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Historische Quellen sprechen selten in den Begriffen der Gegenwart. Gerichtsakten, medizinische Texte, Bilder und Reiseberichte können geschlechtliche Vielfalt dokumentieren, zugleich aber Vorurteile und Machtverhältnisse ihrer Verfasser weitertragen. Der Schwerpunkt liegt deshalb auf der Frage, wie solche Zeugnisse verantwortungsvoll gelesen werden. Verglichen werden unterschiedliche Quellentypen, ihre Leerstellen und ihre Wirkung auf spätere Deutungen. Das Ergebnis ist eine methodisch wache Annäherung an Menschen, deren Selbstverständnis oft nur indirekt überliefert ist.
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Liczba stron: 157
Rok wydania: 2026
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