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Lange bevor Griechen und Römer ihre Reiche errichteten, herrschten in Anatolien die Hethiter – ein Volk, das Schrift, Diplomatie und Religion auf erstaunliche Weise verband. Ihr Reich mit der Hauptstadt Ḫattuša war ein Zentrum politischer Macht, Handelsnetzwerke und kultureller Vielfalt im Schnittpunkt von Orient und Okzident. Doch trotz seiner Größe fiel es plötzlich – und verschwand für Jahrtausende aus dem Gedächtnis. Dieses Buch führt durch die archäologischen Entdeckungen, die das Bild dieser alten Zivilisation neu formen: von Keilschrifttafeln, die Friedensverträge und Göttermythen enthüllen, bis zu den Felsheiligtümern von Yazılıkaya, in denen sich das Weltbild der Hethiter spiegelt. Im Zentrum steht die Frage, wie ein Volk so mächtig und zugleich so vergänglich sein konnte – und was sein Erbe uns über die frühe Geschichte Eurasiens lehrt.
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Liczba stron: 264
Rok wydania: 2026
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