ort

Ereignis

Alter

1759

Marbach am Neckar

Am 10. November wird Johann Christoph Friedrich Schiller geboren. Seine Eltern sind der Leutnant Caspar Schiller (1723–1796) und seine Frau Elisabeth Dorothea, geborene Kodweiß (1732–1802).

1764

Lorch

Übersiedlung der Familie nach Lorch; Besuch der Lorcher Dorfschule; Lateinunterricht bei Pfarrer Moser.

5

1766

Ludwigsburg

Rückversetzung des Vaters in die Garnison nach Ludwigsburg.

7

1767

Ludwigsburg

Schiller besucht die dortige Lateinschule mit dem Ziel, Geistlicher zu werden.

8

1773

Solitude bei Stuttgart

Auf dreifache Aufforderung des Herzogs Karl Eugen von Württemberg tritt Schiller in die „Militärpflanzschule“ auf der Solitude ein. Die Schule wird im gleichen Jahr zur Herzoglichen Militärakademie erhoben.

14

1774

Beginn des Jurastudiums

15

1775

Stuttgart

Verlegung der Militärakademie als „Hohe Karlsschule“ nach Stuttgart; Wechsel vom ungeliebten Jurastudium zum Medizinstudium; Lektüre von Schubarts Erzählung Zur Geschichte des menschlichen Herzens, hierdurch möglicherweise erste Anregung zu den Räubern.

16

1776

Beginn des Philosophiestudiums bei Professor Abel; durch ihn erste Berührung mit dem Werk Shakespeares. Veröffentlichung des Gedichts Der Abend im „Schwäbischen Magazin“. Schiller vernichtet sein Drama Cosmus von Medicis nach dem Abschluss.

17

1779

Ablehnung seiner medizinischen Dissertation PhilosophiederPhysiologie. Schiller muss noch ein weiteres Jahr auf der Militärakademie bleiben. Herzog Karl August von Sachsen-Weimar besucht in Begleitung Goethes die Militärakademie; Teilnahme an der Preisverleihung.

20

1780

Schiller hält die Festrede anlässlich des Geburtstags der Mätresse des Herzogs Karl Eugen, Reichsgräfin Franziska von Hohenheim, mit dem Titel Die Tugend in ihren Folgenbetrachtet. Franziska dient Schiller als Vorbild für die Figur der Lady Milford in Kabale und Liebe. Vorlegung seiner neuen Dissertation Über den Zusammenhang dertierischen Natur des Menschen mit seiner geistigen. Entlassung aus der Militärakademie als Militärarzt. Anstellung als Regimentsmedikus des Grenadierregiments Augé in Stuttgart.

21

1781

Das Stück Die Räuber erscheint anonym mit fingiertem Druckort.

22

1782

Erfolgreiche Uraufführung der Räuber am Nationaltheater in Mannheim. Schiller besucht die Aufführung ohne Urlaubsbewilligung. Als der Herzog davon erfährt, erhält Schiller 14 Tage Arrest und das Verbot der schriftstellerischen Tätigkeit. Beschäftigung mit dem Stoff zu Luise Millerin.

23

Flucht aus Württemberg

Schiller nutzt das Fest, das für den russischen Zaren, Großfürst Paul von Russland, anlässlich von dessen Teilnahme an einer Jagd gegeben wird, um mithilfe seines Freundes, des Musikers Andreas Streicher, nach Mannheim zu fliehen. Fortsetzung der Flucht über Darmstadt, Frankfurt nach Oggersheim und schließlich nach Bauerbach in Thüringen. Schillers Stück DieVerschwörung des Fiesco zu Genua wird vom Mannheimer Nationaltheater abgelehnt. In Bauerbach lebt Schiller ein Jahr lang als Dr. Ritter auf dem Gut der Frau von Wolzogen.

1783

Uraufführung des Fiesco in Bonn;

24

Mannheim

Anstellung als Theaterdichter beim Mannheimer Theater.

1784

Frankfurt a. M.

