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Wer einer Nachricht glaubt, entscheidet selten nur nach ihrem Inhalt. Herkunft, Wiederholung, Preis, politische Nähe und soziale Erwartungen prägten schon früh die Wirkung gedruckter Informationen. Diese Darstellung untersucht Druckkultur als Markt der Aufmerksamkeit. Sie verfolgt, wie Verleger, Journalisten, Parteien und staatliche Stellen um Reichweite und Vertrauen rangen, und wie wirtschaftliche Interessen sensationelle oder einseitige Darstellungen begünstigen konnten. Der Vergleich verschiedener Epochen macht deutlich, dass Desinformation ihre Formen verändert, ihre Wirkung jedoch weiterhin von bekannten menschlichen und institutionellen Mustern abhängt.
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Liczba stron: 199
Rok wydania: 2026
