Timetravel #44: Der Tag ohne Nacht - Wilfried A. Hary - darmowy ebook

Timetravel #44: Der Tag ohne Nacht ebook

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Opis

TIMETRAVEL - Reisen mit der Zeitkugel Band 44 von Wilfried A. Hary Der Umfang dieses Buchs entspricht 105 Taschenbuchseiten. Sie machten Jagd auf die gefährlichsten Feinde der Menschen. Und das war an einem Tag, an dem sie die Sonne nicht untergehen ließen ... Dabei waren sie selber einmal als Feinde der Menschen angesehen und entsprechend behandelt worden. Denn sie waren Mutanten - gutmütig, aber mit überragenden Fähigkeiten, die Neid, Missgunst und Hass erregt hatten. Dankbar hatten sie zugegriffen, als ihnen ihre Regierung ein Leben in Frieden und Abgeschiedenheit angeboten hatte. Weitab von jeder Ansiedlung. In einem abgeriegelten Camp. In das Camp kommt Unruhe, als drei Fremde auftauchen, nachdem sie mühelos die Sperren überwunden haben. Es kann sich nur um Teleporter handeln, um Leidensgenossen. Die Zeitspringer sind verblüfft, als Teleporter angesehen zu werden. Sie lassen sich aus dem Camp ausweisen - und stoßen auf die erbitterten Gegner der Mutanten. Eine Schurkerei ist geplant, die den friedliebenden Mutanten angelastet werden soll, um sie zu erledigen. Aber niemand kennt die wirklichen Fähigkeiten der Mutanten. Nicht einmal die Zeitspringer.

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Wilfried A. Hary

Timetravel #44: Der Tag ohne Nacht

Science Fiction Abenteuer

BookRix GmbH & Co. KG80331 München

DER TAG OHNE NACHT

TIMETRAVEL - Reisen mit der Zeitkugel

Band 44

von Wilfried A. Hary

 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 105 Taschenbuchseiten.

 

Sie machten Jagd auf die gefährlichsten Feinde der Menschen. Und das war an einem Tag, an dem sie die Sonne nicht untergehen ließen ...

Dabei waren sie selber einmal als Feinde der Menschen angesehen und entsprechend behandelt worden. Denn sie waren Mutanten - gutmütig, aber mit überragenden Fähigkeiten, die Neid, Missgunst und Hass erregt hatten. Dankbar hatten sie zugegriffen, als ihnen ihre Regierung ein Leben in Frieden und Abgeschiedenheit angeboten hatte. Weitab von jeder Ansiedlung. In einem abgeriegelten Camp. In das Camp kommt Unruhe, als drei Fremde auftauchen, nachdem sie mühelos die Sperren überwunden haben. Es kann sich nur um Teleporter handeln, um Leidensgenossen.

Die Zeitspringer sind verblüfft, als Teleporter angesehen zu werden. Sie lassen sich aus dem Camp ausweisen - und stoßen auf die erbitterten Gegner der Mutanten. Eine Schurkerei ist geplant, die den friedliebenden Mutanten angelastet werden soll, um sie zu erledigen.

Aber niemand kennt die wirklichen Fähigkeiten der Mutanten. Nicht einmal die Zeitspringer.

 

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© Cover nach einem Motiv von Kellepics/Pixabay, 2017

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

[email protected]

Prolog

Professor Hallstrom glückte das fantastische Experiment, winzige Substanzteile zu ent- und zu rematerialisieren. Er errechnete, dass diese Substanzteile im Zustand der Körperlosigkeit mit ungeheurer Geschwindigkeit in der 4. Dimension zu reisen vermochten – also nicht nur durch den Raum, sondern auch in die Vergangenheit und in die Zukunft. Mit seinem Assistenten Frank Jaeger und dem Ingenieur Ben Crocker begann er, diese Entdeckung für die Praxis auszuwerten. Er wollte ein Fahrzeug bauen, das sich und seinen Inhalt entmaterialisieren, dann in ferne Räume und Zeiten reisen, sich dort materialisieren und nach dem gleichen Verfahren wieder an den Ursprungsort und in die Ursprungszelt zurückversetzen konnte. Nach vier Jahren musste der Professor seine Versuche aus Geldmangel einstellen.