Uraufführung von Luise Millerin unter dem von Iffland vorgeschlagenen Titel Kabale und Liebe;

25

Mannheim

Beginn von Schillers gesundheitlichen Problemen. Er erkrankt schwer an Malaria. Antrittsrede in der „Deutschen Gesellschaft“ unter dem Titel Vom Wirken der Schaubühne auf dasVolk, später: Die Schaubühne als eine moralische Anstalt betrachtet.

1785

Gohlis, Loschwitz, Dresden

Übersiedlung nach Gohlis, zusammen mit dem neuen Leipziger Freundeskreis; erste Begegnung mit Körner. Arbeit an Don Karlos; gemeinsame Wohnung mit Körner in Loschwitz, Übersiedlung nach Dresden, Entstehung von An die Freude und der Erzählung DerVerbrecher aus verlorener Ehre.

26

1787

Dresden, Weimar, Rudolfstadt

Uraufführung von Don Karlos in Hamburg; Beginn des Romans DerGeisterseher; Reise nach Weimar, dort u. a. Begegnung mit Wieland und Herder; Fertigstellung des Abfalls der vereinigten Niederlande. In Rudolfstadt lernt Schiller die Familie von Lengefeld kennen; besonders die Tochter Charlotte hat es ihm angetan.

28

1788

Beginn des Briefwechsels mit Charlotte von Lengefeld; Besuch Goethes in Rudolfstadt; distanzierte Haltung gegenüber Schiller: Er kann mit dem leidenschaftlichen und impulsiven Schiller wenig anfangen.

29

1789

Jena

Auf Vorschlag Goethes erhält Schiller eine Geschichtsprofessur in Jena; Übersiedlung nach Jena. Jetzt hat Schiller die finanziellen Möglichkeiten, eine Familie zu gründen. Er hält um die Hand Charlottes an. Beginn der Freundschaft mit Wilhelm von Humboldt.

30

1790

Herzog Karl August gewährt Schiller ein festes jährliches Gehalt. Der Meininger Hof verleiht Schiller den Titel eines Hofrats. Schiller heiratet Charlotte von Lengefeld.

Die ersten beiden Bücher von Schillers Geschichte desDreißigjährigen Krieges erscheinen. Bekanntschaft mit dem in Jena studierenden Novalis; Besuch Goethes in Jena.

31

1791

Jena, Karlsbad

Ausbruch einer schweren Lungen- und Bauchfellerkrankung, an deren Folgen Schiller für den Rest seines Lebens leidet. Kuraufenthalt in Karlsbad; intensive Beschäftigung mit der Philosophie Kants. Schiller erhält vom dänischen Hof ein jährliches Geschenk von tausend Talern für drei Jahre zugesprochen.

32

1792

Schiller wird durch die französische Nationalversammlung das französische Bürgerrecht verliehen; Bekanntschaft mit Friedrich Schlegel.

33

1793

Ludwigsburg, Stuttgart

Übersiedlung nach Ludwigsburg; Arbeit an theoretischen Schriften. Tod Herzog Karl Eugens von Württemberg; Besuch in Stuttgart und begeisterter Empfang in der Karlsschule; Bekanntschaft mit Hölderlin; Geburt von Schillers erstem Sohn Karl Friedrich Ludwig; Fortführung der philosophischen und ästhetischen Studien.

34

1794

Bekanntschaft mit Fichte; auf der Tagung der „Naturforschenden Gesellschaft“ in Jena Begegnung mit Goethe. Langes Gespräch mit Goethe über die Urpflanze, die Metamorphosenlehre und das Verhältnis von Idee und Erfahrung in den Naturwissenschaften. Beginn des persönlichen Briefwechsels zwischen Goethe und Schiller, aus dem sich eine enge Freundschaft entwickeln wird.

35

1795

Trotz seines schlechten Gesundheitszustandes entstehen zahlreiche Gedichte.

36

1796

In Zusammenarbeit mit Goethe entsteht der Xenienalmanach