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Der Atlantik nahm ihnen die Heimat, aber nicht die Erinnerung. Dieses Buch folgt den Wegen, die afrikanische Menschen nach ihrer Verschleppung in die Amerikas gingen, um aus Fragmenten eine neue kulturelle Ordnung zu schmieden. Es zeigt, wie in Zuckerplantagen und Hafenstädten aus mitgebrachten Sprachen, Rhythmen und Glaubensvorstellungen etwas völlig Neues entstand: Gemeinschaften, die weder afrikanisch noch europäisch waren, sondern kreolisch im tiefsten Sinne. Die Erzählung konzentriert sich auf konkrete kulturelle Praktiken – Totenrituale, Musikformen, Kochtraditionen, Heilkunst – und fragt, was diese Handlungen über das Selbstverständnis der Menschen verraten. Es geht nicht um Verlust, sondern um Transformation: Wie bewahrte man das Unsichtbare, wenn alles Sichtbare verboten war? Das Buch endet mit einem Blick auf die Gegenwart, in der diese kreolischen Kulturen in der Karibik, Brasilien und Nordamerika als eigenständige Zivilisationen fortleben – nicht als Überreste, sondern als lebendige Antworten auf eine Geschichte der Gewalt.
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Liczba stron: 227
Rok wydania: 2026