Die superreichen Mitglieder vom „Konsortium der Sieben“ in London boten ihm aber die fehlenden Millionen unter der Bedingung an, dass sie über den Einsatz der Erfindung bestimmen könnten. Der Professor erklärte sich einverstanden, konnte weiterarbeiten und vollendete sein Werk: die Zeitkugel. Seit diesem Zeitpunkt reisen der Professor, sein Assistent und der Ingenieur im Auftrag des „Konsortiums der Sieben“ durch die 4. Dimension.

1

Plötzlich war es da, ohne dass es die Zeitspringer definieren konnten. Professor Hallstrom hob ächzend den Kopf. Er blickte Ben Crocker und Frank Jaeger an.

Denen erging es nicht anders als ihm auch.

Frank fasste sich an den schmerzenden Schädel.

Und dann war es wieder vorbei.

„Das ist vielleicht eine feine Art, einem Kopfschmerzen zu bescheren“, sagte Ben Crocker ungehalten.

„Möchte wissen, was das war!“ Misstrauisch schaute Professor Hallstrom zu der Ansammlung gedrungener Gebäude hinüber. Wie von Riesenkindern nach dem Würfelspiel liegen gelassen wirkten sie. Sogar die Punkte, die bei echten Würfeln die Augen anzeigten, fehlten nicht.

Was waren das für Gebäude?

Hallstrom erinnerte sich schmerzlich daran, dass es nicht das erste Mal war, dass sie inmitten eines geheimen Projektes die Dimensionen der Zeit verlassen hatten, um zur genau vorausberechneten Sekunde zu materialisieren.

Seit fünf Minuten waren sie hier. Die Zeitkugel entmaterialisierte in diesem Augenblick hinter ihnen. Von den Gebäuden aus war das nicht zu sehen.

Die drei Männer standen auf einem sanften Hügel und hielten Ausschau.

Nichts rührte sich, weder bei den Gebäuden noch im näheren oder weiteren Umkreis.

Frank machte ein besorgtes Gesicht. „Mir schwant Furchtbares!“

Ben winkte ab. „Wenn du schon mal anfängst zu schwanen ...“

Frank war nicht zum Scherzen zumute. „Ich denke an die Projekte der Vergangenheit. Vielleicht ist das hier ein Sperrgebiet, und die veranstalten irgendwelche Experimente, bei denen Strahlungen eine wichtige Rolle spielen!“

Jetzt wurden Ben Crocker und Professor Hallstrom doch unruhig.

„Du meinst, was wir vorhin erlebten, ist darauf zurückzuführen?“

„Ja, Ben! So etwas haben wir doch noch nie erlebt. Gibt es eine andere Erklärung?“

Professor Hallstrom hob wie lauschend den Kopf. Da war es wieder nicht ganz so intensiv, und es tat auch nicht weh.

Ein unangenehmes Tasten in den Gehirnwindungen eben.

Die drei Männer hatten ein umfangreiches Psychotraining hinter sich. Sie wehrten sich gegen das Fremde, das nach ihrem Gehirn griff.

Schon beim ersten Male hatten sie es unbewusst abgeblockt. Ihre Gedankenströme waren automatisch versiegt, um das Neue zu erfassen und zu versuchen, es zu begreifen.

Professor Hallstrom drosselte den Einfluss des Fremden. Eine unausgesprochene Frage wurde von seinem Gehirn projiziert: Was ist das?

Der Druck blieb, wurde noch heftiger.

Hallstrom dachte an die Theorie Franks, dass es sich um die Reststrahlung eines Experimentes handelte. Er hatte keine Ahnung, welches Experiment es war. Und völlig unbekannt war demzufolge die Auswirkung dieser Strahlen.

„Runter vom Hügel!“, sagte der Professor. Sie standen wie auf dem Präsentierteller und jedem fremden Einfluss ausgesetzt.

Sie hasteten alle drei den sanften Hang hinab, bis sie sich im toten Winkel befanden und von den würfelförmigen Gebäuden nichts mehr sahen.

Der Druck im Kopf blieb. Also konnte der Erdhügel nicht abschirmen.

Hallstrom konzentrierte sich auf die fremde Kraft. Inzwischen war ihm die Sache im gewissen Sinne vertraut.

Erstaunt bemerkte er, wie gut er sich dagegen wehren konnte. Er spürte zwar noch etwas, aber es beeinträchtigte ihn kaum.

Die drei blickten sich an. Auch Frank Jaeger und Ben Crocker hatten es geschafft.

„Es bleibt zu hoffen, dass die Strahlung keine nachteilige Wirkung hat!“, sagte Professor Hallstrom ernst.

„Bei manch einem ist nicht viel kaputt zu machen“, meinte Ben Crocker sarkastisch.

2

Das tastende Fremde, Unbekannte war verschwunden. Die drei Freunde warteten noch eine Weile. Es gab keine Wiederholung des äußerst seltsamen Vorganges.

Sie kletterten auf die Spitze des Hügels zurück.

Noch immer war keine Bewegung bei den Gebäuden zu erkennen.

„Könnte sich um eine automatische Versuchsanordnung handeln“, vermutete Ben.

„Nach meinem Dafürhalten ist es besser, diesem ungastlichen Ort schleunigst den Rücken zu kehren!“ Frank Jaeger zeigte die Richtung an, die ihm für die Absetzbewegung günstig schien.

„Nein, wir gehen zu den Gebäuden!“, entschied Hallstrom.

Gemeinsam machten sie sich an den Abstieg.

Halbwildnis umgab sie. Das Land war unverkennbar aufgeforstet, aber dann sich selbst überlassen worden.

Tiere hatten die Zeitspringer bis jetzt nicht entdecken können. Entweder gab es keine oder aber sie waren sehr scheu.

Frank dachte: Bei diesen Strahlen wird es wohl keine Tiere geben.

Andererseits blühte die Natur gesund und kräftig. Pflanzen wurden also nicht beeinträchtigt.

Ob das ein gutes Zeichen war?

Frank überlegte weiter.

Außer den würfelförmigen Gebäuden, die sich in die flache Talmulde duckten, gab es keinerlei Ansiedlung. Man konnte aber davon ausgehen, dass heute, am 23. Februar des Jahres 2540, genug Menschen das Erdenrund bevölkerten, sodass jedes Fleckchen Erde in irgendeiner Weise genutzt wurde.

Da es hier weder gepflegtes Waldgebiet, landwirtschaftliche Nutzfläche noch größere Ansiedlungen gab, blieb als letzte Möglichkeit ein Sperrgebiet übrig.

Zwar war keinerlei Absperrung zu sehen, aber das gab mitunter erst eine Ahnung von der gewaltigen Größe des Areals.

Auch von der Gefährlichkeit der Strahlung, wenn man so viel Abstand zwischen ihrer Quelle und der Welt draußen schafft?, dachte Frank. Im Moment versuchte nichts, ihren Verstand zu überwältigen.

Und sie waren den Gebäuden so verdammt nahe, dass es auf die paar hundert Yards auch nicht mehr ankommen konnte.

Das hoffte Frank wenigstens.

3

Sie hatten den Rand der Mulde erreicht. Das erste Gebäude lag genau vor ihnen.

Es hatte in der Tat große Ähnlichkeit mit einem Spielwürfel. Die Flächen waren haargenau quadratisch, die Ecken abgerundet. Fünf große, weiße Punkte prangten auf dunklem Untergrund.

„Was steht oben auf dem Dach - eine Eins oder eine Sechs?“, rätselte Ben Crocker.

„Eine Sechs natürlich!“, antwortete Frank.

Leise zählte er die Augen auf.

Hallstrom sträubten sich schier die Haare. „Ist das jetzt wichtig? Mich interessiert mehr, was die Gebäude darstellen und was sie enthalten.“

„Nichts leichter als das. Wir gehen rein und sehen nach“, schlug Ben vor.

„Dazu müsste nur noch ein Eingang vorhanden sein!“ Frank ignorierte das flaue Gefühl in seiner Magengegend. Dort schien ein Dämon zu nisten, der ihn zwickte.

Ben schaute sich um. Halbhohes Gras bedeckte die Fläche rund um das würfelförmige Gebäude. Wann hatte das letzte Mal eines Menschen Fuß dieses Gelände betreten?

Er ging die paar Schritte bis zur nächsten Ecke. „He, kommt mal her!“

Sie folgten ihm. Dann sahen sie es selbst: Die fünf Gebäude waren untereinander mit Wegen verbunden. Das Plastikmaterial des Belages war farblich der Natur angeglichen. Deshalb hatten sie es vom Hügel aus nicht sehen können.

Ben schritt weiter bis zum Weg.

Da war der Eingang - kaum erkennbar, weil fast nahtlos in das dunkle Material eingelassen.

Ben tastete die Wand ringsum ab.

Professor Hallstrom erschrak. „Lassen Sie das!“

Lautlos tat sich eine Öffnung auf.

Die Eingangstür schien sich einfach in nichts aufzulösen.

Dunkel gähnte es ihnen entgegen - wie das Maul eines Molochs.

Ben zögerte keine Sekunde. Ehe Hallstrom etwas dagegen tun konnte, trat er ein.

Sofort flammte Licht auf.

Hallstrom und Frank folgten Ben und inspizierten neugierig den Raum.

Das Innere des Würfels war vollkommen kahl, Boden und Wände aus der Substanz, aus der alle Würfel einschließlich der Wege bestanden. Der Anblick war enttäuschend.

Frank tastete die Wand ab. Das Material fühlte sich glatt und warm an. Das Licht drang aus unsichtbaren Quellen - als hätte es seinen Ursprung direkt in den Flächen. Es blendete nicht, sondern wirkte angenehm.

„Ich stelle mir pausenlos die Frage, was das Ganze soll“, sagte Ben Crocker. „Die haben noch nicht einmal ein Fenster angebracht.“

Kaum hatte er es ausgesprochen, als sich die Eingangstür schloss.

Sie fuhren herum.

Hallstrom stand am nächsten. Er wollte wieder öffnen.

Aber wo war der Eingang überhaupt?

Das Licht ringsum wurde intensiver - so intensiv, dass es auf ihre Psyche wirkte.

Sie wähnten sich im lichterfüllten Nichts, das um sie herumwirbelte und ihnen den Boden unter den Füßen wegriss.

Völlig desorientiert verloren sie den Halt. Etwas fing sie auf und ließ sie sanft schweben.

Das war auch gut so, denn gleichzeitig ging eine mächtige Erschütterung durch den Würfel mit den fünf Augen.

Plötzlich ertönte eine sanfte Stimme: „Willkommen an Bord!“

Die Stimme schien aus allen Richtungen gleichzeitig zu kommen.

Die drei blickten sich um.

In Dreierformation schwebten sie - unfähig, ihre Stellung zu verändern.

Unvermittelt tauchte eine vierte Person auf: alt, mit einem langen, weißen Bart, gutmütige Augen in einem faltigen Gesicht, ein Umhang, der die Füße bedeckte.

Abermals sprach der Alte, dabei würdig sein Haupt hebend:

„Ihr fragt euch wohl, wo ihr seid, nicht wahr?“

Hallstrom übernahm die Rolle des Sprechers. „Was haben Sie mit uns gemacht? Wo sind wir?“

Der Blick des Alten ruhte auf dem Professor.

„Dies hier ist der Zeitraum. Betont es anders als gewohnt: erst Zeit, dann Raum. Es handelt sich nicht um einen bestimmten Zeitraum, sondern um einen Raum, der sich durch die Zeit bewegen kann.“

„Der spinnt!“, raunte Ben seinem Freund zu.

Der Alte hörte es nicht. Oder er ignorierte die lästerliche Bemerkung.

Ben wollte noch etwas hinzufügen. Ein wütender Blick Hallstroms ließ ihn verstummen.

Der Alte machte eine großartige Geste mit beiden Armen.

„Was wollt ihr sehen? Die Schlacht bei Issos? Viele behaupten, in dieser Hinsicht sei die Geschichte verfälscht. Was interessiert euch noch?“

Den drei Zeitreisenden wurde es heiß und kalt. Ben Crocker vergaß, Witze zu machen.

Beherrschte man hier tatsächlich die Zeitreise?

Professor Hallstrom zerrte an seinem Kragen, als leide er plötzlich unter akuter Atemnot.

„Zwanzigstes Jahrhundert!“, krächzte er.

Der Alte gab sich zufrieden. Er nickte wohlwollend. Dann breitet er die Arme weit auseinander - wie ein Magier, der auf seine Zauberkunst aufmerksam machen will.

Sofort entstanden um sie herum seltsame Laute. Farben huschten umher.

Der Alte löste sich auf, doch seine Stimme blieb bei ihnen.

Übergangslos befanden sich die drei Zeitreisenden auf einer Straße des zwanzigsten Jahrhunderts.

„Mein Gott, der Triumphbogen!“, entfuhr es Frank.

Tatsächlich, sie befanden sich in Paris.

Zwei altertümliche Autos mit Abgasfahnen näherten sich ihnen.

Frank machte große Augen. Er wollte ausweichen. Es ging nicht.

Die Autos erreichten ihn - und fuhren durch ihn hindurch.

Ben Crocker fing sich als Erster. „Möchte wissen, wie es auf dem Eiffelturm aussieht.“

Kaum hatte er es ausgesprochen, als sie auch schon auf dem Bauwerk standen.

Alles wirkte absolut natürlich. Als würden sie sich in der Tat hier befinden!

Ihre Blicke schweiften über die Millionenstadt Paris.

„Welches Jahr?“, erkundigte sich Professor Hallstrom.

„Sie haben sich ungenau ausgedrückt, sagten nur zwanzigstes Jahrhundert. Ich erlaubte mir, das Jahr 1950 zu wählen. Es liegt genau in der Mitte dieses epochalen Jahrhunderts. Wollen Sie noch etwas anderes sehen?“

„Nein, es genügt!“, sagte Professor Hallstrom schnell.

Die Bilder verschwanden. Der Alte tauchte wieder auf. Er machte ein saures Gesicht.

„Schade, dass es mir nicht gelang, Ihr Interesse zu wecken.“

„Es ist nicht Ihre Schuld, bestimmt nicht!“, versicherte Hallstrom. „Wir wollen jetzt wieder nach draußen.“

„Ihr Wunsch - bitte!“, sagte der Alte betrübt.

Von geheimnisvollen Kräften bewegt, wurden die Zeitspringer auf die Füße gestellt. Die Wände des Würfels, noch immer hell erleuchtet, entstanden erneut. Der Ausgang war weit offen.

Die drei hasteten hinaus. Die Sache war ihnen mehr als unheimlich.

„Bitte“, stöhnte Ben Crocker, „fragt mich nicht! Ich habe überhaupt keine Ahnung!“

Sie standen ratlos vor dem Würfel. Noch immer war keine Menschenseele zu sehen. Der Einzige, den sie bislang zu Gesicht bekommen hatten, war der wunderliche Alte.

Im Moment jedoch war der Würfel wieder leer.

Das Licht im Innern erlosch. Die Tür verschwand.

Frank blickte empor.

Alle Würfel hatten eine Kantenlänge von ziemlich genau zwanzig Fuß. Also waren sie nicht übermäßig groß.

„Haben wir uns tatsächlich in einer Art Zeitmaschine befunden?“, fragte der Professor zweifelnd. „Oder war das alles Humbug?“

Die beiden taten, als hätten sie die Frage gar nicht gehört. Sie stemmten sich gegen eine solche Möglichkeit.

Eine Diskussion darüber fand nicht statt.

Sie waren auf die anderen Würfel neugierig und dachten dabei nicht mehr so sehr an eine mögliche Gefahr.

4

Ein Schwirren war in der Luft. Es klang, als nähere sich ein großer Schwarm Heuschrecken.

Die Freunde blieben unwillkürlich stehen. Die Hälfte der Strecke zwischen zwei Würfeln hatten sie überbrückt.

Sie blickten sich um, konnten jedoch nichts entdecken. Der Würfel vor ihnen zeigte auf der Seitenfläche eine Zwei.